März 2024

Der März 2024 in der spirituellen Astrologie: Fulminanter Monatsbeginn, viel Inspiration im ersten Monatsdrittel und Aufforderungen zu Neuanfängen mit (mehr) Liebe ab dem 20.3.

Nach den vielen Aspekten und „Fingern des Schicksals“ im Februar mit ihren Hinweisen geht es im März darum, diese Hinweise in unser Alltagsleben umzusetzen. Fast alle Planetenaspekte und zwei weitere „Finger“ zu Beginn des Monats zeigen genau das an.

Die ersten vier Tage des Monats stehen dazu unter den Zeichen vieler unterstützender, förderlicher und glücksbringender Aspekte. Nun sollten wir uns inspirieren lassen und all die neuen Ideen und Einfälle annehmen, die in uns „hinein fallen“, und sie in unser Alltagsleben integrieren.

Noch an weiteren Tagen bis zum 10.3. bringen uns Uranus, Chiron und Lilith klare Anleitungen hierzu.

Im zweiten Monatsdrittel passiert nicht so viel am Himmel. Wir bekommen Zeit für die Integration des vielfältigen Geschehens im ersten Monatsdrittel. Darauf aufbauend werden jedoch ab dem 20.3. massive Neuanfänge von uns gefordert, vor allem zu dem Zweck, die Liebe in unserem Leben – und damit auf Erden – zu vermehren.

Nach den vielen mit Sonne und Merkur im TKZ Widder verbundenen Aspekten des Neuanfangs um den 20.3. herum (inklusive dem Frühlingsanfang) stehen besonders Venus und Mars in den Fischen im Mittelpunkt des himmlischen Geschehens. Mit Venus (ab dem 11.3.) und Mars (ab dem 23.3.) in den Fischen wird noch einmal betont, dass die Liebe in ihrer höheren Form nun besonders intensiv in unserem irdischen Alltag und auch innerhalb unserer Beziehungen gelebt werden soll.

Allerdings bringt Saturn am 22.3. eine kurze Phase der Überprüfung, ob wir oder auch die Gesellschaft, in der wir leben, die Voraussetzungen mitbringen für eine neue, glücklichere Phase. Dem Ergebnis entsprechend geschieht dann das weitere „Schicksal“. (Wir können uns zum besseren Verständnis Resonanzphänomene nach dem Geistigen Gesetz der Resonanz vorstellen.)

* Große Glückstage mit Sonne, Venus und Jupiter sind der 1.3. und der 24.3.

* Der März weist viele Inspirationstage auf, die vor allem auch zu Veränderungen bereit machen sollen: 3.3., 4.3., 9.3., 10.3., 21.3. und 28.3.

* Heilungstage sind insbesondere der 1.3., 7.3. und 20.3.

* Besonders mystische Tage sind der 8.3. und der 17.3.

* Ein Schicksalstag, also ein Tag, an dem wir die Kräfte des Schicksals spüren werden, ist der 19.3.

* Ein ebenfalls schicksalsträchtiger Prüfungstag ist der 22.3.: Eine seltene Begegnung, die mit Heilung und Schicksal zu tun hat, findet an diesem Tag statt. Dann begegnen sich der Heiler Chiron und der Aufsteigende Mondknoten im Widder. Wie können gespannt sein, was sich um diesen Tag herum im persönlichen und gesellschaftlichen Umfeld manifestieren wird. Wie auch immer es konkret aussehen mag, das Ziel ist stets Heil- und Ganzwerdung durch notwendige Neuanfänge.

* Auch der Fische-Neumond am 10.3. soll uns zu Neuanfängen mit mehr Liebe inspirieren.

* Und der Waage-Vollmond am 25.3. bringt uns erneut die Chance, mit mehr Liebe heilere Beziehungen zu beginnen oder bestehende Verbindungen damit zu erweitern.

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Betrachten wir nun die wesentlichen Planetenkonstellationen im März und ihre Themen im Einzelnen:

* Zwei „Finger des Schicksals“ (auch „Fingerzeige Gottes“ genannt), die die Form eines langgezogenen Dreiecks haben, wirken vom Finger-reichen Februar noch in den März hinein. An deren Spitze steht immer noch Lilith mit ihren Themen der Emanzipation (im Allgemeinen, nicht nur der Frauen), von Freiheit und Selbstbestimmung. Und das ist das, was jetzt realisiert werden soll:

28.3. bis 3.3.: Finger des Schicksals mit Venus (Wassermann) und Chiron/Aufsteigender Mondknoten (Widder) an der Basis und mit Lilith (Jungfrau) an der Spitze – und im März folgt noch ein vierter:

3.3. bis 11.3.: Finger des Schicksals mit Mars (Wassermann) und Chiron/Aufsteigender Mondknoten (Widder) an der Basis und mit Lilith (Jungfrau) an der Spitze

Das Thema dieser Finger ergibt sich jeweils aus den beiden Basispunkten und der Spitze des Dreiecks, wobei diese Spitze beide Male von Lilith gebildet wird. Einer der beiden Basispunkte wird nacheinander von Venus und Mars eingenommen.

Somit ist das Ziel der Finger der Ausdruck der Jungfrau-Lilith in unser Leben hinein, was sich vor allem auf Heil- und Ganzwerdung durch Schattenintegration bezieht, wodurch mehr Glück und mehr Freiheit möglich werden. Chiron und der Aufsteigende Mondknoten am zweiten Basispunkt weisen auf ein schicksalshaftes, also vielleicht schon lange bestehendes Heilungsthema hin.

Wenn die eigenen dunklen Seiten immer nur in anderen gesehen werden, wird die Situation im Zusammenleben nur immer schwieriger. Dann ist dringlich ein Neubeginn angesagt (Widder). Es wird Zeit, dass mehr Menschen verstehen, wie ihre Wahrnehmungen und die Meinungsbildung auch innerhalb ihrer Beziehungen und Partnerschaften funktionieren. Das heißt konkret: Wir müssen mit Mars und Venus die Schattenintegration nun auch auf diese Bereiche unseres Lebens anwenden. Neue, bewusstere und damit sich freier, lebendiger und zugleich liebevoller anfühlende Beziehungen wollen und sollen sich entwickeln.

* 1.3.: Sonne (Fische) im Sextil zu Jupiter (Stier)

Der Monat März beginnt mit einem sehr schönen glücksverheißenden Aspekt. Die gefühlvolle und mystisch verbundene Fische-Sonne trifft im förderlichen Sextil auf den lebensfrohen und genussvollen Stier-Jupiter. So fällt es leicht, nun die höhere seelische mit der materiellen Welt zu verbinden und das göttliche Licht auch in unserem Alltag erstrahlen zu lassen.

Zu sehr im Materiellen verhaftete Menschen wenden sich idealerweise nun den weniger konkreten, träumerisch-mystischen Seiten des Lebens zu (etwa auch durch das Fasten). Menschen, die gerne in andere, höhere Welten fliehen, erkennen nun leichter die Wunder und Schönheiten, die auch im materiellen, irdischen Leben zu finden sind – vor allem, wenn sie sich dem zuwenden, also ihre Energie auf die Erde bringen.

Unterstützt wird diese Glückskonstellation durch den zweiten exakten Aspekt am ersten des Monats:

* 1.3.: Venus (Wassermann) im Sextil zu Chiron (Widder)

Wenn es im Alltag an liebevollen Begegnungen fehlt – etwa an Partner(inne)n oder guten Freunden oder Gleichgesinnten – dann schafft der Heiler Chiron nun leicht Abhilfe. Schau, welche Gelegenheiten dir das Leben aktuell bietet und habe Mut, auch in der Liebe neue („Wassermann-“)Wege zu gehen, also freier und im Bewusstsein deiner seelischen Bedürfnisse auf andere Menschen zuzugehen – oder in bestehenden Beziehungen mal etwas Neues auszuprobieren, was allen Beteiligten Freude bringen könnte.

* 3.3.: Merkur (Fische) in Opposition zu Lilith (Jungfrau)

Eine Gelegenheit, intensiver und klarer zu erkennen, was du in deinem Inneren versteckt bzw. in dein Inneres verdrängt hast, zum Beispiel weil es von deiner Umgebung abgelehnt werden könnte – obwohl es doch zu deinem Wesen gehört und auch gelebt oder entwickelt werden möchte.

Lilith will dich gerade jetzt darauf hinweisen wie unglücklich oder sogar depressiv dich solche Verdrängungen haben werden lassen. Erlaube dir also, dich wieder mehr der Umsetzung und Realisierung der Träume deines Herzens zu widmen.

* 3.3.: Venus (Wassermann) im Quadrat zu Uranus (Stier)

Venus und Uranus unterstützen an diesem 3.3. die Absicht der Vorsehung heiler zu werden und mehr Liebe zu leben. Durch Lilith wird dir – wie eben beschrieben – aktuell auch all das gezeigt, was du eigentlich lieben (und leben) solltest, aber verdrängt hast. Der revolutionäre Uranus inspiriert dich nun zusätzlich zu Lilith, deine eigenen Grenzen des Wohlverhaltens zu überschreiten. Vielleicht weil du erkennst, dass du dich verbogen und reduziert hast, um geliebt oder wenigstens akzeptiert zu werden – dies aber dennoch nie funktioniert hast. Denn wirklich zur seelischen Zufriedenheit geliebt werden geht nur, wenn man sich und sein Wesen zeigt und sich mitteilt.

Lass dich also von Uranus irgendwie – oft auf überraschende Weise – dazu inspirieren, dich heute bei passender Gelegenheit mehr und offener mitzuteilen.

* 4.3.: Merkur (Fische) im Sextil zu Uranus (Stier)

Deine Mitteilungsfähigkeit selbst wiederum wird derzeit ebenfalls von Uranus durch ein förderliches Sextil zum Gedanken- und Kommunikationsplaneten Merkur unterstützt.

Es ist dieses Sextil für unseren Geist und für die Kommunikation mit unserer Seele einer der schönsten möglichen Aspekte am Himmel. Unsere Gedanken werden durch „die höhere Oktave des Merkur“, also durch Uranus extrem gefördert und bisweilen in eine früher unvorstellbare Weite inspiriert. Wage es nun, weit und frei zu denken!

Ein „Triumvirat der Heilung“ zeigt sich am 7. und 8. März:

* 7.3.: Mars (Wassermann) im Sextil zu Chiron (Widder) und

* 7.3.: Sonne (Fische) in Opposition zu Lilith (Jungfrau) und

* 8.3.: Merkur (Fische) in Konjunktion mit Neptun

Nach Venus am 1.3. kommt nun ihre Ergänzung, der Mars in das förderliche und heilsame Sextil zu Chiron. Wenn zuerst im März Liebe und Glück im Mittelpunkt standen, gesellt sich nun idealerweise der Wille dazu, der Wille, diese glücklich-machende Liebe nicht wieder aufzugeben, sondern sie im Gegenteil bewusst zu fördern.

Das bedeutet auch, eine eventuell noch unterentwickelte emotionale Mitteilungsfähigkeit zu erkennen und in einen neuen, liebevolleren Bezug zu seinen eigenen Gefühlen zu kommen. Dies betrifft besonders Männer, denen ein Gefühlsausdruck oft aberzogen wurde, aber auch Frauen, die aus männlich dominierten Weltanschauungen „gesagt bekamen“, dass Gefühle etwas Ungutes seien, was unbedingt zu vermeiden bzw. zu verdrängen sei.

Lilith ist an diesem 7.3. die Garantin dafür, dass sich solche verdrängten Anteile nun kraftvoll melden.

Und Merkur, also unser Verstand erhält dabei mit Neptun sicherlich die „Lektion“, wie wichtig es ist, die emotionalen mystischen Weiten in uns wahrzunehmen, anzuerkennen und ihnen ggf. mehr Wertschätzung entgegenzubringen.

* 9.3.: Mars (Wassermann) im Quadrat zu Uranus (Stier)

Und so wie Venus am 3.3. nach ihrem Sextil zu Chiron bekommt Mars nach seinem Sextil zum Heiler Chiron am 7.3. nun die Gelegenheit, die erkannte Notwendigkeit einer heileren, also ganzheitlicheren Lebensweise durch neue Ideen zu ergänzen und umzusetzen. Dies erfolgt wiederum durch den inspirierenden Uranus.

Bisweilen lässt uns dieser Spannungsaspekt allerdings auch erkennen, wie sehr wir uns bisher durch die Abkehr von wesentlichen Aspekten von uns selbst geschadet haben. Das kann traurig sein, sollte uns aber nur umso mehr dazu auffordern, nun einen anderen, ganzheitlicheren Weg einzuschlagen – im Idealfall einen Weg mit größerer Authentizität und mehr Anerkennung unserer Seelenbedürfnisse.

* 10.3.: Sonne (Fische) im Sextil zu Uranus (Stier)

Und schon am 10.3. gesellt sich der Inspirationsplanet wiederum in einem förderlichen Sextil zur Sonne. Die neuen Ideen und ganzheitlich-heilsamen Vorstellungen wollen nun lichtvoll in die Welt hinaus „gestrahlt“ werden, also sichtbar werden. Sind die vielen Gelegenheiten des ersten Monatsdrittels genutzt worden, oder wenigstens ein Teil von ihnen, um uns ganzheitlicher zu erleben, dann wird nun deutlich, dass eine neue Phase unseres Lebens begonnen hat.

Das neue Wassermann-Zeitalter hat uns somit mit seinem Herrscher, dem Uranus, ein weiteres großes Geschenk zuteil werden lassen.

* 10.3., 5:02 Uhr: Merkur (Fische) geht in den Widder (bis 15.5., dort vom 1.4. bis 25.4. rückläufig)

Mit dem Übergang des Merkur in den Widder erleben wir, wie leicht und einfach die Erfahrungen der letzten Zeit nun gleich zu einem Neuanfang führen können. Unsere Gedanken (Merkur) bekommen durch den Mars-geprägten Widder eine große Wirkung im Außen und alles Neue fällt uns relativ leicht.

Merkur bleibt – wegen seiner diesjährigen Rückläufigkeit in diesem Zeichen – mit über zwei Monaten im Jahr 2024 besonders lange im Widder.

Damit wird die Intention der Vorsehung klar: Sie hatte uns im Februar u.a. mit den zahlreichen Fingern des Schicksals besonders viele Hinweise gegeben, was nun zu tun sei. Und mit den stark inspirierenden Heilungstagen (Chiron und Uranus) im ersten Monatsdrittel wurde uns die bestmögliche Vorbereitung zuteil, um nun in der langen Merkur-Widder-Periode mit einer klaren Ausrichtung des Verstandes all unsere Einsichten in eine grundlegende Erneuerung unseres Lebens einmünden zu lassen.

* 10.3.: Merkur (Widder) im Sextil zu Pluto (Wassermann)

Wie sehr dieses Ziel von den höheren Kräften gerade gefördert wird, zeigt sich auch im Pluto-Sextil zu Merkur gleich zu Beginn seines Aufenthalts im Widder. Die starke transformatorische Kraft Plutos dringt nun tief in unseren Verstandesbereich hinein. Und wenn wir bei Merkur-Aspekten mit anderen Planeten oft noch die Wahl haben, bleibt uns bei Merkur/Pluto meist nur eine Wahl: entweder die anstehenden Erneuerungen freiwillig anzunehmen oder sie durch die bisweilen sehr zerstörerischen plutonischen Einflüsse auf unser Leben annehmen zu müssen.

Wenn der 10.3. dir also wenig Inspiration und Freude am Neuen bringt oder sogar Angst davor auftaucht, dann versuche so gut wie möglich Verpasstes nachzuholen. (Zum Beispiel indem du die obigen Einträge vom 1.3. bis zum 10.3. noch mal liest, um die Ziele der Vorsehung noch besser zu verstehen und sie so doch noch besser in dein Leben hinein umsetzen zu können.)

* 10.3., 10:00 Uhr: Neumond in den Fischen

Auch dieser Neumondtag steht völlig unter dem Einfluss des Uranus, der um 0:00 Uhr sein Sextil zur Sonne und um 9:22 Uhr sein Sextil mit dem Mond zum Höhepunkt bringt, Letzteres also ein paar Minuten vor dem exakten Neumond-Zeitpunkt.

Der Fische-Neumond ist an sich ein mystischer, auf unsere Psyche und unsere tiefen Sehnsüchte ausgerichteter Neumond, der allerdings oft an unserem Bewusstsein vorbeigeht, vor allem wenn wir keine positive Einstellung zu unseren emotionalen Anteilen haben. Doch Uranus bringt seine Energien in diesem Jahr so kraftvoll in die Welt unserer Vorstellungen und Ideen hinein, dass unser Bewusstsein leicht einen intensiveren Kontakt zu den Welten unserer Seele bekommt.

Was für eine große Chance also, diesen Tag zu einem weiteren großen Schritt im Erkennen und in der Realisierung unseres Seelenauftrags, unserer tiefsten Wünsche und Sehnsüchte im Leben – und somit zu einem großen Schritt zu mehr Glück und Erfüllung werden zu lassen!

Und kurz danach schon schließt sich auch Venus der Fische-Energie an und bringt das im letzten Absatz gerade Beschriebene auch in unsere Liebes-Beziehungen und Partnerschaften ein:

* 11.3., 22:50 Uhr: Venus (Wassermann) geht in die Fische (bis 5.4.)

In den Fischen gilt Venus als „erhöht“, weil sie ihre Liebe hier nicht nur in den persönlichen, sondern auch in den universellen Raum hinein tragen kann. Unsere Liebe für eine Person verbindet sich nun mit einer Liebe zu vielem mehr, letztlich zum Universum und zum göttlichen Schöpfungsgeschehen im Allgemeinen.

Die Zeit mit Venus in den Fischen ist auch eine besonders emotionale Zeit, mit „großen“ Gefühlen und oftmals auch mit intensiv empfundener Liebe – letztlich zu Allem-was-ist. Es lohnt sich zu versuchen, nun (noch besser) auf den Ruf deiner Seele zu hören – der in Form deiner Träume und Sehnsüchte und von allem was dir sinnvoll und lohnenswert erscheint, zu dir kommt. Auch eine Tätigkeit, die sich direkt positiv auf andere Menschen auswirkt, kann nun zu dir finden bzw. sich in deinem Leben entfalten.

* 17.3.: Sonne (Fische) in Konjunktion mit Neptun

Weiter verstärkt wird die Wirkung der Fische-Venus kurz nach ihrem Eintritt in dieses Tierkreiszeichen durch die alljährliche Konjunktion der Sonne mit Neptun. Nun werden die Liebe und ihre Wirkungen deutlich sichtbar, und auch das, was wir – und eine Gesellschaft – mit Liebe erreichen können.

Daneben wird alles andere unwichtig – und löst sich in der Kraft des Neptun sogar oft ganz auf. Darum gilt Neptun auch als „Vernebelungsplanet“. Diese Auflösung des Nebensächlichen geschieht – wie hier verdeutlicht worden sein sollte –, um das Wesentliche umso klarer hervortreten zu lassen. Und das ist bei Neptun die göttliche Liebe, die die gesamte Schöpfung und somit auch uns Menschen durchströmt. Wir haben als Menschen aber die Wahl, dies zu erkennen oder zu verdrängen. Davon welche dieser beiden Alternativen wir wählen, hängt im wahrsten Sinn des Wortes unser Leben oder besser unsere Lebensqualität ab.

* 19.3.: Merkur (Widder) in Konjunktion mit dem Aufsteigenden Mondknoten

Wenn der Gedankenplanet Merkur auf den Schicksalspunkt des Aufsteigenden Mondknotens trifft, dann werden die Gedanken tiefgründig und bedeutungsvoll. Mit der Widder-Energie im Hintergrund erreichen wir nun besonders leicht Klarheit darüber, wozu das Leben uns ruft, also auch welches die nächsten Schritte sind, die wir nun im Einklang mit unseren Anlagen und unserer Bestimmung zu gehen aufgefordert werden. Neuanfänge sind sehr wahrscheinlich angesagt, und wir sollten versuchen, möglichst viel Mut dafür aufzubringen.

Wenn du deinen eigenen Weg gehen willst, dann darfst du nicht andere nach dem Weg fragen“, heißt es. Jetzt sagen dir die Sterne also deutlich, dass es angesagt ist, nur deine Seele, also dich selbst nach deinem zukünftigen Weg zu befragen.

* 20.3., 4:05 Uhr: Sonne (Fische) geht in den Widder (bis 19.4. / Frühlingsanfang)

Die Sonne im Widder zeigt immer eine Zeit des Neubeginns in der Natur an. In diesem Jahr ist dieser jahreszeitliche Neubeginn noch mit der Konjunktion der Sonne mit Neptun (am 17.3.) und einem Sextil zu Pluto verbunden. Somit soll jeglicher Neubeginn idealerweise auch die Liebe zwischen den Menschen vergrößern, und das auch noch mit der Urkraft der starken evolutionären Wassermann-Energie des Pluto im Hintergrund.

Wer auch immer und wo auch immer: Jede/r Mensch und jede Gesellschaft sind nun intensiv dazu aufgefordert, mehr Liebe zu wagen und in ihren gelebten Alltag zu bringen. Fangen wir bei uns selbst damit an!

* 20.3.: Merkur (Fische) in Konjunktion mit Chiron

Und wenn wir für dieses Liebes-Ziel der diesjährigen Sonne im Widder noch nicht die passenden Denkweisen und Überzeugungen haben, dann weist uns Chiron gleich in schmerzhafter Weise darauf hin.

Der Sinn seiner Hinweise ist natürlich, dass wir nun doch noch eine Welt wagen, in der mehr Liebe, Mitgefühl und Miteinander gelebt werden. Jetzt wird uns also klar gezeigt, wo wir selbst in unserem Denken dazu noch nicht fähig sind.

Achten wir zu diesem Frühlingsanfang also besonders auf all die Hinweise, die uns die Gelegenheit dazu geben, ein liebevollerer – und somit auch heilerer – Mensch zu werden.

* 21.3.: Sonne (Widder) im Sextil zu Pluto (Wassermann)

Pluto bringt aus dem Wassermann anstehende Ideen und Inspirationen zur Widder-Sonne, so dass schnell klar wird, wohin unsere Lebensreise nun gehen soll – und welche Art von Neuanfängen wir nun wagen sollten. Pluto aktiviert dazu auch tief in uns schlummernde Kräfte und Energien. Wenn wir diese nicht bewusst in das Neue umsetzen, fühlen wir uns oft so unruhig oder krank, dass wir das Bisherige in großen Teilen einfach nicht mehr weiter machen können.

* 22.3.: Venus (Fische) in Konjunktion mit Saturn

Nun überprüft der Schicksalsplanet Saturn, wozu der Mensch in den letzten Tagen bereit war. Umfasst diese Bereitschaft mehr Liebe und neue Wege, dann öffnet Saturn auch die Tore zu ihrer Umsetzung und es fällt uns leicht, unsere neuen Ideen und Vorsätze zu leben. Türen öffnen sich dann fast von alleine, und wir können nicht nur erkennen, sondern auch spüren, dass wir auf einem richtigen und guten Weg sind.

Fühlst du dich hingegen gerade an diesem Tag blockiert oder depressiv, dann geh in dich und schau, was nachzuholen ist. Gegebenenfalls sind einige Stunden oder auch ein paar Tage dafür zu reservieren. Und wenn das zu Hause nicht geht, dann mach einige Tage Kurzurlaub oder buche ein Seminar oder ein Retreat, wo du dir über die Wünsche deiner Seele klarer werden kannst.

Dabei hilft dir Mars in den Fischen nun ganz besonders:

* 23.3., 0:46 Uhr: Mars (Wassermann) geht in die Fische (bis 30.4.)

Nach seiner Phase vermehrter und intensiver Inspirationen im Wassermann tritt der Energieplanet nun in das Zeichen der Fische. Hier stellt er dir seine Energie zur Verfügung, so dass du tiefer mit deiner Seele und deinen innerpsychischen Landschaften in Kontakt kommen kannst – auch um vielleicht so manches, was diesbezüglich noch nicht erreicht wurde, aber erreicht sein sollte, in Ruhe nachzuholen.

Wenn die Sonne in den Fischen und auch Venus in den Fischen noch zu wenig Energie hatten, um hinderliche Blockaden für einen intensiveren Seelenkontakt aufzulösen, dann kann Mars das nun zustande bringen. Ist die bewusste Verbindung mit unserer Seele erst einmal hergestellt, dann können wir daraus Kraft und Energie schöpfen für das Überschreiten alter hinderlicher Grenzen in Richtung der universellen Liebe – und damit auch überholte Verbindlichkeiten aus der materiell-menschlichen Welt zurücklassen.

* 24.3.: Venus (Fische) im Sextil zu Jupiter (Stier)

Venus und Jupiter – die beiden Glücksplaneten – zeigen mit ihrem Sextil eine besondere Chance an, einen erfüllteren und glücklicheren Lebensabschnitt zu beginnen. Venus in den Fischen bringt uns hierfür die passende Menge an der dazu nötigen universellen Liebe, und der Stier-Jupiter kann die positiven Folgen dieser erweiterten Liebesfähigkeit gleich auf der materiellen und körperlichen Ebene sichtbar werden lassen. Das kann auch sehr günstige Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. „Das beste Heilmittel ist die Liebe“ heißt es ja. Diese Heilung kann sowohl auf die körperliche als auch auf die psychische Ebene bezogene sein.

* 25.3., 8:00: Vollmond in der Waage (Sonne im Widder) (Halbschatten-Mondfinsternis)

Die Widder-Sonne bringt die Energie des Neuanfangs und der Mond die Fähigkeit zur Verbundenheit und Liebe der Waage. Eine ideale Mondstellung, um neue Beziehungen und Partnerschaften einzugehen – oder wieder mehr Liebe und Wertschätzung in seine bisherige Partnerschaft zu bringen.

Schwache, aber positive Aspekte von Sonne und Mond zum Transformationsplaneten Pluto intensivieren die Bereitschaft und Energie dafür.

Bei einer Halbschattenfinsternis wird die Sonne vom Mond aus gesehen nur teilweise von der Erde bedeckt. Es erfolgt also von der Erde aus gesehen keine auffällige Verdunkelung der Mondoberfläche, so dass eine solche Finsternis meist übersehen wird – noch dazu wo sie, wie in diesem März, in Mitteleuropa erst in der Morgendämmerung stattfindet. Damit bleibt dieser Vollmond mit seinen Themen im Licht der Sonne, und wir brauchen keine Umwege über unser Unbewusstes zu gehen, um seine Angebote zu realisieren.

Der Monat März endet mit zwei Venus-Aspekten:

* 27.3.: Venus (Fische) in Opposition zu Lilith (Jungfrau) und

* 28.3.: Venus (Fische) im Sextil zu Uranus (Stier)

Mit zwei weiteren Fische-Venus-Aspekten geht der Monat März zu Ende.

Lilith in der Jungfrau macht uns über unsere Venus das Geschenk, uns genauestens darauf hinzuweisen, wo wir noch tief in uns Vergrabenes und Verdrängtes erlösen müssen – vor allem, um die wohltuende Wirkung eines offenen Herzchakras zu spüren.

Doch kann es sein, dass wir hierfür noch etwas Arbeit und Mühe – und Ich-Überwindung – aufbringen müssen. Wer hat schon Freude daran, seinen lieblosen Schattenanteilen gegenüber zu stehen, diese Aspekte von sich selbst also im Spiegel zu sehen?! Jedoch nur durch deren Bewusstwerdung und Akzeptanz können wir auch weiterkommen auf unserem Weg in die einzige Richtung, die Heil und Liebe bringt.

Uranus unterstützt uns dabei immerhin mit einem sehr förderlichen Sextil. Es fällt uns also relativ leicht, die neuen für uns vorgesehenen Wege zu erkennen und dann auch zu gehen – unsere Bereitschaft dafür vorausgesetzt.

Und diese Venus-Stellung kann sehr wohl auch wieder als Aufruf an uns verstanden werden, entsprechend unserem Bewusstsein und unseren Fähigkeiten die Welt zu einem schöneren Ort werden zu lassen – indem wir das in Liebe tun, wozu wir persönlich fähig sind.

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Im April steht uns am 21.4. die Begegnung der aktiven und kraftvollen Planeten Jupiter und Uranus im Stier bevor. Zu dieser schicksalshaften Konjunktion mehr dann Ende März an dieser Stelle.

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Februar 2024

Der 29-tägige Februar 2024 in der spirituellen Astrologie: Vorwärts in die Wassermann-Energie!

So häufig wie in diesem Februar-Artikel habe ich das Wort Wassermann wohl noch nie in einem Monatsbeitrag geschrieben. Die kosmischen Energien richten sich auf eine Häufung von Planeten in diesem Zeichen aus, die vom 17. bis 19.2. ihren Höhepunkt erreicht.

Sonne, Merkur, Venus und Mars stehen im Februar so nahe beieinander wie selten. Somit werden alle unsere persönlichen Lebensbereiche tangiert – mit einer sich bis zum 19.2. immer weiter verstärkenden Wassermann-Betonung.

Am Ende des Monats kommt mit einer stärkeren Planeten-Häufung in den Fischen sowie mit einem starken Saturn-Einfluss die „Belohnung“ zu uns – in der Hinsicht, dass Saturn uns gegebenenfalls in eine höhere Ebene der emotionalen Erfüllung voranschreiten lässt. Es lohnt sich im Februar also, den „Empfehlungen des Himmels“ zu folgen und in der Folge mehr Glück zu empfinden.

Daneben gibt es mehrere „Finger des Schicksals“, die darauf hinweisen, dass etwas geschehen kann im Sinne einer Heilung durch mehr Freiheit und Selbstbestimmung.

* Eine Erweiterung unseres Verstandes steht an folgenden Tagen an: 2.2., im Allgemeinen vom 5. bis 23.2., dann vor allem am 5.2., 10.2., 15.2. und 17.2. und dazu noch am 29.2.

* Auf eine eventuell anstehende Erneuerung unserer Partnerschaften und Beziehungen im Sinne der Wassermann-Freiheit wird an folgenden Tagen hingewiesen: 3. bis 7.2., 13.2., 16.2. bis 11.3., da besonders am 17.2., 22.2. und 25.2.

* Unsere Lebensenergie sowie unsere Willenskraft auf die anstehenden Ziele auszurichten, dieses Thema rückt in den Mittelpunkt am 8.2., im Allgemeinen vom 13.2. bis zum 23.3. und da besonders am 14.2. und noch einmal am 27.2.

* Heilungstage sind insbesondere der 5.2. und 15.2.

* Prüfungstage durch die Kräfte des Schicksals haben wir um den 28.2. herum.

Außerdem gibt es eine seltenere Begegnung, die ebenfalls mit Heilung und Schicksal zu tun hat: Am 19.2. begegnen sich der Heiler Chiron und der Aufsteigende Mondknoten im Widder. Wie können gespannt sein, was sich um diesen Tag herum im persönlichen und gesellschaftlichen Umfeld manifestieren wird. Wie auch immer es konkret aussehen mag, das Ziel ist Heil- und Ganzwerdung durch notwendige Neuanfänge.

* Auch der Wassermann-Neumond am 9.2. betont die weiter zunehmende Wassermann-Energie und schickt uns auf einen Weg größerer Freiheit und Selbstbestimmung.

* Der Jungfrau-Vollmond am 23.2. macht es uns leichter, die im Geist und in unserer Psyche erreichten Fortschritte auch in den praktischen Alltag zu bringen. Eine Zeit, in der viel Spirituelles im alltäglichen Leben in Erscheinung treten kann.

