Juli 2024

Der Juli 2024 in der spirituellen Astrologie: Viele Angebote für Lebensverbesserungen und neue Einsichten hierzu

Der Juli beginnt mit einer großen Unterstützung der Sterne in folgender Weise: Es fällt uns leichter als sonst, uns selbst und unsere Bedürfnisse wahrzunehmen. In der Folge können wir unser Leben in eine gute Bahn lenken und uns insgesamt wohler fühlen.

Dabei stellt schon der 2.7. einen ersten mehrfachen Höhepunkt dar. Und der 3.7. drängt uns dazu, die Teile unseres Lebens zu verändern, die der Umsetzung des Erkannten noch im Wege stehen.

Diese Thematik wird im Laufe des Monats weiterhin und in unterschiedlicher Weise am Himmel orchestriert. Erst stehen dabei unsere Beziehungen und Liebesangelegenheiten im Mittelpunkt, danach unser Wille sowie unser Leben im Allgemeinen.

Außerdem werden im Juli Neptun und Chiron rückläufig.

Und zwei länger anhaltende Planeten-Begegnungen geben dem Monat zwei weitere besondere Akzente: Pluto und Lilith stehen am 10.7. im harmonischen Trigon und Mars und Uranus treffen sich in einer Konjunktion am 15.7.

Der Krebs-Neumond, auch als „Neumond der Gefühle“ bekannt, unterstützt das oben beschriebene Juli-Thema weiter.

Und der zweite SteinbockVollmond hintereinander am 21, Juli will die in den Wochen seit dem ersten Steinbock-Vollmond im Juni gemachten Einsichten und das seitdem Erreichte dauerhaft in unser Leben verankern.

Unsere Einsichtsfähigkeit in diese Prozesse steht im Mittelpunkt am 2., 3., 8., 19. und 22.7.

Die Auswirkungen des himmlischen Geschehens auf unsere Beziehungen und Liebesangelegenheiten drängen sich in den Vordergrund am 3., 6., 8., 11., 12., 21. und 30.7.

Das was wir wollen (sollen) zeigt sich besonders am 5., 15., 20., 22. und 25.7.

Besondere Heilungstage sind der 19.7. und der 30.7.

Und vom 23. bis zum 29.7. gibt es noch einen Finger des Schicksals, durch den auf ein altes, aber weiterhin extrem wichtige Menschheitsthema hingewiesen wird.

___

Betrachten wir nun die wesentlichen Planetenkonstellationen im Juli und ihre Themen im Einzelnen:

Gleich am 2.7. und 3.7. haben wir zwei Tage mit vielen Hinweisen darauf, wie wir unser Leben verbessern und somit schöner werden lassen können:

* 2.7., 12:40 Uhr: Neptun (Fische) wird rückläufig (bis 8.12.)

Wenn die überpersönlichen Planeten Neptun und Uranus rückläufig sind, hat das in der Regel keine so großen Auswirkungen auf unser Leben wie die Rückläufigkeit persönlicher Planeten wie Merkur, Venus und Mars. Denn Zeit spielt immer weniger eine Rolle, wenn wir uns von unserer Ichhaftigkeit entfernen und in die überpersönlichen, höheren Sphären kommen.

Dennoch bringt die Rückwärtsbewegung von Neptun weniger Auflösungstendenzen mit sich. Das heißt die Dinge bleiben tendenziell länger stabil, und wir können uns selbst ebenso stabiler, sicherer und damit innerlich ruhiger fühlen.

Dies wird durch die Rückläufigkeit anderer Planeten verstärkt, deren Anzahl in den nächsten Monaten sowieso weiter zunehmen wird.

* 2.7.: Merkur (Krebs) im Trigon zu Neptun (Fische)

Mit diesem Aspekt kann sich die stabilisierende und beruhigende Wirkung des rückläufigen Neptun gleich auf unseren Verstand und unser Denken auswirken, welche durch Merkur repräsentiert werden.

Nutzen wir die Tage um den 2.7. herum also, um zur Ruhe zu kommen, uns selbst und unsere tieferen Bedürfnisse wieder mehr spüren zu können und – mit Mars immer noch im Stier – das Leben und den Sommer willentlich zu genießen!

* 2.7., 14:49 Uhr: Merkur (Krebs) geht in den Löwen (bis 26.7.)

Haben wir durch die Hinwendung zu uns selbst über unsere aktuellen Bedürfnisse Klarheit erhalten und uns dadurch auch genügend aufgetankt, dann werden wir in den nächsten Wochen recht unternehmungslustig werden. Der Löwe-Merkur sieht es gerne, wenn wir unserer eigenen Wege gehen und das Leben in der uns von der Schöpfung gegebenen Weise leben. Wir spüren das daran, dass es uns zutiefst gut geht.

* 2.7.: Merkur (Löwe) im Sextil zu Lilith (Waage)

Und wenn wir noch nicht so genau wissen, was uns gut tut, dann hilft dieses Sextil, unser Bewusstsein dafür zu schärfen. Die Waage-Lilith ist gewissermaßen die Spezialistin dafür, uns zu zeigen, was uns zu einem ausgewogenen Leben noch fehlt und damit auch dafür, wie wir ein noch umfangreicheres Wohlbefinden erreichen können.

* 2.7.: Sonne (Krebs) im Quadrat zum Auf- und Absteigenden Mondknoten (Widder bzw. Waage)

Und noch eine Schwelle wird am 2.7. überschritten: Die Sonne steht ab jetzt dem Absteigenden Mondknoten für ein knappes halbes Jahr wieder näher als dem Aufsteigenden. Dies verstärkt die Tendenzen der zunehmend rückläufigen Planeten und legt es uns nahe, nachzuschauen, woran es liegt, wenn wir uns noch nicht wohl und getragen fühlen von der Unendlichkeit der Schöpfungskräfte.

* 3.7.: Merkur (Löwe) in Opposition zu Pluto (Wassermann)

Wenn wir immer noch nicht genau wissen, wie wir unser Leben in Richtung Wohlgefühl verändern können, dann bekommen wir am 3.7. hierfür noch einmal einen starken Impuls. Der Wassermann-Pluto inspiriert und motiviert uns, das zu tun, was nun nötig ist, um in Übereinstimmung mit uns selbst, d.h. mit unserem inneren Fühlen und Empfinden weitergehen zu können.

Achte an diesem Tag also besonders darauf, was das Leben dir diesbezüglich zeigt und spiegelt. Denn Pluto kommt aus dem Unbewussten, und so wird uns das nun Nötige oft nur indirekt und anscheinend von außen kommend aufgezeigt.

* 3.7.: Venus (Krebs) im Trigon zu Saturn (Fische)

Die Krebs-Venus neigt zu intensiven Gefühlen von Liebe, aber auch von Eifersucht und ähnlich Negativem. Der Fische-Saturn kann ihr dies deutlich machen und ihr zeigen, wie sie enges, kleinliches Denken überwinden und insbesondere alle Liebesangelegenheiten in einem größeren Rahmen sehen kann.

Was wir dazu brauchen, ist jedoch die Bereitschaft, die oft in Form schmerzhaften Erlebens zu uns kommenden Botschaften des Saturn zu erkennen und anzunehmen. (Beispiel: Du erlebst in einer Beziehung etwas Schmerzhaftes. Vielleicht will dich gerade dies dazu anregen, deinen Anteil daran zu erkennen oder dich gar neu auszurichten und die Dinge im wahrsten Sinn des Wortes „nicht so eng zu sehen“, also einen Sinn dahinter wahrzunehmen.)

* 5.7.: Mars (Stier) im Sextil zu Saturn (Fische)

Fast gleichzeitig mit Venus bekommt auch der Stier-Mars „Besuch“ von Saturn. Hier gilt das eben zu Venus Geschriebene, nur weniger auf das Thema Liebe bezogen, sondern mehr auf den Lebensgenuss und die Freude am Dasein überhaupt. Wenn es hier noch etwas zu verbessern gibt, dann bekommst du heute besonders deutliche Hinweise darauf, was du noch mit Willensenergie versorgst, obwohl es ungünstig und kontraproduktiv für ein schönes Leben ist. Richte dich dann neu aus und schau, was es Wert ist, mit deiner Willensenergie versehen zu werden.

* 6.7., 0:56 Uhr: Neumond im Krebs

Dieser Neumond gilt als „Neumond der Gefühle“.

Auch hierzu weisen Sonne und Mond ein Trigon zu Saturn auf. D.h. dieser Neumond bringt dir eine weitere Chance, unschöne und übriggebliebene, alte Gefühle zu identifizieren und sie durch neue, konstruktive zu ersetzen. Gerade dabei hilft Saturn. Auch erhöht er unser Empfinden, dass es sinnlos ist, Überholtes erhalten zu wollen. Es gibt so viel Schönes auf diesem Planeten, das auch auf dich wartet! Wende dich nach vorn und geh auf die Suche danach.

Kümmere dich dabei auch um dein Heim und wenn du eine solche hast, um deine Familie. Frage dich: „Welche Kontakte sollte ich reduzieren, damit es mir besser geht? Welche kann ich verstärken?“

* 6.7.: Venus (Krebs) im Quadrat zu Chiron (Widder) und

* 8.7.: Venus (Krebs) im Sextil zu Uranus (Stier)

Und wenn du dir immer noch nicht im Klaren bist, was du tun kannst, um dich in deinem Leben (wieder) wohl(er) zu fühlen, dann bringt dir nun auch Chiron noch einmal die Chance, dies zu erkennen – jetzt aber leider oft durch schmerzhaftes Erleben. Doch das hält nur so lange an, bis du klar erkennst, dass da etwas nicht stimmt. Denn dann bist du offen für die neuen Ideen und Inspirationen des Uranus, der – aus dem Stier heraus – genau genau dein Wohlbefinden im Fokus hat.

Nach der Integration des Uranus bist du auch offen für den folgenden Aspekt:

* 8.7.: Merkur (Löwe) im Sextil zu Jupiter (Zwillinge)

Denn nun kann Jupiter seine Pflichten tun, und dich in voller Klarheit auf deinen zum Teil sicherlich neuen Weg mit mehr Lebensfreude und Leichtigkeit führen. Dieses Sextil ist es schöner Aspekt, der es dir leicht macht, dich so wie du bist gut zu fühlen und in Freude das zu tun, was dir entspricht und wohltut.

(Vielleicht hat die Vorsehung genau hierfür in der letzten Woche so viele Gelegenheiten aufgezeigt, all das loszulassen, was dich jetzt genau daran hindern würde?!)

* 10.7.: Pluto (Wassermann) im Trigon zu Lilith (Waage)

Dies ist ein länger anhaltender Aspekt zwischen dem „Herrn der Unterwelt“ und der „Göttin der Freiheit und und Selbstbestimmung“ zur Wiederverbindung mit unserer Natur und der Natur im Allgemeinen.

Das Unbewusste, unsere Seele, unsere Seelenbestimmung, in Freiheit unseren Weg gehen zu können und Ähnliches werden durch dieses günstige Trigon nun – fast von selbst – gefördert und unterstützt.

Dazu kommen aus dem Wassermann viele Ideen und Inspirationen in dein Bewusstsein, wie dies konkret aussehen könnte – in der dir entsprechenden Weise.

Sei wiederum offen für die Inspirationen, die sich in deinem Leben nun zeigen und wage Veränderungen.

* 11.7.: Sonne (Krebs) im Trigon zu Saturn (Fische)

Was das Thema der Venus am 3.7. war, wird nun das Thema unseres Lebens im Allgemeinen: Welche Aspekte in deinem Leben sind noch nicht so wie du sie gerne hättest?

In Bezug auf deine Liebesthemen sollte das – dem Plan der Sterne nach – schon geklärt sein. Nun gilt es, nach diesem Vorbild auch die anderen Bereiche deines Lebens, die dein Wohlbefinden beeinträchtigen, zu reformieren. Wo fühlst du dich also noch nicht wohl? Lenke deine Aufmerksamkeit dorthin und erkenne die Botschaften, die das Leben dir schickt, um dich diesbezüglich neu auszurichten. Und achte dabei besonders auf deine Gefühle. Dann werden sich schnell neue Türen öffnen.