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Betrachten wir nun die wesentlichen Planetenkonstellationen im Februar und ihre Themen im Einzelnen:

* Drei „Finger des Schicksals“ (auch „Fingerzeig Gottes“ genannt), die wie immer die Form eines langgezogenen Dreiecks haben, durchziehen den Februar. An deren Spitze steht immer Lilith, sprich die Themen Emanzipation (im Allgemeinen, nicht nur der Frauen), Freiheit und Selbstbestimmung:

30.1. bis 7.2.: Finger des Schicksals mit Sonne (Wassermann) und Chiron/Aufsteigender Mondknoten (Widder) an der Basis des Dreiecks und mit Lilith (Jungfrau) an seiner Spitze – und

13.2. bis 16.2.: Finger des Schicksals mit Merkur (Wassermann) und Chiron/Aufsteigender Mondknoten (Widder) an der Basis und mit Lilith (Jungfrau) an der Spitze – und

28.2. bis 3.3.: Finger des Schicksals mit Venus (Wassermann) und Chiron/Aufsteigender Mondknoten (Widder) an der Basis und mit Lilith (Jungfrau) an der Spitze – und im März folgt noch ein vierter:

3.3. bis 11.3.: Finger des Schicksals mit Mars (Wassermann) und Chiron/Aufsteigender Mondknoten (Widder) an der Basis und mit Lilith (Jungfrau) an der Spitze

Das Thema dieser Finger ergibt sich jeweils aus den beiden Basispunkten und der Spitze des Dreiecks, wobei Letztere dreimal von Lilith gebildet wird. Einer der beiden Basispunkte wird nacheinander von drei unterschiedlichen Planeten eingenommen: Sonne, Merkur und Venus (und Mars noch im März, mehr dazu dann im nächsten Monat).

Somit ist das Ziel der Finger der Ausdruck der Jungfrau-Lilith in unser Leben hinein, was sich vor allem auf Heil- und Ganzwerdung durch Schattenintegration bezieht, wodurch mehr Freiheit entsteht. Auch Chiron und der Aufsteigende Mondknoten weisen auf ein schicksalshaftes Heilungsthema hin.

Wenn die eigenen dunklen Seiten immer nur in anderen gesehen werden, wird die Situation im Zusammenleben nur immer noch schwieriger. Da ist dringlich ein Neubeginn angesagt (Widder). Es wird Zeit, dass mehr Menschen verstehen, wie ihre Wahrnehmung von der Welt und ihre Meinungsbildung funktionieren.

Das heißt konkret: Wir müssen die Schattenintegration nun im Alltag leben (Sonne), auch zusätzlich mit dem Verstand (endlich!) begreifen und somit wieder mehr freie und selbstbestimmte Verbundenheit und Liebe in einem höheren Bewusstsein leben (Venus im Wassermann).

* 2.2.: Merkur (Steinbock) im Sextil zu Neptun (Fische)

Wie immer, wenn der Verstandes-Merkur auf den mystischen Neptun trifft, ist eine Erweiterung unseres Weltbildes bzw. eine konkrete Integration eines Aspekts der Mystik dieser Welt in die Bereiche unseres Verstandes angesagt. Im Sextil geschieht dies fast von selbst. Wir haben das, was diesbezüglich geschieht, „nur“ als ein Angebot der Vorsehung zu erkennen und zu erlauben.

Wer weiß, vielleicht hat ein solches mystisches Angebot am 2.2. bei dir mit dem Lichtmeß-Tag oder dem keltischen Brigid/Imbolc-Jahreskreisfest zu tun!? Beschäftige dich doch auch mal mit der Bedeutung dieser Feiertage.

* 3.2.: Venus (Steinbock) im Trigon zu Lilith (Jungfrau)

Eine wunderbare Himmelsbegegnung, die uns daran erinnert, dass die Dinge einfach und leicht sein können – auch im Beziehungsbereich, wo so oft Eifersucht und Neid die Schwingung nach unten ziehen.

Die Jungfrau-Lilith zeigt uns einen heilsamen Umgang miteinander auf, und die Steinbock-Venus ist in der Tat in der Lage – auf Grund ihrer weisen Einsichten – die Integration von Liebe und Freiheit im Alltag in eine erneuerte Form des Zusammenlebens zu vollbringen.

Möchtest du dieses Mal diese himmlische Chance ergreifen?! Dann zeige Mut und Kommunikationsbereitschaft.

* 5.2., 6:09 Uhr: Merkur (Steinbock) geht in den Wassermann (bis 23.2.)

Nach seiner bisweilen schweren Zeit im Steinbock wird es nun leichter in unserem „Denkapparat“. Denn das Reich des Uranus, also der Wassermann, bringen neue, inspirierende Inhalte in unser Denken und unseren Verstand.

Nutzen wir diese knapp drei Wochen genau dafür. Das fällt dieses Mal auch noch besonders leicht, da bald Venus und Mars ebenfalls in den Wassermann übertreten.

Doch erst einmal trifft noch die Steinbock-Venus auf den Heiler Chiron:

* 5.2.: Venus (Steinbock) im Quadrat zu Chiron (Widder) und

* 5.2.: Sonne (Wassermann) im Sextil zu Chiron (Widder)

Wenn wir in unserem alltäglichen Leben zu wenig Liebe und keine Herzqualitäten an den Tag legen, dann weist uns Chiron nun auf die ungenutzten Chancen für ein besseres Leben hin bzw. darauf welches Leid so entstehen kann.

Doch versucht der heilende Chiron nun auch alles, um unser Selbst durch seien Anregungen in einen heileren Zustand zu bringen. Lausche auf das, was das Leben dir nun diesbezüglich bringt! Die auftauchenden Ideen können dir zunächst etwas schwierig zu verwirklichen erscheinen. Es lohnt sich jedoch, ihnen mal ein wenig nachzugehen.

* 5.2.: Merkur (Wassermann) in Konjunktion mit Pluto

Nachdem die Sonne noch im Steinbock auf Pluto getroffen war (am 20.1.), beginnt Merkur die drei Pluto-Begegnungen der persönlichen Planeten, Merkur, Venus und Mars im Februar.

Nun bekommen wir auch mit unserem Verstand einen Eindruck davon, dass eine fundamentale Veränderung unserer Gedanken und damit unserer Meinungen und Überzeugungen ansteht – persönlich und gesellschaftlich.

Als Voraussetzung sollten wir realisieren, dass wir immer mit einem sehr kleinen „Bild der Welt“ leben und dass diese Schöpfung noch unendlich viel Raum für uns zur Verfügung hat – und damit unendlich viele Erlebnisse und Gefühle. Folge deinem Seelen-Sehnen in eine neue Welt der Verwirklichung – jetzt ist dir mehr als sonst bewusst, wo es hingehen soll.

Nun kommen mit Venus auch unsere Vorstellungen von einem Miteinander und davon, was schön ist in der Welt in den Drang der Erneuerung:

* 6.2.: Venus (Steinbock) im Quadrat zum Auf- und zum Absteigenden Mondknoten (Widder bzw. Waage)

Steht Venus genau in der Mitte zwischen Alt (Abst. Mondknoten) und Neu (Aufst. Mk.), dann überschreitet der Planet der Liebesgöttin eine Schwelle – nun in Richtung „Neu“. Neuanfänge, eine neue Art des Miteinander ggf. auch nur in einem Teil deiner Beziehungen sowie bisher ungelebte Anteile von dir können nun deine Beziehungen oder deine Vorstellungen davon sehr positiv beeinflussen. Wenn du Single bist, dann kann sich jetzt auch daran leicht etwas ändern. Sei, wenn du das willst, offen und nach vorne ausgerichtet!

* 7.2.: Venus (Steinbock) im Trigon zu Uranus (Stier)

Und gleich nachdem Venus sich in das Neue aufgemacht hat, erhält sie in sehr harmonischer Weise Unterstützung vom inspirierenden Uranus. Mit beiden Planeten in Erdzeichen wirkt sich diese Unterstützung gleich direkt auch im alltäglichen Miteinander aus.

Erörtere nun zum Beispiel mit deinem/r Partner/in was ihr tun könnt, damit auch bei euch ein neuer, freudvoller, die Liebe vermehrender Wind weht. Oder lausche – besonders als Single – auf deine Seele, die vielleicht schon einen Schritt weiter ist als dein Alltags-Bewusstsein!

* 8.2.: Mars (Steinbock) im Sextil zu Neptun (Fische)

So wie Venus gerade vom inspirierenden Uranus beeinflusst wird, so trifft der Energie- und Willensplanet nun im förderlichen Sextil auf den mystischen und unsere universelle Liebe fördernden Neptun.

Auch hier stellt sich die Frage, wie wir unseren Alltag weniger profan, ernst, isoliert, also positiv ausgedrückt: heiliger/heilender, heiterer und verbundener gestalten können, wodurch fast schon automatisch die ewig präsente höhere Welt mehr und mehr in unser Bewusstsein einfließen kann.

* 8.2.: Sonne (Wassermann) im Quadrat zu Uranus (Stier)

Hat die ganze Inspirationsfreude des Himmels in den letzten Tagen bei dir noch nicht gefruchtet, dann kommt nun ein weiterer Hinweis auf deine anstehende Entwicklung in Form von nervigen Schwierigkeiten, die einen schon mal „aus der Haut fahren lassen“ können.

Aber wie immer, wenn wir eine schwierige Rückmeldung von der Welt bekommen, sollten wir nicht frustriert verzweifeln, sondern die Botschaft dahinter erkennen und anwenden. Denn im Reich der Seele ist es nie zu spät. Sie hat ja gewissermaßen unendlich viel Zeit. (Nur für unser Ich kann sich diese Zeit dann halt unangenehmer anfühlen als es möglich wäre.)

* 9.2., 23:58 Uhr: Neumond im Wassermann

Sonne und Mond verstärken die im Absatz vorher beschriebene Konstellation, weil nun beide Himmelskörper im Quadrat zu Uranus stehen. Mit dem Mond fühlen wir all dies noch intensiver. Vielleicht will uns die Geistige Welt ja nun noch besser auf die kommenden intensiven Wassermann-Tage und damit auf die Wassermann-Zeit im Allgemeinen vorbereiten.

Der Wassermann-Neumond mit seiner inspirierenden und einen Neuanfang symbolisierenden Energie ist hierzu ideal geeignet. In diesem Jahr geht es um noch mehr als sonst: Um einen Neuanfang in und mit der Wassermann-Energie im Geiste von Freiheit und ggf. auch von Spiritualiät.

Uns – endlich mal wieder (!?) – frei und unabhängig zu fühlen, das gehört ebenfalls zu diesem Neumond. Auch dazu „sagt“ Uranus, dass dies nur geht, wenn du dich von Altem, unnütz Gewordenem abwendest. Und das Faschings-Wochenende ist hierfür ideal geeignet. Hat Fasching einen seiner Ursprünge doch gerade in der Wassermann-Energie. Früher wurde der Wassermann wie der Steinbock von Saturn – mit seinen Saturnalien – beherrscht, seit der Entdeckung des Uranus im Jahr 1781 von ebendiesem Planeten.

* 10.2.: Merkur (Wassermann) im Quadrat zu Jupiter (Stier)

Dass unser neues Denken und Handeln leicht in Konflikt mit eigentlich überholten gesellschaftlichen Zielen gerät, ist naheliegend. Entsprechend diesem Quadrat ist es aber auch naheliegend, dass wir nun unsere neuen Einsichten auch zu gesellschaftlichen Einsichten werden lassen müssen – indem wir unseren möglichen Beitrag zur gesellschaftlichen Weiterentwicklung leisten.

Tun wir das, verringert es auch unsere inneren Spannungen, wenn eben das Alte im Außen von dem Neuen in uns verändert wird.

* 13.2., 7:04 Uhr: Mars (Steinbock) geht in den Wassermann (bis 23.3.)

Nach Merkur am 5.2. folgt ihm nun Mars in den Wassermann. Unsere Lebensenergie ist jetzt nicht mehr auf die Bewältigung des Alltags und gesellschaftliche Themen und Probleme hin ausgerichtet, sondern auf die inspirierende Erneuerung unseres Lebens. Es ist Zeit für neue Ideen und Vorstellungen. Diese werden dann die Grundlagen für später, wenn die Sterne dafür gut stehen dass wir diese Ideen realisieren und in den Alltag bringen. Ohne die aktuelle Zeit für Ideen und Inspirationen wüssten wir dann aber nicht, was wir in den Alltag bringen sollten – und haben dann ggf. das Gefühl, etwas verpasst zu haben.

* 13.2.: Venus (Steinbock) im Sextil zu Neptun (Fische)

Die unsere persönlichen Seiten repräsentierenden inneren Planeten Merkur, Venus, Mars und die Sonne gehen im Februar immer wieder abwechselnd Verbindungen mit äußeren, überpersönlichen Planeten und ihren Themen ein.

Nun tritt – nach Mars am 8.2. – Venus in das Reich der neptunischen Mystik und universellen Liebe. Ihr als Liebesgöttin fällt dies natürlich leichter als dem willensbetonten Mars.

So können wir nun über die Liebe in uns, die ggf. noch mehr zu entdecken ist, die größeren mystischen Bereiche dieses Daseins in unseren Alltag integrieren. Für Letzteres ist der Steinbock-Hintergrund von Venus ideal geeignet.

* 14.2.: Mars (Wassermann) in Konjunktion mit Pluto

Nach Merkur am 5.2. trifft nun der Energieplanet Mars auf den Herrscher der Unterwelt und potenziert damit noch seine Wirkung auf uns.

Diese Begegnung kann als erster Höhepunkt der neuen Ebene der Wassermann-Energie gesehen werden. Immerhin fand so ein Treffen der beiden Energieplaneten im Wassermann das letzte Mal im Jahr 1796 statt.

Man kann sagen, die Wassermann-Energie „explodiert“ nun förmlich in unser Leben hinein.

Das wird in politischer Hinsicht spannend, weil an diesem Tag Aschermittwoch ist und auch in partnerschaftlicher Hinsicht durch den Valentinstag.

Doch hat die himmlische Vorsehung in den letzten Wochen – wie oben immer wieder beschrieben – in intensiver Weise versucht, uns wohl auch auf diesen Tag gut vorzubereiten.

* 15.2.: Merkur (Wassermann) im Sextil zu Chiron (Widder)

Noch mehr als schon am 5.2. spielt der Heiler Chiron in den nächsten Tagen eine wichtige Rolle, die am 19.2. ihren Höhepunkt erreichen wird. Auf diese Konjunktion mit dem Schicksalspunkt „Aufsteigender Mondknoten“ will uns wohl der Verstandes-betonte Merkur nun vorbereiten.

So sollten wir Gedankenenergie darauf verwenden, was es in unserem Leben gerade braucht, um einen Schritt heiler zu werden, d.h. ganzheitlicher zu leben. Wie wir das umsetzen können, das haben die Planeten Uranus, Neptun und Pluto uns in den letzten Wochen mitzuteilen versucht. (Man könnte hier einen Großteil des bisherigen Artikels noch einmal zitieren.)

Holen wir also ggf. nach, was bei genauer Betrachtung in unserem Leben noch zu fehlen scheint oder was wir uns noch nicht trauen, zu leben oder gar anderen von uns zu zeigen.

* 16.2., 17:04 Uhr: Venus (Steinbock) geht in den Wassermann (bis 11.3.)

Mit diesem weiteren Übertritt eines Planeten in den Wassermann haben wir nun fast drei Tage vor uns, an denen Sonne, Merkur, Venus, Mars und Pluto sich im Wassermann befinden (bis zum 19.2. um 5:12 Uhr, wenn die Sonne in die Fische geht. Doch auch danach bleiben noch vier Planeten im Wassermann.)

Jetzt will auch die Liebesgöttin die neue Wassermann-Energie mit anderen Menschen erleben. Wir sollten sie dabei unterstützen, dann kann man davon ausgehen, dass es uns mit unseren Partner(inne)n gut geht.

So kommt nun neuer Wind in unsere Beziehungen. Lassen wir uns inspirieren und probieren wir aus, was allen Beteiligten gut tut.

* 17.2.: Merkur (Wassermann) im Quadrat zu Uranus (Stier)

Uranus, der Herrscher des Wassermann, lässt immer noch nicht locker. Sträubt sich etwas in uns gegen die neue Zeit mit ihren Energien, dann lässt uns Uranus nun im wahrsten Sinn des Wortes „alt aussehen“ – und das fühlt sich noch dazu nicht besonders angenehm an.

Aber auch hier wird unsere Bereitschaft, nun doch noch weiterzugehen, belohnt. Und einem Wassermann-Merkur fällt dieses Weitergehen immerhin besonders leicht.

Nutzen wir also die Zeit, um uns bewusst und schnell geistig zu bewegen. Dass vieles früher gut und nützlich war, heißt nicht, dass das jetzt auch noch so sein muss. Da warten wohl andere, neue und für die kommende Zeit viel passendere Denk- und Überzeugungsinhalte auf uns.

Lass dich inspirieren – wenn noch nicht geschehen, dann wenigstens jetzt!

* 17.2.: Venus (Wassermann) in Konjunktion mit Pluto

Die nächste – und vorläufig letzte – Wassermann-Konjunktion von Pluto steht an, nun mit Venus. Damit kommt die Wassermann-Energie mit ihrer transformierenden Kraft auch in unsere Partnerschaften und Beziehungen hinein. Neue Arten des Miteinander und erweiterte Konzepte von Beziehungen zeigen sich mit großer Kraft und Vielfalt.

Widerstand bringt nicht viel, außer langfristig eine große Erschöpfung. So ist es besser, mit der Zeit zu gehen und zu erkunden, warum deine Seele gerade jetzt ggf. mit (d)einem Partner bzw. (d)einer Partnerin zusammen sein möchte, also was sie in der neuen Wassermann-Periode erfahren will.

Dann kann das Leben plötzlich sehr spannend und interessant werden.

* 19.2., 5:12 Uhr: Sonne (Wassermann) geht in die Fische (bis 20.3.)

Mit diesem Übergang geht der erste der fünf Wassermann-Himmelskörper der letzten Tage in die Fische über.

Mit den Fischen betritt die Sonne das letzte Zeichen eines Tierkreiszyklus. Hier geht es um Reinigung und Auflösung dessen, was uns im neuen Durchgang (ab Frühlingsbeginn) hinderlich sein könnte. Darum haben wir zu dieser Zeit in vielen Kulturen eine „große Fastenzeit“.

Fasten fördert bekanntlich auch innere Wahrnehmungen, Visionen und den Realitätseindruck seelischer Welten. Und mehr Schlaf würde dazu führen, dass wir unsere Träume besser und realistischer wahrnehmen.

All dies steht in diesem Jahr im Dienste der neuen Energien. Nutzen wir die Fische-Zeit, um all das loszulassen, was einem unbeschwerten Leben noch entgegensteht – auch wenn es früher einmal sinnvoll und gut war. Jetzt gehen die Uhren im wahrsten Sinn des Wortes anders.

* 19.2.: Chiron (Widder) in Konjunktion mit dem Aufsteigenden Mondknoten

Das letzte Mal begegneten sich diese beiden Punkte im Horoskop am 10.8.2008 – damals im Wassermann, was auch auf die beginnende Wassermann-Zeit hinwies. Jetzt im Widder geht es konkret darum, die inzwischen gesammelten Erkenntnisse in Form eines Neuanfangs zumindest eines Teils unseres Lebens in die alltägliche Realität umzusetzen.

Mit den Mondknoten geschehen schicksalshafte Dinge für die gesamte Menschheit. Chiron zeigt uns wie immer auf, ob das jeweils – von Einzelpersonen und auch ganzen Gesellschaften – gewählte Schicksal noch Leid und Schmerzen umfassen muss, weil ohne sie noch keine Veränderungsbereitschaft besteht oder ob direkt in einen neuen und heileren Zustand übergegangen werden kann.

Es ist dies definitiv eine Zeit um weiterzugehen, auch wenn wir „die schönen alten Zeiten“ noch in der Erinnerung bewahren können, aber eben nicht in der Fortführung in der neuen Zeit.

* 22.2.: Venus (Wassermann) in Konjunktion mit Mars

Diese Begegnung bringt besonders Paaren eine große Gelegenheit für die Erneuerung ihres Zusammenseins. Dinge werden möglich, die bis dahin als unerreichbar galten.

Der sprichwörtliche „frische Wind“ weht nun durch die Wohnungen und Häuser – und wenn du bisher gedacht hast, dass eine Partnerschaft für dich nicht (mehr) in Frage kommt, dann kannst du dich eines Besseren belehren lassen. Andererseits kann es auch Schicksal sein, dass gerade jetzt Beziehungen auseinander gehen, die nicht mehr im Sinne der Seelenentwicklung beider Partner sind.

* 23.2., 8:28 Uhr: Merkur (Wassermann) geht in die Fische (bis 10.3.)

Nach der Sonne betritt nun auch Merkur die Fische und bringt die Themen dieses Tierkreiszeichens noch mehr in unser Bewusstsein. Unser Verstand wird nun offener für die Bereiche jenseits seiner Sphäre, was ihn demütiger, aber zugleich weiser werden lässt.

In den nächsten Tagen kommt Merkur der Sonne immer näher, was uns anspornen kann, die Wahrnehmung der Welten jenseits des Verstandes zum Beispiel auch durch Fasten zu verstärken. Fasten verstärkt bekanntlich die mystische, träumerische Seite in uns.

Fördern können wir dies aber auch durch phantasievolle Literatur, die uns mit oft märchenhaften Erzählungen hilft, die Welt unserer Seele besser kennen zu lernen.

* 24.2., 13:30: Vollmond in der Jungfrau (Sonne in den Fischen)

Die träumerische Fische-Sonne steht zu Vollmond zwischen Merkur und Saturn sowie zwischen den beiden Fixsternen Deneb und Fomalhaut. Der Mond steht in der Jungfrau, welche von Merkur beherrscht wird.

Dieser Vollmond ist immer auch eine große Chance, unsere Seelenbereiche mit unseren Alltagswelten zusammen zubringen. Doch ist die Chance, Themen und Inhalte aus den inner-psychischen und spirituellen Reichen in unser Leben zu integrieren, in diesem Jahr durch den Verstandes-Planeten Merkur und den Karma-Wächter Saturn, der Dinge dauerhaft werden lässt, besonders groß. Die beiden Fixsterne bei der Sonne weisen darauf hin, dass wir dazu unseren Mut zusammennehmen sollten – auf der Grundlage des Vertrauens in die höheren Ebenen – oder auch in Gott, wenn du es so ausdrücken magst.

Das dann Erreichte kann einen großen dauerhaften Einfluss auf unser weiteres Leben haben.

* 25.2.: Venus (Wassermann) im Quadrat zu Jupiter (Stier) und

* 27.2.: Mars (Wassermann) im Quadrat zu Jupiter (Stier)

Kurz nach ihrer Begegnung untereinander am 22.2. stehen Venus und Mars in einem Spannungsquadrat zu dem „großen Glücksplaneten“ und Gesellschaftsplaneten Jupiter. Dies kann ein Hinweis darauf sein, dass die neuen wassermännischen Energien und die dazugehörigen Formen von Beziehungen noch Widerstand im gesellschaftlichen Alltag erzeugen können – oder unsere eigene Bequemlichkeit sich gegen sie stellt.

Doch bekommen wir auch eine Ahnung davon, welche Nachteile mit dem Verharren in alten Denkweisen verbunden sind. Somit kann die Begegnung mit Jupiter auch als weitere Aufforderung dienen, das Glück in neuen Formen des Mann- und Frauseins und des Zusammenlebens zu suchen. Oder die bestehenden Verbindungen wieder mit mehr Energie, Freude und Experimentierbereitschaft zu bereichern.

* 28.2.: Sonne (Fische) in Konjunktion mit Merkur und

* 28.2.: Merkur (Fische) in Konjunktion mit Saturn und

* 28.2.: Sonne (Fische) in Konjunktion mit Saturn

Diese Begegnung von Sonne, Merkur und Saturn in den Fischen am selben Tag betont die Wichtigkeit von seelischen Inhalten und spirituellen Erfahrungen dafür, dass Saturn uns neue Türen in die Zukunft öffnet.

So kommt ein Thema der letzten Jahre wieder in den Vordergrund: dass ohne eine Hinwendung zum Spirituellen die Menschheit oder ein Teil davon in einer technologisch verbrämten Sackgasse der Seelenevolution landen könnte.

Nur wenn Seele und Ich nun Hand in Hand weitergehen, wird der karmische Wächterplanet seinen „Segen“ für eine ganzheitlich erfüllende und glückliche Zukunft geben.

* 29.2.: Merkur (Fische) im Sextil zu Jupiter (Stier)

Der Monat endet mit einem sehr günstigen Aspekt am Schalttag, der die hemmenden Einflüsse des Saturn vom Vortag schnell wieder versöhnlich werden lässt – vorausgesetzt wir haben Saturn einigermaßen im Sinne des vorherigen Absatzes zufriedengestellt.

Dann führt eine ggf. neue Verbundenheit von Seele und Ich schnell auch zu einem genussvolleren und schönen Leben.

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Alles strebt nun nach vorne, und wir werden nun weiter in die neue Zeit geführt. Im März erfolgt dies vor allem im persönlichen Bereich, im April auch wieder im gesellschaftlichen. Mehr dazu hier Ende Februar.

* * *   * * *

Januar 2024

Der Januar 2024 in der spirituellen Astrologie: Ein weiterer Jahrhundert-Übergang auf dem Weg in das Wassermann-Zeitalter – ab 27.1. alle Planeten rechtläufig, also vorwärtsdrängend

Bis zum 20.1. steht kein einziger Planet in einem Luftzeichen und auch die Sonne nicht. Wenn man Pluto dazu nimmt – und das ist astrologisches Gebot – dann tritt das Fehlen jeglicher Planeten in Luftzeichen nun das letzte Mal für die nächsten 20 Jahre auf. Es wird also im Januar noch einmal so richtig irdisch und erdenschwer, vor allem in der ersten Woche – aber gleich unter der Oberfläche brodelt es gewaltig.

Dazu passt, dass das Jahr mit einem rückläufigen Merkur – also ohne große Beweglichkeiten – beginnt und dass bis zum Steinbock-Neumond am 11.1. die Spannungsaspekt im Horoskop überwiegen. Dieser Neumond drängt uns noch einmal zum Loslassen überholter und eher hinderlich gewordener alter Dinge und Angelegenheiten.</span

Mit den beiden Energieplaneten Mars (ab dem 2.1.) und Pluto im Steinbock (bis zum 21.1.) wirken die Energien extrem im Sinne von Strukturveränderungen im irdischen Bereich, also von gesellschaftlichen Strukturen und sind auch in unseren Körpern spürbar. Wieder und wieder werden unsere gewohnten Lebensweisen erschüttert, sollten sie der neuen Zeit noch nicht genügen, die ab dem 20.1. mit einem weiteren großen Schritt in den Vordergrund drängt.

Vom 10. bis zum 18.1. haben wir dann zum Ausgleich nur förderlich-harmonische Aspekte. Daraus wird deutlich, dass die Vorsehung uns in den ersten Tagen des Jahres noch einmal intensiv auf das hinweisen will, was nun noch unbedingt zu verändern ist.

Am 19.1. wird uns noch einmal eine Harmonisierung unseres äußeren Lebens mit unseren Seelenwünschen nahegelegt, bevor Sonne und Pluto im Wassermann uns dann weiter in die neue Zeit geleiten.

Auch der Löwe-Vollmond am 25.1. gibt uns die Gelegenheit, unser Leben weiter in Harmonie zu bringen.

Am 27. und 28.1. bekommen unser Verstand und unser Wille die Chance zur Erweiterung, um ebenfalls der neuen Zeit gerecht werden zu können. Und vom 27. bis 30.1. kommt hierzu noch einmal viel harmonisierende Energie in unser Leben.

Wir werden im Januar also immer wieder gefordert, bekommen aber auch viel Unterstützung, die wir ruhig einfordern können – zum Beispiel über Gebete.

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Betrachten wir nun die einzelnen Planetenkonstellationen im Januar und ihre Themen:

* 1.1.: Venus (Schütze) im Quadrat zu Saturn (Fische)

Wenn der erste exakte Planetenaspekt eines Jahres gleich ein Saturn-Aspekt ist, kann man annehmen, dass etwas durch den Karma-Planeten geprüft wird – in diesem Jahr unsere Fähigkeit und Bereitschaft zur Liebe und zu den schönen Dingen des Lebens. Sind wir diesbezüglich weitgehend da, wo wir in unserer Entwicklung sein sollten – persönlich und als Menschheit – wird Saturn uns neue Türen und Möglichkeiten eröffnen. Wenn nicht, dann müssen wir auf die nächste Chance warten.

Was können wir also tun? Antwort: Das neue Jahr mit viel Liebe und eingebettet in schöne, wärmende Gefühle beginnen.

* 2.1., 4:07 Uhr: Merkur (Schütze) wird rechtläufig

Die letzte kosmisch verordnete Ruhephase des vergangenen Jahres geht zu Ende. Nun heißt es zu beginnen, die ersonnenen Pläne und die für notwendig erachteten Veränderungen einzuleiten und umzusetzen, um das neue Jahr kurz nach seinem Beginn gleich in die richtigen – d.h. konstruktiven und Hoffnung tragenden – Bahnen zu lenken. Das ist umso wichtiger, da von allen Planeten nun nur mehr Uranus rückläufig ist – und das auch nur noch bis zum 27.1. So nimmt die Entwicklung nach vorn schnell wieder Fahrt auf – und es soll doch in die richtige Richtung gehen!

* 4.1., 15:57 Uhr: Mars (Schütze) geht in den Steinbock (bis 13.2.)

Mit dem Steinbock-Mars geht nun noch mal ein Energieschub durch die Strukturen dieser Welt – und auch durch unsere physischen Körper. Denn die beiden Energieplaneten – der persönliche Mars und der überpersönliche Pluto – befinden sich bis zum 21.1. das letzte Mal für über 200 Jahre zusammen im Steinbock. Wir können erwarten, dass sich die Vorsehung also noch einmal besonders „anstrengt“, um die für die kommende Wassermann-Zeit nötigen Erschütterungen und Destabilisierungen in die Wege zu leiten.

Ein wichtiger Rat, der Unangenehmes verhindern kann: Jetzt möglichst allen Widerstand gegen innere Impulse los lassen und mit dem „Strom der Seele“ schwimmen!

* 6.1.: Sonne (Steinbock) im Quadrat zu Chiron (Widder)

Der eben beschriebene Rat wird sich gleich als nützlich erweisen, wenn Chiron mitttels eines spannungsvollen Quadrats die Sonne, also unsere gesamte Selbst-Struktur in eine ganzheitliche Richtung drängt. Was also in uns auf eine Umsetzung wartete und bisher nicht oder zu wenig in die Welt gebracht wurde, drängt jetzt nach außen. Auch hier heißt es nun, diesen Impulsen zu folgen. Mit Mars und Pluto im selben Zeichen wie die Sonne wird der Veränderungsdruck in den nächsten 14 Tagen enorm sein – und jeglicher Widerstand schmerzhaft.

Es folgen zwei weitere Quadrate:

* 7.1.: Venus (Schütze) im Quadrat zu Lilith (Jungfrau)

Einen einseitig auf das Schöne und Positive ausgerichteten Geist – unter Verdrängung des Not-Wendigen – mag die auf Ganzheit und Heilung ausgerichtete Lilith in der Jungfrau gar nicht. So können unser Optimismus und unser positives Denken schon mal ins Wanken kommen – jedoch immer mit dem Ziel tiefer, weiter, ganzer zu werden – und die Welt nicht mehr durch eine rosarote, sondern eine ganzheitliche Brille zu sehen, wenn es denn noch eine Brille sein muss, weil die Erleuchtung, also die Wahrnehmung der höheren Wahrheit noch in der Zukunft liegt.

* 9.1.: Merkur (Schütze) im Quadrat zu Neptun (Fische)

Auch das nächste Quadrat bringt unser Selbstverständnis ganz schön ins Wanken. Neptun löst nun unsere selbst gezimmerte „schöne Verstandes-Welt“ auf und konfrontiert uns mit unseren inneren Realitäten – auch mit unseren Traumata, Verletzungen und mit zu engen, also Angst erzeugenden Denkmustern und Meinungen.

Erlauben wir nun dem Mystischen, Magischen und Träumerischen dieser Welt unser Leben mehr mitzubestimmen und erkennen wir in Klarheit, dass wir all dies AUCH sind!

* 10.1.: Sonne (Steinbock) im Trigon zu Uranus (Stier)

Dieses günstige Trigon mit Uranus weist uns darauf hin, dass wir durch Bewusstseinserweiterung und der Einladung an die Kräfte der Inspiration, uns zu „besuchen“, nun viele Vorteile erhalten können. Dass vielleicht völlig Überraschendes und bisweilen Schockierendes geschieht, zeigt nur, dass wir dabei sind, uns wirklich für die kommende Wassermann-Zeit zu öffnen.

* 10.1.: Mars (Steinbock) im Sextil zu Saturn (Fische)

Und wie schon am 1.1. beobachtet der „Karma-Planet“ Saturn wieder intensiv unser Leben. Nun wird er – entsprechend unserer Bewusstseins-Errungenschaft der letzten 10 Tage – die Weichen in unserem Leben demgemäß stellen. Und dafür sorgen, dass die Schöpfungsenergie die dazugehörigen Strukturen in unserem Leben entweder stärkt oder umstürzt und/oder neu zu uns bringt – je nachdem, was wir aktuell zur Weiterentwicklung benötigen.

Wenn wir noch etwas nachzuholen haben, dann wird sich ein Gefühl der Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation oder mit Aspekten davon einstellen. Der einzige Weg zur Verbesserung: jetzt noch nachholen, was nachzuholen ist.

Mit folgendem Aspekt und dem gleichzeitigen Neumond wechselt das Geschehen im Januar von großen Spannungen zu vorwiegend harmonischen Konstellationen:

* 11.1.: Sonne (Steinbock) im Quadrat zum Auf- und zum Absteigenden Mondknoten (Widder bzw. Waage)

Eine Quadrat-Stellung mit den beiden Mondknoten zeigt immer einen oft schicksalshaften Schwellenübergang von Altem zu Neuem an. Die Steinbock-Sonne wendet sich nun von alten, überholten Lebensverhältnissen ab und will nach vorne schauen. Sie steht ab jetzt näher beim Aufsteigenden Mondknoten als beim Absteigenden. Ersterer steht im Widder, was weiter den Drang zu Neuanfängen befördert.

Und auch der Neumond am selben Tag weist in diese Richtung.

* 11.1., 12:57 Uhr: Neumond im Steinbock

Sonne und Mond im Einklang – nun beide auf den Aufsteigenden Mondknoten im Widder hin gerichtet.

In jedem Jahr stellt dieser Neumond die Aufforderung dar, darüber nachzusinnen, welche unserer Lebensstrukturen noch sinnvoll sind und welche aufgegeben oder erneuert werden sollten. Aus den bisherigen Ausführungen zum Januar sollte hervorgehen, dass diese Aufforderung in diesem Jahr extrem verstärkt in unser Leben tritt.

Mars und Pluto unterstützen diese Bewegung sowieso sehr stark, die Mondknoten deuten auf eine schicksalshafte Bewegung nach vorne hin. Das dazu wirksame Sonne/Mond-Trigon zu Uranus betont die dabei wichtige Rolle der Bewusstseinserweiterung und Öffnung, und das Quadrat zu Chiron zeigt die Notwendigkeit an, ganzheitlicher zu leben – oder alternativ dazu zu leiden.

Folgende beiden Trigone wirken besonderes in unsere Beziehungen hinein:

* 11.1.: Venus (Schütze) im Trigon zu Chiron (Widder)

Heute rücken die Seiten unserer Beziehungen in den Mittelpunkt, die noch einer Heilung bedürfen. Durch den beteiligten Schützen sind dies besonders auch Konzepte, Vorstellungen und Meinungen zu unseren Partner(inne)n bzw. auch zu unserem Single-Dasein und dazu ob Letzteres noch passend ist.

Es kann nun auch klar werden, dass wir in unseren Beziehungen noch nicht richtig wahrgenommen werden. In der Folge kann eine Intensivierung unserer Partnerschaften durch mehr Nähe und mehr Aufmerksamkeit auf den anderen stattfinden.

* 12.1.: Mars (Steinbock) im Trigon zu Jupiter (Stier)

Sicher auch in Folge der „Vorarbeit“ durch Chiron können unsere Beziehungs- und Partnerschafts-Strukturen nun in besonders vorteilhafter Weise erweitert werden. Was bisher unmöglich schien, wird nun greifbar. Vorausgesetzt wird nur ein wenig Weisheit bei der Beurteilung dessen, was wir idealerweise wollen sollten und welche Wünsche eher unrealistisch sind oder langfristig gar schädlich für uns sein werden.

Ab dem 14.1. befinden sich für eine Woche Merkur und Mars und auch die Sonne und Pluto im Steinbock. Noch einmal richten sich somit alle kosmischen Energien auf unsere irdischen Strukturen und Verhältnisse und auf deren maximale Veränderung, wenn das im Sinne der Weiterentwicklung nötig ist:

* 14.1., 3:49 Uhr: Merkur (Schütze) geht in den Steinbock (bis 5.2.)

Nach seinem durch die Rückläufigkeit im Dezember bedingten erneuten Aufenthalt im Schützen setzt der Gedanken- und Kommunikationsplanet Merkur ab jetzt seinen Weg im Steinbock fort. Damit beginnt erneut eine Zeit, in der wir Oberflächliches verlassen und uns mit der Weisheit an sich beschäftigen sollten. Denken wir über damit verbundene Themen nach, sprechen wir mit anderen darüber und lesen entsprechende Literatur.

Auch ist nun eher Zurückhaltung in unseren Mitteilungen angesagt. Nur was wirklich Sinn macht, sollte weitergegeben werden. (Denken wir doch auch mal darüber nach, welche Teile der Smartphone-Benutzung uns wirklich gut tun und wirklich nötig sind und reduzieren wir das Belanglose daran.)

Es folgen viele Steinbock-Aspekte, die das Geschehen weiter energetisieren:

* 16.1.: Sonne (Steinbock) im Sextil zu Neptun (Fische)

Ein Tag zum Nachsinnen darüber wie wir unsere Träume oder ein Stück unseres erkannten Seelenauftrags in unser Alltagsleben einbauen könnten. Ganz von selbst würde unser Leben dann sinnvoller, innerlich reicher und erfüllender werden.

* 18.1.: Merkur (Steinbock) im Sextil zu Saturn (Fische) und

* 19.1.: Merkur (Steinbock) im Trigon zu Jupiter (Stier)

Merkur in Beziehung zum Erweiterungsplaneten Jupiter und zugleich zum Begrenzungsplaneten Saturn – beides in harmonisch-förderlicher Weise. Anders ausgedrückt: Es liegt an uns, welchen Weg wir jetzt wählen und in welcher Form. Die zwei Wege in positiver Form wären in etwa folgende:

Eine Begrenzung der Bedeutung der äußeren Welt für uns würde zur Aufwertung der inneren Welten und damit – für die meisten Menschen in unserer Gesellschaft zu einer Chance für ein neues, harmonischeres Gleichgewicht führen.

Mit dem Stier-Jupiter können wir jedoch auch erkennen, was uns in der äußeren Welt nun besonders gut tun würde und wie wir unser Leben besser genießen können.

* 19.1.: Venus (Schütze) im Quadrat zu Neptun (Fische)

Durch diese Konstellation wird uns – vielleicht auch schmerzlich – bewusst werden, dass eine Liebe, die nur im persönlichen Rahmen denkt und fühlt, schnell zu eng werden könnte. Sie könnte sich dadurch in der Tat auch selbst begrenzen oder sogar in die Auflösung bringen.

Liebe heißt eben oft auch groß zu denken und zu fühlen, in die Weite zu gehen und letztlich auch mal das gesamte Universum in seine Dankbarkeit mit einzuschließen.

* 20.1., 14:45: Sonne (Steinbock) in Konjunktion mit Pluto

Jedes Jahr einmal trifft die Sonne auf Pluto. Dies wird heute für weit über 200 Jahre das letzte Mal im Steinbock geschehen. Zusammen mit der sonstigen Steinbock-Betonung – besonders auch durch den Mars – kommt diesem Tag also eine besondere Bedeutung zu. Wahrscheinlich wiederum in Form eines letzten starken Impulses zur Veränderungen der Strukturen, die immer noch aus der alten Zeit „übrig geblieben“, aber dennoch zu verändern sind.

Bereits 20 Minuten später tritt der Übergang bei der Sonne und 11 Stunden später bei Pluto ein:

* 20.1., 15:06: Sonne (Steinbock) geht in den Wassermann (bis 19.2.)

Damit beginnt das letzte der vier dunklen Tierkreiszeichen mit langen Nächten und kurzen Tagen. Doch die Tage sind bereits deutlich länger als früher im Januar. Immerhin fällt auch Lichtmess (keltisch: Brigid, Imbolc) in dieses Sonnenzeichen.

In diesem Jahr steht dieser alljährliche Übertritt in enger zeitlicher Verbindung mit dem Eintritt Plutos in den Wassermann, was eher ein Jahrhundert- als ein Jahresereignis ist wie bei der Sonne. So wird nun wohl die Bedeutung des sog. Wassermannzeitalters, das in Form von mehreren Stufen Schritt für Schritt beginnt, im Lichte der Sonne noch deutlicher werden. Achten wir jetzt besonders auf die Zeichen dieser Welt!

* 20.1.: Mars (Steinbock) im Trigon zu Lilith (Jungfrau)

Zwischen dem Eintritt der Sonne und dem des Pluto in den Wassermann wird der Steinbock-Mars durch Lilith dazu aufgefordert, noch mal seine Energie einzusetzen, damit wir in die eigenen psychischen Tiefen blicken und dort Bewusstwerdungsprozesse in Gang setzen oder weiterführen, die vor allem die Auflösung von Hemmungen und Blockaden in der Selbstentfaltung zur Folge haben sollen. So wird es uns noch leichter fallen, alte Strukturen zu verlassen und uns dem Geist des Wassermann-Zeitalters anzuschließen.

* 21.1., ab 1:57 Uhr steht Pluto im Wassermann (bis 2.9., dann wieder am dem 19.11. für 20 Jahre)

Im Jahr 2023 befand sich Pluto für gut zwei Monate schon mal im TKZ Wassermann, für knapp zehn Monate wirkte der Transformationsplanet noch im Steinbock an den Veränderungen gesellschaftlicher, persönlicher und körperlicher Formen und Strukturen. Im Jahr 2024 ist es umgekehrt: Nur gut zwei Monate – von Anfang September bis Mitte November – steht Pluto noch mal im Steinbock, davor im Wassermann und auch danach, und dann gar 20 Jahre lang – ein großer und wesentlicher Schritt in das sogenannte Wassermann-Zeitalter.

Was das wirklich für uns persönlich bedeutet wird uns in den folgenden Jahren mehr und mehr bewusst werden, und wohl auch, welch fundamental unterschiedliche Wege die Menschheit und jede/r von uns nun gehen kann.

Wir können in der Tat sehr gespannt sein, was geschehen wird und wie uns das alles zeigen wird, warum wir gerade in dieser Zeit jetzt und hier inkarniert sind..

* 23.1., 9:49: Venus (Schütze) geht in den Steinbock (bis 16.2.)

Kaum haben Sonne und Pluto den Steinbock verlassen, begibt sich der Planet der Liebesgöttin in diesen Bereich des Tierkreises – und trifft dort am 22. Februar auf den Mars.

Was gerade noch Thema von Sonne und Pluto war, also die Umgestaltung der Welt im Allgemeinen, tritt nun in den persönlichen Bereich unserer Beziehungen und Partnerschaften sowie in das, was unser Leben schön und wertvoll erscheinen lässt.

Was brauchen diese Bereiche unseres Lebens nun besonders? Was ist zu tun, um für die Liebe und die schönen Dinge des Lebens auch im Außen günstige Voraussetzungen zu schaffen?

Mit dem Energiegeber Mars und dem Gedankenplaneten Merkur ebenfalls im Steinbock sind die Voraussetzungen dafür, diesbezüglich einen guten Schritt weiterzukommen, in diesem Januar und Februar besonders hoch.

* 24.1.: Merkur (Steinbock) im Trigon zu Lilith (Jungfrau)

Vor vier Tagen noch im Trigon zu Mars, steht Lilith nun im günstigen Trigon zu Merkur. Nun wird es uns besonders leicht fallen, auch wirklich bewusst zu erkennen, wie uns unbewusste Aspekte unseres Seins bestimmen und uns oft das Leben schwer machen. Es ist selbstredend, dass wir darüber einen wichtigen Schritt in der Reduzierung unserer Illusionen tun können. Damit verbunden ist die Verheißung des TKZ Jungfrau auf Heilung im ganzheitlichen Sinn.

* 25.1., 18:53: Vollmond im Löwen (Sonne im Wassermann)

In der Regel ein Vollmond der Extreme, der das individuelle Fühlen (Mond im Löwen) mit der wenig emotionalen, erneuernden und eher gemeinschaftlich orientierten Wassermann-Sonne in Übereinstimmung bringen will. Die Diskrepanz verschärft sich in diesem Jahr noch durch die Quadrate von Sonne und Mond zum Gesellschafts-Planeten Jupiter.

Einerseits sind wir nun aufgefordert zu überlegen, wie wir unseren Platz in der Gesellschaft unseren Fähigkeiten entsprechend einnehmen können. Andererseits dürfen wir dabei nicht von unserem individuellen (Seelen)Weg abweichen. Auch berufliche Veränderungen können nun schnell manifest werden. Bei Konflikten zwischen einem selbst und dem Kollektiv sind Rückzug und Besinnung auf sich und seinen Seelenweg angesagt.

* 25.1.: Mars (Steinbock) im Quadrat zu Chiron (Widder) und

* 26.1.: Merkur (Steinbock) im Quadrat zu Chiron (Widder)

In ihren exakten Quadraten zu Lilith waren Mars und Merkur vor Kurzem noch vier Tage auseinander gewesen. Nun beträgt die Zeitdifferenz zwischen den beiden Planeten in ihren Quadraten mit dem Heiler Chiron nur noch einen Tag. D.h. Mars und Merkur kommen sich immer näher. Somit erhalten unser Verstand und unsere Willenskraft gleichzeitig Hinweise darauf, wie wir diese beiden Seiten unseres Menschseins noch besser in den Dienst unserer Heilung stellen können.

Was mit Lilith im Trigon jedoch noch leicht ging, also die entsprechenden anstehenden Bewusstwerdungsprozesse, ist im Sinne einer ganzheitlichen Heilung – mit Chiron im Spannungsquadrat – nun schon schwieriger.

Wir haben dafür nun zu erkennen (Merkur), was wir für unsere Heilung hin zu mehr Ganzheit tun können, und in welcher Form wir unsere Lebensenergie und unsere Willenskraft (Mars) einsetzen sollten, um dieses Ziel zu erreichen. Achten wir dabei besonders auf die Zeichen der Zeit und versuchen wir deren Sinn zu erkennen.

* 27.1.: Sonne (Wassermann) im Quadrat zu Jupiter (Stier)

Der Höhepunkt der schon beim Vollmond oben erwähnten Quadrat-Stellung. Besonders wenn wir das Gefühl haben, beruflich etwas Unpassendes zu tun, uns unter- oder überfordert fühlen, haben wir nun fast die Pflicht, Abhilfe zu schaffen. Ansonsten werden die unguten Gefühle, die über Sinnlosigkeit bis zum Burn-Out führen können, immer stärker.

Doch besonders auch dann kommt Uranus uns zu Hilfe:

* 27.1., 8:34 Uhr: Uranus (Stier) wird rechtläufig

Nach fast einem halben Jahr wird nun auch der inspirierende Uranus wieder rechtläufig – eine weitere Verstärkung der mit Sonne und Pluto vor einer Woche begonnenen Wassermann-Zeit. (Uranus gilt als Herrscher des Wassermanns, repräsentiert also dessen Themen.)

Lassen wir uns inspirieren, öffnen wir uns für das Ungewöhnliche und für die Zeichen der Zeit und wir werden unseren (neuen) Weg schnell finden und in erfüllender Weise gehen können.

Mit nun allen Planeten in ihren rechtläufigen Perioden wird die Entwicklung sich nun intensiv auf die Zukunft hin beschleunigen.

* 27.1.: Merkur (Steinbock) in Konjunktion mit Mars

Immer wenn sich diese beiden persönlichen Planeten treffen, haben wir die große Chance, im Gleichklang von Verstand und Wille einen großen Schritt nach vorne hin zu einem befriedigenderen Leben zu tun.

Da dieses Mal die Begegnung von Merkur und Mars im Steinbock stattfindet, betrifft dieses Weitergehen insbesondere unsere beruflichen und gesellschaftlichen Ambitionen. Aber auch andere grundlegende Bereiche unseres Lebens, die den Alltag maßgeblich mitbestimmen – etwa ob wir alleine, in einer Partnerschaft oder Wohngemeinschaft leben wollen.

Und viele unserer Wünsche werden sich nun erstaunlich schnell erfüllen.

* 28.1.: Merkur (Steinbock) im Quadrat zum Auf- und zum Absteigenden Mondknoten (Widder bzw. Waage) und

* 28.1.: Mars (Steinbock) im Quadrat zum Auf- und zum Absteigenden Mondknoten (Widder bzw. Waage) und

Fast gleichzeitig mit dem gerade beschriebenen maximalen Einklang von Verstand und Wille erfolgt ein weiterer Schwellenübergang, also eine massive Neuausrichtung darin wie wir unseren Verstand nutzen und wozu wir unsere Lebensenergie einsetzen wollen und sollen.

Wir können diese beiden gemeinsamen Quadrate als ein weiteres Zeichen sehen, wie die beginnende Wassermann-Zeit alte Strukturen in vielerlei Hinsicht zu verändern und überwinden versucht – idealerweise auch im Einklang mit unseren persönlichen Energien wie unserem Verstand und unserem Willen.

An den folgenden drei Tagen gibt es noch vier günstige Begegnungen:

* 28.1.: Venus (Steinbock) im Sextil zu Saturn (Fische)

Wir erhalten einen Impuls, zu überprüfen, was wirklich wichtig für unsere Beziehungen wäre und was in einem tieferen Sinn sinnvoll und schön für uns und unser Leben wäre. Alles andere wird tendenziell vom Wächterplaneten Saturn unterdrückt werden.

Es ist dies eine Konstellation, die es uns leichter macht als sonst, uns besonders auch im Beziehungsbereich auf das Wesentliche zu besinnen und Unwichtiges und Überholtes relativ leicht loszulassen. Tun war das, sind die erzielten Erfolge in der Regel von langer Dauer.

* 29.1.: Venus (Steinbock) im Trigon zu Jupiter (Stier)

Und einen Tag später wird das „leere Glas“ – also das Losgelassene – gleich mit neuen wesentlichen, erweiternden Dingen gefüllt bzw. ersetzt.

Seien wir nun wiederum besonders offen für das, was uns die Vorsehung neu in unser Leben bringen will und womit sie uns beschenken möchte. Diese als äußerst positiv eingeschätzte Konstellation bringt uns Glück im privaten Bereich, vor allem auch in Beziehungen, beschert uns aber auch berufliche Erfolge und Weiterentwicklungen.

* 28.1.: Merkur (Steinbock) im Trigon zu Uranus (Stier) und

* 30.1.: Mars (Steinbock) im Trigon zu Uranus (Stier)

Immer noch stehen der Planet des Denkens und Verstandes und der Planet des Willens und der Lebenskraft eng beieinander – und treffen somit unmittelbar hintereinander auf den inspirierenden Uranus.

So Einiges könnte nun auch aus unerwarteten Bereichen kommen und unser Bewusstsein erweitern. Wir sollten die Angebote des Schicksals zumindest prüfen, bevor wir sie evtl. zurückweisen. Denn Uranus eröffnet uns bisweilen Dinge, die wir nie für möglich gehalten haben – und die jedoch trotzdem zu uns gehören, zumindest ab jetzt. Und das kann mit der starken Erdzeichen-Betonung von allen drei beteiligten Planeten sehr wohl auch materielle oder finanzielle Dinge betreffen.

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Somit haben wir Ende Januar zwar Sonne und Pluto im luftigen Wassermann, aber auch noch viele, vor allem persönliche Planeten im materiellen Steinbock. Das ändert sich zunehmend im Laufe des Februar, und bald werden wir eine viel umfassendere Wassermann-Betonung am Himmel haben. Mehr dazu an dieser Stelle Ende Januar.

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Dezember 2023

Der Dezember 2023 in der spirituellen Astrologie: Viel Harmonie den ganzen Monat über, die Aufforderung zu äußer(st)er Ruhe ab dem 13.12. und viel Liebe zu Weihnachten

Ich hoffe, Ihr habt die herausfordernden Monate Oktober und November gut hinter Euch gebracht. Deren transformatorisches Potenzial war nicht zu unterschätzen.

Nun im Dezember überwiegen die positiven Aspekte – wobei eine wesentliche Voraussetzung dafür immer wieder auftaucht: Die Verbindung unseres äußeren Lebens mit unserer innerpsychischen seelischen Welt.

Dann erst kann ein besonders harmonisches Großes Trigon vom 6. bis 18.12. seine gesamte positive Energie entfalten. Diese führt gegebenenfalls zu einer umfassenden Weiterentwicklung einzelner und der Gesellschaft insgesamt.

Auch der sehr positive Neumond im Schützen am 13.12. fällt zusätzlich in diese Zeit.

Und am gleichen Tag, am 13.12. wird auch Merkur wieder einmal rückläufig. Dies ist – mit einigen anderen Konstellationen zusammen – eine klare Empfehlung für intensive Ruhe und Innenschau, und das auch noch über Weihnachten und den Neujahrstag hinweg. Aus dieser Ruhe heraus werden sich sehr positive Dinge entwickeln können. Geschehen-Lassen und Sein-Lassen statt Tun ist nun das Motto.

Ein außergewöhnlicher Tag steht uns auch mit dem 27.12. bevor: Ein Vollmond, der von Konstellationen für großes Glück und Heilung begleitet wird. Allerdings sind diese wiederum an die oben genannte Bedingung der Verbindung von äußerer und innerer Welt geknüpft.

* Besonders intensive Tage mit großem Entwicklungspotenzial sind: der 3. und 4.12. sowie der 8. bis 11.12.

* Einen Heilungstag bringt uns der 15.12. (auch der 8.12. und der 27.12. haben ein solches Thema)

* Vom 15.12. bis Ende des Monats haben wir fast nur positive Aspekte, mit Ausnahme des 17.12. sowie am 27. und 28.12., wobei auch dann jedoch immer Positives beteiligt ist.

Am 22.12. um 4:26 Uhr früh findet in diesem Jahr die Wintersonnenwende statt. Merkur wechselt am 1. und 23.12. sein Zeichen und Venus das ihre am 29.12.

Und ein ruhiges und wirklich besinnlich begangenes Weihnachtsfest bringt eine ideale Gelegenheit für eine Menge an Liebe auf allen Ebenen.

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Betrachten wir nun die einzelnen Planetenkonstellationen im Dezember und ihre Themen:

Der Monat beginnt mit einem Übergang:

* 1.12., 15:31 Uhr: Merkur (Schütze) geht in den Steinbock (bis 23.12.)

Der gerne leicht und unbeschwert agierende Merkur fand sich im Schützen in für seinen Geschmack oft zu ernste und tiefgründige Diskussionen verwickelt. Im Steinbock ergeht es ihm nicht besser. Die ernste und oft humorlose Tiefe dieses Zeichens ist dem beschwingten Kommunikationsplaneten ebenfalls eher fremd.

Eine gewisse Förderung durch Merkur ergibt sich noch bei wissenschaftlichen Diskussionen sowie bei Überlegungen, wie dein Leben weise und sinnhaft zu gestalten ist. Immerhin etwas, das hilfreich und nützlich sein kann.

* 2.12.: Merkur (Steinbock) im Sextil zu Saturn (Fische)

Der Fische-Saturn bringt noch ein weiteres Thema ins Gespräch und damit auch ins Bewusstsein: Eine weise und sinnhafte Gestaltung des Lebens durch die Berücksichtigung seelischer Realitäten.

Gespräche über Träume, mystische und meditative Erfahrungen sowie über alle innerpsychisch-seelischen Themen wirken sich nun besonders förderlich auf unseren Alltag aus.

Eine starke Verbindung von Venus, Mars und Jupiter mit den Archetypen unserer psychischen „Unterwelt“ bringen der 3. und 4.12.:

* 3.12.: Venus (Waage) im Quadrat zu Pluto (Steinbock) und

* 3.12.: Jupiter (Stier) im Trigon zu Lilith (Jungfrau) und

* 4.12.: Mars (Schütze) im Quadrat zu Lilith (Jungfrau)

Die beiden Glücksplaneten Venus und Jupiter kommt am selben Tag in Kontakt zu den Archetypen der „Unterwelt“, also zu unseren psychischen, meist unbewussten Bereichen.

Pluto möchte dabei, dass die Liebesgöttin sich auch mit ihren dunklen Seiten beschäftigt, zum Beispiel indem sie sich bewusst wird über noch vorhandene Abhängigkeiten in der Liebe und über destruktive Formen von Sexualität und anderen Trieben. In diesem Zusammenhang sollten wir all das betrachten, das uns aktuell besonders in den Bereichen Liebe und Sexualität Probleme und Spannungen bereitet und eine erwünschte Harmonie verhindert. Hierfür Lösungsstrategien zu entwickeln, das wird sich derzeit als besonders effektiv erweisen.

Und mit Jupiter und Lilith wird es nun zusätzlich auch in beruflicher Hinsicht günstig sein, seine unbewussten und emotionalen Programme und Abhängigkeiten zu erforschen und ans Licht zu holen. Sich also Fragen zur Sinnhaftigkeit und emotionalen Befriedigung seiner beruflichen und anderer gesellschaftlichen Tätigkeiten zu stellen – um dann ggf. auch eine Veränderung einzuleiten.

Und zu alledem liefert der Schütze-Mars eine Menge an Energie im geistigen Bereich. So leicht ist es also selten, in unser Unbewusstes vorzudringen und die dortigen Schätze, d.h. auch erlösende Informationen aufzuspüren.

* 4.12., 19:50 Uhr: Venus (Waage) geht in den Skorpion (bis 29.12.)

Die „dunkle Seite der Liebe“, unsere Lust, uneingestandene erotische Neigungen und überhaupt die sexuelle Seite der Liebe und von Beziehungen im Allgemeinen stehen bis Ende Dezember im Mittelpunkt.

Gehen wir bewusst und verantwortungsvoll mit diesen Themen um, kann dies auch zu einer Bereicherung im Erleben unserer Beziehungen führen und uns bisher unbekannte Tiefen in uns selbst und im anderen sichtbar werden lassen.

Auch Partnerschaften und Beziehungen wollen sich immer wieder mal weiterentwickeln. Mit Venus im Skorpion ist eine gute Zeit dafür, auch weil die Außenwelt auf Grund der Jahreszeit gerade weniger attraktiv ist.

* 5.12.: Venus (Skorpion) im Trigon zu Saturn (Fische)

Diese Konstellation fördert das eben Gesagte weiter in einem großen Ausmaß, bringt Saturn doch noch mehr Tiefe und Seelenbezug in seinem Harmonie-vermehrenden Trigon zur Skorpion-Venus.

So können wir nun auch vom Umfeld und der Erziehung in uns gelegte Triebe und Bedürfnisse besser von unseren eigenen innerseelischen Wünschen und Sehnsüchten unterscheiden und uns somit klarer auf unseren Seelenweg hin ausrichten.

Achter wir hierzu auch wiederum besonders auf das, was uns das Leben aktuell mitteilen will.

* 6.12., 14:21 Uhr: Neptun (Fische) wird rechtläufig

Nach fast einem halben Jahr Rückschau und Aufarbeitung geht es nun direkt weiter mit der Auflösung aller Dinge im Leben, die nicht zu unserem Seelenweg gehören.

Neptun lässt uns im Nebel der Unwissenheit stehen, außer wir haben unseren nächsten Schritt der Seelenentwicklung im Blick. Dann unterstützt er uns beim Erreichen einer neuen Frequenz zum Beispiel der Seelenkommunikation, beim Verstehen unserer Träume, der bewussten Interaktion mit höheren Seinsebenen, aber auch beim Erleben mystischer Ekstase und von unbedingter und universeller Liebe.

6. bis 18.12.: Ein Großes Trigon (in den drei Erdzeichen) von Merkur im Steinbock, Jupiter im Stier und Lilith in der Jungfrau

Diese sehr günstige, relativ lange anhaltende Konstellation zeigt die Möglichkeit für eine große Harmonie an, die auch in unserem äußeren Alltag sichtbar werden kann. Was sind die Voraussetzungen dafür:

Merkur im Steinbock, d.h unser Denken und unser Verstand muss nun etwas Weisheit mit einbringen.

Jupiter im Stier „will“, dass wir uns den schönen, genussvollen Seiten des Lebens zuwenden.

Und Lilith weist uns darauf hin, dass sich all das nur dann heilsam auswirken wird, wenn wir zumindest die Teile unseres Schattens und des Verdrängten aufarbeiten, die uns nun stark beim Weitergehen behindern würden. Diese können wir nun nicht mehr verdrängen – und sollen es auch nicht, auch um in den Genuss dieses Harmonie-Dreiecks kommen zu können.

Vier intensive Tage u.a. mit mehreren Harmonie-fördernden einfachen“ Trigonen folgen:

* 8.12.: Sonne (Schütze) im Trigon zu Chiron (Widder)

Durch die nun ins Bewusstsein einfließenden heilenden Impulse von Chiron kann die Schütze-Sonne ihre Fähigkeit zeigen, im Geiste Heilung und Ganzwerdung vorzubereiten und auch durchzuführen. Ganz im Sinne des Wortes „geistige Heilung“. Was für ein besonderer Tag also für ebensolche Tätigkeiten.

Geistige Heiler/innen sollten an diesem Tag Überstunden machen, um möglichst vielen Menschen helfen zu können, diese kosmische Möglichkeit zu nutzen.

Zu folgenden Trigonen gehören gleich fünf Konstellationen, die ineinander verschränkt sind:

* 8.12.: Merkur (Steinbock) im Trigon zu Jupiter (Stier) und

* 9.12.: Merkur (Steinbock) im Trigon zu Lilith (Jungfrau)

Zwei weitere Trigone – nun mit dem Kommunikations- und Gedankenplaneten Merkur – ergeben insgesamt einen Höhepunkt des oben beschriebenen besonders günstigen Großen Trigons.

Lilith zeigt uns nun, was für ein genussvolles und auch (beruflich) erfolgreiches Leben im Einklang mit seiner Seelenbestimmung wichtig und nötig ist. Der Steinbock-Merkur kann diese Informationen gut in dafür günstige neue Lebensweisen und -strukturen umwandeln.

Offenheit für das, was nun aus dem Unbewussten ins Bewusstsein kommen will sowie die Bereitschaft, dies dann auch gleich in den Alltag umzusetzen sind gute Voraussetzungen für die Nutzung dieses Angebots.

* 10.12.: Venus (Skorpion) in Opposition zu Jupiter (Stier) und

* 11.12.: Venus (Skorpion) im Sextil zu Lilith (Jungfrau)

Nachdem Merkur am 8. und 9.12. im Trigon zu Jupiter und Lilith stand, kommt nun der Planet der Liebesgöttin in eine Opposition zu Jupiter und ins Sextil zu Lilith – was folgern lässt, dass Merkur und Venus im Sextil zueinander stehen müssen (siehe nächster Absatz).