Vielleicht hilft dir dabei auch noch folgender zeitgleicher Aspekt:

* 11.7.: Venus (Krebs) im Trigon zu Neptun (Fische)

Einer der schönsten Planetenaspekte, wird unser persönliches Fühlen hierdurch doch erhöht und stark erweitert. Wenn du dich mit einer Sache – trotz längerem Bemühens – immer noch nicht wohl fühlst, dann nimm deine Energie dort heraus und richte sie auf das Neue in deinem Leben, das sich jetzt sicherlich deutlich zeigen wird. Schau dazu auch nach innen und verstärke deine bewusste Verbindung mit Psyche und Seele. Nimm also deine Sehnsüchte und Träume ernst und überlasse ihnen auch mal die Führung.

* 11.7., 18:18 Uhr: Venus (Krebs) geht in den Löwen (bis 5.8.)

Nachdem Venus nun erfahren hat, was sie braucht und ihr gut tut, kann sie im Löwen die Initiative übernehmen und dafür sorgen, dass sie das auch wirklich in der Realität bekommt. Dazu braucht sie deine Erlaubnis, zum Beispiel in der Form, dass du die Aspekte der emotionalen Klärung und Neuausrichtung der letzten Tage genutzt hast,

Wenn du dich noch unsicher fühlst und dir deine Ziele noch nicht klar vor Augen stehen, dann versuche, die Themen der oben im Text beschriebenen Venus-Aspekte nachzuholen. Es wird sich lohnen.

* 12.7.: Venus (Löwe) in Opposition zu Pluto (Wassermann) und

* 12.7.: Venus (Löwe) im Sextil zu Lilith (Waage)

Denn wenn Venus klar weiß, was sie will, wenn du also weißt, wie du Liebe und Schönheit erleben willst, dann bringt Pluto dir nun eine Menge an Energie dies umzusetzen. Wenn dir deine Ziele (immer) noch nicht klar sein sollten, hilft dir Pluto dabei, noch mal tiefer nach Innen, in dein Unbewusstes zu schauen und eventuell noch bestehende Illusionen als solche wahrzunehmen und zu überwinden.

Und Lilith lässt dich spüren, welche Vorteile ein Leben in persönlicher Freiheit für dich, aber auch für deine Umgebung hat – selbst wenn diese das anders sehen sollte, was aber nur geschieht, wenn deine Seelenverbindungen noch nicht bewusst wahrgenommen wurden. Dies kann sich nun leicht ändern. Nutzen wir doch diese Chance!

* 15.7.: Sonne (Krebs) im Quadrat zu Chiron (Widder) und

* 15.7.: Mars (Stier) in Konjunktion mit Uranus

Wiederum haben wir – wie schon vom 6. bis 8.7. bei Venus – eine Kombination von Chiron und Uranus. Zuerst wird uns schmerzhaft bewusst gemacht, was in unserem Leben noch fehlt. Anschließend erhalten wir von Uranus Hinweise darauf, was – in diesem Fall in Hinblick auf unseren Willen – noch nicht im Einklang mit unserem Bedürfnis nach einem schönen, genussvollen Leben steht. Vielleicht haben wir noch Scheu oder Angst davor, die erhaltenen Inspirationen auch umzusetzen.

Dieser Aspekt wirkt jedoch nicht nur in persönlicher Weise, sondern ist auch für den gesamten Planeten hoch relevant. Die Menschheit sollte nun die bestehenden Hinweise und Chancen zu einer Bewusstseinserweiterung nutzen, infolge derer sich die Lebensweise vieler Menschen verbessern könnte.

* 18.7.: Sonne (Krebs) im Sextil zu Uranus (Stier)

Haben wir mit Mars/Uranus am 15.7. erkannt, dass es an unserem Willen liegt, Verbesserungen in unserer gesamten materiellen Existenz herbeizuführen, dann erhalten wir nun weitere Hinweise, dies in einer umfangreichen Weise in unser Leben zu bringen und zu integrieren.

Dieser Aspekt bringt uns oft auch intensive Hochgefühle. Nutzen wir sie in der in diesem Artikel schon bei Venus/Uranus beschriebenen Weise (8.7.), dann wird sich unser Leben zumindest erhellen, wenn nicht sogar spürbar durchlichten.

* 19.7.: Merkur (Löwe) im Trigon zu Chiron (Widder)

Nun wird uns klar, was wir in den letzten drei Wochen an Ganzwerdung und Heilung erreicht haben. Ab jetzt tritt Chiron mehr als Heiler auf als dass er schmerzhafte Hinweise gibt. Jetzt hilft er uns dabei, den Lohn für unser ernsthaftes Bemühen in den letzten Wochen zu erkennen und in Klarheit heiler und erfüllter weiterzugehen.

* 20.7.: Mars (Stier) im Sextil zu Neptun (Fische) und

* 20.7., 22:42 Uhr: Mars (Stier) geht in die Zwillinge (bis 4.9.)

Kurz bevor der Willensplanet in das Zeichen der Zwillinge übertritt, erhält er noch Besuch von Neptun aus den Fischen. Damit erhalten wir den Impuls, in der kommenden Zeit die Einsichten, die den in den letzten Wochen idealerweise vertieften Erkenntnissen gefolgt sind, in Leichtigkeit in die Realität umzusetzen.

Damit steht uns ungefähr zugleich mit den Hundstagen, den im Durchschnitt sommerlichsten Tagen des Jahres, mit Mars in den Zwillingen eine freudvolle und erfüllte Zeit bevor. Denn mit unseren Einsichten der letzten Wochen fällt uns eine große Voraussetzung hierfür nun leicht: Dass wir diesen erfüllten Zustand auch wirklich mit Ich und Psyche wollen.

* 21.7., 12:16 Uhr: Vollmond im Steinbock (Sonne im Krebs / zum zweiten Mal im selben TKZ)

Zum zweiten Mal nach dem 22. Juni findet ein Vollmond im Steinbock statt. Damit einher geht ein intensives Gefühl für die gesellschaftlichen und persönlichen Strukturen, in denen wir leben. Standen wir im Juni noch am Anfang der Periode, durch solche Gefühle und in der Folge durch entsprechende Einsichten unser Leben zu verbessern, so stehen wir nun am Ende einer Zeit mit äußerst vielen Hinweisen gerade darauf.

Was damals vage begann, sollte nun einen Abschluss finden in Feststellungen wie. „Es geht mir nun wirklich spürbar besser als vor einem Monat.“ Sollte hier noch etwas fehlen, dann solltest du deinen Willen und deine Absicht noch stärker daraufhin ausrichten.

Denn dieser Vollmond verbindet durch seine Aspekte zu Mars und Uranus sowie zu Pluto (beim Mond) noch einmal und für unser persönliches Leben intensiv spürbar die in diesem Artikel oben beschriebenen Themen zu diesen Planeten. Besonders die Mars/Uranus-Konjunktion vom 15.7. wird dadurch noch einmal in unser Bewusstsein gebracht: „Wenn du etwas wirklich in Ich und Seele willst, steht der Himmel zur Realisierung an deiner Seite.“

(Ich weiß, damit ist ein gewisser Druck verbunden, diese Ziele „wollen zu müssen“, was den Erfolg wieder verringern würde. Dennoch stellen die vielen Vollmond-Aspekte Chancen dar. Was ist also zu tun: Beschäftige dich in aller Ruhe damit, dass es in der Tat ein Wollen gibt, das keinen Druck erzeugt. Manchmal wird dies innere oder äußere Absicht genannt. Ich gebe hier selten Literaturempfehlungen. Doch wenn dies dein Thema wäre, wäre vielleicht vor allem das erste Buch von Vadim Zeland hilfreich namens „Transsurfing“).

Unterstützung erhält dieser Vollmond durch einen weiteren sehr günstigen Aspekt:

* 21.7.: Venus (Löwe) im Sextil zu Jupiter (Zwillinge)

Nach Merkur am 8.7. kommt nun auch Venus in den Genuss dieses förderlichen Aspekts zu Jupiter. Damit verbinden sich der große und der kleine Glücksplanet in den luftig-feurigen Zeichen Zwillinge und Löwe.

Venus erhält durch Jupiter auch eine Erweiterung vom persönlichen in den gesellschaftlichen und beruflichen Bereich hinein. Das Motto dieses Aspekts: „Was du mit Liebe tust, bringt nun großen Lohn.“

Kurz bevor die Sonne in den Löwen übertritt, werden die obigen Themen an einem halben Tag, dem 22.7. bis 10 Uhr noch einmal in anderen Zusammenhängen wiederholt und erweitert:

* 22.7.: Merkur (Löwe) im Quadrat zu Uranus (Stier) und

* 22.7.: Sonne (Krebs) im Trigon zu Neptun (Fische) und

* 22.7.: Mars (Zwillinge) im Trigon zu Pluto (Wassermann)

Unsere Gedanken werden inspiriert, eventuelle Denkblockaden und zu enges Denken aufgezeigt, unser Leben und unsere Gefühle werden spürbar „durchseelt“, und es wird uns deutlich gemacht, welche Folgen unser aktuelles Wollen hat – und wie wir Letzteres so verändern können, dass wir das wollen, was uns auch wirklich gut tut.

Damit erhalten wir noch einmal die Gelegenheit, diese außergewöhnlichen und intensiven Konstellationen des Juli in besonders konstruktiver Weise zu nutzen.

* 22.7., 9:43 Uhr: Sonne (Krebs) geht in den Löwen (bis 22.8.)

Nun betritt die Sonne das mittlere Sommerzeichen. Einerseits beginnen damit die sog. Hundstage, die im Durchschnitt heißesten Tage des Jahres. Doch wird in den nun wieder auffällig kürzer werdenden Tagen auch das nicht mehr so weit entfernte bevorstehende Ende des Sommers sichtbar.

Im Wesentlichen bietet die Löwe-Sonne-Zeit aber noch mal die Gelegenheit auf Sommer pur und erinnert dich daran, dass auch du so strahlen kannst wie die Sonne, wenn du nur dein innerstes Sein in die Welt hinaus bringst. Und in diesem Juli kann uns allen das besonders gut gelingen – nach der Unterstützung durch die Vorsehung in den ersten Wochen des Monats wie oben beschrieben.

* 23.7.: Sonne (Löwe) in Opposition zu Pluto (Wassermann)

Merkur am 3.7., Venus am 12.7. und nun kommt die Sonne in Opposition zu Pluto: Ein neuer Schwung durchzieht unser Leben, wenn wir die dazu nötigen Veränderungen erkannt und umgesetzt haben.

Damit zeigt ein Finger des Schicksals auf ein neues Thema, das eigentlich ein altes ist, d.h. das schon länger besteht:

23.7. bis 29.7.: Ein Finger des Schicksals mit Neptun und Pluto an der Basis und Merkur an der Spitze

In dieser Woche soll uns ein Hauptthema sogar von mehreren Jahrzehnten – Neptun und Pluto im Sextil – wieder tief ins Bewusstsein kommen: Es geht in dieser Phase der Weiterentwicklung der Menschheit darum, dass alle Neuerungen, technischen Veränderungen und Weiterentwicklungen aus dem Motiv der und zusammen mit der Schwingung der universellen Liebe unternommen werden. Dies wird wesentlich unser aller Leben auf diesem Planeten in den nächsten Jahren und Jahrzehnten nicht nur beeinflussen sondern sogar bestimmen.

* 25.7.: Mars (Zwillinge) im Trigon zu Lilith (Waage) und

* 25.7.: Sonne (Löwe) im Sextil zu Lilith (Waage)

Nachdem sie Venus am 12.7. besuchte, bringt nun die „Göttin der Freiheit durch die Erlösung von verdrängten Inhalten“ ihre Botschaft allgemein in unser Leben, und der beteiligte Mars weist wiederum darauf hin, dass unser Wille dabei wesentlich ist.

Für ein erfülltes Leben ist eine innere Ausgewogenheit erforderlich, die das Unbewusste mit einbeziehen muss. Ebenso sollte unser Wille nicht nur von äußeren, sondern auch von inneren, seelischen Impulsen mitbestimmt werden. Erkunden wir also Letztere nun im Besonderen.

Wieder einmal ist dies ein Tag, an dem Rückführungen besonders effektiv sind, sollten wir das Gefühl haben, uns im Leben noch nicht da zu befinden, wo wir eigentlich sein sollen und wollen.

* 26.7., 0:41 Uhr: Merkur (Stier) geht in die Jungfrau (bis 15.8.)

Damit wird das Denken wieder mehr auf pragmatische, äußere Dinge ausgerichtet – obwohl wir immer noch den Sommer und unsere erreichten Zielen leben (sollen).