Wenn wir es mit dieser Opposition schaffen, unser äußeres und auch berufliches Leben im Alltag mit unseren inneren Vorlieben und Sehnsüchten in Übereinstimmung zu bringen – bzw. diese beiden Bereiche weiterhin in Übereinstimmung zu leben – dann bringt uns das schnell viel Glück und Erfüllung.

Sollte es in dieser Hinsicht bei dir noch mangeln, dass sind dies ideale Tage, um eine Korrektur zu unternehmen: Nimm dein Sehnen und Wünschen ernst und versuche, dein äußeres Leben danach auszurichten bzw. ggf. deine Stelle oder gleich deinen Beruf zu wechseln.

* 11.12.: Merkur (Steinbock) im Sextil zu Venus (Skorpion)

Die eben beschriebenen vier intensiven Interaktionen am Himmel waren nur möglich, weil Merkur und Venus gleichzeitig ein Sextil miteinander bilden. D.h. Wir spüren nun sehr stark, ob unsere Gedanken mit Liebe und Herz in Verbindung stehen oder ob sie eher kalt und berechnend sind oder aus einem abgegrenzten, engen Verstand heraus entstehen.

Mit der Skorpion-Venus steht uns aber nun viel Energie zur Verfügung, um diesbezüglich eine Veränderung einzuleiten, uns also zu überlegen, wie wir mehr aus dem Herzen heraus denken und leben können.

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* 13.12., 0:31 Uhr: Neumond im Schützen

Dieser geistvolle Neumond voller Interesse an philosophischem Austausch und voller Neugier auf neue Bereiche des Lebens findet gleichzeitig mit vielen positiven Konstellationen statt. Spannungen gibt es nur mit Uranus und Neptun, den beiden großen überpersönlichen Planeten. D.h. wenn wir die Dinge auch unter dem Gesichtspunkt der Existenz höherer Seinsebenen des Bewusstseins und der Liebe betrachten, dann warten nun viele positive Erlebnisse auf uns, die unser Leben bereichern.

* 13.12., 8:08 Uhr: Merkur (Steinbock) wird rückläufig (bis 2.1.2024)

In diesem Jahr ideal zur Weihnachtszeit läuten die Sterne eine ihrer drei bis vier natürlichen Ruhephasen im Laufe des Jahres ein. Schon ab jetzt sollten wir uns aus äußeren Aktivitäten in die Ruhe und Erholung eines Rückzugs ins Private begeben. Dabei können sehr wohl auch Pläne und Vorsätze für das neue Jahr 2024 gemacht werden. Ihre Durchführung und Umsetzung sollten wir jedoch dem neuen Jahr überlassen.

Für den Rest des Monats überwiegen nun die harmonisch-positiven Aspekte (außer am 17. 12.):

* 15.12.: Merkur (Steinbock) im Trigon zu Lilith (Jungfrau)

In der rückläufigen Ruhe des Merkur bekommen wir aus unseren seelischen Bereichen nun viele Anregungen für die Gestaltungsmöglichkeiten eines neuen, harmonischeren Lebensabschnitts. Diese Anregungen können wir natürlich umso besser wahrnehmen je mehr wir dem Rat des Merkur nach Rückzug und Ruhe schon gefolgt sind.

Seien wir also offen für das, was uns das Leben nun zeigt – von außen und auch von innen, z.B, aus der Welt unserer Träume.

* 15.12.: Mars (Schütze) im Trigon zu Chiron (Widder)

Auch wenn der Mars nach schneller Umsetzung drängt, erfolgen Heilung und Ganzwerdung derzeit nicht so sehr im Tun, sondern im „Lassen“. Denn Merkur mahnt nach wie vor zur Ruhe und zum Rückzug – im Außen in unsere warmen Wohnungen und im Innen in die Welt unserer Seele mit ihrer Bestimmung und in unsere Träume.

* 17.12.: Sonne (Schütze) im Quadrat zu Neptun (Fische)

Nehmen wir unsere Träume nicht ernst, dann wird Neptun uns über sein Quadrat zur Sonne nun viele Spannungen und Schwierigkeiten ins Leben bringen, die nur durch eine dann doch stärkere Hinwendung ins Innere verringert werden können.

Die Spannungen können dabei so massiv sein, dass sich ein Teil unseres Lebens in der Tat „auflöst“ – eine Spezialität des Neptun, die er gern bei nicht-seelenbezogenen Aspekten unseres Seins zur Anwendung bringt.

* 18.12.: Merkur (Steinbock) im Trigon zu Jupiter (Stier)

Interessanterweise werden wir nun auch noch besonders belohnt, wenn wir uns ab dem 13.12. in Ruhe unseren inneren Welten zugewandt haben. Jupiter bringt uns dann tiefe und weise Einsichten in das, was wichtig ist für ein genussvolles und erfülltes Leben. Und das ist zur Zeit eben nicht das Handeln, sondern das Geschehen-Lassen und Sein-Lassen. Ein „Merkur“, also ein Denken, das etwas Weisheit beinhaltet, wird dies wohl zu verstehen wissen.

Nebenbei bemerkt: All diese nun erlangten Einsichten werden im nächsten Jahr dann auch zu beruflichen und finanziellen Vorteilen führen.

* 21.12.: Venus (Skorpion) in Opposition zu Uranus (Stier) und

* 21.12.: Merkur (Steinbock) im Sextil zu Saturn (Fische)

Kurz vor der Sonnenwende tritt der Liebesplanet in Kontakt zur sogenannten „höheren Oktave“ des Merkur, also zu Uranus. Und unser Merkur selbst wird durch Saturn dort gehemmt, wo er noch nicht weise ist, also wo unser Denken noch nicht zur Weisheit neigt. Anders ausgedrückt: unser Verstandesdenken wird nun intensiv gehemmt und soll einem höheren Bewusstsein Platz machen. Und dieses fördert dann wiederum die Rolle der Liebe in unserem Leben, auch die, die uns an diesen Weihnachtstagen angeboten wird. Dafür müssen wir zwar bisweilen unsere Gewohnheiten und unsere Komfortzone verlassen, aber das wird sich in vielerlei Hinsicht lohnen.

* 22.12., 4:26: Sonne (Schütze) geht in den Steinbock (bis 20.1.24) (Wintersonnenwende)

Die längste Nacht des Jahres auf der nördlichen Hemisphäre ist auch der Beginn der Wiedergeburt des Lichts. Viele Kulturen haben deshalb die Geburt ihrer Lichtgestalten in diese Zeit gelegt.

Das im letzten Jahr erreichte Bewusstsein fließt nun ein in die Gestaltung der neuen Welt. Saturn als Herrscher des Steinbock ist dabei ein unbestechlicher Wächter. Er sorgt dafür, dass wir nur das bekommen, was wir gesät haben.

Mit der Sonne im Steinbock wird auf der materiellen Ebene sichtbar, was in den Monaten vorher im höheren Raum / in der Geistigen Welt / in der Traumzeit angelegt wurde – in diesem Jahr auch noch das, was in den letzten Tagen entsprechend den oben beschriebenen himmlischen Konstellationen erreicht wurde.

Beachten wir nun auch besonders, was die Welt uns im kommenden Steinbock-Monat zeigt – und entwickeln wir daran unsere Weisheit weiter.

* 22.12.: Sonne (Steinbock) in Konjunktion mit Merkur

Gleich nach der Sonnwende trifft die Sonne auf den rückläufigen Gedankenplaneten Merkur.

Das zeigt noch einmal an, dass wir gerade keine Tage für Handlungen und Aktivitäten haben. Verfeinern wir stattdessen unsere Gedanken, versuchen wir zu fühlen, welche Gedanken von Weisheit durchdrungen sind und versuchen wir zu imaginieren, wie sich unsere jetzt gemachten Pläne im neuen Jahr dann umsetzen werden – auch um bei den aus dieser Innenschau erhaltenen Bildern gegebenenfalls noch in aller Ruhe Korrekturen vorzunehmen.

* 23.12., 7:17 Uhr: Merkur (Steinbock) geht in den Schützen (bis 14.1.24)

Betritt Merkur auf den Pfaden seiner Rückläufigkeit nun auch noch den geistig-neugierigen Schützen, wird dadurch eine Art „Brainstorming-Phase“ angezeigt. Wir sollten uns nun also noch intensiver nach neuen Möglichkeiten und Inhalten für unser Leben im neuen Jahr umschauen, um die kommende Zeit dann noch reicher und erfüllender werden lassen zu können.

Die Weihnachtstage werden von zwei Aspekten bestimmt:

* 24.12.: Sonne (Steinbock) im Sextil zu Saturn (Fische)

Dieser Aspekt betont noch einmal, dass aktuell vorwiegend im Raum unserer Seele Energie aufgewandt werden sollte. Denn der Fische-Saturn hemmt alles im Außen Stattfindende und macht es dadurch sehr zäh und anstrengend. Wenn wir uns also nicht an den Rat des Saturn nach innen zu gehen halten, werden sich unsere Unternehmungen sowieso nicht gut anfühlen und entwickeln.

* 25.12.: Venus (Skorpion) im Trigon zu Neptun (Fische)

Gut dagegen wird es sich anfühlen, wenn wir von der Liebe und dem Frieden in der Welt – und auch in unseren Partnerschaften und Familien – träumen und diese Frequenzen damit auch ausstrahlen. Dieser Aspekt hat zusätzlich das große Potenzial, unsere Träume bald Wirklichkeit werden zu lassen. Aber auch hier werden äußere Aktivitäten, die ihren Rückhalt nicht in unserer seelischen Realität haben, schnell wieder aufgelöst oder erweisen sich als sinnlos.

Der 27.12. ist astrologisch gesehen ein äußerst intensiver Tag, der uns unter Berücksichtigung eines immer wieder auftauchenden aktuellen Themas großes Glück und Heilung bringen wird:

* 27.12., 1:32: Vollmond im Krebs (Sonne im Steinbock) und

* 27.12.: Merkur (Schütze) im Quadrat zu Neptun (Fische) und

* 28.12.: Merkur (Schütze) in Konjunktion mit Mars und

* 28.12.: Mars (Schütze) im Quadrat zu Neptun (Fische)

Dieser gefühlvolle Vollmond, der sowieso immer auch ein wenig Weisheit verlangt, hat günstige Winkel zu Jupiter im Stier und Saturn in den Fischen. Wiederum weist uns also der Himmel darauf hin, dass wir nur im Einklang unserer seelischen Bestimmung mit der äußeren Welt gut und mit Wohlgefühl weitergehen können. Die gleichzeitigen Quadrate von Merkur und Mars zu Neptun deuten in außerordentlich intensiver Weise ebenfalls genau hierauf hin. Nur wenn wir also unsere Gedanken und unseren Willen mit unserer seelischen Realität verbinden, werden wir große Probleme vermeiden können.

Vereinigen (Konjunktion) wir unsere Gedanken (Merkur) und unseren Willen (Mars) dagegen mit den Wünschen unserer Seele, mit unserem Seelenauftrag und unserer Bestimmung (Neptun), dann können wir aus diesem großen „kosmischen Energiepaket“ großen Nutzen ziehen. Und da Sonne und Mond beteiligt sind, werden wir sowohl in der äußeren Welt als auch in der inneren Welt unserer Gefühle daraus einen großen Gewinn erfahren.

* 27.12., 4:09 Uhr: Chiron (Widder) wird rechtläufig

Zugleich wird am 27.12. auch der „Verwundete Heiler“ Chiron wieder rechtläufig. D.h. die erreichten Fortschritte im Bereich von Sonne, Mond, Merkur und Mars wirken sich zugleich und in konkreter Weise heilsam aus.

Dabei können sich bei entsprechend Tätigen – also Heiler(inne)n, Heilpraktikern, bei ganzheitlich wirkenden Ärzten und Psychotherapeuten etc. – ab jetzt auch wieder neue, also bisher unbekannte oder verborgen gebliebene Fähigkeiten zur Heilung oder auch neue Heilmethoden auftun.

* 27.12.: Sonne (Steinbock) im Trigon zu Jupiter (Stier)

Der 27.12. wird weiterhin von einem intensiven Glückstrigon bereichert: Jupiter im Stier bringt der Steinbock-Sonne viel Lebensgenuss, finanzielle Vorteile und Glück, wenn die Sonne nur die Impulse des Jupiter mit der Weisheit des Steinbocks verbindet. Und was Weisheit in diesem Jahr insbesondere bedeutet, das zeigen auch all die anderen Aspekte an diesem 27. (und 28.) Dezember.

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* 29.12.: Venus (Skorpion) im Sextil zu Pluto (Steinbock) und

* 29.12., 21:23 Uhr: Venus (Skorpion) geht in den Schützen (bis 23.1.24)

Bevor die Venus vom Skorpion in den Schützen übertritt, bekommt sie von Pluto, dem Herrscher des Skorpion noch einen starken Impuls, sich noch einmal ihrer tiefen Sehnsüchte und Wünsche bewusst zu werden.

Denn mit ihrem Übertritt in den Schützen kann sie diese gleich und umgehend mit neuen Ideen für deren Manifestation im alltäglichen Leben verknüpfen. Und all das kann dann ab dem 2.1. auch bald in neue Handlungen und Verhaltensweisen einmünden.

Wie erfüllend wird also das neue Jahr 2024 auch gleich in dieser Hinsicht beginnen können!

* 31.12., 3:39 Uhr: Jupiter (Stier) wird rechtläufig

Und das neue Jahr beginnt auch noch mit einem weiteren nach vorne gerichteten glücksverheißenden Ereignis. Denn wenn Jupiter rechtläufig wird, dann geht es mit der gesellschaftlichen Entwicklung ebenfalls mit größeren Schritten weiter. Rückwärtsgewandtheit  und ggf. Steckenbleiben in alten Strukturen und Abhängigkeiten können nun leicht und schnell aufgelöst werden. Und auch beruflich können die in der Ruhe der vergangenen Wochen gereiften Erkenntnisse und Pläne nun bald in umfassender Weise umgesetzt werden.

* 31.12.: Sonne (Steinbock) im Trigon zu Lilith (Jungfrau)

Noch einen letzten Aspekt weist das alte Jahr 2023 auf, der vielleicht auch als Anregung für den Übergang ins neue Jahr aufgefasst werden kann: Günstig und Harmonie-fördernd ist es nun, die Hinwendung zu unserer Innenwelt und unsere Erkenntnisse aus all der Schattenarbeit mit Verdrängtem und Unliebsamem in unser Alltagsleben mit aufzunehmen – und günstig wird diese Strategie wohl weiterhin bleiben, denn diese Konstellation steht ja auch im Geburtshoroskop des Jahres 2024.

*

Damit weisen uns die letzten Stunden des alten Jahres schon auf ein konkretes Thema im neuen Jahr hin. Mehr dazu Ende Dezember hier auf dieser Seite.

Erst einmal wünsche ich all meinen Leserinnen und Lesern ein gutes, glückliches und erfüllendes neues Jahr 2024 – am besten in einer neuen, intensiven und sicherlich ein gutes Leben sehr förderlichen Verbundenheit von Ich und Seele.

* * *   * * *

November 2023

Der November 2023 in der spirituellen Astrologie: Integration und Erlösung sowie Entwicklung von Bewusstsein durch die Freude an neuen Erkenntnissen und neuem Wissen

Dieser letzte Herbstmonat hat die Eigenschaft, dass mehrfach Tage mit günstigen Aspekten solchen mit ungünstigen folgen. Bis zum 4.11., vom 10. bis 14.11. und in der letzten November-Woche überwiegen die Herausforderungen (Oppositionen) und Spannungen (Quadrate). Dabei geht es zunächst darum, das zu erkennen, was uns auf der aktuellen Entwicklungsstufe noch fehlt. Besonders in der letzten Woche des Monats ergeben sich dann auch viele Chancen für geistige Erweiterung und ein tieferes Verständnis vieler Dinge, was letztlich zu mehr Weisheit führen soll.

* Drei „Finger des Schicksals“ – vom 14. bis 17., vom 24. bis 27. und vom 27. bis 30.11. – betonen das Auftreten von Themen, die Auswirkungen auf unsere berufliche Tätigkeit haben und noch mehr auf unsere Sicht auf die Welt im Allgemeinen. Nehmen wir diese Themen an, kommt vermehrt das in unser Leben, was wir lieben können, da es Teil unserer Bestimmung ist.

* Der Karmawächter Saturn wird am 4.11. wieder rechtläufig, was auf eine Beschleunigung und Häufung neuer schicksalhafter Ereignisse hinweist.

* Am 8.11. betritt der Planet der Liebensgöttin das Tierkreiszeichen Waage, was allgemein das Thema Beziehungen und Partnerschaften in den Mittelpunkt rückt, aber auch eine Beschäftigung mit künstlerischen und ästhetischen Themen nahelegt.

* Ein besonders mystischer Tag ist der 17.11. Er lässt uns ahnen, wie wichtig – neben einer angemessenen Berücksichtigung der äußeren Welt – auch eine gute Beziehung zu unserer Seele und zu unseren inneren Welten ist. Dieses Thema wird auch schon vom Skorpion-Neumond am 13.11. aufgegriffen.

* Wenn die Sonne am 22.11. in den Schützen übertritt und dieses TKZ ab zwei Tage später auch noch durch den energievollen Mars verstärkt wird, wird unsere Aufmerksamkeit besonders zu geistigen und philosophischen Inhalten gelenkt. Was interessiert uns? Worin sollten wir uns weiterbilden? Was will ich noch wissen? Was sollte ich (endlich) besser verstehen? Solche und ähnliche Fragen werden dann im Mittelpunkt stehen.

* Der Zwillings-Vollmond am 27.11. bringt in der Regel viel geistige Lebendigkeit und Freude bei der Beschäftigung mit alten und neuen Interessensgebieten. In diesem Jahr wird uns das allerdings nur wirklich befriedigen, wenn spirituelle oder wenigstens innerpsychische Aspekte mit eingeschlossen werden.

* Nach Mars, Sonne und Merkur im Oktober passiert Ende November auch Venus den Absteigenden Mondknoten, was die Notwendigkeit von Erneuerungen und Reformen nun im Beziehungsbereich andeutet.

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Betrachten wir nun die einzelnen Planetenkonstellationen im November und ihre Themen:

Der Monat beginnt mit einer Reihe von Oppositionen, die stets anzeigen, dass etwas zu integrieren, zusammenzubringen und gegebenenfalls zu erlösen ist:

* 3.11.: Sonne (Skorpion) in Opposition zu Jupiter (Stier)

Die tiefgründige Skorpion-Sonne zeigt dem Glücksplaneten Jupiter nun deutlich, was nötig ist, um auch im alltäglichen Leben glücklich sein zu können: die Bereitschaft, in die Tiefe seiner Seele zu gehen und die dort wartenden aktuellen Schattenthemen ins Licht und ggf. in die Erlösung zu bringen.

Alternativ zeigen Konflikte oder eine sich einstellende Hilflosigkeit, dass diesbezüglich noch etwas zu tun ist.

* 3.11.: Venus (Jungfrau) in Opposition zu Neptun (Fische)

An sich ein günstiger Aspekt, wenn wir bereit sind, im oft engen und praktisch-orientierten Alltag eine gewisse Offenheit dem Nicht-Konkreten, also dem Mystischen und Rätselhaften – und vielleicht auch dem Göttlichen – gegenüber aufzubringen. So überwindet auch die Liebe ihre engen und kleinlichen Seiten und kann ihre umfassenden Möglichkeiten entfalten: zum Beispiel die Erfahrung, dass umso mehr Liebe zu uns kommt je mehr wir davon in die Welt geben.

* 4.11., 8:02 Uhr: Saturn (Fische) wird rechtläufig

Nach viereinhalb Monaten drängt der Schicksals- und Karmaplanet wieder nach vorne. Während in der Zeit davor die Gelegenheit bestand, Anstehendes in Ruhe aufzuarbeiten und sich günstiger und lichtvoller auszurichten, kommen jetzt die karmischen Konsequenzen von Handlungen und auch inneren Haltungen wieder schnell und klar zum Vorschein.

Natürlich können wir Versäumtes immer noch nachholen, aber wir müssen dazu schnell sein und deutlich nach vorne schauen, also auf das ausgerichtet sein, was wir in der Zukunft manifestieren möchten.

* 4.11.: Merkur (Skorpion) in Opposition zu Uranus (Stier)

Nach Sonne und Venus bildet nun auch der Gedanken- und Kommunikationsplanet Merkur eine Opposition, und zwar mit seiner „höheren Oktave“, dem Uranus. D.h. so wie sich die Liebe der Venus gerade erst erweitern musste, so müssen sich nun unser Verstand und seine Gedanken den höherschwingenden, lichtvollen und spirituellen Welten des Uranus hingeben – in welcher Form auch immer (Kontakte, Bücher, Erlebnisse an Kraftorten usw.). Ansonsten besteht die Gefahr, dass wir in unseren begrenzenden Konzepten von Getrenntheit („wir sind völlig unbedeutend“) und Einsamkeit („es gibt keine Verbundenheit“) verloren gehen.

Nach den herausfordernden Oppositionen der Tage vorher kommen nun vier Tage mit harmonischen Aspekten (Trigone und Sextile):

* 6.11.: Venus (Jungfrau) im Trigon zu Pluto (Steinbock) und

* 7.11.: Merkur (Skorpion) im Trigon zu Neptun (Fische)

Gerade wenn unsere Gedanken der Aufforderung von Uranus am 4.11. gefolgt sind und wir uns um Erweiterung und mehr Klarheit bemüht haben, dann kann Neptun nun seinen Einfluss geltend machen. Wir spüren das dadurch, dass wir uns unserer Seele und überhaupt uns selbst sehr nahe fühlen. Auch Empfindungen von Sinnhaftigkeit verstärken sich im Allgemeinen, und wir wissen, was wir lieben, weil es zu uns gehört.

Wenn wir solches noch nicht spüren können, können wir uns heute mit unseren Träumen und Sehnsüchten sowie mit spirituellen, mystischen und märchenhaften Themen beschäftigen, um schnell Fortschritte zu machen. Bisweilen werden wir dann jedoch auch aufgefordert, in unserem Leben etwas zu verändern, das einem solchen Fortschritt bisher im Wege stand.

* 8.11., 10:30 Uhr: Venus (Jungfrau) geht in die Waage (bis 4.12.)

Nach der Jungfrau, wo sich Venus nicht wirklich zu Hause fühlte – es ging ihr oft zu praktisch, pedantisch und zu wenig gefühlvoll zu – kann der Planet der Liebesgöttin sich in der Waage wieder mehr verwirklichen. Zum Beispiel verlieren sich Partnerschaften nun weniger im alltäglichen Kleinkram, vielmehr beginnen die Partner wieder sich Gedanken über ihre Beziehung und/oder die Liebe im Allgemeinen zu machen und darüber wie ihr Zusammensein verschönert werden kann.

Auch aktuell als Single Lebende können sich, wenn sie möchten, nun wieder mit größeren Erfolgsaussichten auf Partnersuche begeben – oder sich nun alleine wieder in befriedigenderer Weise mit Kunst, Ästhetik und den „schönen Dingen des Lebens“ beschäftigen – wie der Wohnungseinrichtung, seiner Kleidung und überhaupt mit dem eigenen Auftreten in der Welt.

* 9.11.: Merkur (Skorpion) im Sextil zu Pluto (Steinbock)

Noch ein günstiger Winkel, der allerdings durch Beteiligung des Skorpion und seines „Herrschers“, des Pluto, schwierig werden kann. Alles hängt wieder einmal an der Bereitschaft, sich mit seiner Psyche zu beschäftigen und mit seiner Seele zusammen nötige Veränderungen und Transformationen durchzuführen – auch in der äußeren Welt.

Sind wir dazu bereit, bekommen wir viel Energie dafür, auch wenn es sich um umfangreiche Erneuerungen handeln sollte.

* 10.11., 7:24 Uhr: Merkur (Skorpion) geht in den Schützen (bis 1.12.)

Hat Merkur am Vortag noch die Chance des Schicksals genutzt und durch seine Veränderungsbereitschaft günstige Voraussetzungen geschaffen, dann kann der Schütze nun viele neue Möglichkeiten ins Leben bringen, oft verbunden mit einer geistigen Erweiterung, die ebenfalls Freude macht.

In den folgenden drei Wochen nimmt auch die Lust am Lesen, Philosophieren und sich Gedanken über die Zukunft zu machen zu, auch wenn das neue Jahr noch etwas entfernt ist. Entdecken wir die Lust an geistigen Inhalten und anregender Lektüre (wieder)!

Nun folgen wieder fünf Tage mit schwierigen Aspekten:

Am den Tagen vorher bekamen wir viele Chancen für nötige Veränderungen. Und es tauchten wohl auch schon einige neue Ideen auf, die nach den Veränderungen nun verstärkt zu uns kommen möchten.

* 10.11.: Merkur (Schütze) im Quadrat zu Saturn (Fische)

Am Abend des 10.11. steht der „Prüfer“ Saturn direkt „vor“ uns und „durchleuchtet“ unser Denken. Wie immer in solchen „Sternen-Situationen“ öffnet er uns neue Tore, wenn wir die Chancen der Vortage genutzt haben. Ansonsten macht der Karmaplanet uns – bisweilen schmerzlich – bewusst, dass wir noch zu sehr in alten Vorstellungen und Konzepten gefangen sind.

Nutzen wir auch im zweiten Fall diese Konstellation, um geistig beweglicher zu werden und „Saturn“ mitzuteilen, dass wir doch noch bereit sind für neue geistige Inhalte und Denkweisen, die ab jetzt zu unserem Leben gehören sollen.

* 11.11.: Mars (Skorpion) in Opposition zu Uranus (Stier)

Erst Sonne, Venus, Merkur und nun steht auch noch der vierte der „persönlichen“ Planeten, Mars, in einer Opposition: Wie Merkur eine Woche vorher zum Überraschungs- und Bewusstseinserweiterungsplaneten Uranus.

Allgemein spüren wir diesen Aspekt als einen Energieüberschuss in uns. Dieser kann uns einfach nur gereizt und genervt werden lassen oder uns in der Tat einen großen Entwicklungsschub in unserem Bewusstsein bescheren. Dann erfahren wir neue Einsichten und entwickeln ein tieferes Verständnis für uns, unser Leben und das Leben auf dem Planeten Erde im Allgemeinen. Es lohnt sich wohl, die starke Mars/Pluto-Energie in diese Richtung zu lenken.

* 13.11.: Merkur (Schütze) im Quadrat zu Lilith (Jungfrau)

Wieder ein Quadrat des Verstandesplaneten Merkur, nun zum Dunklen Mond, der Lilith.

Ein „Anti-Oberflächlichkeits-Aspekt“: Wir können die ggf. anstehenden Entwicklungen, die Lösungen für alte Probleme bringen, nicht mehr ignorieren, wollen wir nicht die geballte Zerstörungskraft von ungelösten Themen erleben, die darauf warten, in die Entwicklung gebracht zu werden.

Ablenkung ist heute also ungünstig. Gehen wir lieber in uns und hören der „Lilith“ zu, zum Beispiel durch Meditation, ein wirklich offenes Gespräch mit (einem) verständnisvollen Menschen oder eine tiefgründige Selbsterforschung und -reflexion.

* 13.11., 10:27 Uhr: Neumond im Skorpion und

* 13.11.: Sonne (Skorpion) in Opposition zu Uranus (Stier)

Dieser Neumond verstärkt das Merkur-Lilith-Quadrat und die Sonne-Uranus-Opposition (beide am selben Tag!) noch mal intensiv: Eine tiefgehende Erneuerung mit einer nötigen Bereitschaft zu einer innerseelischen Transformation – zum berühmten „Phönix aus der Asche“ – steht an.

Die Sonne – unser Alltag – zeigt uns jetzt klar und deutlich, wenn wir uns vor einer solchen Notwendigkeit zu drücken versuchen. Und Merkur – unser Verstand – fühlt sich gerade schnell an sein Grenzen gebracht. Der Skorpion ist nicht sein Metier.

Bei solch massiven Hinweisen des Himmels brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn ein Teil unseres Lebens symbolisch oder auch buchstäblich „zu Asche“ zerfällt. Dies ist aber nur der Teil, der eh gehen will, um dem Neuen, dem „Phönix“ und „Adler“ – das sind die anderen Seiten des Skorpion – Platz zu machen.

Auch wenn der Wandel heftig, schnell und überraschend in unser Leben kommen kann (Uranus Opp. Sonne), kann er – zusammen mit unserer Bereitschaft mitzugehen – doch schnell eine große neue Zufriedenheit und Harmonie mit sich bringen. Leicht ist der Übergang bisweilen nicht, aber lohnend, wenn wir bereit sind für den neuen „Phönix“ in unserem Leben.

* 14.11. bis 17.11.: Merkur (Schütze) und Venus (Waage) im Quincunx zu Jupiter (Stier): Ein Finger des Schicksals

Nach dem heftigen Neumondtag zeigt uns dieser Finger des Schicksals an, dass wir die neuen Ideen und Einsichten zusammen mit einer liebevollen Grundhaltung uns selbst und anderen gegenüber nun auch dafür nutzen können, befriedigendere Situationen in der Gesellschaft und auch im Beruf zu erschaffen.

Es kann auch sein, dass wir nun viel besser wissen, was wir beruflich wollen, weil wir uns klarer dazu hingezogen fühlen als noch vor ein paar Tagen. Wenn wir uns dessen klar sind, dann sind wir aber auch gefordert, nun die nötigen Schritte in der äußeren Welt zu unternehmen.

Die folgende Woche ist erneut von günstigen Aspekten geprägt:

* 15.11.: Merkur (Schütze) im Sextil zu Venus (Waage)

Mit diesem Aspekt, der Teil des gerade beschriebenen „Fingers“ ist, bekommen wir große Klarheit darüber, was wir wirklich wollen, weil wir dies sehr deutlich als zu uns gehörig empfinden können. Oft spüren wir sogar ein Gefühl der Liebe zu dieser Vorstellung und zu einem damit verbundenen Leben in der Zukunft.

Das bezieht besonders auch unsere Partnerschaften oder andere Beziehungen mit ein.

* 17.11.: Mars (Skorpion) im Trigon zu Neptun (Fische) und

* 17.11.: Sonne (Skorpion) im Trigon zu Neptun (Fische)

Das fast zeitgleiche Trigon von Sonne und Mars zum träumerisch-seelischen Neptun bringt Gefühle von Weite und Mystik sowie eine Relativierung des Lebens im Sinne dessen, dass es neben dem Alltäglichen auch anderes Wichtiges gibt. Dieses hat seinen Ursprung tief in der Welt unserer Seele zeigt sich in unseren Träumen, Sehnsüchten und Wünschen.

Erkennen wir die Existenz des „Feinstofflichen“ an, dann haben wir nun viel Energie dafür, auch diesen Teil der Schöpfung zu einem neuen, erweiterten Teil unseres Lebens werden zu lassen. Oft fühlt genau das sich so erlösend und befreiend an.

Insofern sollten wir an diesem 17.11. etwas unternehmen, das uns mit den seelischen mystischen Welten in Verbindung bringt.

* 18.11.: Sonne (Skorpion) in Konjunktion mit Mars

Unmittelbar nach dem 17.11. strahlt unsere Seele weiter mit der starken Emotionalität skorpionischer Tiefen das in der letzten Zeit entstandene Neue in die Welt. Der „Phönix“ zeigt sich jetzt in Folge der Meisterung der oben beschriebenen Aspekte dieses Monats November. Wir erleben, dass unsere Seele in der Tat eine neue, schönere Welt zu schaffen in der Lage ist.

Alternativ kann dieser Aspekt aber auch genutzt werden, um Aggressionen und Kriege anzufachen. Wir alle haben die Wahl wofür wir diese Energien des Himmels nun verwenden wollen.

* 20.11.: Sonne (Skorpion) im Sextil zu Pluto (Steinbock)

Nach Mars kommt nun der noch umfassendere Energieplanet Pluto in Kontakt zur Sonne. Der Skorpion-Herrscher bringt noch mal die Chance, in leichter Weise einen erwünschten Wandel in unser Leben zu bringen und damit alte Strukturen neu zu formieren. Dies betrifft in besonderer Weise unsere innere Welt, unsere Einstellungen und all die (An)Triebe, die sich dort so tummeln.

Wofür lebe ich und wie kann ich das nun in die äußere Realität bringen? Dies ist eine aktuelle Frage, die zu stellen sehr günstig ist für unsere Zukunft.

* 21.11.: Merkur (Schütze) im Trigon zu Chiron (Widder)

Lange ging es um die Vorbereitungen zu diesem Aspeekt. Nun kann Chiron unserem Verstand konkrete Heilungsimpulse bringen. Wie so oft bei Chiron heißt Heilung hier wieder „Ganzwerdung“.

Haben wir die letzten Wochen im oben beschriebenen Sinn genutzt, dann fällt es dem „Verwundeten Heiler“ leicht, dieses Ganzwerden in uns zu bewirken. Wir wissen dann, was in unser Leben kommen möchte und freuen uns an den neuen Einsichten und Plänen, die in uns gereift sind.

Ohne entsprechende Vorbereitung kann Chiron uns aber auch seine andere Seite zeigen: Unsere „Verwundungen“, also unser Steckenbleiben auf dem Weg der Entwicklung durch unerlöste Blockaden und Hindernisse. Doch das Leben wird uns zu passender Zeit wieder Gelegenheiten bieten, das nachzuholen. Es kann nur sein, dass sich die Zeit dazwischen nicht so erfüllend anfühlt wie sie es hätte tun können.

* 22.11.: Mars (Skorpion) im Sextil zu Pluto (Steinbock)

Nach dem Mars-Pluto-Quadrat am 9.10., das ja entsprechend spannungsreiche Energien in die Welt setzte bzw. latent schlummernde Spannungen in einen explosiven Ausbruch brachte, stehen die beiden Energieplaneten wieder im Austausch miteinander – dieses Mal in einem wesentlich günstigeren Sextil.

Sowohl im privaten als auch im politischen Bereich besteht nun die Möglichkeit, Streitereien und Konflikte konstruktiv zu lösen. Allerdings verlangt Mars im Skorpion wiederum ein gewisses Bewusstsein für innere Prozesse (wie Projektionen) und einen förderlichen und bisweilen erlösenden Umgang damit.

* 22.11., 15:02: Sonne (Skorpion) geht in den Schützen (bis 22.12.)

Mit dem Schützen beginnt das erste der beiden – von der Sonne her betrachtet – dunkelsten TKZ des Jahres. Die immer dunkler werdenden Tage und länger werdenden Nächte geben in natürlicher Weise mehr und mehr Gelegenheit für einen weiteren Rückzug in die Wärme und Behaglichkeit unserer Wohnungen. Dort öffnen wir uns idealerweise der schöngeistigen und philosophischen Welt. Mit viel Neugier und Entdeckerfreude ist die Schütze-Sonne eine gute Begleiterin in die Welt des Geistes und der Vorstellungen anderer Menschen, die diese in Worte umgesetzt haben.

Vielleicht interessiert uns in diesem Monat auch ein ganz neues Thema. Dann sollten wir so viel wie möglich darüber in Erfahrung bringen.

Die letzte Woche des Monats bringt wieder viele Spannungsaspekte, die oft aber auch große Chancen darstellen:

* 22.11.: Venus (Waage) in Opposition zu Chiron (Widder)

Hiermit haben wir die Chance zu erkennen, was unsere Beziehung gerade noch braucht, wodurch sie befriedigender und liebevoller werden könnte. Bzw. können wir als Single klarer als sonst erkennen, ob der aktuelle Zustand befriedigend ist oder wir uns für eine neue Partnerschaft öffnen sollten.

* 23.11.: Sonne (Schütze) im Quadrat zu Saturn (Fische)

Dieser Spannungsaspekt kommt – jeweils in unterschiedlichen Tierkreiszeichen – etwa zweimal pro Jahr vor. Aktuell werden wir dahingehend geprüft, ob unsere Geisteshaltung die nötige Tiefe für unsere Weiterentwicklung und auch die uns entsprechende Spiritualität besitzt. Wenn nicht, erhalten wir eine neue Chance diese zu erlangen.

Wir könnten also mit etwas in Berührung kommen, was mit unseren aktuellen Sichtweisen nicht verstehbar ist und eine Erweiterung unserer Weltanschauung braucht. Oder wir kommen in eine schwierige Situation, die neue Lösungsstrategien benötigt. All das geschieht ggf. jedoch nur, wenn es Teil unserer Bestimmung ist.

* 24.11., 11:14: Mars (Skorpion) geht in den Schützen (bis 4.1.2024)

Der Energieplanet intensiviert weiter die Themen, die bereits von der Sonne gefördert werden, welche am 22.11. in den Schützen gegangen ist: Neue geistige Inhalte, die Bereitschaft für eine Erweiterung des Verständnisses für das eigene Leben und für die aktuellen umfassenden Vorgänge auf der Erde.

Jede/r hat diesbezüglich seine Interessensschwerpunkte. Es ist gerade eine gute Zeit, um zu suchen, zu recherchieren, neugierig zu sein und sein Wissen zu vermehren.

Besonders Menschen mit der Sonne im Schützen oder einer starken Schütze-Betonung spüren bis Anfang Januar auch allgemein einen großen Energiezuwachs, den sie unbedingt in Richtung geistige Erweiterung kanalisieren sollten (wie oben gerade dargestellt), damit er sich nicht destruktiv auswirkt. (Wenn jemand z.B. gerade krank ist, wäre dies eine gute Zeit, um mehr über diese Krankheit und ihre Hintergründe in Erfahrung zu bringen.)

* 24.11. bis 27.11.: Merkur (Schütze) und Venus (Waage) im Quincunx zu Uranus (Stier): Ein Finger des Schicksals

Nach dem „Finger“ mit Jupiter an der Spitze (vom 14. bis 17.11.) bleiben die Planeten an der Basis des Dreiecks gleich, aber die Spitze verändert sich von Jupiter zu Uranus.

Wenn vor zehn Tagen die Thematik auf einen bewussten Umgang damit hingewiesen hat, was wir gesellschaftlich bzw. beruflich mit Liebe tun (sollten), dann geht es nun um Bewusstseinsentwicklung im Allgemeinen.

Die Schütze-Sonne im Quadrat zum Saturn (23.11.) sowie der Schütze-Mars (ab dem 24.11.) haben im Idealfall eine gute Vorarbeit geleistet, indem sie uns neugierig werden ließen auf interessante geistige Inhalte und Themen. Nun geht es darum zu entscheiden, was davon zu uns gehört, und genau das dann weiterzuentwickeln in Hinblick auf ein neues, umfassenderes Bewusstsein über die Welt und ihre Möglichkeiten.

* 25.11.: Mars (Schütze) im Quadrat zu Saturn (Fische)

Und so wie schon die Sonne am 23.11. kommt nun auch der Energieplanet ins Quadrat zu Saturn. Letzterer fragt uns: Haben wir die Zeichen der Zeit erkannt und Bereitschaft entwickelt für neue Aspekte in unserem Leben, die uns weiter in die Verbundenheit mit etwas Größerem bringen – Seele, Gott, oder anderen spirituellen Inhalten? Wenn nicht, heißt es noch einmal dringend, das nun Not-Wendige nachzuholen.

* 27.11., 10:15: Vollmond in den Zwillingen (Sonne im Schützen) und

* 27.11.: Merkur (Schütze) im Quadrat zu Neptun (Fische)

Dieser Vollmond bringt im Spätherbst einen Hauch der Lebendigkeit und Freude des Sommers zurück – allerdings in den inneren, geistigen Bereichen unseres Seins. Lebhafte Beschäftigung mit Dingen, die uns interessieren, Lesen neuer Bücher, philosophische oder spirituelle Gespräche – all dies fördert dieser Vollmond, der gegen Mitternacht hoch am Himmel steht.

Mit dem gleichzeitigen Merkur-Quadrat zu Neptun wird allerdings angezeigt, dass Letzterer unsere Pläne im Reich der Fantasie belässt, wenn wir nicht auch die Bedürfnisse unserer Seele, also unser Inneres mit einbeziehen.

Insgesamt ist der 27.11. also ein idealer Tag, um uns mit Neugier und Interesse unserer Seele zuzuwenden und diese besser kennen zu lernen.

* 27.11. bis 30.11.: Neptun (Fische) und Uranus (Stier) im Quincunx zu Venus (Waage): Ein Finger des Schicksals

Ein dritter „Finger“ im November schließt sich den beiden vorherigen an, wobei der aktuelle die Venus an der Spitze aufweist. Somit geht es nun um die Liebe und um Partnerschaften und Beziehungen im Allgemeinen. Diese werden weiterhin – oder wieder – nur befriedigend sein können, wenn wir unsere Seele, unsere inneren Sehnsüchte und Wünsche sowie ein erweitertes Bewusstsein hierfür und für das, was uns wirklich gut tut, mit in die Beziehung hereinnehmen. Genau darauf weist dieser „Fingerzeig Gottes“ hin.

* 28.11.: Sonne (Schütze) im Quadrat zu Lilith (Jungfrau)

Und wenn wir die letzte Woche noch nicht dazu genutzt haben, in unser Inneres zu schauen und zu erkennen, was derzeit wichtig ist im Sinne einer geistigen Erweiterung, dann bringt Lilith zum Monatsende noch einmal einen intensiven Vorstoß, das vielleicht immer noch in uns Schlummernde, Verdrängte oder auch Traumatisierte an die Oberfläche zu bringen – und damit einer Heilung zugänglich zu machen.

Schauen wir also nun intensiv, was uns z.B. unsere Träume mitteilen wollen und wenden wir uns besonderen Erlebnissen oder auch konkreten Gefühlen und Emotionen verstehend zu, selbst wenn sie sich zunächst noch ungut anfühlen.

* 29.11.: Venus (Waage) in Konjunktion mit dem Absteigenden Mondknoten

Nach Sonne, Merkur und Mars im Oktober steht nun auch der Planet der Liebesgöttin an einem Punkt, von dem aus es wieder „aufwärts“ gehen soll. D.h. es soll erkannt werden, ob unsere Beziehungen Erneuerung brauchen, etwa eine Erweiterung des Routine-Alltags mit neuen Impulsen und Unternehmungen oder ob sogar unser Leben insgesamt neue Menschen braucht. Das gesamte nächste halbe Jahr steht unter diesem Zeichen.

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Damit hat uns der November viel Gelegenheit für geistige und spirituelle Erweiterung und Erneuerung gegeben. Mögen wir diese zu unserem Nutzen in unser Leben umgesetzt haben.

Wie der Dezember startet und weitergeht, wird hier Ende des Monats zu lesen sein.

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Oktober 2023

Der Oktober 2023 in der spirituellen Astrologie: Nach der Ruhe des September steht uns ein Monat bevor, der uns wieder mehr in Bewegung bringen will in Richtung Zukunft

Sonne, Merkur und Mars rücken im Oktober immer weiter zusammen und erreichen in der letzten Woche ihre größten Annäherungen. So ergeben sich die Aspekte zu diesen drei Himmelskörpern nicht nur einmal, sondern kurz nacheinander auch mit den jeweils anderen beiden, was die entsprechenden Themen sehr intensiviert.

Überhaupt ist das Aspekte-Geschehen am Himmel im Oktober wieder sehr aktiv, nachdem der September insgesamt ein Monat der Ruhe, Rückschau und Aufarbeitung gewesen ist. Dabei wechseln sich schöne und günstige Aspekte mit herausfordernden und solchen ab, die große bis maximale Spannungen bringen.

Ein sehr außergewöhnlicher Tag ist der 9. Oktober. Hier treffen maximal destruktive Energien im männlichen Bereich des Willens und des Aktionismus auf eine große Chance zur Überwindung von Gegensätzen im weiblichen Teil der Schöpfung. Wir werden sehen, was sich dann konkret zeigen wird.

Weitere Herausforderungen bringen folgende Ereignisse:

* Im Oktober gibt es die letzten beiden Finsternisse des Jahres 2023, am 14.10. zu Neumond eine ringförmige Sonnenfinsternis, die vom Westen der USA über Mittelamerika bis in den Osten Südamerikas zu sehen ist. Die teilweise Mondfinsternis am Abend des 28.10. kann auch in Europa gesehen werden, wobei gegen 22:15 Uhr (MESZ) maximal nur gut 12 % der Mondoberfläche vom Kernschatten der Erde bedeckt werden.

* Vom 3. bis zum 7.10. sowie vom 15. bis 19.10. gibt es je einen Finger des Schicksals. Der erste weist auf die Rolle der Liebe in der aktuellen Menschheitsentwicklung hin, der zweite auf die Notwendigkeit, unseren Begriff von Realität wieder auf die höheren Ebenen zu erweitern, will das Destruktive im Menschen in Zaum gehalten werden.

* Mars, Sonne und Merkur passieren nacheinander den Absteigenden Mondknoten, was auf die Notwendigkeit von Erneuerungen und Reformen hinweist. Denn nun soll die Gestaltung der Zukunft im Mittelpunkt stehen.

Auf eine große Dynamik weist auch hin, dass Lilith, Merkur, Venus und Mars im Oktober die Zeichen wechseln (neben der Sonne, die das eh in jedem Monat macht) und Pluto am 11.10. wieder rechtläufig wird.

*

* Eine große Anregung, sich mit dem eigenen Unbewussten und Seelischen zu beschäftigen, bringt der 3.10.

* Extreme Spannungen präsentiert uns der Himmel am 9.10. sowie der 21.10.

* Große Herausforderungen mit dem Ziel eine neue harmonische Integration zu finden, bringen der 2.10., 10.10., 11.10., 12.10., 15.10. und der 28.10. (An diesem Tag gibt es eine positive Wirkung, wenn eine Gesellschaft weiß, was sie will.)

* Große Chancen bieten der 13.10. und für die weiblichen Aspekte der Schöpfung auch der 9.10.

* Relativ Harmonisch geht es zu am 22.10., 23.10., 24.10. bis 26.10. und am 31.10.

* Die Liebe steht im Mittelpunkt am 10.10., 22.10. und 31.10., allerdings wird sie auch dann – wie im gesamten Oktober – von vielen Seiten bedrängt.

* Um ganzheitliche Heilung geht es am 11.10. und am 15.10.

*

Betrachten wir nun die einzelnen Planetenkonstellationen im Oktober und ihre Themen:

* 2.10.: Merkur (Jungfrau) in Opposition zu Neptun (Fische)

Dieser Aspekt weist auf die Notwendigkeit hin, unsere irrationalen, mystischen und seelischen Seiten mit dem Verstand zu begreifen und ihnen zumindest eine gewisse Wertschätzung im Leben zu geben. Durch die Opposition wird das nicht von selbst gelingen. Es wird eine gewisse Anstrengung dazu nötig sein.

* 3.10. bis 7.10.: Neptun (Fische) und Pluto (Steinbock) im Quincunx zu Venus (Löwe): Ein Finger des Schicksals

Nach Lilith im September steht nun Venus an der Spitze dieses Fingers mit Neptun (in den Fischen) und Pluto (im Steinbock) an seiner Basis. Die beiden letztgenannten Planeten befinden sich noch fast ein Jahrzehnt lang in diesem entscheidenden förderlich-dynamischen 60-Grad-Aspekt. (Ich hatte immer wieder darüber geschrieben.)

Dieser „Finger“ mit Venus dauert zwar nur ein paar Tage, trägt jedoch einen umso wichtigeren Hinweis in sich: Um das große Thema der universellen Liebe auf der Erde voranzubringen, ist es nun wesentlich, die Liebe im persönlichen Bereich intensiver zu leben und auch in Form der Wahrnehmung von Schönheit und Ästhetik in der gesamten Schöpfung zur Bewusstseinsentwicklung der Menschheit beizutragen.

* 3.10., 15:01 Uhr: Lilith geht in die Jungfrau (bis 29.06.2024)

In der Jungfrau hat es der Dunkle Mond schwer. Denn der an einem reibungslosen Alltag ausgerichtete Verstand will nicht so gern in die Tiefen innerseelischer, oft unbewusster Prozesse schauen. Vielmehr fühlt er sich beunruhigt, wenn ihn eine starke Kraft immer wieder an die Existenz solcher Räume jenseits allen Verstandes erinnert.

Somit ist diese Stellung für Menschen, die vor allem daran interessiert sind, einen reibungslosen Alltag zu leben, eine große Beunruhigung und Herausforderung. Für solche, die eine offene Haltung gegenüber dem „Reich der Lilith“, also den eigenen (noch) unbekannten inneren Räumen haben, ergeben sich jedoch neue Möglichkeiten der Seelenintegration sowie der Aufarbeitung und eines positiven Nutzens unbewusster Anteile. Nutzen wir also diese Chancen doch ganz bewusst in den nächsten neun Monaten.

* 3.10.: Merkur (Jungfrau) im Trigon zu Pluto (Steinbock)

Gleich nach dem eben beschriebenen Lilith-in-der-Jungfrau-Thema kommt der Jungfrau-Merkur in eine sehr günstige Stellung zu Pluto, dem Herrn der Unterwelt. Somit bekommen wir hier einen neuen Hinweis auf die aktuelle Wichtigkeit der Betrachtung innerer und bisher oft unbewusster Prozesse und damit eine weitere Verstärkung dieser aktuellen Thematik.

* 4.10.: Mars (Waage) am Absteigenden Mondknoten

Alles was am Absteigenden Mondknoten steht, hat seinen Zweck erfüllt – auch wenn es bisher passend und richtig war. Nun geht es jedoch darum, sich in Richtung des Aufsteigenden Mondknoten zu entwickeln, sich also zu fragen, wohin die Lebensreise geht.

Mit Mars an diesem Punkt können wir uns nicht mehr im Alten ausruhen, sondern sind dazu aufgerufen, unsere Energien in Richtung Neuanfang in Bewegung zu bringen und so manche Komfortzone zu verlassen.

Am 18. und 19.10. werden Sonne und Merkur dem Mars folgen. Dann werden wir die ersten Auswirkungen der neu ausgerichteten Energien sehen und erkennen können.

* 5.10., 2:08 Uhr: Merkur (Jungfrau) geht in die Waage (bis 22.10.)

Die Themen unserer Gedanken und auch unserer bevorzugten Gespräche ändern sich in diesen zweieinhalb Wochen zugunsten von Beziehungen, Kunst und wie mehr Harmonie ins Leben einziehen kann.

Da der Absteigende Mondknoten aktuell ebenfalls in der Waage steht, wird in Bezug auf diese Themen auch viel Aufarbeitung und gegebenenfalls Veränderungsdruck aufgebaut – sollte etwas noch nicht optimal sein. Wie immer ist es am besten, die uns angebotenen Möglichkeiten möglichst optimal zu nutzen, also offen zu sein für das, was uns das Leben nun zeigt.

* 9.10.: Mars (Waage) im Quadrat zu Pluto (Steinbock)

Dies ist einer der spannungsreichsten Aspekte, die es gibt. Mars regt den unpersönlichen Pluto im Strukturzeichen Steinbock an, alte Strukturen und Verhältnisse – auch gesellschaftliche – mit einer außerordentlich starken Energie und Kraft zu verändern und zu transformieren. Damit will der Waage-Mars letztlich mehr Harmonie und mehr Miteinander in der Welt und auch besonders im persönlichen Beziehungsleben schaffen.

Wenn wir diese Energie nicht in eine positive Richtung lenken, kann sie schnell auch destruktiv werden und das Alte fliegt uns um die Ohren – ob wir wollen oder nicht.

* 9.10., 3:10 Uhr: Venus (Löwe) geht in die Jungfrau (bis 8.11.)

Am 5.10. verließ Mars die Jungfrau, nun wird dieses Zeichen vom Planeten der Liebesgöttin betreten. Damit kann mehr Liebe in all die Dinge des Lebens einziehen, die im Alltag getan werden müssen. Es ist doch schön, vieles mit mehr Liebe und positivem Gefühl zu planen und dann auch zu tun!

Selbst wenn jemand zunächst nicht an mögliche Vorteile eines liebevollen Umgangs glaubt, kann er positiv überrascht werden: Das Lebensumfeld wird frischer, klarer und auch heilsamer. Die Dinge, die wir kaufen (müssen) – wie Nahrungsmittel – bringen uns mehr Freude und machen uns gesünder. Kleidung wird mit mehr Beachtung ihrer Ästhetik gewählt und bringt uns in der Folge mehr Erfolg und Anerkennung. (Das sind nur einige wenige Beispiele hierfür.)

So kann dieser Jungfrau-Venus-Monat uns ein im wahrsten Sinn des Wortes schöneres Leben bescheren.

Aufzupassen ist, dass Liebesprobleme nicht zu eng und kleinkariert werden. Und wenn nun schon unbedingt nebensächliche Details und Kleinigkeiten im Zentrum stehen sollen, dann sollte eben die Liebe dabei eine Rolle spielen.

* 9.10.: Venus (Jungfrau) in Konjunktion mit Lilith

Diese in jedem Jahr stattfindenden Konjunktion versucht Liebe in Beziehungen und persönliche Bindung mit dem Gefühl von Freiheit zu vereinen. Das ist in diesem Jahr im Zeichen der Jungfrau besonders schwer. Denn nun kann sich dieser fundamentale Themenkomplex im Leben vieler Menschen schnell in zu vielen Details verlieren und aus dem Bewusstsein geraten.

Vielmehr sollten wir eine größere Perspektive im Auge behalten – die wir vielleicht (mit Saturn, siehe 10.10.) im Schattenthema der Jungfrau finden: den Fischen mit ihrer Fähigkeit, beide Ziele wertzuschätzen – und ihnen dann mit der Jungfrau zum Beispiel verschiedene Zeiträume zuzuordnen, in denen sie jeweils gelebt werden können. Ein ganzheitlich denkender Mensch sollte darin keinen Widerspruch sehen.

* 10.10.: Venus (Jungfrau) in Opposition zu Saturn (Fische)

Schon einen Tag nach der Venus-Lilith-Konjunktion kommt Saturn mit ins Spiel von Freiheit und Liebe – „aufgeführt“ von Venus und Lilith in der Jungfrau.

Einerseits spitzt Saturn eventuell vorhandene Konflikte zu, um die Parteien zu Lösungen zu drängen.

Andererseits schaut er als Prüfungsplanet nach, ob die Beteiligten bemüht sind, eine Lösung zu finden oder gar schon zu leben. Dann unterstützt sie das Schicksal in besonderer Weise.

* 11.10., 3:09 Uhr: Pluto (Steinbock) wird rechtläufig

Nach einem knappen halben Jahr mit einem rückläufigen Pluto müssen wir uns nun wieder daran gewöhnen, dass die Geschwindigkeit von Veränderungen und Transformationen wieder zunimmt. Dabei wirkt der Transformationsplanet noch bis Ende Januar im Steinbock, also in den konkreten Strukturen unseres Lebens inklusive der gesellschaftlichen. Es ist also noch einmal ein intensiver gesellschaftlicher Veränderungsschub zu erwarten, der unser Leben und wie wir es gewohnt sind, betrifft.

Vorbeugend können wir uns so offen wie möglich allem gegenüber zeigen, was an Neuem entstehen will und uns konkret mit unserer Energie genau für das einsetzen, was uns im Innersten entspricht.

* 11.10.: Sonne (Waage) in Opposition zu Chiron (Widder)

Mit Chiron kommen wie immer Heilungsthemen ins Spiel, mit der Waage-Sonne besonders im partnerschaftlichen Bereich für ein besseres Miteinander. Freude über Gemeinsamkeiten und Respekt vor Unterschiedlichkeiten sind fast schon eine Garantie für heilere, freudvollere Begegnungen zwischen den Menschen.

Wenn sich noch Verletzungen in irgendwelchen Beziehungsthemen zeigen, dann fällt es nun besonders leicht, diese mit passenden Mitteln in einen heileren Zustand zu bringen. Zu beachten: Verdrängen bringt gar nichts.

* 12.10., 6:03 Uhr: Mars (Waage) geht in den Skorpion (bis 24.11.)

Nun betritt auch der dritte der „persönlichen“ Planeten ein neues Zeichen. Venus ging am 9.10. in die Jungfrau, Merkur am 5.10. in die Waage und nun betritt Mars für sechs Wochen den Skorpion, wo er Anfang November von der Sonne eingeholt werden wird.

Bevor Pluto entdeckt wurde, war Mars auch der Herrscher des Skorpion. So steht der Energieplanet in diesem Zeichen immer noch stark. Doch anders als im Widder, „seinem“ zweiten Zeichen, ist seine Energie nun ins Innere gerichtet, und speziell in das „Stirb-und-werde“ des Skorpion.

Wie sollten nun mit intensiven, oft schwierigen inneren Prozessen rechnen, die bisweilen ein längeres Ringen mit sich selbst und seinen Gefühlen nach sich ziehen. Entkommen können wir diesem verstärkten inneren Geschehen eh nicht, also nutzen wir doch unsere ganze Energie, um ein Weiterkommen oder gar Lösungen zu finden, die uns irgendwie erleichtern und vielleicht in der Tat Er-Lösen.

* 12.10.: Saturn (Fische) in Opposition zu Lilith (Jungfrau)

Dieser Aspekt intensiviert noch mal die Venus-Saturn-Opposition vom 10.10. Sollten wir uns in der Weiterentwicklung bei den Themen „Freiheit und Liebe“ noch einseitig für Liebe oder Freiheit entschieden haben, so erhalten wir jetzt eine „Quittung“ dafür in der – von außen oft als aufgezwungen erlebten – Einsicht, dass es so nicht geht. Dann ist eine Kurskorrektur angesagt in der Richtung, dass wir uns nun doch überlegen müssen, wie wir beides in irgendeiner Weise besser in unser Leben integrieren können.

Wie am 10.10. schon erwähnt, könnte Saturn dabei helfen, Zeiten für ein inniges Miteinander und dann auch Zeiten für das Erleben von Freiheits-Gefühlen zu finden und strukturell in unser Leben zu integrieren.

* 13.10.: Mars (Skorpion) im Trigon zu Saturn (Fische) und

* 13.10.: Mars (Skorpion) im Sextil zu Lilith (Jungfrau)

Auch Mars tritt nun in Beziehung zu Saturn, und Lilith ist ebenfalls wieder mit von der Partie. Das Trigon und das Sextil allerdings bringen viel eher und leichter fast von selbst eine Lösung hervor als die obigen Oppositionen.

Mars will im Skorpion seine Leidenschaften leben und drängt zu Veränderungen, wenn Ersteres nicht möglich ist. Lilith unterstützt ihn dabei und drängt ihn dazu, dass er sich seine Freiheiten nun nimmt. Insofern tritt Venus gerade in den Hintergrund. Vergessen werden sollte sie jedoch nicht. Dann nach dem Rausch der Leidenschaft kommen auch wieder ruhigere Tage, in denen eine vertraute und bekannte Beziehung wieder mehr geschätzt werden wird. (Wieder rät Saturn zu einer zeitlichen Aufteilung des Lebens im Sinne der verschiedenen Bedürfnisse.)

* 14.10., 19:54 Uhr: Neumond in der Waage (Ringförmige Sonnenfinsternis in Amerika)

Dieser Neumond ist verbunden mit einer ringförmigen Sonnenfinsternis, die vom Westen der USA über Mittelamerika bis hin zum Nordosten Südamerikas zu sehen ist. Dort ist die Wirkung dann auch am stärksten.

Für uns in Europa ist dieser Neumond jedoch ebenfalls besonders intensiv, da er eine Opposition zu Chiron bildet und in der Nähe des Absteigenden Mondknoten stattfindet.

Somit kommen die am 11.10. beschriebenen Themen noch mal besonders zum Zuge – und dringen sogar noch tiefer in unsere Psyche als damals, um Heilung zu finden. Der nun noch dazu kommende Absteigende Mondknoten weist auf karmische Ursachen von Verletzungen hin, die aus früheren Leben stammen können.

Insofern ist dieser Neumond eine ideale Zeit für eine Rückführung oder Aufstellung oder eine andere Methode, um oft uralte und lange mitgetragene Verletzungen zu heilen.

Die Sonnenfinsternis ermöglicht es noch weiter in die Tiefe zu gehen als sonst. Da sie jedoch nicht total ist, bleibt immer genügend Sonnenlicht für eine Bewusstwerdung und ggf. Heilung.

* 15.10.: Merkur (Waage) in Opposition zu Chiron (Widder)

Und nach der Sonne am 11.10. und dem Neumond, der das Thema noch mal erhellt hat, hilft uns Merkur mit Chiron nun, all das Empfundene und Erlebte auch zu verstehen und in unser Weltbild einordnen zu können – oder Letzteres ggf. zu erweitern.

Eine Rückführung oder Aufstellung am 14.10. sowie eine weiterführende Beschäftigung damit zum Zwecke eines größeren Verständnisses, das wäre ein Zeitplan im Sinne der Planeten am Himmel.

* 15.10. bis 19.10.: Neptun (Fische) und Uranus (Stier) im Quincunx zu Sonne und Merkur (Waage): Ein Finger des Schicksals

Der zweite Finger des Schicksals innerhalb eines Monats. Dieses Mal wird der Transformationsplanet Pluto durch den bewusstseinserweiternden Uranus ersetzt. Neptun – und damit der intuitive Zugang zu den mystischen, Seelenwelten – bleibt bestehen. Mit Merkur bei der Sonne an der Spitze des Fingers wird die Menschheit wieder einmal darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, das allgemeine Bewusstsein ständig in Richtung Mystik und Seele zu erweitern, so dass eine Harmonie (Waage) zwischen allen Bereichen des Menschseins entstehen kann.

Auf der „Hawkins-Bewusstseinsskala“ von 1 bis 1000 ist die Menschheit im Durchschnitt gerade mal bei knapp 250 angekommen. Es gäbe also viel zu tun. Und es würde nicht nur der Menschheit, sondern dem gesamten Planeten zugutekommen.

* 18.10.: Sonne (Waage) am Absteigenden Mondknoten und

* 19.10.: Merkur (Waage) am Absteigenden Mondknoten

Diese beiden Begegnungen ergänzen das Thema des gerade beschriebenen „Fingers“ insofern, dass nun ein allgemeiner Tiefpunkt erreicht ist und es ab jetzt wieder nach „oben“ in Richtung Neuanfang gehen soll – im Leben allgemein und besonders im Denken und Kommunizieren.

Da ist es zum Beispiel besonders wichtig, dass wieder mehr ausgesprochen werden darf, ohne dafür verurteilt zu werden. Neues hat zunächst immer Widerstand und Abwertung ausgelöst. Hätten sich alle davon beeinflussen lassen, gäbe es keine Bewusstseinsentwicklung. Nur wenn wir die Dinge von verschiedenen Seiten her betrachten, kommen wir der Wahrheit näher.

* 20.10.: Sonne (Waage) in Konjunktion mit Merkur

Eine große Chance für den Verstand stellt diese Konstellation dar, sich nicht als dominant zu gebärden, sondern sich dem viel größeren und umfassenderen solaren Prinzip unterzuordnen. Die Folgen wären nicht nur harmonischere und glücklichere Beziehungen, sondern ein allgemein erfüllteres und angstfreieres Leben. (Der Verstand hat immer Angst, wenn er allein alles beherrschen soll, da er von Natur aus nie den vollen Überblick hat. Und das weiß er auch, selbst wenn ein unentwickelter Verstand das nicht zugeben würde.)