Im Idealfall werden wir jedoch nun vermehrt darauf hinwirken, die Erkenntnisse und ggf. das für uns Erreichte der letzten Wochen konkret in unseren Alltag umzusetzen: in das gelebte Leben mit Partner, ggf. Kindern, im Beruf und mit Freunden.

Dabei kann es sehr wohl sein, dass es in einigen dieser Bereiche in der letzten Zeit größere Veränderungen gegeben hat, die wir wiederum nun bewusst zu integrieren haben. Mit Merkur in der Jungfrau fällt es leichter als sonst, dies anzugehen.

* 26.7.: Sonne (Löwe) im Sextil zu Mars (Zwillinge)

Der Zwillings-Mars kann uns reizbar machen, weil er vielleicht zu viel an Leichtigkeit verlangt und uns damit aus der Ruhe bringt. Doch er kann uns auch noch mal auf das hinweisen, was uns gut tut, wenn wir es nur wollen. Schauen wir also heute noch einmal, was das Leben uns bringen mag und nutzen es in einer uns entsprechenden Weise – ggf. auch durch ein wenig bewusste Zurückhaltung.

* 26.7., 15:58 Uhr: Chiron wird rückläufig (bis 29.12.)

Was bei Neptun am 2.7. gesagt wurde, trifft auch auf Chiron zu. Es folgt eine Zeit, in der wir weniger darauf hingewiesen werden, was da bei und in uns noch verletzt ist und Heilung braucht. Vielmehr können wir das, was wir schon kennen, nun in Ruhe und Klarheit in die Heilung bringen.

Schau also, wo du dich noch verletzt fühlst und versuche es umfassend zu heilen. Ggf. ist hierfür auch der Rat von anderen günstig.

* 30.7.: Venus (Löwe) im Trigon zu Chiron (Widder)

Kurz nach dem Beginn der diesjährigen Rückläufigkeit des „Heilers Chiron“ trifft dieser in einem günstigen Winkel auf den Liebesplaneten. Schau also, was in deinen Beziehungen noch Heilung braucht und – mit der Venus im Löwen besonders relevant – wo du selbst noch Heilung brauchst in Bezug darauf, dass du dir noch zu wenig Liebe gibst für das was du bist und was du leben willst und sollst.

„Liebe den anderen wie dich selbst“, also nicht mehr als dich selbst. Diese Botschaft kommt jetzt wohl ebenfalls vom „großen Heiler“ im Tierkreis.

*

Der nun folgende August bringt nach Mars/Uranus im Juli die Konjunktion von Mars mit Jupiter. So könnte es also recht aggressiv zugehen in diesem kommenden letzten Sommermonat. Mehr dazu hier Ende Juli.

* * *  * * *

Juni 2024

Der Juni 2024 in der spirituellen Astrologie zeigt uns in besonderer Weise, wie traurig und schwierig letztlich ein Leben ohne bewusste Anbindung an unsere Seele und damit an das Göttliche ist

Die erste Woche des Juni wird – im Gepräge des wunderbaren Mai – noch von harmonischen Trigonen, förderlichen Sextilen und anregenden Konjunktionen durchzogen. Danach mischen sich mehr und mehr spannungsreiche und bisweilen herausfordernde Quadrate in das astrologische Geschehen, die zur weiteren Entwicklung drängen.

Diese bilden sich fast durchgehend mit der Sonne und den beiden inneren Planeten Merkur und Venus. Denn im Juni überholt erst Venus und dann Merkur die Sonne, etwas später zieht Merkur auch an Venus vorbei. Da Merkur und Venus – und die Sonne sowieso – rechtläufig durch den Tierkreis laufen, halten die Begegnungen der drei Himmelskörper jeweils lange an – und damit natürlich auch die Energie der damit verbundenen Quadrate. Und sie wirken auf uns beschleunigend und vorwärts drängend. Dabei stehen den gesamten Juni über die Themen Leichtigkeit und Lebensgenuss im Mittelpunkt, welche aber nur möglich sind durch eine bewusste Verbindung mit unserer Seele und den inneren Welten.

Erweiterungstage:

Ein erster extremer Erweiterungstag in Richtung mehr Lebensglück ist bereits der 4 Juni.

Durch die Nähe von Sonne, Merkur und Venus und die damit verbundene Häufung bestimmter Quadrate erleben wir vom 8. bis zum 20. Juni eine weitere intensive Zeit der Erweiterung unseres Lebens und unserer Beziehungen in Verbindung mit den seelischen Welten – und spüren sogar einen Druck dorthin, der auch zu sich unangenehm anfühlenden Situationen führen kann, wenn wir ihm nicht nachgeben.

Übergangstage:

Merkur tritt am 3.6. in die Zwillinge über. Übergangstage in den Krebs sind der 17.6. für Merkur und Venus und der 20.6. für die Sonne, Dieses Datum markiert auch die Sommersonnenwende.

Dazu wechselt Mars am 9.6. das Zeichen (er betritt den Stier) und Lilith, der „Dunkle Mond“ am 29.6. Lilith tritt an diesem Tag von der Jungfrau in die Waage über, wo sie sich für neun Monate aufhalten wird.

Der Mond:

Der Zwillings-Neumond im Quadrat zu Saturn in den Fischen am 6.6. weist uns darauf hin, dass Leichtigkeit und Lebensglück nur in bewusster Verbundenheit mit unseren inneren seelischen Räumen zu erreichen sind.

Der SteinbockVollmond am 22, Juni will die in den Wochen vorher gemachten Fortschritte dauerhaft in unserem Leben verankern.

Aufdeckungstage (für die Bewusstwerdung eigener bisher „versteckter“ Anteile) sind der 1.6., der 16.6. und der 19.6.

Die Ganzwerdung, auch seelische Heilung genannt, steht am 11.6., 13.6. und 14.6 sowie am 28.6. im Vordergrund.

Prüfungstage sind der 8.6., 12.6. und in sanfter Weise auch noch der 26.6.

Besonders schicksalshaft wird es zwischen dem 23. und 26.6.

Mystische Erweiterungen – auch in der Liebe – fallen leicht am 3.6., 17.6. und 20.6.

Als sehr inspirierend im Sinne neuer, oft unerwarteter Ideen und Gedanken wird sich der 30.6. erweisen.

___

Betrachten wir nun die wesentlichen Planetenkonstellationen im Juni und ihre Themen im Einzelnen:

* 1.6.: Merkur (Stier) im Trigon zu Lilith (Jungfrau)

Immer wenn dieses Trigon auftritt, ergibt sich eine große Chance, unbewusste oder verdrängte Inhalte in einer angenehmen Weise ins Bewusstsein zu bekommen. Auch die Themen Weiblichkeit, Selbstbestimmung und Verbundenheit möchten nun in einer erweiterten Weise gesehen werden. (Solche Erweiterungen sind Teil einer natürlichen Entwicklung.)

Wichtig ist dabei, dass wir uns auch mit unserem Verstand darauf konzentrieren, wie durch solche Bewusstwerdungsprozesse der Lebensgenuss gefördert werden kann (Stier-Merkur). Lilith zeigt neue Wege auf, diesen in heilsamer Weise zu erreichen.

Auch für Rückführungen und ähnlich aufdeckende Methoden ist die Zeit nun günstig.

* 3.6.: Jupiter (Zwillinge) im Trigon zu Pluto (Wassermann)

Auch dieses Trigon bringt große Chancen auf Entwicklungen, die die Lebensfreude und Leichtigkeit fördern. Gerade zu ernst und düster gewordene Gesellschaften, durch Krieg gebeutelte Länder, von ihrer Seele angeschnittene Menschen und sinnlose Berufstätigkeiten können nun leicht verändert werden.

Dafür gibt es jedoch eine Voraussetzung, die in den meisten Kulturen der menschlichen Geschichte leicht zu erreichen wäre, jedoch nicht in einer völlig materialistischen und rationalistischen: die Bereitschaft zur Bewusstseinsentwicklung hin zu einer größeren Ganzheit und umfassenderen Menschlichkeit.

Auch jede/r einzelne kann nun besonders auch im beruflichen Bereich neue erfüllendere Gefilde erreichen. Traue dich also gegebenenfalls, dein in der letzten Zeit erreichtes neues Bewusstsein auch im Alltag zu leben!

* 3.6.: Merkur (Stier) im Sextil zu Neptun (Fische)

Wie am 1.6. mit Lilith bekommt nun unser bewusster Verstand einen weiteren direkten Zugang zu Welten außerhalb seines eigenen Bereichs. Denn Neptun bringt die Wichtigkeit der seelischen, mystischen, träumerischen und im Idealfall von höherer Liebe durchzogenen Bereiche in unser Denken.

Durch das Sextil können wir die Vorteile dieser Erweiterung direkt für unser Leben nutzen. Es wird uns klarer, auf was wir verzichten, wenn wir im einseitigen Verstandesbereich steckenbleiben und nicht realisieren, dass der Mensch ein ganzheitliches multidimensionales Wesen ist. Jetzt besteht eine besonders hohe Chance, diese Einseitigkeit zu überwinden. Wenden wir uns hierfür bewusst diesen anderen Bereichen unseres Menschseins zu.

* 3.6., 9:36 Uhr: Merkur (Stier) geht in die Zwillinge (bis 17.6.)

Kurz nach seinem Sextil mit Neptun tritt der Verstandesplanet in eines seiner beiden eigenen Zeichen über. In den Zwillingen kommt die Leichtigkeit und Freude am Leben besonders hervor. Interessante und anregende Kommunikation fällt leicht. Tiefschürfende und schwierige philosophische Fragen bleiben anderen Zeiten vorbehalten.

Mit Merkur in den Zwillingen steht nun zwei Wochen lang die ungezwungene freudige Leichtigkeit im Mittelpunkt. Dies verstärkt noch die Energie der Sonne, die in dieser Zeit ja ebenfalls in den Zwillingen steht. In diesem Jahr haben wir für diesen angenehmen Lebensbereich also gleich zwei „Verbündete“ am Himmel.

* 4.6.: Merkur (Zwillinge) im Trigon zu Pluto (Wassermann)

Auch wenn Merkur in den Zwillingen es leicht und unkompliziert mag, erhalten wir mit seinem aktuellen Trigon zum Herrscher der Unterwelt einen starken Veränderungsimpuls aus dem Wassermann. Der Wassermann ist auch das Zeichen des Uranus, der als die „höheren Oktave“ des Merkur gilt. Also soll unser Denkens nun mit spirituellen Zusammenhängen und einem erweiterten Bewusstsein ergänzt werden.

So steht also wieder mal das Ziel einer Bewusstseinserweiterung im Zentrum des aktuellen Himmelsgeschehens und soll uns anzeigen, dass wir nun festgefahrene, trennende und einseitige alte Standpunkte aufgeben sollten.

* 4.6.: Merkur (Zwillinge) in Konjunktion mit Jupiter

Die gerade beschriebene Erweiterung wird dazu durch Jupiter gefördert, „Der Himmel“ drängt uns geradezu in die Bewusstseinserweiterung, auch und besonders im gesellschaftlichen Bereich. Es ist als würde der Himmel sagen: „Es reicht mit euren alten Konzepten und Vorstellungen von einer schwierigen, ernsten, bedrohlichen Welt. Jetzt ist es Zeit aufzubrechen in neue gesellschaftliche Bereiche und wieder mehr Glück und Freude für alle zu manifestieren.“

Besonders auch in beruflicher Hinsicht sollte sich nun jede/r überlegen, ob er bzw. sie diesbezüglich noch das Richtige tut, d.h. die richtigen und mit dem Gewissen vereinbare Tätigkeiten ausübt – auch in ehrenamtlichen Positionen.

* 4.6.: Sonne (Zwillinge) in Konjunktion mit Venus

Und eine weitere Glücks-Konstellation erhellt diesen 4. Juni. Die leichtlebige und lebensfrohe Liebesgöttin wird durch die helle Sonne in ihrem Wirken intensiv gefördert. Die Sonnenstrahlen enthalten somit nun viele feinstoffliche Informationen, die mithelfen sollen, unser Leben anzuregen und reicher zu gestalten. Dies umfasst das Liebesleben, aber auch unseren Zugang zu den Schönheiten dieser Welt im Allgemeinen – und auch in der Kunst.

Machen wir diesen Tag also zu einem Tag der Bewusstseinserweiterung in Liebe!