* 21.10.: Merkur (Waage) im Quadrat zu Pluto (Steinbock) und

* 21.10.: Sonne (Waage) im Quadrat zu Pluto (Steinbock)

Noch stehen Sonne und Merkur so nahe zusammen, dass sie fast gleichzeitig mit dem Transformationsplaneten Pluto im Spannungsquadrat stehen.

Wir können die Konstellationen des Vortags so interpretieren, dass wir dadurch bereit gemacht werden sollten, um die Wirkung dieser heutigen Spannungen auf uns möglichst gering halten zu können. Dazu wären die Botschaften der letzten Tage für mehr Harmonie und einem bewussten Miteinander – auch zwischen unserem Verstand und der umfassenderen multidimensionalen Welt – anzunehmen und in der Folge die ggf. dazu nötigen Veränderungen auf sich zu nehmen.

Ansonsten würde sich der Herrscher der Unterwelt wohl recht ungnädig erweisen und uns mit unserer Unbeweglichkeit konfrontieren.

* 22.10.: Venus (Jungfrau) im Trigon zu Jupiter (Stier)

Endlich – kann man fast sagen – wieder ein wunderschöner harmonischer Winkel, den wir einfach genießen können. Die Jungfrau-Venus weiß heute genau, was uns einen genießerischen Tag bescheren kann und uns wieder mal umfassend glücklich macht – zumindest für ein paar Stunden oder Tage.

Nutzen wir also die Gunst der Stunde. Und lassen wir den Verstand unserem Glück nicht im Wege stehen, so wie es die folgenden gleichzeitigen Aspekte nahelegen:

* 22.10., 8:48 Uhr: Merkur (Waage) geht in den Skorpion (bis 10.11.) und

* 22.10.: Merkur (Skorpion) im Trigon zu Saturn (Fische) und

* 23.10.: Merkur (Skorpion) im Sextil zu Lilith (Jungfrau)

Mit dem Eintritt Merkurs in den Skorpion wird unser Verstand mit Inhalten aus den tieferen emotionalen Schichten unseres Seins konfrontiert – und er ist aufgefordert, möglichst konstruktiv damit umzugehen.

Das hierfür besonders günstige Trigon des Verstandesplaneten Merkur zum Weisheitsplaneten Saturn mäßigt nämlich die Dominanz des Verstandes im Sinne des Shakespeare-Zitats: „Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, Horatio, von denen sich eure Schulweisheit nichts träumen lässt.“ Verinnerlichen wir dies, kann etwas von der Saturn-Weisheit auf unser Denken überspringen.

Wichtig ist ein Erfolg bei der anstehenden Verstandes-Erweiterung auch, weil Lilith mit ihrem Versuch, den Menschen mit neuen Informationen aus dessen Unbewussten respektive von seiner Seele in einen ganzheitlicheren Zustand zu bringen, sonst leicht vom Verstand blockiert werden würde. Dann wäre eine große Chance für ein erfüllteres Leben vertan.

* 23.10., 18:20 Uhr: Sonne (Waage) geht in den Skorpion (bis 22.11.)

Eineinhalb Tage nach Merkur betritt auch die Sonne das erste der vier „Tierkreiszeichen der langen Nächte“. Die Sonne steht nun auch mittags tief im Süden und es ist Zeit sich von der Außenwelt zurückzuziehen – und sich seinen inneren Prozessen zuzuwenden.

Da im Sommerhalbjahr diesbezüglich vieles zu wenig gelebt wurde, heißt es zunächst einmal in der inneren Entwicklung den aktuell stimmigen Zustand zu erreichen. Dazu dienen auch die massiven Anregungen des Skorpion, der eigentlich ein Doppelzeichen ist: Skorpion und Adler (Phönix). Ersterer symbolisiert den noch nicht erreichten aktuellen Entwicklungsstand. Der Adler dagegen hat sich emporgehoben und damit den Überblick sowie eine Verbundenheit mit dem Himmel erreicht, was in der dunklen Jahreszeit noch wichtiger ist als im Sommer.

* 24.10.: Sonne (Skorpion) im Trigon zu Saturn (Fische) und

* 26.10.: Sonne (Skorpion) im Sextil zu Lilith (Jungfrau)

Was Merkur am 22. und 23.10. erreichte, steht nun für die Sonne an, also nicht nur für unseren Verstand, sondern für unsere Ausstrahlung und damit für unser gesamtes Sein: Ein Stück Weisheit dazuzugewinnen, indem wir erlauben, dass bisher verborgene Inhalte aus dem Seelenraum ins Bewusstsein vordringen.

Die Sonne im Skorpion erleichtert das Erreichen dieses Ziels, sollte es sich dabei um schwer zu integrierende Inhalte handeln. Denn sie ist fähig zur Veränderung, auch indem sie alte Begrenzungen (Jungfrau) zurücklässt und sich neuen, unbekannten Welten, die oft in höherdimensionalen Bereichen angesiedelt sind, zuwenden kann.

* 28.10., 22:23 Vollmond im Stier (Sonne im Skorpion) (Teilweise Mondfinsternis, auch in Europa sichtbar)

Ein sinnlich-erotischer Vollmond mitten im Herbst?! Ja, denn erlebte Erotik hängt nicht so sehr von der äußeren Welt ab wie von der inneren. Schauen wir mit der Skorpion-Sonne tief in uns und fühlen wir mit dem Stier-Mond, welch großes Potenzial an erotisch-sinnlicher Erfüllung genau dort auf dessen aktive Umsetzung ins Leben wartet. Heute haben wir die große Gelegenheit, das auch zu tun.

Bei dieser Mondfinsternis bleibt der größte Teil des Mondlichts erhalten. Dadurch brauchen wir uns nicht so zurückzuhalten als wenn die Finsternis total wäre. Nur sollten wir darauf achten, dass wir unsere Grenzen einhalten, also nichts uns Aufgedrängtes tun.

Überhaupt mahnen uns die geleichzeitigen Spannungen zwischen Jupiter und Mars/Merkur, auf positive Gefühle konzentriert zu bleiben. Sonst könnten Eifersucht, Wut und Co. so manch wunderbar begonnenes Erleben schnell zunichtemachen.

* 28.10.: Mars (Skorpion) in Opposition zu Jupiter (Stier) und

* 29.10.: Merkur (Skorpion) in Opposition zu Jupiter (Stier) und

* 29.10.: Merkur (Skorpion) in Konjunktion mit Mars

Merkur erreicht fast gleichzeitig eine Konjunktion mit Mars im Skorpion sowie eine Opposition zu Jupiter, was natürlich auch heißt, dass Mars ebenfalls fast zugleich in Opposition zu Jupiter steht.

An sich bringt der sinnlich-genussvolle Jupiter eine gute Ergänzung zum leidenschaftlich-erotischen Mars im Skorpion. Letzterer kann jedoch schnell in dunkle emotionale Tiefen absacken. Da hilft nun Merkur, der das Geschehen beobachten und einschreiten kann, wenn die positiv-sinnliche Stimmung zu kippen droht.

So wird der mit Merkur verbundene Verstand nun auch einmal etwas Positives bewirken können. D.h. wir können uns sehr wohl auf erotisch-sinnliche Abenteuer einlassen, wenn wir unsere Grenzen achten und das „Genießen ohne Reue“ in den Mittelpunkt stellen.

* 31.10.: Venus (Jungfrau) im Trigon zu Uranus (Stier)

Der Monat endet mit einem günstigen Winkel, der unsere Partnerschaften und Beziehungen inspirieren und unser Leben um neue Möglichkeiten erweitern kann. Die Jungfrau-Venus ist zudem in der Lage, die bisweilen etwas „überspannten“ Impulse von Uranus „herunterzukochen“ und somit für den Alltag und eine längere Dauer geeignet zu machen.

Dies stellt auch eine schöne Möglichkeit dar, das am Abend des 31.10. beginnende keltische Jahreskreisfest Lammas mit seinem/seiner Liebsten in einer besonders inspirierten und schönen Weise zu feiern. Oder ein etwas ungewöhnliches, aber wohltuendes Halloween-Fest zu erleben.

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Damit können wir dann auch gestärkt und erfüllt in einen ziemlich herausfordernden Monat November starten. Mehr dazu hier Ende Oktober.

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September 2023

Der September 2023 in der spirituellen Astrologie: Lebe deine Träume im Alltag – und erkenne dabei, dass du dein Leben träumst!

Die Sonne steht nun dem Zeichen der Fische gegenüber. In den Fischen finden wir Anschluss an unsere Träume und Sehnsüchte, an all das in uns, das mit dem Verstand nicht zu fassen ist. Und nun, mit der Sonne in der Jungfrau heißt es, diesen inneren seelischen Anteilen von uns, die in der Wärme und dem Licht des Sommers gereift sind, einen Platz in unserem Alltag zu geben. Und unseren Verstand zu benutzen, um mit pragmatischen Mitteln Lösungen für unsere Lebensthemen zu finden oder Problemthemen wenigstens tiefgründiger zu verstehen. Letzteres bietet sich in diesem Jahre auch durch den bis zum 15.9. rückläufigen Merkur an, der einsichtsvolles Planen unterstützt, aber keine schnellen Handlungen. Das Umsetzen in konkrete Handlungen kommt ab dem 16.9. zum Tragen. Zugleich inspiriert Uranus dazu in besonderem Maße, oft durch neue überraschende Ideen.

* Daneben gibt es im September eine besonders beachtenswerte Kon­stellation: Ein sog. Finger des Schicksals beherrscht den Monat vom Beginn bis zum 25.9. (siehe Grafik rechts und Text unten bei 3./4.9. sowie 15./16.9).

* Vom 16. bis 21.9. trifft die Jungfrau-Sonne auf die drei überpersönlichen Planeten Uranus, Neptun und Pluto. Das weist auf ein großes Potenzial für eine tiefgründige Erweiterung unseres Alltags hin.

* Der Jungfrau-Neumond am 15.9., kurz vor dem Ende der Merkur-Rückläufigkeit, ergänzt seine pragmatisch-sachliche Orientierung mit einem inspirierenden Trigon zu Uranus. Die Ideen für Lösungen anstehender Probleme und für die Weiterentwicklung sinnvoller Methoden und Techniken zur Bewältigung des (neuen) Lebens sollten in großem Maße zu uns fließen.

* Dagegen macht am 29.9. der spannungsvolle vorwärtsstrebende Widder-Vollmond mit seiner gegenüberliegenden harmoniebedürftigen Waage-Sonne ruhelos und oft auch ein wenig aggressiv, selbst wenn andere Konstellationen diese Reaktionen in diesem Jahr etwas abschwächen.

* Erweiterungstage mit der Chance auf viel Glück und Erfolg (auch im Beruf) sind der 4., 8., 17. und 25.9.

* Die Liebe steht besonders im Mittelpunkt am 17., 23. und 29.9.

* Um ganzheitliche Heilung geht es am 21., 23. und 24.9. (an den letzten beiden genannten Tagen besonders auch in Liebesangelegenheiten)

* Viel Energie auch für Veränderungen weist der 21.9. auf

* Und viel Inspiration und neue Ideen bringen der 15., 16., 29. und 30.9.

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Betrachten wir nun die einzelnen Planetenkonstellationen im September und ihre Themen:

* 3./4.9.: Neptun (Fische) im Quincunx zu Lilith (Löwe): Erster Höhepunkt des Fingers des Schicksals von Lilith, Pluto und Neptun (zweiter Höhepunkt: 15./16.9.)

Ein „Finger des Schicksals“ – auch „Fingerzeig Gottes“ genannt – taucht immer dann auf, wenn uns die Vorsehung einen wichtigen Hinweis auf eine anstehende Aufgabe geben möchte. An der Spitze eines langgezogenen, gleichseitigen Dreiecks – das einem hinweisenden Finger ähnelt – steht das, was getan werden muss, um die beiden Energien/ Themen an der Basis zu integrieren und verstärkt ins Leben zu bringen.

Dieses Mal steht an der Spitze des „Fingers“ Lilith, der „Dunkle Mond“, an der Basis stehen die beiden überpersönlichen Planeten Neptun (in den Fischen) und Pluto (im Steinbock) im Sextil. Die beiden letztgenannten Planeten befinden sich noch fast ein Jahrzehnt lang in diesem entscheidenden förderlich-dynamischen 60-Grad-Aspekt. (Ich hatte immer wieder darüber geschrieben.)

Dieser „Finger“ mit Lilith dauert zwar nur ein paar Wochen, trägt jedoch einen umso wichtigeren Hinweis in sich: Um das große Thema der universellen Liebe auf der Erde voranzubringen, ist es nun wesentlich, in das Verdrängte und Unbewusste zu blicken und auch durch dessen Aufarbeitung und Integration (in positiver Form) zur Bewusstseinsentwicklung des gesamten Planeten beizutragen.

Dies ergänzt in wahrlich kosmischer Weise das mit der Sonne in der Jungfrau im September sowieso immer zentrale Thema der Ganzwerdung, d.h. auch einer umfassenden mehrdimensionalen Heilung.

Wenn mit Neptun im Quincunx (150 Grad) zu Lilith diese Seite des Dreiecks exakt wird, geht es insbesondere darum, alles loszulassen, was der Ausprägung unserer Seele in das alltägliche Leben hinein im Weg steht. Meist ist das ein völliges Ignorieren seelischer Aspekte oder zu wenig Selbstliebe, d.h. zu wenig Akzeptanz von dem, was wir sind und wie wir von der Schöpfung gemeint sind.

* 4.9.: Merkur (Jungfrau) im Trigon zu Jupiter (Stier)

Dieser Aspekt unterstützt den gerade beschriebenen Finger des Schicksals, indem er uns auf die Harmonie hinweist, die einer selbstverständlichen Annahme unseres Strebens nach einem erfüllenden Leben mit Lebensfreude und Lebensgenuss entspringt.

Akzeptieren wir, dass das Schöne im Leben einfach dazu gehört und gefördert und gelebt werden möchte, dann werden wir aktuell vom Himmel in harmonische Wohlfühl-Zustände „erhoben“.

* 4.9., 3:20: Venus (Löwe) wird direktläufig und

* 4.9., 16:10: Jupiter (Stier) wird rückläufig (bis 31.12.)

Zwei Übergänge finden ebenfalls am 4. September statt: Die Löwe-Venus läuft nun wieder rechtläufig, d.h. vorwärts durch den Tierkreis. So geht es mit Liebensangelegenheiten und Beziehungen ebenfalls wieder vorwärts. Die Zeit der Rückschau und Aufarbeitung ist vorbei. Blicke also wieder in die Zukunft und erkenne, was sie für dich an Liebe und Verbundenheit bereithält!

Und wenn der Gesellschaftsplanet Jupiter rückläufig wird, dann soll die gesellschaftliche Entwicklung, also auch Berufliches erst einmal zurücktreten und sich einer Aufarbeitung und gegebenenfalls auch Korrektur unterwerfen. Eigentlich sollte dieses auch die Politik bis zum Ende des Jahres tun. Neue Entscheidungen und schnelles Voranschreiten bringen bis dahin in der Regel kein Heil.

* 6.9.: Sonne (Jungfrau) in Konjunktion mit Merkur (rückläufig)

Eigentlich eine günstige Kombination, die die pragmatischen und praktischen Aspekte bei der Lebensbewältigung in den aktuellen Wochen noch stärker in den Vordergrund rückt. Wegen der Rückläufigkeit des Merkur sollten diese Aspekte aber erst einmal nur zurechtgelegt, also geplant und gründlich durchdacht werden – und erst ab dem 16.9. in die Realisierung im Außen gebracht werden.

* 8.9.: Sonne (Jungfrau) im Trigon zu Jupiter (Stier)

Nach dem Trigon des Merkur mit Jupiter am 4.9. folgt dem Merkur nun die Sonne nach. Damit kann das, was vier Tage vorher durch den Verstand akzeptiert wurde (siehe dort), nun umfassend in unser Leben einfließen: Lebensfreude und -genuss als wichtiger Teil unseres Seins, ohne den es keine wirkliche Zufriedenheit geben kann. Bring also mit der Jungfrau-Sonne mit Jupiter nun auch diese schönen und genießerischen Aspekte in deinem Leben unter – zur rechten Zeit am rechten Ort mit den rechten Menschen!

* 15.9., 3:39 Uhr: Neumond in der Jungfrau

Dieser Neumond macht ein Angebot, das zunächst unspektakulär klingt, aber unser Leben recht vereinfachen kann: Es fällt uns nun besonders leicht, praktische Lösungen für Alltagsprobleme zu finden oder Letztere zumindest besser zu verstehen, so dass sich in der Folge Lösungen ergeben können.

Das gleichzeitige Trigon von Sonne und (Neu)Mond zu Uranus erhöht die Chance auf unkonventionelle und überraschende Lösungen mit viel Esprit. Trau dich, deine Ideen ernst zu nehmen – und setze sie um, wenn ab dem Abend desselben Tages der Verstandesplanet – und Herrscher der Jungfrau – Merkur wieder rechtläufig durch den Tierkreis wandert.

* 15.9., 22:20: Merkur (Jungfrau) wird direktläufig

Jetzt beginnt die Zeit, deine in den letzten Wochen gemachten Pläne umzusetzen und das Erdachte, deine Ideen und Inspirationen in die Praxis des Alltags überzuführen. Die kommenden Tage sind dafür – im Ablauf des gesamten Jahres – besonders gut geeignet.

Und da die meisten anderen Planeten derzeit rückläufig sind, d.h. weniger herausfordern als zu anderen Zeiten, hast du für diese Umsetzung in den Alltag besonders viel Zeit und Energie zur Verfügung.

* 15./16.9.: Pluto (Steinbock) im Quincunx zu Lilith (Löwe): zweiter Höhepunkt des Fingers des Schicksals von Lilith, Pluto und Neptun (erster Höhepunkt: 3./4.9.)

Bei diesem zweiten Höhepunkt des unter dem 3./4.9. beschriebenen Fingers des Schicksals steht nun der Transformationsplanet Pluto exakt in einem Trigon zu Lilith, dem Dunklen Mond.

In einem höheren Sinn geht es nun darum, die Erkenntnisse und Bewusstwerdungen der letzten Wochen zu deinem Seelenauftrag und damit verbunden über die Dinge und die Wesen, mit denen du in Liebe verbunden bist, in konkrete Lebensveränderungen überzuführen. Erlaube dir, auf deinem Seelenweg weiterzugehen und deine Liebe fließen zu lassen – diejenigen, für die deine Liebe bestimmt ist, werden sich umgehend in deinem Leben zeigen, wenn sie noch nicht präsent sind.

Auf folgenden Ablauf: Neptun -> alles loslassen, was nicht zu deinem Seelenweg gehört und Pluto -> dein Leben entsprechend deinem neuen Bewusstsein verändern, will der hier beschriebene „Fingerzeig Gottes“ im September aufmerksam machen.

* 16.9.: Sonne (Jungfrau) im Trigon zu Uranus (Stier)

Dieser schon zur Neumondzeit am Tag vorher recht aktive Aspekt bietet – wie dort erwähnt – die Chance, nun bei allen Belangen des Alltags in besonderer Weise „von oben“ inspiriert zu werden. Deine Ideen und Eingebungen werden sich schnell als praktisch orientiert und für den Alltag geeignet erweisen.

Erlaube dir nun, bisher auch für unmöglich Gehaltenes zu leben!

* 17.9.: Venus (Löwe) im Quadrat zu Jupiter (Stier)

Dieser bereits am 22.8. von der rückläufigen Venus gebildete Aspekt wiederholt sich nun mit einem rechtläufigen Planeten der Liebesgöttin. Noch einmal erhalten wir also die Chance, dass die lebefreudige Liebesgöttin uns in die Bereiche der Gesellschaft führt, die ihre Genussfreude und damit unseren Liebesausdruck sowie unser Empfinden von Schönheit und Ästhetik verstärken können. Auch die Kunst kann uns aktuell viel geben, um erfüllter zu leben.

Wenn wir uns jedoch zu sehr von den angebotenen Möglichkeiten abwenden, kann es unserer inneren oder unserer äußeren „Venus“ gefühlt etwas eintönig oder langweilig werden. Tritt solcherlei Empfinden auf, gehe nach außen und suche nach Dingen, die du lieben kannst und die dir Erfüllung bringen!

* 19.9.: Sonne (Jungfrau) in Opposition zu Neptun (Fische)

So wie der inspirierende Uranus am 16.9. kann Neptun der Jungfrau-Sonne nun zwar auch Ideen und Eingebungen bringen, jedoch sind diese schwieriger mit dem Alltag in Übereinstimmung zu bringen.

Die Opposition deutet darauf, dass hierzu recht viel Bewusstseinsarbeit nötig ist, auch weil sich die zu integrierenden Dinge zunächst einmal recht fern vom Alltag präsentieren – also Träume und Sehnsüchte darstellen, die wir schon als „nicht realisierbar“ abgelegt hatten. Doch besteht derzeit noch mal die Gelegenheit, all das zu überprüfen; und vielleicht kann ein neuer Versuch gestartet werden, es doch noch zu einem Teil unseres Lebens werden zu lassen. Schau also genau, was sich heute zeigt und prüfe es diesbezüglich, bevor du dich ggf. wieder davon abwendest!

* 21.9.: Sonne (Jungfrau) im Trigon zu Pluto (Steinbock)

Und nach ihren Begegnungen mit den anderen beiden äußeren, überpersönlichen Planeten des Sonnensystems am 16. und 19.9., kommt die Jungfrau-Sonne auch mit dem dritten dieser sonnenfernen Himmelskörper in Kontakt: Pluto bringt noch einmal ein großes Maß an Energie, um die vorher erhaltenen Inspirationen und Ideen, sowie die erkannten Träume und Sehnsüchte in unser Leben zu integrieren, auch wenn dies erst einmal noch als unmöglich gegolten hat.

Traue dir zu, dein Alltags-Leben nun in ganz praktischer Hinsicht durch Tiefe und Seelenhaftigkeit zu ergänzen! Es kann ein neues, tieferes, fühlbar erfüllenderes Lebensgefühl – und daneben auch mehr Gesundheit – daraus erwachsen.

* 23.9., 8:49 Uhr: Sonne geht in die Waage (bis 23.10.) -> Herbsttagundnachtgleiche

Der Herbst beginnt. Nun sind für ein halbes Jahr die Nächte wieder länger als die Tage. Weil sich mit der Sonne in der Waage aber Sommer und Winter erst einmal in Ausgewogenheit treffen, gelten diese vier Wochen oft als eine „goldene Zeit“ – und sind Vorbild für Partnerschaften und Beziehungen so wie die Natur nun nach Harmonie und Ausgewogenheit beim Umsetzen der Bedürfnisse beider Partner zu streben.

Nutze auch den noch relativ angenehmen Aufenthalt in der Natur, bevor die große Dunkelheit und Kälte in das Land kommen!

Mit der beginnenden Waage-Sonne haben wir auch zwei Heilungstage:

* 23.9.: Venus (Löwe) im Trigon zu Chiron (Widder) und

* 24.9.: Mars (Waage) in Opposition zu Chiron (Widder)

Die Löwe-Venus hat es leichter als der Waage-Mars, ihre Wünsche in Erfüllung gehen zu lassen. Denn sie steht zu dem, was ihr fehlt und sucht danach – und hat, nachdem sie es gefunden hat, keine Scheu, es dann auch zu leben und sich ggf. der Welt neu zu zeigen.

Mars dagegen muss sich anstrengen, das Neue zu wagen, da er stets auf Harmonie bedacht ist und dafür seinen ureigenen Charakter zurückhält. Nimmt er zu viel Rücksicht, staut sich die Energie in ihm übermäßig an. Das kann dann zu regelechten aggressiven Explosionen führen. Eine Abhilfe besteht darin, nicht zu viel Rücksicht zu nehmen, weitgehend authentisch zu sein und deine Interessen mit Fingerspitzengefühl in die Welt zu tragen.

Wenn du eine Frau bist oder als Mann psychisch die Wahl hast, dann lebe an diesen Tagen eher deine weiblichen Aspekte und versuche mit Einfühlungsvermögen und Gefühl deine Ziele zu erreichen.

* 25.9.: Merkur (Jungfrau) im Trigon zu Jupiter (Stier)

Dieser sehr günstige Aspekt vom 4.9. wiederholt sich nun mit einem wieder rechtläufigen Denk- und Kommunikationsplaneten. Dies fördert die Umsetzung des zum 4.9. Geschriebenen noch weiter.

Noch einmal steht also das Schöne und zu uns Passende im Leben im Mittelpunkt, und wir sollten es fördern und uns Zeit dazu geben, denn dann werden wir wiederum schnell in harmonische Wohlfühl-Zustände kommen. Mit dem beteiligten Jupiter kann das auch leicht im beruflichen Umfeld der Fall sein. (Wenn nicht, dann steht vielleicht ein Wechsel zu einer als schöner empfundenen Stelle an.)

* 29.9., 11:57: Vollmond im Widder (Sonne in der Waage)

Letztlich werden die Themen vom 23. und 24.9. von diesem Vollmond noch einmal aufgenommen: Der Drang des Mondes nach Aktivität, Bewegung und Neuanfänge stößt auf eine Sonne, die sich der Harmonie und einem eher konstanten Miteinander verpflichtet fühlt.

So bringt auch dieser sicherlich nicht einfache Vollmond die Aufgabe mit sich, beides zusammen zu bringen, die Aktivität und das Miteinander. Gemeinschaftliche Unternehmungen mit viel Bewegung, also sportliche Aktivitäten zum Beispiel, die etwas Neues umfassen, würden passen. Also nicht das x‘te Treffen im Fitnessstudio, sondern zum Beispiel eine gemeinsame Bergtour oder ein Radausflug zu einem Ort, an dem man noch nie gewesen ist.

Wegen des am selben Tag stattfindenden Quadrats von Venus und Uranus (siehe nächster Absatz), wäre es wohl besser, eine solche Unternehmung nicht (nur) mit seinem Partner/ seiner Partnerin zu tun, sondern in einer größeren Gruppe.

* 29.9.: Venus (Löwe) im Quadrat zu Uranus (Stier)

Gerade in Beziehungen kann es an diesem Vollmondtag viele unerwartete Überraschungen geben. Und da die Löwe-Power-Venus eher nicht geneigt ist nachzugeben, sollten Paare die vielen neuen Ideen erst mal daraufhin prüfen, ob sie von beiden getragen werden könnten. Wenn nicht, hilft erst mal vertagen.

Haben beide jedoch etwas Gemeinsames gefunden, kann die Inspiration nun sehr erfüllend sein und auch wegweisend für eine Erneuerung in der Beziehung werden.

* 30.9.: Merkur (Jungfrau) im Trigon zu Uranus (Stier)

Einfacher als Venus am Vortag hat es am letzten Tag des Monats der Verstandesplanet Merkur. Es fällt uns nun leichter als sonst, uns inspirieren zu lassen, neue Ideen aufzugreifen und mit dem praktischen Sinn der Jungfrau auch schnell in unserem Alltagsleben umzusetzen, wenn sie uns vielversprechend erscheinen.

So geht der erste Herbstmonat mit einer guten Aussicht auf die kommenden Oktobertage zu Ende.

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Mehr dazu wieder hier am Ende des Monats.

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August 2023

Der August 2023 in der spirituellen Astrologie: Nach anfänglichen Spannungen, die einen zu sich selbst führen sollen, immer mehr Zeit zum Nachholen und Ausruhen

Der Monat beginnt mit einem Vollmond, der es erneut in sich hat – auch durch das spannungsreiche T-Quadrat von Sonne und Mond mit dem Gesellschaftsplaneten Jupiter. Da wird noch einmal erweitertes Bewusstsein besonders auch in der Betrachtung des Spannungsfeldes zwischen dem Selbstausdruck (Sonne) und den gesellschaftliche Interessen (Jupiter) gefordert bzw. dessen Fehlen stark spürbar (Mond). Die gesamte erste Woche des Monats steht unter dem Primat dieser Thematik.

Auch der Neumond am Mittag des 16.8. bei Lilith und im Quadrat zum Bewusstseinserweiterungs-Planeten Uranus steht mit dem Thema des Vollmondes in Verbindung, wobei die Gesellschaft nun schon in den Hintergrund tritt und der persönliche Selbstausdruck in das Zentrum rückt.

Insgesamt tritt im Verlauf des August die intensive Zeit der Veränderungen und Herausforderungen der letzten Monate weiter in den Hintergrund, und Rückschau und Ruhe nehmen vor allem zum Ende des Monats hin eine zentrale Stellung ein im kosmischen Plan. Denn im August beginnen erneut zwei Rückläufigkeiten (von Merkur am 23.8. und von Uranus am 29.8.), so dass ab dem 29.8. von allen Planeten (und Chiron) nur Mars und Jupiter noch rechtläufig sind. (Sonne und Mond gehen immer rechtläufig durch den Tierkreis.)

Ab dem 23.8. –  und noch verstärkt ab dem 29.8. – stehen drei bzw. zwei Wochen an, in denen wir uns auf das Nachholen, Aufarbeiten und vor allem auf das Ausruhen und Kräftesammeln besinnen sollten – war doch gerade der Juli noch einmal ein Höhepunkt aktueller Entwicklungen und Übergänge gewesen.

Unser Körper mit seinen Feldern ist von den massiven kosmischen und astral-gesellschaftlichen Einflüssen der sich stark verändernden Egregoren in den letzten Monaten stark gefordert. Da tun die vielen Rückläufigkeiten – vor allem auch die stets sehr spürbare des Merkur ab dem 23.8. – im Sinne der erwähnten Ruhe und Erholung sehr gut. So sollten wir so weise sein, dieses Angebot des Himmels zu nutzen.

Mit dem Übergang des Mars am 27.8. in die Jungfrau, verstärkt sich die yinhaft-zurückhaltende Energie weiter.

* Zeit für Mystik und unsere Träume ist geboten am 2.8., 22.8. und 27.8.

* Die Liebe steht besonders im Mittelpunkt am 11. bis 13.8.

* Um Heilung geht es ebenfalls vom 11. bis zum 13.8. (besonders auch in Liebesangelegenheiten)

* Eine erweiterte Form der Heilung – im Sinn eines erweiterten Selbstausdrucks – findet vom 16. bis 18.8. statt.

* Viel Energie auch für Veränderungen weist der 25.8. auf.

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Betrachten wir nun die einzelnen Planetenkonstellationen im August und ihre Themen:

* 1.8., 20:31: Vollmond im Wassermann (Sonne im Löwen)

Mond und Sonne stehen zu diesem Vollmond im – beginnenden – Spannungsquadrat zum Gesellschafts- und Erweiterungsplaneten Jupiter. Die Sonne möchte sich selbst zeigen und leben, der Mond verlangt nach fühlbarer Freiheit. Wenn an solchen Tagen die Gesellschaft respektive das berufliche bis hin zum familiären Umfeld zu sehr an einem zerren und uns mit deren Erwartungen überfrachten, kann das je nach Typus in Frustration oder Aggression ausarten.

So entscheiden wir uns an diesem ersten Tag im August doch, um – zumindest stundenweise – etwas zu tun, was uns gut tut und lassen alle Meinungen, die uns etwas anderes nahelegen wollen, „draußen“. So nutzen wir optimal das Angebot dieses Vollmonds, uns selbst mehr zu spüren und ggf. mehr wieder mehr Einklang mit uns selbst herzustellen und unsere Wünsche in die Welt zu bringen.

* 1.8.: Mars (Jungfrau) im Trigon zu Jupiter (Stier)

Der Gesellschaftsplanet Jupiter geht an diesem Vollmondtag noch eine weitere Verbindung ein: ein harmonisches Trigon mit dem Energieplaneten Merkur in der Jungfrau.

Sollten wir an diesem Tag – am besten nicht für mehr als ein paar Stunden – gesellschaftlich-berufliche Aufgaben zu erledigen haben, dann sorgt der Jungfrau-Mars dafür, dass wir diese gut und effektiv hinter uns bringen – um dann die im vorherigen Absatz beschriebenen anderen Angebote dieses Tages zu nutzen.

* 2.8.: Merkur (Jungfrau) in Opposition zu Saturn (Fische)

Dafür dass dieser Monat nicht gleich wieder in einen unguten verstandesbetonten Aktionismus ausartet, sorgt diese Konstellation mit Saturn in den Fischen. Von dort mahnt er an, dass unsere innere, seelische Seite mit ihrer Mystik nun im Mittelpunkt zu stehen hat und wir unsere Gedanken und den Verstand vor allem dafür verwenden sollten, diese Aspekte unseres Lebens zu fördern. Der alte Spruch “der Verstand soll der Diener der Seele sein“ bekommt heute durch diese zwei sich gegenüberstehenden Planeten eine hohe Aktualität.

Das Thema der ersten beiden Augusttage bleibt auch bis zum 7.8. noch erhalten, da keine andere starke Aktivität am Himmel sich in den Vordergrund schiebt und das Sonne-Jupiter-Quadrat erst am 7.8. seinen Höhepunkt erreicht:

* 7.8.: Sonne (Löwe) im Quadrat zu Jupiter (Stier)

Das Thema des Vollmondtages zu Monatsbeginn erreicht nun einen weiteren Höhepunkt. Die Löwe-Sonne will nun maximal nach eigenen Vorstellungen leben und sich wenig um soziale Belange kümmern. (Dafür wird es wieder andere Tage geben.) Genießen wir nun den Sommer nach unseren eigenen Vorstellungen, und nutzen wir die diesbezüglichen Angebote der Gesellschaft! Das wird uns aufladen und uns gut vorbereiten für die bald beginnenden kühler werdenden Tage und wieder längeren Nächte. Doch so weit ist es noch nicht, und so sollten wir noch mal den Sommer feiern.

Nun folgen zwei Tage, die viel mit Freiheit – im Körper und in der Seele – zu tun haben:

* 8.8.: Venus (Löwe) in Konjunktion mit Lilith

Verbundenheit, Nähe und Liebe auf der einen Seite und Freiheit und Selbstbestimmung auf der anderen. Es ist wohl eine Aufgabe der heutigen Zeit, diese beiden – früher unvereinbar erscheinenden – Aspekte unseres Lebens zusammenzubringen. Die Vorsehung sagt, dies sei möglich. Nun liegt es an uns, Wege zur Verwirklichung zu suchen und zu finden.

Heute steht dieses moderne Thema wieder einmal besonders im Vordergrund – noch betont durch das Tierkreiszeichen Löwe, in dem die Begegnung dieser beiden ur-weiblichen Archetypen stattfindet. (Und vergessen wir nicht: Das Patriarchat hat immer versucht, den ur-weiblichen Teil von Freiheit und Selbstbestimmung einzuschränken. Es geht also auch darum, patriarchales Denken zurückzulassen.)

* 9.8.: Venus (Löwe) im Quadrat zu Uranus (Stier)

Der inspirierende Uranus teilt Venus ebenfalls unmissverständlich mit, dass es nun an der Zeit ist, neue, von einer höheren, umfassenderen Perspektive aus inspirierte freiere Wege zu finden und diese dann auch zu gehen. Also weiter zu gehen als es Tradition und ggf. auch das Umfeld nahelegen.

Beachten wir diesen himmlischen Hinweis nicht, wird sich aktuell kein befriedigendes Selbst-Gefühl einstellen, Depressivität und Lustlosigkeit wären die Folge.

Lassen wir uns also jetzt besonders im Liebes- und Beziehungsbereich inspirieren und wagen es, neue – vor kurzem vielleicht noch undenkbare – Wege zu gehen!

* 10.8.: Merkur (Jungfrau) im Trigon zu Jupiter (Stier)

Eingebettet in die oben beschriebene bisherige Thematik dieses Monats sollte dieser Aspekt besonders dafür genutzt werden, um einen weisen und uns im persönlichen Bereich unterstützenden Umgang mit der gesellschaftlich/beruflichen Seite unseres Lebens zu finden. Mit dem Ziel, dass diese uns nicht zu sehr einschränkt im Finden und Leben unserer ur-eigenen Bedürfnisse und vielmehr zu unserem Lebensgenuss und Glück beiträgt.

Der Jungfrau-Hintergrund Merkurs wird uns in der Tat schnell zu pragmatischen und anwendbaren Gedanken hierzu führen, wenn wir uns dem nur zuwenden.

Es folgen drei Tage, an denen – im Triumvirat von Sonne, Venus und Chiron – sichtbare Heilung besonders auch in der Liebe ansteht:

* 12.8.: Sonne (Löwe) im Trigon zu Chiron (Widder) und

* 13.8.: Sonne (Löwe) in Konjunktion mit Venus und

* 14.8.: Venus (Löwe) im Trigon zu Chiron (Widder)

Drei schöne Aspekte, die uns ebenfalls zu mehr kraftvollem Selbstausdruck und Liebe führen möchten. Und wenn dazu noch Heilung nötig ist, dann unterstützt uns Chiron dabei nun maximal. Dieser „Verwundete Heiler“ zeigt uns auch, was uns an Wohlgefühl, Schönheit und Liebe in unserem Leben fehlt oder was wir nun loslassen sollen, damit sich diese Seiten des Lebens mehren können.

Heilung kann jetzt besonders schnell und spontan geschehen. Auch eine gegebenenfalls neue, uns zutiefst entsprechende, sich gut und heil anfühlende Liebe kann sich an diesen Tagen in einer besonders spürbaren Weise in uns ausbreiten.

* 16.8.: Sonne (Löwe) im Quadrat zu Uranus (Stier) und

* 16.8.: Mars (Jungfrau) im Trigon zu Uranus (Stier)

Nachdem am 9.8. die Liebesgöttin im Quadrat zum (R)Evolutionsplaneten Uranus stand, kommen nun Sonne und Mars in den Einfluss dieser inspirierenden und erhebenden Energie.

Somit werden wir daran erinnert, dass es nun ansteht, unseren eigenen Weg zu gehen und unserem inneren göttlichen Wesen Ausdruck zu verleihen. Um auch im Alltag damit zurechtzukommen, stellt der pragmatische und in irdischen Angelegenheiten erfahrene Jungfrau-Mars seine Energie in harmonisch unterstützender Weise zur Verfügung.

(Hierbei werden wir auch den Lohn für vielleicht viele Jahre spirituellen Übens spüren können. Denn dann fällt uns das „Uranische“ besonders leicht.)

* 16.8., 11:37 Uhr: Neumond im Löwen und

* 18.8.: Sonne (Löwe) in Konjunktion mit Lilith

Dieser Neumond bringt die Löwe-Energie und wohl zum letzten Mal für dieses Jahr auch den Sommer noch einmal maximal zur Entfaltung. Die Themen des im vorherigen Absatz beschriebenen Sonne-Uranus-Quadrats werden durch den auch beteiligten Mond weiter in unsere fühlende Wahrnehmung gebracht. Wir fühlen nun besonders stark, dass wir unser inneres Sein in einer erweiterten oder neuen Art und Weise zum Ausdruck bringen sollen.

Die dazu unbedingt nötige Besinnung auf uns selbst wird durch die am 16.8. beginnende Konjunktion von Sonne und Lilith noch verstärkt. Die Empfindung, nun ungehindert seinen Weg gehen zu wollen, erreicht an diesem Tag einen Höhepunkt.

* 22.8.: Venus (Löwe) im Quadrat zu Jupiter (Stier) und

* 22.8.: Mars (Jungfrau) in Opposition zu Neptun (Fische)

Die weiterhin lebefreudige Liebesgöttin sollte sich die Bereiche der Gesellschaft, in der sie lebt, heraussuchen, die ihre Genussfreude und damit unseren Liebesausdruck sowie unser Empfinden von Schönheit und Ästhetik verstärkt. Auch Kunst kann uns aktuell viel geben, was uns erfüllter leben lässt.

Wohl zu dessen Unterstützung sind wir durch Neptun in den Fischen, der den pragmatischen Jungfrau-Mars ergänzen soll, dazu aufgerufen, der Mystik sowie unseren Sehnsüchten, Träumen und Wünschen einen größeren Platz im Alltag einzuräumen.

* 23.8., 11:00 Uhr: Sonne geht in die Jungfrau (bis 23.9.)

Damit enden die vier hellen Tierkreiszeichen, und die Sonne betritt das erste der beiden herbstlichen Übergangszeichen. Die Nächte werden nun schnell länger und kühler. Wenn noch nicht geschehen, ist nun die Ernte einzubringen.

Für uns heißt das, dass wir uns – beim Genießen der letzten warmen Spätsommertage – auf die kalte Jahreszeit vorbereiten und praktisch orientierte Vorsorge treffen sollen, um heil und gut durch die nächsten Monate zu kommen. Denn spätestens ab November braucht es einen warmen und sicheren Platz, um sich dem zuzuwenden, was der Natur entsprechend dann ansteht: unsere inneren Welten, die Seele und unsere spirituelle Heimat in den Mittelpunkt zu stellen. Wer dem (noch) nicht so viel abgewinnen kann, möge sich mit ihm entsprechender Literatur und Kunst befassen und so sein Leben um „die andere, seelische Seite“ bereichern.

* 23.8., 22:00 Uhr: Merkur (Jungfrau) wird rückläufig (bis 15.9.)

Dass die eben beschriebene Hinwendung zu unserem Inneren in diesem Jahr früher als zu anderen Zeiten begonnen werden soll, darauf weist die kurz nach dem Sonneneintritt in die Jungfrau beginnende dreiwöchige Rückläufigkeit des Planeten Merkur hin.

Jetzt heißt es, Rückschau zu halten, Erkanntes und Neues zu integrieren und erst einmal nur Pläne zu machen für die kommenden Zeiten, diese aber noch nicht umzusetzen.

Mit Merkur in der Jungfrau kann auch der Verstand durch Einsichten und neue Denkweisen (auch aus entsprechenden äußeren Quellen wie Büchern oder Seminaren) zu dieser integrierenden und vorbereitenden Ruhezeit beitragen.

* 25.8.: Mars (Jungfrau) im Trigon zu Pluto (Steinbock)

Mit diesem Trigon wird innerhalb der Rückläufigkeitsphase des Merkur die Energie noch einmal dahin gelenkt, zu erkennen, was noch verändert oder losgelassen werden sollte oder muss, um ein noch authentischeres Leben erschaffen zu können. Ein Leben, in dem die in diesem Monat erkannten Qualitäten, Begabungen und Schicksalsaufträge dann auch im Außen in Erscheinung treten können.

Mit Pluto im Steinbock kann dies schnell zu einer erneuerten Lebensstruktur (Beruf, Partnerschaft, Lebensumfeld) führen.

* 27.8.: Sonne (Jungfrau) in Opposition zu Saturn (Fische)

Nachdem am 22.8. erst einmal mit Neptun in den Fischen in Opposition zu Mars neue Bereiche gefunden werden sollten, wofür wir unsere Lebensenergie einsetzen, erfolgt nun diesbezüglich eine Schicksalsprüfung, die unser gesamten Leben umfasst. Wie weit haben wir den mystischen Seiten unseres Lebens sowie unseren Sehnsüchten, Träumen und Wünschen einen Platz im Alltag eingeräumt?!

Wenn dies noch zu wenig der Fall sein sollte, erhalten wir nun ggf. auch schmerzhafte Hinweise darauf, dies – unserer Seelenanlage entsprechend – nachzuholen. (Betrachte in diesen Tagen auftretende „Probleme“ doch ggf. unter diesem Gesichtspunkt.)

* 27.8., 15:20 Uhr: Mars (Jungfrau) geht in die Waage (bis 12.10.)

Mars in der Waage ist „im Exil“, so heißt es. D.h. er ist weit vom Neuanfang des Widders mit dessen gerichteten Feuerkraft entfernt. In der Waage soll der Energieplanet vielmehr seine Energie dafür einsetzen, auszugleichen und alle Aspekte zu berücksichtigen. Dies behindert eine schnelle gerichtete Aktion, wodurch die Mars-Energie leicht „im Sande verlaufen“ kann.

Wir sollen uns darum bemühen, sie dennoch für unsere Waage-Themen, also für die Förderung der Liebe und von Schönheit, Kunst und Ästhetik nutzbringend einzusetzen. Wie können wir diese Dinge also in unserem Leben fördern?

* 29.8., 4:38 Uhr: Uranus (Stier) wird rückläufig (bis 27.1.2024)

Eine weitere Verstärkung der anstehenden Rückschau, Integration und Erdung. Mit Uranus will nun auch unsere spirituelle Seite mit der Erde, d.h. mit unserem Alltagsleben (noch) intensiver verbunden werden. Nehmen wir uns die Zeit, herauszubekommen wie das konkret gehen könnte, auch wenn wir nicht dazu gedrängt werden, das alles schnell zu erreichen, wir also etwas Zeit und Ruhe dafür haben.

*

So hat sich im August nach anfänglichen Spannungen zwischen „persönlich und gesellschaftlich“ – in den Sternenkonstellationen gezeigt – immer mehr Ruhe eingestellt, die dazu genutzt werden soll, Altes zurückzulassen, besser zu integrieren und nach und nach Pläne für die Zukunft zu entwerfen.

Wie all das astrologisch gesehen im September weitergehen wird, wird hier Ende des Monats zu lesen sein..

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Juli 2023

Der Juli 2023 in der spirituellen Astrologie: Der Verstand soll mit ins „Boot der Ganzheit“ geholt werden. Daneben gibt es mehrere schicksalshafte Schwellenüberschreitungen.

In diesem Monat steht die Formung, Entwicklung und Erweiterung unseres Verstandes im Mittelpunkt des himmlischen Geschehens. Immer wieder erhalten wir die Gelegenheit, den Verstand von der Notwendigkeit der Integration der innerpsychischen, seelischen Welten in unseren Alltag zu überzeugen.

Daneben gibt es im Juli gleich drei schicksalshafte Schwellenübergänge, die mit den Mondknoten zu tun haben (am 11.7., am 22.7. und vom 23. bis zum 28.7.).

Außerdem beginnt mit dem Eintritt der Mondknoten in die Widder/Waage-Achse am 17.7. eine neue Schicksalsphase mit neuen Themen für die Menschheit.

Dazu finden weitere Übergänge in neue Zeichen (10.7., 11.7. und 23.7.) und der Beginn von zwei Rückläufigkeiten (beide am 23.7.) statt.

Besonders intensive Tage mit Druck auf den Verstand für Veränderungen sind der 6.7., 7.7., 10.7., 11.7., 17.7., 23.7., 27.7. und 28.7.

Ab dem 15.7. will sich das gesamte Leben in Folge des in den Wochen vorher Erreichten umgestalten und erweitern. Geschieht das dann nicht in ausreichender Weise, kann ab dem 17.7. auch gezwungenermaßen so einiges passieren.

Ein nochmaliger intensiver Lerntag für den Verstand ist der 22.7.

Und am herausragenden 23.7. finden gleich drei Übergänge und zwei weitere Aspekte statt – und das an einem einzigen Tag!

* Die Liebe steht besonders im Mittelpunkt am 2.7. und am 27.7.

* Um Heilung geht es am 4.7., 6.7., 12.7. und 22.7.

* Der Steinbock-Vollmond am 3. Juli verstärkt den allgemeinen Erweiterungsdruck auf den Verstand.

* Der Krebs-Neumond am 17. Juli kann auch Schmerzhaftes bringen, wenn die Zeichen der Wochen vorher überhaupt nicht erkannt wurden.

Betrachten wir nun die einzelnen Planetenkonstellationen im Juli und ihre Themen:

* 1.7.: Sonne (Krebs) in Konjunktion mit Merkur und

* 1.7.: Merkur (Krebs) im Sextil zu Jupiter (Stier) und

* 1.7.: Sonne (Krebs) im Sextil zu Jupiter (Stier)

Der Monat Juli beginnt mit einer förderlichen Dreifachverbindung von Sonne und Merkur mit dem Erweiterungs- und Glücksplaneten Jupiter. Auf der Suche nach einem genussvolleren, schöneren Leben erhält der Verstand nun leichter Zugang zu den dazu nötigen Gefühlen. So manches kann einem nun wie Schuppen von den Augen fallen, und wir wundern uns dann, warum wir nicht schon längst darauf gekommen sind.

Das zweite Halbjahr des Jahres 2023 beschert uns also gleich zu Beginn eine große Chance. Beachte, wohin deine Gefühle dich nun bringen wollen und folge ihnen! Der Verstand fungiert dabei nur als eine Art Wächter, der nicht ignoriert werden sollte, dem aber auch nicht erlaubt werden soll, alles Emotionale zu unterdrücken.

* 2.7.: Venus (Löwe) im Quadrat zu Uranus (Stier)

Auch die Liebesgöttin erhält zu Beginn des Monats Juli viele inspirierende Ideen und wird dazu aufgefordert, die alten gewohnten Bahnen mal zu verlassen und Neues auszuprobieren. Das kann sehr wohl bisher noch unbewussten Wünschen entsprechen. Und so gehört eine gewisse Scheu vor dem Unbekannten bisweilen dazu. Doch es lohnt sich, die Gunst der Stunde diesbezüglich zu nutzen. Ansonsten könnten wir es bald bedauern.

* 3.7., 13:38: Vollmond im Steinbock (Sonne im Krebs)

Dieser Vollmond profitiert noch von den günstigen Winkeln zwischen Sonne, Merkur und Jupiter (siehe 1.7.), wozu nun noch der Steinbock-Mond tritt. Damit beschert uns die Vorsehung die Möglichkeit, die neuen Entwicklungen der letzten zwei Tage und das dabei Entdeckte schnell und tief in die alltäglichen Strukturen unseres Lebens zu verankern. Ein Schlüssel dabei ist wiederum, mit seinen Gefühlen konstruktiv umzugehen, sie also nicht zu unterdrücken, sondern als Wegweiser zu betrachten. Die in ihnen enthaltene Energie verändert nun das Leben – in der Regel zum Positiven.

* 4.7.: Chiron (Widder) im Trigon zu Lilith (Löwe)

Diese beiden erst in den letzten Jahrzehnten in die Astrologie aufgenommenen Körper bzw. Punkte am Himmel weisen in ihrem aktuellen günstigen Trigon darauf hin, dass es nun wieder einmal besonders darauf ankommt, deiner inneren Stimme zu folgen und deinen ur-eigenen Weg zu gehen, um ein Stück heiler, d.h. auch „ganzer“ zu werden.

Oft kann damit auch ein Neuanfang verbunden sein. Schau dann ggf. nicht im Zorn zurück, sondern öffne dich mit ganzem Herzen den neuen Möglichkeiten, die dir das Leben nun bietet.

* 6.7.: Merkur (Krebs) im Quadrat zu Chiron (Widder)

Hat der Verstand die Zeichen der Zeit an den vorhergehenden Tagen nicht erkannt, dann bekommt er jetzt eine weitere – nun aber vielleicht schmerzhafte – Gelegenheit dazu, sich doch noch der aktuellen Gefühlslage zu öffnen und die darin liegenden Chancen zu einer anstehenden Heilung zu erkennen und umzusetzen – in welchem Lebensbereich das persönlich auch immer der Fall sein soll (im körperlichen, seelischen oder geistigen).

* 7.7.: Merkur (Krebs) im Sextil zu Uranus (Stier)

Weiter geht es mit einer erneuten Inspiration, die von unserem Verstand gesehen und umgesetzt werden soll. Wiederum betrifft es den Bereich der Gefühle. Frage dich also ggf. noch einmal, was deine Gefühle dir aktuell mitteilen wollen und wohin sie dich führen könnten. Mit Uranus können das sehr wohl auch neue Bewusstseinsbereiche und bisher unbekannte seelische Räume sein.

Solltest du nun Lust haben, eine erweiternde oder dir sonstwie interessant erscheinende Veranstaltung zu besuchen, dann kann genau das für dich eine wesentliche Weiterentwicklung in deinem Leben zur Folge haben.

* 10.7.: Merkur (Krebs) im Trigon zu Neptun (Fische) und

* 10.7., 13:39 Uhr: Mars (Löwe) geht in die Jungfrau (bis 27.8.) und

* 10.7.: Merkur (Krebs) in Opposition zu Pluto (Steinbock)

Es ist gut, wenn der Verstand in den letzten Tagen geübt hat, besser mit Gefühlen umzugehen und die Chancen, die darin liegen können, zu erkennen. Denn mit Neptun erhält er nun gewissermaßen die ultimative Chance auf einen emotional erweiternden Erfahrungsraum. Dieser kann in die Mystik, zu noch nicht bewussten Geheimnissen des Lebens, in die inneren Räume der Seele oder überhaupt in noch unbekannte Bereiche unserer inneren Landschaften führen.

Und wenn Mars nun auch noch in der Jungfrau steht – einem Zeichen, das von einem lebenspraktischen Merkur regiert wird – dann kann auch dies entweder zu Spannungen mit den emotional-mystischen Räumen in uns führen, oder eben zu einem noch tieferen Erkennen der Sinnhaftigkeit einer Beschäftigung mit Psyche und Mystik gerade eben auch für unser alltägliches Leben. Das geschieht nun vielleicht so intensiv wie wir es noch nie erlebt haben.

Und wenn die Bereitschaft zu den anstehenden Verstandes-Erweiterungen immer noch nicht hoch genug war, dann bringt der nun auch noch in Opposition zu Merkur stehende Transformationsplanet Pluto die bisher vielleicht noch gefehlt habende Energie und Kraft, um die anstehenden Veränderungen und Erweiterungen meistern zu können.

* 11.7., 6:10 Uhr: Merkur (Krebs) geht in den Löwen (bis 28.7.)

Gehen wir unvorbereitet irgendwohin, dann kann es sein, dass uns etwas fehlt, weil wir uns vorher zu wenig mit dem beschäftigt haben, was uns dort erwarten würde. (Zum Beispiel der vorherige Erwerb einer Eintrittskarte für eine Veranstaltung, die nun ausverkauft ist.)

So ähnlich geht es uns nun, wenn wir die zwei Wochen vorher nicht in der oben intensiv und mehrmals beschriebenen Weise genutzt haben, wenn wir unseren Verstand also nicht um die anstehenden und uns von der Vorsehung präsentierten Erkenntnisse (über die Rolle der Gefühle, die Mystik und unsere innerpsychischen Räume) erweitert haben.

Denn mit Merkur im Löwen kann unser Verstand zu unerwarteten Höhe gelangen, aber auch in egozentrische, enge Sicht- und Denkweisen abrutschen bzw. dort verhaftet bleiben.

* 11.7.: Merkur (Löwe) im Quadrat zum Auf- (Stier) und Absteigenden Mondknoten (Skorpion)

Und gleich nach seinem Eintritt in den Löwen wird es für Merkur schicksalshaft. Das Leben wird uns sicherlich bald zeigen, wie sinnvoll und essentiell es nun für uns ist, dass wir der mystisch-seelischen Welt einen hohen Stellenwert einräumen.

Die beiden Quadrate symbolisieren auch, dass Merkur auf einer Schwelle zwischen alt und neu steht. Das nun zu verlassende Alte hat mit Verdrängungen oder unsäglichen emotionalen Verwicklungen zu tun, das vor uns liegende Neue mit einem erweiterten Verständnis für das, was im Leben wertvoll ist und zu mehr Glück und Erfüllung führt.

Es wird spannend und interessant sein, was das Leben uns um diesen 11.7. herum bescheren wird. Betrachten wir es in Hinblick auf das gerade Gesagte, werden wir maximalen Nutzen im Sinne eines lebenswerten Seins daraus ziehen können.

* 12.7.: Sonne (Krebs) im Quadrat zu Chiron (Widder)

In vielerlei Hinsicht war der Verstand, also unsere rationale Einsicht – paradoxerweise auch in die Sinnhaftigkeit des Irrationalen – der Wegbereiter für unsere Bewusstwerdung tieferer und ganzheitlicherer psychischer Strukturen. Denn steht es an, das neu ins Bewusstsein Gekommene, Gelernte und Erfahrene in den Alltag zu übertragen. In der Folge entwickeln wir auch neue, uns glücklicher machende Verhaltensweisen und ein offeneres, interessanteres Leben.

Sollten wir an diesem Tag schmerzhafte Botschaften erhalten, dass wir etwas nachzuholen haben, dann gehen wir idealerweise mit gutem Mut voran und versuchen, die Hinweise des Schicksals nun so schnell wie möglich doch noch umzusetzen.

* 15.7.: Sonne (Krebs) im Sextil zu Uranus (Stier)

Und ein paar Tage später profitiert nun unser gesamtes Sein von den bisherigen Einsichten des Verstandes. Waren wir bereit dazu, erhalten wir nun einen neuen Schub an Verständnis und Inspiration, was unser Leben nun in einem noch größeren Ausmaß zu verändern und erweitern in der Lage ist.

Wenn du nun Lust auf völlig ungewöhnliche Dinge hast und deine Grenzen erweitern möchtest, dann gib diesen Impulsen in vollem Umfang nach. Denn deine Gefühle diesbezüglich weisen dir den Weg in einen neuen, inspirierteren und glücklicheren Wegabschnitt. Er erübrigt sich, dich daran zu erinnern, dass du – entsprechend dem oben Geschriebenen – die ersten beiden Wochen des Juli dafür hast nutzen sollen, die Voraussetzungen dafür zu schaffen.

* 17.7.: Merkur (Löwe) im Quadrat zu Jupiter (Stier)

Ist der Verstand trotz aller Chancen noch zu eng, materialistisch und reduktionistisch geblieben, dann wird uns nun irgendwie auch schmerzlich bewusst, dass etwas in unserem Leben nicht stimmt und dass wir schon glücklicher und erfüllter sein könnten.

Sollte der Verstand – trotz der Stellung des Merkur im Löwen – über seinen engen Schatten zu springen in der Lage sein, dann eröffnen sich immer noch neue, uns glücklicher machende Denk- und später auch Lebensweisen. Lass dich ggf. einfach davon leiten, was dir gut tut und dir Glück bringt.

* 17.7., 20:31 Uhr: Neumond im Krebs

Dieser Neumond steht im Zeichen des noch wirkenden Quadrats zu Chiron (siehe 12.7.) sowie der schon wirksamen Opposition zu Pluto (siehe 22.7.) – nun noch immens verstärkt durch den gefühlvollsten und zu intensiven Emotionen fähigen Mond im Krebs.

Hat jemand also die Zeichen der Zeit immer noch nicht erkannt, dann bringt der Himmel noch einmal eine kraftvolle Chance, über das bisherige (zu eng gewordene) Ich und Leben hinaus zu wachsen – nun aber wahrscheinlich durch Schmerzen oder einem direkten dazu Gezwungenwerden durch die Kräfte des Schicksals – hier symbolisiert durch die Pluto-Opposition.

Der Rat, der nun noch bleibt: Rette, was zu retten ist – und verlasse dein enges altes Leben nun wirklich!

* 17.7., 22:09 Uhr: Der Aufsteigende Mondknoten geht in den Widder (bis 12.1.2025)

Vielleicht waren die letzten Wochen so intensiv gewesen, weil die Vorsehung noch den Stand der Mondknoten in Stier und Skorpion nutzen wollte?!

Denn mit dem Aufsteigenden Mondknoten im Widder – bzw. dem Absteigenden Mk. in der Waage – kommt nun ein gänzlich neues, eineinhalb Jahre wirkendes „Programm“ in die Welt. Wo es vorher um Werte, ein besseres Leben und um die Transformation von Gefühlen ging, stehen nun Neuanfänge und Reformen – auch im Beziehungsbereich – im Vordergrund.

Stelle dir die Frage: „Wie sehe ich mich in Bezug auf andere Menschen – ggf. auch auf meine Partnerin – und welche Stellung soll ich ihnen gegenüber (neu?) einnehmen?“ Und auch: „Wie kann ich meine Gaben anderen Menschen und der Welt im Allgemeinen zur Verfügung stellen, in der sich nun intensivierenden vollen Akzeptanz dessen, was ‚Ich-Bin‘“.

Es werden sicherlich spannende 18 Monate werden! (Mit dieser Mondknotenstellung sind auch die extremsten nördlichen und südlichen Mondpositionen am Himmel verbunden, die der Mond in einem Rhythmus von 18,5 Jahren einnehmen kann. Es warten bisweilen extreme Neuanfänge auf uns.)

* 20.7.: Sonne (Krebs) im Trigon zu Neptun (Fische) und

* 20.7.: Mars (Jungfrau) in Opposition zu Saturn (Fische)

Am 10.7. stand Merkur in diesem Trigon, nun die Sonne. Letztere tut sich jedoch leichter als der Verstand auch die Welten außerhalb der materiell-rationalen zu akzeptieren und in der Folge auch wahrzunehmen.

Somit ist dieser Aspekt ein guter Anlass, sich mal wieder den träumerisch-mystischen, seelisch berührenden Anteilen dieser Welt zuzuwenden und die entsprechenden wundersamen Gefühle von Zuneigung und Liebe zur Schöpfung zu genießen.

Wenn wir diese Chance jedoch verstreichen lassen, dann wird unser auf das praktische Leben bezogene Jungfrau-Anteil durch den Fische-Saturn blockiert, obwohl er durch die Mystik der Fische eigentlich bereichert werden sollte. Kurz gesagt: Auch das alltägliche Leben „funktioniert“ ohne eine Ausrichtung auf das, was das Leben jenseits des Verstandes auch noch zu bieten hat, derzeit nicht mehr besonders gut.

Und es ist nun idealerweise jene alte Weisheit besonders zu berücksichtigen: „Der Verstand ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herrscher.“

* 22.7.: Sonne (Krebs) in Opposition zu Pluto (Steinbock) und

* 22.7.: Sonne (Krebs) im Quadrat zum Auf- (Widder) und Absteigenden Mondknoten (Waage) und

* 22.7.: Merkur (Löwe) im Trigon zu Chiron (Widder)

Bevor die Sonne in der Nacht zum 23.7. in den Löwen geht, tritt sie in eine extrem schicksalshafte Mehrfach-Konstellation. Ihr Quadrat zu den beiden Mondknoten stellt eine Schwelle dar, die das Überholte und Alte von einem lichtvollen Neuen trennt. In Folge der vorhergehenden Aspekte in diesem Monat kann wohl gesagt werden, dass die Erneuerung durch eine Erweiterung unseres Lebens zu einer neuen Anbindung an die Welten jenseits des Verstandes, also an unsere Seele führt.

Die optimale Rolle des Verstandes dabei ist – wie im letzten Absatz erwähnt – die des willigen Dieners, der zwar die Ganzheit des Geschehens nicht erkennen kann, aber dennoch ohne Wiederstand seine Arbeit macht. Diese besteht u.a. darin, unseren Alltag mit mystisch-seelischen Anteile zu ergänzen.

Der Titel eines alten Buches, der gut hierzu passt, lautet: „Die Wiederverzauberung der Welt“. Das sollte nun auch die deinige betreffen.

Eine massive Verstärkung dieses Themas erfolgt auch dadurch, dass der Transformations- und Machtplanet Pluto derzeit selbst auf der Mondknoten-Schwelle zwischen alt und neu steht:

* 23., 25. und 28.7.: Pluto (Steinbock) im Quadrat zum Auf- (Widder) und Absteigenden Mondknoten (Waage)

Dadurch dass die Mondknoten ein wenig hin und her wackeln, erfolgt der Schwellenübergang des langsam laufenden Pluto dreimal hintereinander im Abstand von wenigen Tagen.