* 6.6., 14:37 Uhr: Neumond in den Zwillingen

Noch wirkt die Sonne-Venus-Konjunktion vom 4.6. und schon auch das Quadrat von Venus zu Saturn, das am 8.6. exakt wird – und dieser Neumond steht mittendrin.

Damit besteht eine große Chance für eine zutiefst erlebte Lebensfreude und Leichtigkeit in Liebe – wenn Saturn nicht blockierend wirkt. Und das tut er nicht, wenn die Fische-Qualität mit dabei ist, also wiederum der Bezug zur mystischen Welt. Die mystischen, seelischen Seite unserer Existenz können nun in einer besonders leichten und frohen Weise erlebt und kennen gelernt werden – auch durch einen entsprechenden „feinstofflichen“ Blick auf die äußere Natur.

Feiern wir heute also wieder die Liebe und das Leben, vergessen wir aber nicht, dass mehr dazu gehört als oberflächlich materialistische Befriedigungen. Die größte Leichtigkeit von allem finden wir in der Tiefe unserer Seele – und im schöpferischen Geist der Natur.

*

Durch die aktuelle Nähe von Sonne, Merkur und Venus erleben wir in den nächsten zwei Wochen jeweils die gleichen Planetenaspekte (von Saturn, Lilith etc.) nacheinander mit diesen drei Körpern – und dazu die Konjunktionen dieser drei Planeten untereinander. Das weist auf eine Verstärkung und eine breitere Wirkung der Aspekte hin: auf unser Leben im Allgemeinen, und im Besonderen auf unser Denken und unseren Verstand sowie auf unsere Beziehungen.

* 8.6.: Venus (Zwillinge) im Quadrat zu Saturn (Fische)

Nun erreicht das gerade beim Neumond schon beschriebene Quadrat seinen Höhepunkt.

„Große Lebensfreude und eine befriedigende Liebe sind ohne die Beteiligung der Seele nicht möglich.“ Das ist wohl die Hauptbotschaft dieser Konstellation. Wenn wir in die Welt schauen und das Gegenteil davon sehen sollten, dann wird uns nun schnell klar werden, was dort fehlt und wie tragisch sich dieses Fehlen eines Bezugs zu den seelischen, höheren Welten auswirkt.

* 9.6., 6:34 Uhr: Mars (Widder) geht in den Stier (bis 20.7.)

Wenn der bisweilen auch aggressive Willensplanet Mars sein Zeichen verlässt und sich dann im ruhigeren, genießerischen Stier aufhält, werden auch die kriegerischen Aggressionen in der Welt weniger werden.

Auch unser „innerer“ Mars arbeitet mit seiner Energie in den nächsten sechs Wochen nicht mehr an der Durchsetzung seines Willens, sondern an einer schöneren Welt. Und die erotische Liebe tritt nun wieder mehr in den Mittelpunkt. Genießen wir die folgenden sechs Wochen – auch andere Aspekte legen uns dies jetzt nahe.

* 9.6.: Sonne (Zwillinge) im Quadrat zu Saturn (Fische)

Venus ging am Vortag mit dem Saturn-Quadrat voraus, nun folgt die Sonne und erweitert das zum 8.6. beschriebene Thema auf das Leben im Allgemeinen: Über die Liebe und das Erleben von Schönheit hinaus erstreckt sich die Botschaft des Saturn nun auf alle Lebensbereiche. Und das heißt, ohne die Anerkennung der inneren Welten von Psyche, Seele und unserer schöpfungsgemäßen Verbundenheit damit ist es schwierig, die aktuellen Angebote des Himmels an Leichtigkeit und Lebensfreude zu nutzen.

Leicht und erfüllend ist das Leben auf Dauer nur in der Bewusstheit unserer multidimensionalen Ganzheit.

* 11.6.: Venus (Zwillinge) im Sextil zu Chiron (Widder)

Venus beginnt mit einen weiteren Aspekt – und wiederum folgen Sonne und Merkur in den Tagen darauf: Nach den Hinweisen des Saturn auf die Wichtigkeit innerer Welten und der Anerkennung unserer Seele (durch seine Quadrate mit Sonne und Venus) bringt Chiron nun eine aktuellen konkreten Weg zum Erreichen einer neuen Ganzheit ins Feld. In der schamanischen Welt spricht man diesbezüglich von „Seelenrückholung“, und in der spirituellen Welt allgemein wird dies als „seelische Heilung“ bezeichnet.

Heilung in der Liebe, in unseren Beziehungen zum Zweck einer neuen Leichtigkeit und Freude sind nun unmittelbar möglich. Vielleicht werden die Sterne jedoch zum Zwecke der Bewusstwerdung so manchen noch vorhandenen Schmerz an die Oberfläche holen – jedoch nur, um dessen Heilung zu beschleunigen.

Wenn wir auftretende Schmerzen in dieser Hinsicht betrachten können, fällt eine heilsame Ganzwerdung derzeit so leicht wie sie es nur sein kann.

* 11.6.: Mars (Stier) im Quadrat zu Pluto (Wassermann)

Diese spannungsreiche Begegnung der beiden Energieplaneten zeigt uns deutlich, was geschehen kann, wenn wir – auch als Menschheit – die Hinweise des Saturn und die Heiliungsangebote des Chiron, die in diesen Tagen so intensiv gemacht werden, ignorieren – und wenn das Bewusstwerdungsangebot des Wassermann auch nicht genutzt wird. Dann werden sich destruktive Kräfte stark auf die Materie (Mars im Stier) auswirken, was zu einer massiven Einschränkung unseres Willens führen kann.

Letztlich sind die Schöpfungskräfte immer stärker als die abgetrennten und illusionären menschlichen Vorstellungswelten, und zu bestimmten Zeiten drängen sie uns vorwärts. Menschen reagieren darauf idealerweise mit einem harmonischen Einklang mit dem Seelen-Bewusstsein. Ansonsten manifestieren sich destruktive, zerstörerische Hinweise, die wiederum zur ersten Möglichkeit führen sollen. Wir alle haben die Wahl, derzeit wieder einmal in besonders augenscheinlicher Weise.

* 12.6.: Merkur (Zwillinge) im Quadrat zu Saturn (Fische)

Dieses Quadrat wiederum ergänzt die Quadrate des Saturn zur Venus (am 8.6.) und zur Sonne (am 9.6.). Auch unserem Verstand wird es nun klar und immer klarer, dass es ohne die Berücksichtigung der Seele kein wirklich befriedigendes Leben geben kann.

Nur dort sind unsere sinngebenden Träume und Sehnsüchte, und noch mehr der Grund für unser Hiersein auf Erden, also unsere Bestimmung zu finden. Eine Tatsache, die im extremen Materialismus geleugnet wird, was wohl die Hauptursache für den aus einer ganzheitlichen Sicht „schlimmen“ Zustand eines Großteils der Menschheit darstellt.

* 13.6.: Sonne (Zwillinge) im Sextil zu Chiron (Widder) und

* 14.6.: Merkur (Zwillinge) im Sextil zu Chiron (Widder)

Nachdem Venus am 11.6. von Chiron ihre Heilungsimpulse bekam – diese also erst einmal auf das Thema Liebe und gegebenenfalls auf unsere Beziehungen bezogen waren – erreichen die Hinweise auf das, was notwendig ist, um Heilung zu erreichen, nun unser Leben generell (Sonne) und zuletzt auch wieder unseren Verstand (Mekrur).

Wir sollten nun offen sein für die Lehren, die das Leben für uns bereit hält und diese letztlich auch mit unserem Verstand akzeptieren. Dadurch erkennen wir, was uns noch gefehlt hat für den Zustand der Erfülltheit und Sinnhaftigkeit. Schon wenn wir nun einen einzigen Schritt in diese Richtung gemacht haben, dann fühlen wir uns leicht und beschwingt.

* 14.6.: Sonne (Zwillinge) in Konjunktion mit Merkur

Nach ihrer Begegnung mit dem Planeten der Liebesgöttin am 4.6. trifft nun die Sonne auf den Gedanken-, Verstandes- und Kommunikationsplaneten Merkur. Auch weil Merkur bei dieser Begegnung rechtläufig ist, bietet sich uns ein kommunikativer und „lebendiger“ Tag – geeignet für alle Arten von gemeinsamen Unternehmungen, für den Austausch von Gedanken und letztlich auch für eine Steigerung der Lebensfreude im Allgemeinen.

(Auch wenn bei der Festlegung des Beginns der Fußball-Europameisterschaft an diesem Tag wahrscheinlich nicht die Astrologie befragt wurde, ist es dennoch ein idealer Tag für den Beginn einer solchen Veranstaltung.)

*

Wiederum folgen drei Doppelereignisse – mit dem Höhepunkt der Konjunktion von Merkur und Venus am Ende.

Saturn in den Fischen und Lilith in der Jungfrau liegen sich im Tierkreis gegenüber, Venus und Merkur in den Zwillingen sind genau dazwischen. Dies nennt man ein T-Quadrat, was eine starke Zunahme von Spannungen und damit Entwicklungsaufforderungen bedeutet:

* 16.6.: Venus (Zwillinge) im Quadrat zu Lilith (Jungfrau) und

* 16.6.: Merkur (Zwillinge) im Quadrat zu Lilith (Jungfrau)

Die Jungfrau-Lilith drängt wieder einmal dazu, Verdrängtes und Abgelehntes dahingehend zu betrachten, ob gewisse verdrängte Themen nicht doch für ein ganzheitliches und freies Leben ins Bewusstsein geholt werden müssten.

Was braucht deine Fähigkeit zur Liebe, um weiter zu erblühen? Was braucht dein Verstand, um froh und neugierig neue – vielleicht wundersame – Bereiche des Lebens kennen zu lernen? Welche Gedanken und Meinungen solltest du in dein Bewusstsein lassen, um Enge und Ängste hinter dir lassen zu können?

Solchen Fragen folgt auch von den Sternen gleich wieder ein – altbekannter – Hinweis, denn auf der anderen Seite des T-Quadrats steht der mystische Auflösungsplanet Neptun:

* 17.6.: Venus (Zwillinge) im Quadrat zu Neptun (Fische) und

* 17.6.: Merkur (Zwillinge) im Quadrat zu Neptun (Fische)

Neptun im Quadrat wird dafür sorgen, dass ein Drängen in unser Leben kommt, das uns dazu bringen möchte, all unsere Einseitigkeiten und Beschränkungen auf das Materielle und Rationale zu erkennen und in der Folge zu überwinden.

Ja, wir sind nun gefordert, beschränkende Überzeugungen und einseitige Weltsichten zu überwinden – und damit auch der gefühlten Liebe in unserem Leben neue Nahrung und Kraft zu geben.

Neptun zeigt uns aktuell auch wie erbärmlich letztlich ein Leben ohne bewusste Anbindung an unsere Seele und damit an das Göttliche ist. Laden wir diese so wesentlichen Bereiche des Seins nun also ein, in unserem Leben eine größere Rolle zu spielen.

* 17.6., 8:19 Uhr: Venus (Zwillinge) geht in den Krebs (bis 11.7.)

* 17.6., 11:06 Uhr: Merkur (Stier) geht in den Krebs (bis 2.7.)

Kurz nach dem Höhepunkt des gerade beschriebenen T-Quadrats gehen Venus und Merkur fast zeitgleich in den Krebs, das Zeichen für Gefühle und familiäres – oft seelen-familiäres – Miteinander. Das heißt, die von den Schicksalskräften in der letzten Woche so intensiv eingeforderte Erweiterung unseres Bewusstseins in die seelischen Bereiche erhält nun einen weiteren Lohn: Denn mit Venus und Merkur im Krebs können wir uns mit einem erweiterten Bewusstsein nicht nur besonders wohl fühlen, sondern auch Seelenverwandte wiedertreffen. Damit wird unserem Leben in vielen Fällen nun ein besonders starker und schöner Impuls für die Zukunft gegeben. Schauen wir uns also um den 17.6. herum genau an, was das Leben uns nun an Besonderem zeigen mag oder holen wir in der letzten Zeit noch nicht Erreichtes nach.

* 17.6.: Merkur (Krebs) in Konjunktion mit Venus

Ebenfalls noch am 17.6. überholt der schnellere Merkur die Venus und bildet damit eine Konjunktion mit ihr – auch wieder mit beiden Planeten in ihrer rechtläufigen Phase.

Denken und Kommunikation werden jetzt intensiv mit der Liebe verbunden, sollen dem Zweck dienen, die Liebe zu fördern. Auch für Beziehungen und Partnerschaften ist dies eine wunderbare Konstellation – noch dazu im fühlenden Krebs. Damit ist der Verstand gefordert, Liebe und Gefühle an sich aufzuwerten und in ihrer – in der westlichen Welt oft völlig verkannten Rolle – anzuerkennen – ihrer Rolle für eine erfüllendes und glückliches Leben. (Natürlich ist dazu immer wieder eine bewusste Erhöhung der Gefühlsfrequenzen durch die bewusste Hinwendung zu den Herzensgefühlen wichtig.)

Dann fällt besonders auch in Partnerschaften eine gefühlvolle und offene Kommunikation miteinander leicht, und die Liebe kann dadurch neu erblühen.

* 19.6.: Sonne (Zwillinge) im Quadrat zu Lilith (Jungfrau) und

* 20.6.: Sonne (Zwillinge) im Quadrat zu Neptun (Fische)

Kurz vor ihrem Übergang in den Krebs, wohin sie nun Venus und Merkur nachfolgt, intensiviert und vervollständigt die Sonne die von den ersten beiden genannten Planeten begonnene Thematik. Unser gesamtes Leben soll nun durch die Eröffnungen unbewusster Inhalte durch Lilith sowie durch die Erweiterung unseres Bewusstseins in die mystische, innerpsychische Welt der Seele durch Neptun neu durchlichtet werden.

Im Idealfall strahlen wir nun selbst als „kleine Sonne“ unsere neu erreichte Ganzheit und Lichthaftigkeit in die Welt hinaus, was unser alltägliches Leben und unsere Beziehungen mit einschließt. Die hieraus folgenden Gefühle werden wunderbar und intensiv sein.

Denn die Sonne geht in diesen starken Quadraten auch noch in das Gefühlszeichen Krebs. Das ist ein Übergang, der auch die Sommersonnenwende anzeigt:

* 20.6., 22:50 Uhr: Sonne (Zwillinge) geht in den Krebs (bis 22.7.) (Sommersonnenwende)

Der längste Tag des Jahres markiert auch die Umkehr der Sonnenbewegung. Ab jetzt steht „unser Stern“ jeden Tag weniger hoch am Himmel und die Nächte werden wieder länger. Von Alters her wird diese Himmelserscheinung angeblich durch den rückwärts laufenden Krebs symbolisiert.

Seen und Flüsse erreichen mit der Sonne im Krebs ihre höchsten Temperaturen. Analog stehen damit auch Gefühle und Empfindungen hoch im Kurs. Die Sonne im Krebs will diese ausdrücken und Gefühle und Empfindungen wahrgenommen wissen.

Die Sonnen-Quadrate zu Lilith und Neptun in diesem Jahr erweitern die Gefühlswahrnehmungen im Idealfall – wie oben zu diesen Quadraten dargestellt – auf tiefere seelische Bereiche. Diese Sonnenwende verbindet uns also mit noch mehr „Gefühlswelten“ als in anderen Jahren. Nutzen wir die Zeit auch zur Intensivierung unserer Seelenkommunikation!

* 21.6.: Merkur (Krebs) im Sextil zu Mars (Stier)

Unser Verstand und unser Denken, welche mit Merkur im Krebs sowieso sehr offen sind der Welt der Gefühle gegenüber, werden durch dieses Mars-Sextil noch mehr auf ein genussvolles und sich sehr angenehm anfühlendes Leben hin ausgerichtet. Wir sollten uns nun die Frage stellen, was wir noch tun können, um uns wohler zu fühlen in unserem Körper, auf dieser Welt und mit anderen Menschen. In Bezug auf Letztere sollten wir Ausschau halten, ob keine (weiteren) Seelenverwandten auf unsere Kontaktaufnahme warten.

* 22.6., 3:07 Uhr: Vollmond im Steinbock (Sonne im Krebs)

Dieser Vollmond ergänzt das Sonne-Lilith- und das Sonne-Neptun-Quadrat zu einem „Großen Quadrat“. Alle vier Ecken eines geometrischen Quadrats sind für wenige Stunden besetzt – und von oben gesehen ergibt sich eine Pyramide. Das heißt die Spannungen nehmen einerseits weiter zu, andererseits tauchen aber auch Lösungsmöglichkeiten auf. Dazu müssen wir selbst die Spitze der Pyramide (von oben gesehen in der Mitte des Quadrats) einnehmen, also ein höheres, integrierendes Bewusstsein.

Somit haben wir erneut – und auch in einer Art weiteren Höhepunkt – das Thema der Integration von tieferen Seelen-Gefühlen in unser alltägliches Leben. Der Steinbock-Mond will diese Integration noch dazu dauerhaft werden lassen. D.h. wir sollen konkret entsprechende Veränderungen in unserem Leben vornehmen.

Nutzen wir diesen Vollmond kurz nach der Sommersonnenwende hierzu, können wir auch leicht – und dauerhaft – verwunderliche und heilsame neue Erfahrungen machen.

* 23.6.: Merkur (Krebs) im Quadrat zum Auf- und Absteigenden Mondknoten (Widder bzw. Waage) und

* 26.6.: Venus (Krebs) im Quadrat zum Auf- und Absteigenden Mondknoten (Widder bzw. Waage)

Mit all den tieferen Erfahrungen von Merkur (unserem Verstand) und Venus (in unseren Beziehungen und Liebesangelegenheiten) in den letzten Wochen treten wir nun auf eine Art Schwelle des Schicksals, die uns einen Übergang anzeigt in eine neue Lebensphase. Diese wird je nach unserer Bereitschaft durch einen intensiveren Seelenkontakt und eine tiefere innere Zufriedenheit charakterisiert.

Ein neues Denken und eine neue erfüllende Beziehung zu unserer Seele können die folgende Lebensphase durchziehen. Voraussetzung: unser inneres Einverständnis dafür.

* 26.6.: Merkur (Krebs) im Trigon zu Saturn (Fische)

Da sich Merkur schneller bewegt als Venus und die Sonne, kommt der Götterbote als erster in ein harmonisierendes Trigon zu Saturn. Letzterer ist u.a. als Wächterplanet bekannt. Nun schaut „er“ sich unser eben beschriebenes inneres Einverständnis genau an und wird je nachdem neue Tore für uns öffnen oder diese verschlossen halten. Letzteres kann bei Menschen zu einer Art Schmerz führen, dessen Herkunft sie sich nicht erklären können.

* 28.6.: Neptun (Fische) in Opposition zu Lilith (Jungfrau) und

* 28.6.: Merkur (Krebs) im Quadrat zu Chiron (Widder)

Mit dieser Opposition, die in der Nacht zum 29.6. auch noch durch den Mond bei Neptun ergänzt wird, erhalten wir die große Chance, noch einmal zu schauen, was gegebenenfalls für einen erfüllenden Seelenkontakt noch aus dem Unbewussten zu befreien ist.

„Welche Hemmungen und Blockaden trage ich noch in mir?“

Wenn diese Frage mit „ungünstige Meinungen, Denkweisen u.Ä.“ beantwortet werden kann, dann setzt Chiron gerade unser Denken stark unter Druck. D.h. uns wird klar und bisweilen schmerzhaft aufgezeigt, wie uns unser Denken begrenzt und von Heilsein und Glück abhält. Das Gute daran ist, dass wir durch diese Klarheit weitere Veränderungen, auch seelische Heilungen in Gang bringen können.

* 29.6.: Venus (Krebs) im Sextil zu Mars (Stier)

Nach Merkur am 21.6. kommt nun der Planet der Liebesgöttin in das Sextil zu Mars. Dies wirkt insbesondere auf Beziehungen und Partnerschaften, die dadurch noch mehr auf den Genuss des Miteinander-Seins ausgerichtet werden.

Schaut, was euch zusammen ein angenehm anfühlendes Leben ermöglichen kann – und wenn du Single bist, schau, ob sich das Alleinsein nicht jetzt ändern sollte. Frage dich dazu ggf., was du noch tun könntest, um dich in nahen Beziehungen wohler und erfüllter zu fühlen.

* 29.6., 11:19 Uhr: Lilith (Jungfrau) geht in die Waage (bis 27.3.2025)

Nachdem sich Lilith in der Jungfrau vor allem für die Heilung und Lebensverbesserung durch die Integration dessen, was wir an uns noch nicht sehen und anerkennen wollen, einsetzte, ist die Waage-Lilith an Beziehungen interessiert, in denen wir uns nicht einschränken müssen und doch die Vorteile des Zusammenseins genießen können.

Neun Monate geht es nun auch darum, Verbundenheit, Liebe und Freiheit unter einen (Beziehungs-)Hut zu bringen.

Daneben bringt die Waage-Lilith auch bisher ungenutzte Fähigkeiten ans Licht, wie wir Schönes und künstlerisch Wertvolles in die Welt bringen können.

* 29.6., 21:06 Uhr: Saturn (Fische) wird rückläufig (bis 15.11.)

Es ist anzunehmen, dass nicht alle Menschen die himmlisches Angebote der letzten Wochen mitmachen konnten oder wollten. Und wie allermeistens gibt es wiederum eine Nachholmöglichkeit, die durch die Rückläufigkeit des Wächterplaneten Saturn angezeigt wird.

Jetzt kommen die Monate, in denen wir wieder nachlernen können, in denen wir das, was in den sieben Monaten vorher geschehen ist, verstehen und integrieren können – um in der Folge vielleicht doch zu begreifen, wie wichtig die Welt des TKZs Fische für ein erfülltes und zutiefst befriedigendes Leben ist. (Zum letzten Mal für knapp 30 Jahre, denn bei seiner nächsten Rückläufigkeit wird Saturn schon im Widder stehen.)

* 30.6.: Merkur (Krebs) im Sextil zu Uranus (Stier)

Der Juni endet mit einem sehr inspirierenden Aspekt: Merkur im Sextil mit Uranus, seiner „höheren Oktave“. Somit wird unser Denken in diesem Monat noch einmal mit einer erweiternden und erhöhenden Kraft durchsetzt. Es wird uns leicht gemacht, bisher Undenkbares zu denken und für möglich zu halten.

Da sich die beteiligten Planeten im Krebs und im Stier befinden, beziehen sich diese Gedanken besonders auf ein genussvolleres Leben, zu dem entsprechend angenehme Gefühle gehören. Uranus bringt uns neue Ideen, wie diese möglich werden könnten.

Wenn wir diesen förderlichen Aspekt nutzen, dann kann sich unser alltägliches Leben bald spürbar besser anfühlen.

*

Der nun folgende Juli bringt u.a. weitere Chancen für eine Intensivierung von Liebesangelegenheiten. Mehr dazu hier Ende Juni.

* * *   * * *

Mai 2024

Der Mai 2024 in der spirituellen Astrologie: Monat des großen Glücks und einer tiefen „Durchlichtung“ – wenn sich Verstand und Wille für das Große öffnen. Pluto wirkt dabei als treibende Kraft bei eventuellen Versäumnissen.

Der Mai weist eine fast unglaubliche Anzahl an förderlichen und positiven Aspekten auf. Es gibt in der Tat kaum sogenannte negative Aspekte. Die großen Stars des Monats sind die Glücksplaneten Venus und Jupiter – vor allem ab ihrer Konjunktion am 23.5.

In der ersten Woche des Mai kann es noch ein wenig hin und her gehen. Machtthemen und zu starke Ego-Willensausbrüche stehen einem Glück noch im Weg. Diese Zeit dient aber auch dazu, uns zu öffnen für die Möglichkeiten der kommenden Wochen, indem sie unsere Bereitschaft fördert, unglücklich Machendes auch wirklich loszulassen.

Ein immer wiederkehrendes Schema im Monat Mai sind Neuanfänge, bei denen kurz danach der Transformationsplanet Pluto die Chance bringt, diese Neuanfänge bestmöglich zu nutzen. Ab dem 2.5. rückläufig gibt Pluto für die nächsten fünf Monate weiterhin Gelegenheit, Versäumtes nachzuholen.