Es ergibt sich also in der folgenden Zeit eine massive Veränderung der Machtverhältnisse, die auf unser Leben einwirken, und die natürlich vor allem von der Gesellschaft ausgehen – von der wir alle ein Teil sind.

Somit zeigt sich hier noch einmal, wie extrem wichtig es ist, bei all den anstehenden evolutionären Veränderungen die geistig-mystisch-seelischen Welten miteinzubeziehen. Ansonsten wird sich der materialistische Verstand immer mehr in eine Sackgasse bewegen, die erfahrungsgemäß in großer Zerstörung enden wird.

Jede/r einzelne ist nun aufgefordert, seinen bzw. ihren Beitrag dazu zu leisten, dass es nicht so weit kommt. Zum Beispiel einfach schon dadurch, dass wir unsere Seele einladen, bewusster Teil unseres Lebens zu sein und der daraus folgenden Intuition zu vertrauen und zu sie auch umzusetzen.

Und noch weitere drei Übergänge und zwei Aspekte gibt es an dem außergewöhnlichen 23.  Juli:  

* 23.7., 3:32 Uhr: Venus (Löwe) wird rückläufig (bis 4.9.) und

* 23.7., 3:50 Uhr: Sonne geht in den Löwen (bis 23.8.) und

* 23.7., 14:41 Uhr: Chiron (Widder) wird rückläufig (bis 27.12.)

Ein dreifacher Übergangstag: Wenn der Liebesplanet für sechs Wochen rückläufig wird, erhalten wir die Gelegenheit, das in der letzten Zeit Erlebte und die entsprechenden Einsichten auf unsere Beziehungen und Partnerschaften anzuwenden. Venus im Löwen will glücklich sein und strahlen. Und wenn sich der eine Partner für die seelische Erweiterung und der andere für das Beharren auf eine materialistisch-rationalistische Weltsicht entscheidet, dann wird klar werden, dass sich diese beiden so unterschiedlichen Wege ausschließen.

Mit dem parallel dazu rückläufigen Chiron kann jedoch der Schmerz einer möglichen Trennung so stark werden, dass sich die beiden Partner doch dazu aufraffen, ihr Zusammenleben zu erweitern. Doch so wie das Licht beim Öffnen der Tür zu einem dunklen Raum diesen erhellt und nicht der hellere Raum dunkel wird, so ist auch in einer entsprechenden Beziehung die heilsame Richtung der nötigen Entwicklungen klar.

Erst in diesem neuen Licht können wir die Löwe-Sonne-Zeit, also den Sommer auf seinem Höhepunkt genießen. Und wir sollen nun auch unser ganzheitliches Selbst, also unser innerstes Sein die Welt um uns herum erhellen lassen – so strahlend wie die Sommersonne es nun im Außen tut.

* 23.7.: Merkur (Löwe) in Konjunktion mit Lilith und

* 23.7.: Merkur (Löwe) im Quadrat zu Uranus (Stier)

Wohl auch zum Zweck des eben Gesagten erhält der Verstand noch einmal zwei intensive Anregungen und Aufforderungen:

Lilith erzählt uns von den bisher verborgenen und doch so lebendigen psychischen Landschaften in uns und von der Möglichkeit parallel zur Außenwelt auch in diesen Welten bewusst zu leben.

Und Uranus inspiriert uns mit vielen Informationen gerade aus den lichteren, höher schwingenden Welten heraus und bereichert unser Dasein entsprechend und intensiv – wenn wir in Folge all der Vorbereitungen der letzten Jahre das Tor unseres Bewusstseins dorthin geöffnet haben oder jetzt noch öffnen.

* 27.7.: Merkur (Löwe) in Konjunktion mit Venus

Eine weitere Gelegenheit erhält unsere Verstand auch noch in diesem Monat: In Folge von Merkurs‘ Begegnung mit der Liebesgöttin wird der Verstand dazu aufgefordert, auch die Liebe in all ihren Spielarten sowie die Schönheit und Freude des Lebens in seine „Verstandeswelt“ als wesentlich mit aufzunehmen – auch wenn er nicht gerade der Spezialist für diese Aspekte des Lebens ist. Doch das, was wir nicht verstehen, nicht zu unterdrücken und zu verdrängen, das alleine ist schon ein guter, uns vorwärts bringender Weg.

* 28.7., 23:30 Uhr: Merkur (Löwe) geht in die Jungfrau (bis 5.10.)

Wegen seiner Rückläufigkeit besonders lange in diesem Zeichen verweilend, das Merkur – neben den Zwillingen – auch beherrscht, kann der Verstandesplanet nun seine Einsichten in sorgfältiger und umfassender Weise in unseren Alltag hinein umzusetzen und in unser Leben zu integrieren beginnen. Haben wir unsere Lektionen gelernt (entsprechend dem in diesem Text bisher Beschriebenen), dann wird die neue Verbindung zwischen innen und außen sowie zwischen oben und unten große Freude und Zufriedenheit in unser Leben bringen.

Ansonsten wird es etwas mühselig werden – aber auch dann können wir die oben beschriebenen Entwicklungen – in einer uns entsprechenden Weise immer noch nachholen, wenngleich dann vielleicht mit mehr Energieaufwand.

* 30.7.: Uranus (Stier) im Quadrat zu Lilith (Löwe)

Kurz vor dem Monatsende erhöhen der energievolle Uranus und die schwer zu unterdrückenden Lilith noch einmal unsere Spannungen und „Probleme“ – vielleicht um auch den letzten „Schwankenden“ noch mit in das lichtvolle Boot der neuen Zeit zu holen?!

Solltest du dich an diesem Tag deprimiert fühlen und mit besonders vielen Problemen konfrontiert werden, solltest du nicht lange nachsinnen, sondern dich um die auf dich wartenden Veränderungen in deinem Leben kümmern – vielleicht auch mit Hilfe von außen. Auch dadurch kann Uranus manchmal die nötigen Inspirationen in dein Leben bringen.

*

So hat sich im Juli vieles verändert. Und es wird vieles von dem, was wir lange gewohnt waren, in Zukunft nicht mehr möglich sein.

Allerdings waren zu Beginn des Juli nur drei Planeten rückläufig, nun am Ende sind es (inkl. Chiron) fünf. Das heißt, die Vorsehung gibt uns in den nächsten Monaten auch viel Gelegenheit, Notwendiges nachzuholen. Das sollten wir dann auch tun, vor allem wenn unser Leben nicht so licht- und freudvoll ist, wie es unserem Gefühl nach gerade eigentlich sein sollte.

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Juni 2023

Der Juni 2023 in der spirituellen Astrologie: Es ist Zeit, sich mit voller Kraft der Liebe und Freude zuzuwenden und unseren Sehnsüchten und Seelenwünschen Ausdruck zu verleihen

Mars verlässt am 31.5. seine Position im spannungsreichen T-Quadrat (mit Pluto in Opposition und Quadraten zu Jupiter und dem Aufsteigenden Mondknoten) und übergibt ab dem 3.6. seine Position an Venus (bis zum 11.6.). Damit stehen alle Liebesangelegenheiten sowie die Kunst und unser Schönheitsempfinden im Zentrum eines größeren Veränderungsdrucks – und gegebenenfalls auch in Spannung zur Gesellschaft und zu unseren beruflichen Verpflichtungen.

Mit mehreren Neptun-Aspekten treten im Juni neben der Liebe auch immer wieder unsere (unerfüllten) Sehnsüchte in den Vordergrund. Besonders unser Sehnen nach Leichtigkeit und Freude.

Spannungen gibt es den ganzen Monat über. Zunächst stehen harmonische und spannungsfördernde Aspekte etwa im Gleichgewicht. Dieses verschiebt sich jedoch in der zweiten Monatshälfte mehr und mehr zugunsten der förderlich-harmonischen Sextile, Trigone und Konjunktionen.

So bilden vom 19. bis 24.6. Mars und Lilith Trigone mit Chiron, und Merkur formt mit allen dreien jeweils ein Sextil.

Und ab dem 22.6. stehen Sonne und Saturn im harmonischen Trigon und beide jeweils im förderlichen Sextil zu Jupiter (bis zum 5.7.). Vom 28.6. bis zum 2.7. kommt auch noch Merkur dazu, der dann bei der Sonne steht.

* Nach Pluto am 1. Mai werden nun im Juni auch Saturn (am 17.6.) und Neptun (am 30.6.) rückläufig.

* Pluto selbst wechselt am 11.6. das Zeichen und geht zurück in den Steinbock.

* Am 21.6. erreicht die Sonne ihre nördlichste Position im Tierkreis. Es ist Sommersonnwende.

* Der Schütze-Vollmond am 4. Juni weist neben einem einzigen Spannungsaspekt viele harmonische Verbindungen auf. So bilden Sonne und Mond dann ein sehr harmonisches Drachenviereck mit Lilith und Chiron.

* Der Zwillings-Neumond am 18. Juni bildet im Wesentlichen nur zwei Spannungsaspekte: ein Quadrat mit Neptun sowie ein Quinkunx (150 Grad) mit Pluto.

* Spannungen gibt es besonders am 1.6., vom 4. bis 11.6., am 15.6., 19.6. und extrem am 26.6.

* Tage der Liebe sind der 3.6. und der 5.6. (hier mit starken erneuernden Aspekten) sowie der 17. und 28.6. Vom 5. bis zum 8.6. steht der Planet der Liebesgöttin mit seinen Veränderungswünschen gar im Zentrum des Himmelsgeschehens.

* Inspirierend zeigt sich der 4.6. – und wenn man Spannungen positiv umdeuten kann, auch der 26.6.

* Einen starken Transformationstag – auch für Liebesangelegenheiten – haben wir am 11.6.

* Der Tag der Sommersonnwende (21.6.) ist zugleich auch ein Tag, an dem unser Verstand intensiv dabei unterstützt wird – ggf. durch Bewusstmachung verdrängter Anteile – Heilung zu fördern.

* Ein besonderer Herausforderungstag ist der 26.6. Dann heißt es idealerweise: viel meditative Ruhe wahren.

* Intensive Harmonien bieten der 19.6. sowie die Tage vom 21. bis zum 23.6. Der Monat schließt auch mit zwei sehr harmonischen Tagen, dem 29. und 30.6.

Betrachten wir nun die einzelnen Planetenkonstellationen im Juni und ihre Themen:

* 1.6.: Merkur (Stier) im Quadrat zu Lilith (Löwe)

Unser Verstand, der es nun ruhig und genussvoll haben mag, muss sich dennoch – von Lilith – die Frage gefallen lassen, ob dabei nicht wesentliche Seiten der eigenen Psyche verdrängt werden. Somit besteht die Frage wie neben dem berechtigten Wunsch nach Schönheit und Genuss auch die eigene Authentizität gewährleistet werden kann. Am besten wohl dadurch, dass all das, was das Leben derzeit bringt, umfassend angeschaut und ggf. einer Auflösung oder Erlösung zugeführt wird.

* 3.6.: Venus (Krebs) im Trigon zu Neptun (Fische)

Ein „Trigon der Liebe“: Die gefühlvolle Venus, die auch für die persönliche Liebe steht, wird durch den mystisch-spirituellen Neptun in den Fischen mit der universellen, bedingungslosen Liebe verbunden. Das erhöht die Liebesfrequenz der Venus.

Wir können somit an diesem Tag hinter unsere Erfahrungen mit persönlicher Liebe und Zuneigung in eine größere Welt der Liebe blicken, die sowohl uns als auch die Erde und das gesamte Universum erhält. Ein guter Tag also, um unseren Mitmenschen, der Erde und der Schöpfung zu danken für das, was sie uns gegeben hat und für ihre kontinuierliche Unterstützung.

* 4.6., 5:41: Vollmond im Schützen (Sonne in den Zwillingen)

Dieser Vollmond verbindet unseren Verstand und unser Denken fühlbar mit der Welt des Geistes und der Philosophie. So fällt es uns leichter als sonst, neu-gierig unbekannte, interessante und wesentliche Bereiche zu entdecken und zu erkunden. Damit verstärkt – und vertieft – sich die Leichtigkeit und Lebendigkeit der Zwillings-Sonne um ein Vielfaches. Noch mehr, weil in diesem Jahr nur ein Spannungsaspekt besteht, der es allerdings in sich hat: Saturn mahnt, das zugleich bestehende sehr positive Drachenviereck von Sonne und Mond mit den beiden erst in den letzten Jahrzehnten der Astrologie hinzugefügten Punkten Chiron und Lilith ebenfalls zu beachten. D.h. wir werden aufgefordert zur Heilung unseres Unbewussten und damit auch zur Aufarbeitung verdrängter, traumatischer Erlebnisse. Nur so kommen wir in die von diesem Vollmond versprochene Leichtigkeit und Freude, welche dann allerdings extrem intensiv erlebt werden können.

* 4.6.: Merkur (Stier) in Konjunktion mit Uranus

So wie Uranus im Mai unser Leben mit neuen Ideen und Einfällen inspirierte, so wird nun unser Verstand weiter in die neue Wassermann-Welt hinein geleitet. Der Stier-Merkur kann jedoch genau prüfen, ob die damit verbundenen Versprechungen und Visionen wirklich zu einem schöneren Leben führen können. Und diesbezüglich sollten wir dann das tun, was der Verstand gut kann: Unterscheiden und nur das für eine Erleichterung unseres Lebens Passende fördern.

* 5.6., 15:46 Uhr: Venus (Krebs) geht in den Löwen (bis 9.10.)

Nach der gefühlvollen, eher auf die Familie bezogenen und „um des lieben Friedens Willen“ auch mal zu Kompromissen bereiten Krebs-Venus will die Löwe-Venus nun selbst im Mittelpunkt stehen: Liebe, Beziehungen, die Darstellung unserer ästhetisch-künstlerischen Fähigkeiten werden nun wichtig. Somit steht es an, uns mehr um unsere Beziehungen und Partnerschaften zu kümmern und gesellschaftlich-familiäre Einflüsse und Notwendigkeiten dafür zurückzustellen.

Der extrem lange Aufenthalt der Liebesgöttin in diesem Zeichen ergibt sich daraus, dass die Rückläufigkeit von Venus dieses Mal zur Gänze im Löwen stattfindet.

Das vom 4. bis 12.6. aktive spannungsreiche T-Quadrat von Venus, Pluto, Jupiter und dem Aufsteigenden Mondknoten erreicht gleich am 5.6. seinen ersten Höhepunkt:

* 5.6.: Venus (Löwe) in Opposition zu Pluto (Wassermann)

Gleich nach ihrem Eintritt in den Löwen bekommt Venus von Pluto einen starken Veränderungsschub. Dies kann zu heftigen Reaktionen führen, da die Liebesgöttin nur mehr sich selbst sieht und sie dabei auch noch mehr als sonst erkennt, ob eine Zuneigung oder Liebe echt ist oder nur gespielt.

Und sogar wenn die Liebe ihrer Meinung nach zu schwach ist, fordert sie diese nun vehement ein – oder verlässt sogar die Beziehung auf der Suche nach einer Verbindung mit einer tieferen, wahrhaftigeren „Seelen-Beteiligung“. Auf „Gewohnheits-Beziehungen“ kommen also schwierige Monate zu, und es wird viel Energie kosten, Liebloses und aus alter Gewohnheit Existierendes aufrecht zu erhalten. Es empfiehlt sich, die Liebe überall wieder neu zu entfachen, ggf. auch in Altbekanntem.

* 7.6.: Sonne (Zwillinge) im Sextil zu Lilith (Löwe)

Mit Lilith als der „wilden Schwester“ der Venus verstärkt sich die Löwe-Energie der Venus weiter. Es wird nun noch schwieriger, gewohnte, aber „liebesarme“ oder unerotisch gewordene Beziehungen zu ertragen und aufrechtzuerhalten. Es steht wohl für viele Menschen nun an, für ihre Liebe und Erotik neue Ausdrucksmöglichkeiten zu finden – innerhalb von Beziehungen oder auch außerhalb. Die Leichtigkeit der Zwillingssonne begünstigt auch Letzteres, ist dieses Sonnenzeichen doch fast zu jeden Flirt bereit.

Nun folgt der zweite Höhepunkt des vom 4. bis 12.6. bestehenden T-Quadrats:

* 8.6.: Venus (Löwe) im Quadrat zum Auf- (Stier) und Absteigenden Mondknoten (Skorpion)

Und gleich weiter geht es mit einem bedeutsamen Aspekt der Venus. Nun genau zwischen den beiden Mondknoten („Wo komme ich her und wo gehe ich hin?“) stehend, deutet auch dies eine schicksalshafte Neuausrichtung in unseren Beziehungen und anderen Liebesverbindungen an.

Am besten fließen wir nun mit dieser Energie und respektieren die aktuellen Erneuerungstendenzen, was Liebe, Partnerschaft und auch ein ästhetischeres Leben im Allgemeinen betrifft.

* 9.6.: Merkur (Stier) im Sextil zu Neptun (Fische)

Nach seiner inspirierenden Begegnung mit Uranus am 4.6. kommt der Verstandesplanet nun auch gleich mit dem anderen „überpersönlichen Planeten“, dem Neptun in eine günstige Verbindung. Von Neptun kommt die Inspiration in Form mystischer, träumerischer Sehnsüchte nach der Erfüllung tiefer, seelischer Bedürfnisse. Nach einer kurzen Überprüfung durch den Verstand, ob das Gefühlte wirklich mit unserer Seele zu tun hat, sollten wir diesen Sehnsüchten den nun erforderlichen Raum in unserem Leben geben.

* 10.6.: Sonne (Zwillinge) im Sextil zu Chiron (Widder)

Chiron erleichtert es uns zu erkennen, was uns zu einem leichteren, freudvolleren Leben aktuell noch fehlt. Im Hintergrund steht weiter das Thema der Liebe und ihrem Wunsch nach Erfüllung. Auch Chiron kann uns nun gegebenenfalls zu einem Neuanfang inspirieren, wenn sich Bisheriges als zu starr erweist.

* 11.6., 11:32 Uhr: Pluto (Wassermann) geht zurück in den Steinbock (bis 20.1.2024)

Nach knapp drei Monaten mit Pluto im (r)evolutionären Wassermann, in dem klar geworden sein dürfte, wohin es nun mit der Menschheit gehen kann – wobei sich meiner Meinung nach mehrere Richtungen deutlich abzeichnen – geht Pluto für ein gutes halbes Jahr zurück in den Steinbock. Dort wird er noch anstehende Veränderungen in den inneren Strukturen der Gesellschaften, aber auch wieder in unserer Körperlichkeit durchführen. Gerade infolge all der Erfahrungen der letzten Jahre können wir nun aber einen starken Einfluss ausüben darauf, wie es „weitergehen“ soll. Damit bringt Pluto mit seiner Rückläufigkeit also eine neue große Chance für Korrekturen.

* 11.6.: Merkur (Stier) im Trigon zu Pluto (Steinbock) und

* 11.6., 12:26 Uhr: Merkur (Stier) geht in die Zwillinge (bis 27.6.)

Die im Absatz vorher erwähnte Korrekturmöglichkeit wird durch dieses harmonisch wirkende Trigon gleich auch unserem Verstand mitgeteilt. „Nutze meine Transformationskraft, um ein schönes und genussvolles Leben zu erzeugen!“ So könnte man das Angebot des Pluto beschreiben, kurz bevor der Verstandesplanet sein Zuhause, das TKZ Zwillinge betritt.

Dort kann er seine Tendenz zur geistigen Ungebundenheit und Fröhlichkeit so richtig ausleben. Gut, wenn wir an den Tagen vorher durch unsere Bereitschaft zu den dazu nötigen Veränderungen und ggf. Trennungen die Voraussetzungen dafür geschaffen haben.

Der dritte und letzte Aspekt des T-Quadrats vom 4. bis 12.6.:

* 11.6.: Venus (Löwe) im Quadrat zu Jupiter (Stier)

Die intensiven Verwirklichungstendenzen der Liebesgöttin können schon mal mit der Gesellschaft und dem Beruf in Konflikt kommen. Doch Jupiter im Stier hat Verständnis dafür, dass es nicht immer um Arbeit und Pflicht gehen kann. So liegt es an uns, das Schöne in unserem Leben, insbesondere Liebe und Kunst nun mehr in unserem Alltag zu integrieren und die Dominanz der Arbeit in ein Gleichgewicht mit dem Rest unseres Lebens zu bringen. Bisweilen braucht es dafür aber die Bereitschaft für eine Bewusstseinserweiterung in dieser Hinsicht, also auch mal einen neuen Weg auszuprobieren.

* 15.6.: Merkur (Zwillinge) im Quadrat zu Saturn (Fische)

Ist unser Verstand nicht zu einer neuen Leichtigkeit und Lebenslust bereit, wird der Fische-Saturn ihn nun nicht einfach so weitermachen lassen. Schauen wir uns also um, welche Botschaften und Hinweise uns das Leben gerade gibt und tun wir unser Bestes, diese auch zu leben. So machen wir das Beste aus dieser in den Sternen stehenden großen Gelegenheit.

Mit Ausnahme von zwei Neptun-Quadraten und einem mit Uranus (am 19. und am 26.6.) wird der Rest des Monats von förderlich-harmonischen Aspekten bestimmt.

* 17.6.: Merkur (Zwillinge) im Sextil zu Venus (Löwe)

Stellt sich der Verstand nun in den Dienst der Liebe, werden beide gewinnen. Unser Denken wird offener und liebevoller und unser Bewusstsein kommt zunehmend mit den schönen Seiten des Lebens in Verbindung. Wir können diese positive Entwicklung dadurch fördern, dass wir uns bewusst die Frage stellen, wie wir die Liebe in unserem Leben fördern und intensivieren können – und uns dann bewusst für die Umsetzung der Erkenntnisse in unseren Alltag hinein entscheiden.

* 17.6., 19:27 Uhr Saturn (Fische) wird rückläufig (bis 4.11.)

Mit dem rückläufigen Saturn bekommen wir die Chance, Altes aufzuarbeiten und nachzuholen. Nehmen wir uns also in den nächsten Monaten immer wieder Zeit, um darüber nachzudenken, wie wir noch nicht erfüllte Träume und die Botschaften unserer Seele konkret in den Alltag umsetzen können.

Mit größerer Authentizität weiterzugehen ist eine gute Voraussetzung dafür, dass wir Saturn nicht von seiner negativen Seite kennen lernen. Dann wirkt er nämlich als die Kraft, die uns blockiert und unsere – nicht zu uns gehörigen – Vorhaben be- oder gar verhindert.

* 18.6., 6:36 Uhr: Neumond in den Zwillingen

Dieser Neumond ist der leichteste und freudvollste des gesamten Jahres. Feiern wir den Sommer und das Leben!

Dieses Mal gibt es zwei Spannungsaspekte, die uns wiederum darauf hinweisen, dass Authentizität gefragt ist, dass wir also unsere persönliche Freude und Leichtigkeit ausdrücken und leben und nicht nur eine Rolle in der Struktur von anderen Menschen oder der Gesellschaft spielen. (Zum Beispiel indem wir uns fragen, was wir wirklich brauchen und ob wir uns nicht zu sehr anpassen oder auch zu viel konsumieren.)

* 19.6.: Sonne (Zwillinge) im Quadrat zu Neptun (Fische)

Neben Saturn bringt nun auch Neptun – von den emotionalen Fischen aus, die uns immer wieder auch an die Selbst-Liebe erinnern – gegebenenfalls Spannungen in unser Leben. Damit verstärkt sich die Notwendigkeit, nur das in die Welt hinaus zum Ausdruck zu bringen, was aus uns selbst kommt und in Übereinstimmung ist mit unserem Seelenauftrag. Oft zeigt sich ein guter Weg darin, dass wir unsere tiefen Wünsche und Sehnsüchte ernst nehmen.

* 19.6.: Jupiter (Stier) im Sextil zu Saturn (Fische)

Nach ihrer „Großen Konjunktion“ am 21.12.2020 stehen die beiden „Gesellschaftsplaneten“ nun schon wieder 60 Grad auseinander und sind damit auf der Hälfte ihres Weges zum nächsten harmonischen Miteinander (120 Grad) angekommen. Für uns ist dies ein Anlass, zu überprüfen, ob wir selbst auch einen Weg eingeschlagen haben, auf dem wir die Harmonie in unserem Leben fördern können. Etwa auch die Harmonie zwischen unserer Seele und unserem äußeren Leben.

Dieses Sextil gibt somit auch oft Anlass, sich beruflich mehr an unserer Seelenbestimmung auszurichten.

* 21.6., 16:57 Uhr: Sonne geht in den Krebs (bis 23.7. / Sommersonnwende)

Der längste Tag des Jahres markiert auch die Umkehr der Sonnenbewegung. Ab jetzt steht „unser Stern“ jeden Tag weniger hoch am Himmel und die Nächte werden wieder länger. Von Alters her wird diese Himmelserscheinung angeblich durch den rückwärts laufenden Krebs symbolisiert.

Seen und Flüsse erreichen nun ihre höchsten Temperaturen. Analog stehen damit auch Gefühle und Empfindungen hoch im Kurs. Die Sonne im Krebs will diese ausdrücken und Gefühle und Empfindungen wahrgenommen wissen.

Da ist es doch am besten, wenn wir den Sommer mit viel Freude und Wohlbefinden feiern und gefühlvoller Zuneigung freien Lauf lassen. Dies wird – wie wir gesehen haben – in diesem Jahr durch viele der oben beschriebenen Aspekte am Himmel unterstützt.

Es folgt ein Potpourri verschiedener positiv-förderlicher Energieverbindungen:

* 21.6.: Mars (Löwe) in Konjunktion mit Lilith und

* 21.6.: Merkur (Zwillinge) im Sextil zu Lilith (Löwe) und

* 21.6.: Merkur (Zwillinge) im Sextil zu Mars (Löwe) und

* 22.6.: Merkur (Zwillinge) im Sextil zu Chiron (Widder) und

* 23.6.: Mars (Löwe) im Trigon zu Chiron (Widder)

Die vielen Verbindungen von Mars, Merkur, Lilith und Chiron untereinander zeigen auf, dass unser Verstand eine besondere Gelegenheit erhält: Wir werden nun mit viel Energie dabei unterstützt, ggf. durch Bewusstmachung verdrängter Anteile in uns heiler zu werden. Die Voraussetzung dafür ist, dass wir unseren Verstand im Sinne einer Erweiterung für alles öffnen, was nun zu uns kommen möchte – aus dem Unbewussten, durch Unterstützung von außen und in Form einer Art unbändiger Lust am Selbstausdruck.

Zeigen wir dabei auch der Welt um uns, was wir dazu beitragen können, dass diese ebenfalls heiler und freudvoller wird, dann unterstützt dies unseren eigenen Heilungsprozess noch mehr.

* 26.6.: Merkur (Zwillinge) im Quadrat zu Neptun (Fische) und

* 26.6.: Mars (Löwe) im Quadrat zu Uranus (Stier)

Nach der Sonne am 19.6. kommt nun Merkur in das Neptun-Quadrat. Es besteht damit wieder einmal die Gelegenheit, dass wir uns auch gedanklich mit dem beschäftigen, was wir in Übereinstimmung mit unserem Seelenauftrag zum Ausdruck bringen sollen.

Wenden wir uns diesem Thema nicht bewusst zu, besteht die Gefahr, dass die vernebelnden Eigenschaften Neptuns unseren Verstand einschränken und uns innere Prozesse in der Folge unkontrollierbar beeinträchtigen oder sogar an der Realisierung unserer Pläne hindern.

Wenn das geschieht, dann kann die heute ebenfalls extrem starke uranische Kraft besonders negativ wirken und uns Gereiztheit bis hin zu einem Nervenzusammenbruch bescheren.

All das ist ein starker Hinweis darauf, dass dies ein Tag ist, den wir soweit irgend möglich in meditativer Ruhe verbringen sollten.

* 27.6., 2:23 Uhr: Merkur (Zwillinge) geht in den Krebs (bis 11.7.)

Nun werden unsere Gedanken und Gespräche emotionaler. Und auch wenn andere Aspekte – insbesondere Venus und Mars, also unsere Beziehungsanteile – weiterhin den Selbstausdruck sowie den Kontakt zu unserer Seelenbestimmung fördern, will der Krebs-Merkur am liebsten im Einklang mit seiner Umgebung sein.

Dies kann zu Spannungen führen, wenn unsere Umgebung uns nicht gut wahrnehmen und unser So-Sein akzeptieren kann. Dann ist es womöglich eh Zeit, sich von diesen Menschen zumindest ein Stück weit zurückzuziehen. Positiv gesehen bieten die kommenden zwei Wochen also eine gute Gelegenheit zu erkennen, wer (noch) zu uns passt und wer nicht (mehr).

* 28.6.: Venus (Löwe) in Konjunktion mit Lilith

Ein förderlicher Tag, um unsere Lilith-Seiten mit unseren Eva-Anteilen in einen größeren Einklang zu bringen. Das heißt Freiheit und Liebe miteinander zu verbinden.

Ein Weg dazu ist, sich zu fragen, wo in unseren Beziehungen oder unserer Partnerschaft wir authentisch sind, wir also frei und gerne ein Miteinander leben – und wo wir uns verbiegen, etwa um einen Vorteil zu haben oder einfach nur Streit zu vermeiden. Letzterer ist bisweilen aber unumgänglich, um in Beziehungen nicht in eine untergeordnete Abhängigkeitsposition zu kommen. Derzeit würde Lilith dieses in keinster Weise tolerieren. Gibt es heute also ein „Problem“, dann denke zur Lösung auch mal in diese Richtung und erkenne dabei vielleicht die Wünsche deiner Lilith.

Drei wunderschöne harmonische Trigone werden nun von der Sonne sowie von den beiden Planeten innerhalb der Erdbahn (Merkur und Venus) gebildet:

* 29.6.: Sonne (Krebs) im Trigon zu Saturn (Fische) und

* 29.6.: Venus (Löwe) im Trigon zu Chiron (Widder) und

* 30.6.: Merkur (Krebs) im Trigon zu Saturn (Fische)

Haben wir die Lektionen der letzten Wochen gelernt, strahlen wir insbesondere unser Sein authentisch in die Welt und haben uns – auch in unseren Beziehungen – um Ganzwerdung und Heilung bemüht, dann erhalten wir an den letzten beiden Tagen des Juni dafür gewissermaßen eine große „Belohnung“. Denn nun spüren wir neue oder wiederbelebte Qualitäten im Leben, die uns glücklich, „ganz bei uns“ und doch mit anderen liebevoll verbunden fühlen lassen.

Solch ein Erleben ist doch eine schöne Art und Weise, das erste Halbjahr des Jahres 2023 zu beenden!

* 30.6., 23:06 Uhr: Neptun (Fische) wird rückläufig (bis 6.12.)

Kurz von Beginn des Juli wird – nach Pluto und Saturn – nun der dritte der äußeren Planeten für einige Monate rückläufig. Neptun wird uns dann die Gelegenheit geben, loszulassen, was wir noch nicht losgelassen haben, obwohl es nicht mehr zu unserem Leben gehört. Und er wird uns sodann das nun „leerer“ gewordene „Glas“ mit authentischeren, verbundeneren, ggf. mystischeren und umfassender liebevollen Erlebnissen füllen.

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So können wir nun ruhig und hoffentlich in einer neuen bzw. größeren inneren und äußeren Harmonie in das zweite Halbjahr gehen, weil wir das starke Gefühl haben, die Chancen des Himmels der letzten Zeit gut genutzt zu haben.

Mehr zum heißesten Monat des Jahres hier auf dieser Seite gegen Ende Juni.

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