Der einzige Planet, der im Mai größere Spannungen bringen kann, ist der Verstandesplanet Merkur. Allerdings spielt dieser im Mai keine große Rolle. Auch der starke Widder-Mars zu Beginn des Monats – mit Höhepunkt am 3.5. – deutet vor allem darauf hin, dass wir unseren persönlichen Willen zurücknehmen sollten, um besonders auch durch Neptun mit den mystischen Kräften in eine kooperative Verbindung zu kommen, wollen wir in den vollen Genuss der himmlischen Angebote des Monats kommen.

Außerdem gibt es viele Konjunktionen, also direkte Begegnungen von Planeten miteinander, was auf starke Energien und Chancen hinweist – verstärkt durch viele Inspirationen aus der Geistigen Welt. Damit findet in diesem Jahr das Pfingstfest am 19. und 20. Mai zu einer idealen Zeit statt. Dieses Fest stellt ja das Thema der göttlichen Inspiration im christlichen Umfeld dar.

Der 7.5. ist noch mal ein idealer Tag, um zu begreifen, woher das Ungute in unserem Leben kommt, aber auch, um das Erkannte sogleich in die Heilung zu bringen.

Der Stier-Neumond am 8.5. aktiviert unsere Wahrnehmung für das Schöne in der Welt und verstärkt unsere Genussfähigkeit auf allen Ebenen – und damit verbunden auch unsere Sinnlichkeit.

Ein Inspirationstag auch dafür, was in uns für eine tiefe Liebe noch fehlt, ist der 13.5. Ein weiterer großer Inspirationstag ist der 18.5.

Ab dem 15.5. steht der Verstand im Dienste des Genusses und der Lebensfreude. Merkur geht in den Stier und wird dort gleich von Pluto energetisiert, um das einem größeren Lebensgenuss noch im Weg Stehende zu transformieren.

Förderliche intuitive Eingebungen dürfen wir besonders auch um den 20.5. herum erwarten. Dieser Tag ist jedoch in vielerlei Hinsicht besonders und deutet auf ein außergewöhnliches und für unseren Ego-Willen schicksalshaftes Pfingstfest hin. Lassen wir uns nun jedoch von der Geistigen Welt „durchlichten“, werden die außerordentlich positiven Folgen sofort spürbar.

Am 22.5. kann die Sonne durch Pluto eine Lektion in punkto Lebensfreude und Leichtigkeit auch im Miteinander erhalten.

Die Lebensfreude wird weiter durch den Schütze-Vollmond am 23.5. gefördert. Dieser Tag bringt jedoch ebenfalls viel mehr, vor allem die große Chance, Liebe auf allen Ebenen intensiv zu erfahren. Der 23.5. kann sehr wohl als kosmischer Liebestag bezeichnet werden.

Am 25.5. erhalten unsere Beziehungen und Partnerschaften eventuell noch nötige Veränderungsimpulse durch Pluto.

Am 26.5. beginnt mit dem Eintritt Jupiters in die Zwillinge ein kommunikatives und auch finanziell glückliches Jahr, wenn wir nicht zu leichtfertig mit unseren finanziellen Mitteln umgehen.

Einsicht, Heilung und Inspiration für unseren neuen Lebensweg sind noch mal gut möglich vom 28. bis zum 31.5.

___

Betrachten wir nun die wesentlichen Planetenkonstellationen im Mai und ihre Themen im Einzelnen:

* 1.5.: Venus (Stier) im Quadrat zu Pluto (Wassermann)

Auch wenn Venus im Stier in ihrem eigenen Zeichen steht, braucht es viel Fingerspitzengefühl, um mit einem Pluto-Quadrat konstruktiv umgehen zu können. Besonders in Partnerschaften kann es zu so manch einem Machtgerangel kommen.

Andererseits: Können wir die Kraft Plutos aufbauend in unsere Beziehungen lenken, (z.B. durch unsere Bereitschaft für Veränderungen), steht viel Energie für Neuausrichtungen in den Bereichen zur Verfügung, die nicht mehr befriedigend waren.

* 2.5., 19:46 Uhr: Pluto (Wassermann) wird rückläufig (bis 14.10.)

Nur Merkur hatte in der Zeit vorher eine Periode der Rückläufigkeit eingelegt. Alle äußeren Planeten waren seit Monaten nach vorne gerichtet. Nun beginnt Pluto als erster seine mit über fünf Monaten lange Phase der Rückläufigkeit. Damit beginnt der massive Entwicklungs- und Veränderungsdrang der letzten Zeit nun langsam aber spürbar schwächer zu werden. Aufarbeitung ist nun wieder eher angesagt.

* 3.5.: Mars (Widder) im Sextil zu Pluto (Wassermann)

Trotz der Rückläufigkeit Plutos hat es dieser Aspekt in sich, auch weil Mars stark in seinem eigenen Zeichen steht, und ein Sextil eine energiereiche, förderliche Energie symbolisiert. So steht einerseits noch ein Entwicklungsschub in Bezug auf eine Angleichung unseres Ich-Willens an den unserer Seele an. Doch mit der beginnenden Rückläufigkeit Plutos sollten andererseits auch Aspekte der Aufarbeitung nicht fehlen.

* 7.5.: Merkur (Widder) in Konjunktion mit Chiron und

* 7.5.: Sonne (Stier) im Sextil zu Saturn (Fische)

Diese Konjunktion bietet die Gelegenheit, uns zu fragen, was uns derzeit fehlt und das auch mit unserem Verstand zu ergründen. Schauen wir uns dazu die aktuell unbefriedigenden Bereiche unseres Lebens an. Sie wollen nicht länger „ertragen“, sondern konkret in die Heilung geführt werden. Ein bisschen „Versuch und Irrtum“ ist viel besser als nichts zu tun.

Das zeitgleiche Sextil der Sonne zum tiefgründigen Saturn fordert uns weiter dazu auf, nun etwas „Richtiges“, also Wohltuendes und unsere Lebensfreude Förderndes zu tun.

Ein idealer Tag also, um zu begreifen, woher das Ungute in unserem Leben kommt und es gleich ins Positive zu verändern.

* 8.5., 5:21 Uhr: Neumond im Stier

Zu dieser Neumond-Zeit gibt es zusätzlich ein Mond-Sextil zu Saturn. Letzterer bringt eine dauerhafte Tiefe für alles, was den Stier-Neumond auszeichnet, umso intensiver je mehr wir unsere Aufmerksamkeit in folgende Bereiche lenken: Lebensgenuss, intensive Wahrnehmung der Schönheiten dieser Welt und auch die Freude an unserer körperlichen Existenz, also an unserem Leben auf dem Planeten Erde.

Somit können wir das am Vortag Begriffene gleich noch intensiver in unser Leben bringen – und uns den schönen, genussvollen Seiten des Lebens hingeben. Da in den folgenden Tagen bis zum 12. Mai keinerlei spannungsbringende Aspekte „stören“ – außer den „normalen“ Stimmungsschwankungen, die der Mond anzeigt -, ist diese Zeit ein äußerst wohlwollendes Angebot der Geistigen Welt.

* 13.5.: Sonne (Stier) in Konjunktion mit Uranus

Einmal im Jahr trifft die Sonne auf Uranus, und wir können uns dann stets auf eine inspirierende Zeit einstellen. Da diese Begegnung im Jahr 2024 erneut im TKZ Stier geschieht, werden uns die damit einhergehenden Ein-Fälle und Inspirationen wiederum dabei unterstützen, zu erkennen was uns im Leben gut tut und Freude sowie tiefe genussvolle Erfüllung bringen kann, Nur der Verstand (Merkur) muss dann noch zustimmen, d.h. unsere Haltung muss dementsprechend förderlich sein.

* 13.5.: Venus (Stier) im Sextil zu Saturn (Fische)

Nach dem Sonne-Saturn-Sextil am 7.5. tritt nun der Planet der Liebesgöttin in diese förderliche Energie zu Saturn. Beziehungen und Partnerschaften können nun an Tiefe und Authentizität gewinnen, eingegangene neue Verbindungen haben eine große Chance, lange zu halten und große Tiefen zu erreichen.

Saturn in den Fischen verlangt nur, dass wir dabei auf unsere innere Stimme hören und uns keinen oberflächlichen, Seelen-losen Befriedigungen hingeben.

* 15.5.: Sonne (Stier) im Trigon zu Lilith (Jungfrau)

Ein weiterer positiver Aspekt zur Sonne bringt noch einmal die Gelegenheit, uns klar zu werden, was wir aktuell noch brauchen, um glücklich zu sein. Auch wenn das, was uns Erfüllung bringt, bisher in unserer Seelentiefe versteckt war, kommt es nun leichter an die Oberfläche. Erlauben wir uns zumindest, solche Impulse wahrzunehmen, auch wenn wir sie (vielleicht) jetzt noch nicht umsetzen können. Auch dann wird ein Samenkorn ins Bewusstsein gelegt, das wachsen wird.

* 15.5., 19:04 Uhr: Merkur (Widder) geht in den Stier (bis 3.6.) und

* 17.5.: Merkur (Stier) im Quadrat zu Pluto (Wassermann)

Im Stier wird der im Widder oft zu sehr mit einem bisweilen dickköpfigen Willen verbundene – oder sogar aggressive Verstand – nun ruhiger. Und sogar unser Ego beginnt nun das zu schätzen, was „das Leben“ im Mai bereits an Genuss und Lebensfreude gebracht hat.

Die bisher noch vorhandene Skepsis versiegt nun weitgehend. Doch braucht es dazu oft noch eine gewisse Bereitschaft. Diese bringt mit voller Intensität nun das fast gleichzeitige Quadrat des Verstandesplaneten zum großen Transformator Pluto. Wir erkennen an dem, was nicht so schön und gut läuft wie wir es eigentlich wollen, dass wir genau daran etwas ändern sollen. Denn nun führen solche Veränderungen leicht und schnell zum Ziel einer weitere Ausrichtung unseres Lebens an Freude und tiefer Befriedigung.

* 18.5.: Venus (Stier) in Konjunktion mit Uranus

Nun folgt dem vorausgehendes Treffen der Sonne mit Uranus am 13.5. eine Begegnung der Venus mit dem Inspirations-, Evolutions- und Revolutionsplaneten. Die „einfallenden“ Inspirationen betreffen nun besonders den Bereich unserer Beziehungen und Partnerschaften.

Erlauben wir der höheren Welt, ihr Licht besser in uns zu verankern, dann werden wir in einen neues, zutiefst beglückendes Miteinander geführt. Das kann auch größere Gruppen und ganze Gesellschaften betreffen. (Schwierig wird es wiederum nur bleiben, wenn die Existenz der spirituellen Welt außen vor gelassen wird. Denn diese darf dann nicht – auch nicht beglückend – eingreifen.)

* 18.5.: Sonne (Stier) in Konjunktion mit Jupiter

Und weiter geht es mit den glücksverheißenden Begegnungen. Wenn „der große Glücksplanet Jupiter“ – oft als „planetare Sonne“ bezeichnet – auf die Sonne selbst trifft, dann potenziert sich sein glücklich machender Einfluss auf unser gesamtes Leben. Und da hier das TKZ Stier ebenfalls den Hintergrund bildet, ist dieses Glück konkret auch im normalen Alltag und im körperlichen Bereich erfahrbar.

Sollte dich persönlich noch etwas daran hindern, so ist die Zeit nun ideal, um die Gründe dafür zu erkunden. Denn gleich am 20.5. erhalten wir eine weitere große himmlische Unterstützung. Pfingsten macht also in diesem Jahr seiner Bedeutung eines Licht-/ Bewusstseins-Erneuerungsfestes alle Ehre.

* 20.5.: Sonne (Stier) im Sextil zu Neptun (Fische)

Neptun wirkt hier besonders als Auflösungsplanet. Sein Einfluss hemmt die Dinge in unserem Leben, die nicht zu unserem Seelenweg und unserer Bestimmung gehören, uns also letztlich unglücklich bleiben lassen.

Was für eine Gelegenheit also, all das in den Tagen davor Erkannte loszulassen, das unserem Glück noch im Weg stand und sogleich die positive Folgen dieser „Trennung“ zu spüren. Und somit (wieder einmal) die unergründliche Mystik – und ihre Geschenke – zu spüren, die diese Schöpfung für uns bereit hält.

Wichtig ist dabei, sich dafür nicht in die inneren Welten oder in die Einsamkeit zurückzuziehen, sondern das Glück konkret im alltäglichen Leben und in unseren Beziehungen zu finden. Hierfür stehen genau an diesem Tag zwei weitere Konstellationen:

* 20.5.: Mars (Widder) in Konjunktion mit dem Aufsteigenden Mondknoten und

* 20.5.: Venus (Stier) im Trigon zu Lilith (Jungfrau)

Wenn der willensstarke Widder-Mars auf den Schicksalspunkt des Mondknotens trifft, dann bekommen wir oftmals konkret gezeigt, wo unser persönlicher Wille mit unserem Seelenwillen übereinstimmt und wo nicht. Und auch wo gewisse Dinge bisher passend waren, aber jetzt zurückgelassen und überwunden werden sollten. Nun geht es darum, das zu „wollen“, was für die kommende Zukunft in unserem Lebensplan steht. Haben wir die himmlischen Einladungen der letzten Wochen genutzt, um Lebensfreude und Glück zu erleben, dann wissen wir nun recht genau, was wir im Idealfall „wollen sollen“ – für eine persönliche und eine seelische Befriedigung.

Und wieder zeigt sich uns dafür die naturnahe und freiheitsliebende Lilith von ihrer unterstützenden Seite. Sie hilft uns dabei, die neuen Einsichten und kleinen glücklich machenden Dinge des Lebens (und Liebens) zu erkennen und umgehend in unseren Alltag zu integrieren.

Symbolisch sollte sich nun unser männlicher Teil überlegen, seine eventuell noch vorhandene Starrheit aufzugeben und sich den Impulse der weiblichen Seite hinzugeben. Das kann natürlich auch in unseren Beziehungen genauso angewandt werden.

Damit beginnt eine Zeit, in der sich unser Lebensgenuss (Stier) mit der unbändigen Lebensfreude und Leichtigkeit lichtvoll gelebter Luftzeichen verbindet.

* 20.5., 14:59 Uhr: Sonne geht in die Zwillinge (bis 20.6.)

Wie jedes Jahr beginnt mit dem Übertritt der Sonne in die Zwillinge die leichteste und lichtvollste Zeit im Jahreslauf. Die Tage werden immer noch länger, es wird weiterhin wärmer, die ersten Früchte reifen und der Herbst ist noch sehr weit weg.

Es ist nun die Zeit, nach draußen zu gehen, das Leben zu feiern, andere neue Orte zu erkunden und Freude – und auch Freunde – zu suchen und zu genießen.

* 22.5.: Sonne (Zwillinge) im Trigon zu Pluto (Wassermann)

Und wenn das eben Beschriebene noch nicht so richtig das eigene Leben durchdringen mag, dann steht nun die transformierende Kraft des Pluto auch diesbezüglich für eine Verbesserung zur Verfügung. Pluto führt uns stets tief in unser Inneres und weist uns dort aktuell auf das hin, was einer uns zugedachten Lebensfreude und einer ausgelassene Gemeinsamkeit mit Freunden noch im Weg steht.

Und gleich am Tag danach kann das durch Pluto Erreichte freudvoll erfahren werden:

* 23.5., 15:52: Vollmond im Schützen (Sonne in den Zwillingen)

Dieser Vollmond bringt in der Regel eine große Freude am Miteinander, an leichter und doch interessanter Kommunikation, an Reisen und am Erkunden neuer Angebote des Lebens. Eine typische Empfindung, die sich dabei gerne einstellt ist folgende: „Wow, ich habe gar nicht (mehr) gewusst, wie schön das Leben sein kann!“

Somit ist in diesem Jahr das Pfingstfest, das ja eine Durchlichtung unseres Seins bewirken soll, infolgedessen ein wahres Verstehen auf der Herzebene möglich wird, auch konkret in den himmlischen Ereignissen sichtbar. Freundlichkeit und Offenheit füreinander sind so leicht zu leben wie selten. Man schaukelt sich gegenseitig richtiggehend auf im Erhöhen der emotionalen Grundschwingungen. Es gibt dabei auch keinerlei störende Aspekte,

Fast unglaublich, dass diese Energie noch einmal massiv gesteigert wird durch:

* 23.5.: Venus (Stier) in Konjunktion mit Jupiter und

* 23.5.: Venus (Stier) im Sextil zu Neptun (Fische)

Nun treffen sich auch noch der kleine und große Glücksplanet im genussvollen Stier und sorgen dafür, dass unsere geistige Beweglichkeit und Leichtigkeit sowie unsere Lebensfreude auch noch durch materiell-körperlichen Genuss ergänzt werden. Es ist eine Zeit für die Liebe auf allen Ebenen, von der materiell-körperlichen Ebene über die seelisch-emotionale bis hin zur geistigen.

Neptun bringt uns dabei in die tiefste Mystik, verbindet uns also mit den tiefsten Seelengründen – oder löst all das auf, was einer erlebten Tiefe in Liebe im Wege steht.

Dem Erleben solch liebevoller Tiefen kann sich auch der Verstand kaum widersetzen. Noch weniger, wenn auch der persönliche Liebesplanet noch vor dem Ende des Tages in das Zeichen des Verstandes, die Zwillinge übertritt:

* 23.5., 22:29 Uhr: Venus (Stier) geht in die Zwillinge (bis 17.6.)

Die Leichtigkeit der Liebe ergänzt die Leichtigkeit, die uns die Sonne in dieser Zeit im Allgemeinen anbietet, weiter. Ein partnerschaftliches Zusammensein ergänzt sich nun ideal durch ein gemeinsames Erleben und Neubilden von Freundschaften. Die Zwillings-Venus-Zeit ist in ihrer beglückenden und zutiefst erfreuenden Zeit nicht zu überbieten, auch weil – selten genug – in diesem Jahr keine negativen Einflüsse ihre Geschenke überlagern.

Leben wir also das Leben und die Liebe nun so wie sie die Schöpfung uns anbietet, natürlich im Einklang mit unserer Seelenbestimmung. Ansonsten wirkt sich der seelische Tiefe fordernde Neptun doch noch auflösend und verhindernd aus:

* 23.5.: Jupiter (Stier) im Sextil zu Neptun (Fische)

Ein weiterer sehr förderlicher Aspekt für „Glück mit Tiefgang“. Oder auch ein Hinweis darauf, dass in der diesjährigen Zwillingsperiode oberflächliche oder Ich-betonte Handlungen noch weniger angesagt sind als sonst schon. Wenn wir bildlich die Welt in all ihren Aspekten umarmen, dann umarmen wir damit auch das Glück.

Sind wir offen für die Mystik, das Unerklärliche und für die Seelentiefe unseres Lebens, dann werden wir die entsprechenden positiven Schicksalskräfte in einer unglaublichen Stärke und Kraft erleben.

* 25.5.: Venus (Zwillinge) im Trigon zu Pluto (Wassermann)

Und wieder einmal mischt sich auch hierfür der „große Transformierer“ Pluto ein und zeigt einer zu oberflächlich und leichtfertig gelebten „Venus“, dass in uns auch eine Unterwelt, deren Herrscher er ist, existiert. Also dass das Leben mehr ist als äußere Freude, dass sich aber in der äußeren Freude sehr wohl auch die tiefe Unergründlichkeit des Seins widerspiegeln kann, wenn sie den Raum dazu bekommt.

Wenn wir all das noch nicht begreifen oder noch nicht leben können, dann greift Pluto – in Form des Trigons – in maximaler Sanftheit in unser Leben ein und zeigt uns, wo und wie es idealerweise „lang geht“.

Viele Paare können nun auch so leicht wie selten ihre karmischen Verbindungen erkennen, wertschätzen und gegebenenfalls erlösen.

* 26.5., 1:14 Uhr: Jupiter (Stier) geht in die Zwillinge (bis 9.6.2025)

Ein gutes Jahr lang fördert der Erweiterungs- und Glücksplanet nun die Kommunikation, Kontakte fallen leicht und können auch große positive Auswirkungen auf die finanzielle Seite des Lebens haben – wenn wir nicht zu oberflächlich und leichtfertig vorgehen.

Neue Beziehungen werden eingegangen und Beziehungen im anderer Form (gesellschaftliche Interessensgruppen) können uns nun großen Vorteil bringen.

Es ist eine Zeit der Kontakte und vieler gemeinsamer Unternehmungen mit einer großen Chance auf zahlreiche glückliche Begegnungen und Ereignisse.

* 28.5.: Merkur (Stier) im Sextil zu Saturn (Fische) und

* 29.5.: Mars (Widder) in Konjunktion mit Chiron

Wieder bringt der mit unserer Lebensbestimmung verbundene Saturn in den Fischen unserem Verstand die Gelegenheit, einzusehen, woran es liegen könnte, dass wir das große Glücks- und Freude-Angebot der vorhergehenden Wochen (immer) noch nicht für uns nutzen können.

Vielleicht ist ein Grund dafür, dass unser Ich-Wille noch nicht mit unserem Seelenwillen in Übereinstimmung ist. Wenn wir nun spüren, dass wie eigentlich glücklicher und freudvoller ins Leben gehen könnten und das aber noch nicht in unserem Leben umsetzen können, dann hilft uns Chiron nun, die damit verbundenen Traumata zu heilen und somit auf unserem Weg in eine tiefere Lebenszufriedenheit einen großen Schritt weiterzukommen. Bisweilen kann dafür etwas Unterstützung auch in Form anderer, helfender Menschen nötig sein.

* 31.5.: Merkur (Stier) in Konjunktion mit Uranus

Uranus gilt als die „höhere Oktave“ des Merkur, also unseres Verstandes. Somit gibt dieser Archetyp uns die Möglichkeit, unseren Verstand wieder mehr mit dem „Großen Geist“, mit dem Göttlichen, mit „Wakan Tanka“, mit der Ur-Weisheit oder wie auch immer diese Ebene des Seins genannt wird, zu verbinden.

Nun bietet sich uns noch einmal die große Chance, (noch mehr) zu erkennen, wie unser Verstand seine eigenen Grenzen überwinden oder diese zumindest weiten kann, so dass das Licht höherer Welten mehr und mehr durch uns hindurch scheinen und uns auf allen Ebenen durchlichten kann. Die Wirkungen dieses Lichts wollen in ihrer wohltuenden Präsenz jetzt auch im ganz alltäglichen Alltag erlebt werden.

*

Der nun folgende Juni bringt einerseits eine weitere Chance für große neue Ereignisse in unserem Leben, andererseits tauchen die Themen der nächsten Entwicklungsrunde auf, wodurch vor allem unverarbeitete Emotionen wieder in den Mittelpunkt rücken. Mehr dazu hier Ende Mai.

* * *   * * *

April 2024

Der April 2024 in der spirituellen Astrologie: ein Monat der (astrologischen) Superlative – Turbogang im Loslassen und Erneuern erst in der innerpsychischen, dann in der äußeren Welt

In vielfältiger Weise zeigt uns der Himmel im April immer wieder einen ähnlichen „vorgesehenen“ Weg: Erkunden, entscheiden was gehen darf und soll, dieses loslassen, dann unser Leben erneuern und in der Folge Heilung erfahren.

Einen weiteren Höhepunkt erreicht das langjährige evolutionäre Geschehen aktuell mit der engen Begegnung des Glücks- und Erweiterungsplaneten Jupiter mit dem Evolutionsplaneten Uranus am 21. April im Tierkreiszeichen Stier. (Das letzte Mal war dies am 8. Mai 1941 der Fall.) Der Stier weist darauf hin, dass die mit dieser energiereichen Konjunktion verbundenen Ereignisse eine große Auswirkung auf das materielle, körperliche und auch wirtschaftliche Leben haben werden.

Wohl damit wir uns genug Zeit bei der Vorbereitung auf den 21. April und auf die Tage danach einräumen, gibt uns Merkur mit seiner Rückläufigkeit vom 2. bis zum 25.4. ein deutliches Zeichen, nun nach innen zu gehen, aus den jüngsten Erfahrungen zu lernen und uns so in Ruhe auf eine neue Lebensphase vorzubereiten – persönlich und gesellschaftlich. Auch zum Plänemachen passt die Zeit bis zum 25.4., deren Umsetzung folgt danach.

* Dazu gibt es eine weitere totale Sonnenfinsternis im amerikanischen Raum zum Widder-Neumond am 8. April – mit dem Heiler Chiron bei Sonne und Mond, aber auch schon in der spannungsreichen Wirkung von Mars-Saturn (exakt am 10.4.). Mitten in der Rückläufigkeit des Merkur werden wir somit in unsere Tiefen geführt, so dass wir besser erkennen können, was für einen lichtvollen Neuanfang nötig ist.

* Mystisch eingefärbte Seelentage (zur Erkundung unserer psychischen Innenwelt, unserer Sehnsüchte und Träume) sind der 3.4. und der 29.4.

* Und auch der Skorpion-Vollmond am 24.4. ruft uns in besonders eindringlicher Weise dazu auf, die anstehenden inneren Transformationen nun anzugehen und uns zu bemühen, alte psychische Themen und Probleme aufzulösen.

* Heilungstage sind schon auch der 8.4., und insbesondere der 15.4. und der 20.4.

* Schicksalstage, also Tage, an denen wir die Kräfte des Schicksals besonders spüren, sind der 5.4. und der 17.4.

* Mit unserem Unterbewusstsein und Unbewussten kommen wir im April besonders oft in Verbindung, und zwar am 6.4., 12,4. 20.4., 21.4. und 25.4.

* Heftige Spannungstage sind der 8.4. und insbesondere der 10.4., aber auch die Tage vom 19. bis zum 21.4.

___

Betrachten wir nun die wesentlichen Planetenkonstellationen im April und ihre Themen im Einzelnen:

* 2.4., 0:14 Uhr: Merkur (Widder) wird rückläufig (bis 25.4.)

Wie immer wenn – etwa dreimal im Jahr für etwa drei Wochen – Merkur rückläufig wird, ist dies eine Zeit der Rückschau, Aufarbeitung und auch des Plänemachens für die Monate danach. Mit dem Tierkreiszeichen Widder als Hintergrund dreht sich dieses Mal vieles um das Thema Neunanfang.

„Was soll ich nicht weiter mitschleppen? Was will gehen? Was will stattdessen in mein Leben kommen, das vielleicht schon lange darauf wartete, berücksichtigt zu werden?“

Sich solche und ähnliche Fragen zu stellen, das ist vom 2. bis 25.4. besonders günstig und unterstützend. Gerade auch, weil wir im April relativ viele belastende Konstellationen haben, die viel Energie zur Bewältigung unbewusster Hemmungen und Blockaden – und die Ruhe dazu – anzeigen.

* 3.4.: Venus (Fische) in Konjunktion mit Neptun

Eine der schönsten Begegnungen im Tierkreis, dieses Mal noch dazu in den Fischen, dem Zeichen, das von Neptun beherrscht wird.

Bei diesem Treffen der beiden „Liebesplaneten“ potenzieren sich die hohen emotionalen Frequenzen, die von Venus und Neptun repräsentiert werden. Es fällt uns leichter als sonst unser Herz zu öffnen und die Welt in einer intuitiv-mystischen Verbundenheit wahrzunehmen. So sollten wir – persönlich, aber besonders auch gesellschaftlich – die Tage um den 3.4. herum nutzen, um darüber nachzusinnen, wie gegenseitiges Verständnis und Aufeinander-Zugehen verstärkt werden können.

Und gerade auch in der eben beschriebenen Rückläufigkeitsphase des Merkur können wir die größere Ruhe nutzen, um uns dem Liebespotenzial in uns zuzuwenden und unsere Liebesfähigkeit dann auch im Außen zu zeigen – anderen Menschen, Tieren, der Natur, aber auch Gott bzw. dem Spirituell-Göttlichen. Venus und Neptun decken alle diese Bereiche ab.

* 5.4.: Sonne (Widder) in Konjunktion mit dem Aufsteigenden Mondknoten

Dies ist der alljährliche Schicksalspunkt, der uns – aktuell im Widder – mahnt, mit viel Energie nach vorne zu schauen und alte destruktive und hemmende Faktoren und Ereignisse zu überwinden bzw. zu beenden.

In gewisser Weise wartet ein neues Jahr auf uns. Am 1. Januar und dann auch am 20. März beginnt dieses im Außen. Mit dieser Sonne-Mondknoten-Begegnung läutet die Vorsehung eine neue schicksalshafte Jahresperiode in unserem Inneren ein. In der Folge stellt sich die Schicksalshaftigkeit der Ereignisse nun anders, neu dar. Vieles ist neu zu bewerten, auch auf Grundlage alter Erfahrungen, vor allem jener, die zeigten: So geht es nicht.

Auch dir wird es nun leicht gemacht, dein Schicksal zu verändern.

* 5.4., 5:59 Uhr: Venus (Fische) geht in den Widder (bis 29.4.)

Wenn der Planet der Liebesgöttin von dem Zeichen ihrer Erhöhung nach einem letzten Glanzpunkt der Liebe (dem Tag ihrer Konjunktion mit Neptun am 3.4.), also von den Fischen Abschied nimmt, dann wird es im Liebesleben wieder konkreter, alltäglicher und tendenziell auch wieder aggressiver.

Einerseits zeigt sich darin nun wieder das, was zu erneuern und verbessern ist – ggf. auch durch Trennungen, andererseits braucht es nun wieder mehr Bereitschaft, verschiedene Interessenlagen aufeinander abzustimmen und teilweise neue Umgangsformen miteinander zu entwickeln und einzuüben.

Allerdings dringt durch die gleichzeitige Konjunktion der Sonne mit dem Aufsteigenden Mk. (siehe oben) das Thema Schicksalshaftigkeit in unsere Beziehungen und Partnerschaften ein, was natürlich wiederum die Bereitschaft zu Trennungen und Neuanfängen fördert – aber auch neue Chancen zu mehr Nähe bereithält. Doch auch hier gilt mit dem rückläufigen Merkur, die Entwicklungen erst ab dem 25.4. im Außen konkret werden zu lassen und bis dahin zu beobachten, wie sich dieses Thema in unserem ´Leben entwickeln mag.

* 6.4.: Venus (Widder) im Sextil zu Pluto (Wassermann)

Auch die heftigen Veränderungseinflüsse Plutos im förderlichen Sextil zum Liebesplaneten sollten aktuell erst mal im Innerpsychischen beobachtet werden, bevor Konkretes im Außen unternommen wird.

Es könnte ja sehr wohl sein, dass der erste Impuls nicht der optimale ist in deinem Sinn und auch im Sinne aller Beteiligten. Dennoch dürfen Erneuerungsimpulse nicht unter den Teppich gekehrt werden. (Dann bestünde im April erhöhte „Explosionsgefahr“.) Doch darüber nachsinnen, neue Wege suchen und finden, alten Beziehungen mit den nötigen Veränderungen eine neue Chance geben. Solcherlei sind passende und letztlich konstruktive Möglichkeiten, die wir haben, um gut durch den April zu kommen.

* 8.4., 20:20 Uhr: Neumond im Widder (Totale Sonnenfinsternis in Mittel- und Nordamerika)

Wie jedes Jahr steht der Widder-Neumond im Zeichen des Neuanfangs. Mit einer sehr langen, also intensiven und dunklen totalen Sonnenfinsternis in Nordamerika wird nun hierfür auch das Innere nach außen gekehrt. Dadurch wird natürlich vieles sichtbar, so dass im Sinn der anstehenden Erneuerungen auch das in unserer Tiefe Versteckte und sonst meist verborgen Bleibende nun den Erneuerungs- und Transformationsprozessen übergeben werden kann. Ein Ziel der Vorsehung ist dabei die Heilung. Darauf weist auch der folgende Aspekt hin:

* 8.4.: Sonne (Widder) in Konjunktion mit Chiron (Widder)

Am Tag des Neumonds und in der Tat genau während der Finsternis stehen die Sonne (und damit auch der Mond) in engem Kontakt zum „verwundeten Heiler Chiron“. Unsere „Verwundungen“, also alte Verletzungen, Traumata, Überholtes und Vergangenes werden in besonderer Weise sichtbar und können somit auch leichter losgelassen bzw. geheilt werden.

Zeige der Welt deine Freude an der neu entstehenden Leichtigkeit und genieße, dass du auf dem Weg zu kraftvoller Gesundheit bist – wie immer in diesen Apriltagen erst im Innerpsychischen, dann im Außen.

* 10.4.: Mars (Fische) in Konjunktion mit Saturn

So wie wir am 3. April eine der schönsten Planetenbegegnungen im Tierkreis hatten, so haben wir nun einen sehr schwierigen Aspekt: Mars und Saturn in den Fischen.

Wenn wir zu wenig Zeit mit der Klärung unserer Gefühle verbracht haben, wenn wir Wut und Ärger angestaut haben, wenn wir die nötigen Schritte zur Auflösung nicht gegangen sind, dann besteht jetzt große „Explosionsgefahr“. Bei einzelnen Menschen genauso wie in gesellschaftlichen Konflikten. Das ganze verbliebene destruktive Potenzial kann nun deutlichst sichtbar werden – und sich in der weiteren Unterdrückung oder Abwehr der Not-Wendigkeiten sogar noch verschlimmern.

Die positive Alternative wäre, nun mit allen Gedanken und Handlungen erst mal zu sich zurückzukehren, an sich zu arbeiten und erst dann daraus neue Strategien im Außen zu entwickeln.

* 12.4.: Sonne (Widder) in Konjunktion mit Merkur und

* 12.4.: Uranus (Stier) im Trigon zu Lilith (Jungfrau)

Mit Merkur bei der Sonne kann uns die Kraft unserer Gedanken so richtig bewusst werden – hoffentlich nicht durch „explosive“ Ereignisse in der Woche vorher, sondern aufbauend-konstruktiv. Dabei ist es wesentlich zu erkennen, dass wir die Schöpfer unseres Lebens sind und wir unsere mentalen Kräfte für das Böse, aber auch für das Gute einsetzen können.

Das gleichzeitige Trigon von Uranus – der „höheren Oktave des Merkur“ – mit Lilith bringt uns die hierzu nötigen Einsichten in die Struktur unserer Innenwelt mit all unseren Gefühlen und erleichtert es uns auch zu erkennen, wie wir damit konstruktiv umgehen können.

* 15.4.: Merkur (Widder) in Konjunktion mit Chiron

Die Einsichten aus den Prozessen an den Tagen vorher können nun durch Chiron in Heilung übergeführt werden. Der rückläufige Merkur bietet dabei die besondere Gelegenheit, tief in alte Prozesse vorzudringen und bisher Unerkanntes nun ans Licht des Bewusstseins und damit in die Heilungsmöglichkeit zu bringen.

Übung: Schließe mal die Augen, denke darüber nach, was sich in den letzten Wochen alles in deinem Leben gezeigt hat und entwickle daraus einen Plan für einen neuen heileren Lebensabschnitt.

* 17.4.: Venus (Widder) in Konjunktion mit dem Aufsteigenden Mondknoten und

* 19.4.: Merkur (Widder) in Konjunktion mit Venus

Nun kann das in den letzten Tagen Erreichte auch auf deine Beziehungen und ggf. deine Partnerschaft angewendet werden. Bis du gerade Single, ist dies wiederum eine Gelegenheit, neu zu überdenken, ob du daran etwas ändern magst – vielleicht zum Zwecke deiner Heilung und Ganzwerdung.

Mit Venus beim Aufst. Mk. werden die schicksalshaften Aspekte von Partnerschaften besonders deutlich, und wir erkennen leichter, was unsere Partner/innen in unserem Leben miteinander zu tun haben, ob sie uns unsere Entwicklungen spiegeln oder immer nur Desselben mehr. In letzterem Fall entsteht daraus idealerweise der Impuls, jetzt endlich ein befriedigenderes Leben zu erschaffen.

Interessanterweise wird der Gedankenplanet Merkur wieder rechtläufig bevor er den Mondknoten erreicht. D.h. wir sollen nun nicht mehr über Erneuerungen nachdenken, sondern sie ab dem 25.4. einfach mal zu leben versuchen.

In gewisser Weise schließt in diesem Jahr der Übergang der Sonne in das nächste Zeichen, den Stier, eine Phase in der anstehenden Entwicklung ab. Die neu beginnende Periode bringt uns sofort einige der energiereichsten Konstellationen im Tierkreis, besonders das Treffen von Jupiter und Uranus:

* 19.4., 15:59 Uhr: Sonne (Widder) geht in den Stier (bis 20.5.)

Die vier hellen Sonnen-Tierkreiszeichen (vom Stier bis zum Löwen) beginnen. Die Tage sind nun viel länger als die Nächte, die Sonne steigt bis zum 21. Juni jeden Tag noch höher am Himmel empor.

Wie in jedem Jahr weist uns die Natur nun den Weg, uns der Lebensfreude, dem Genuss sowie dem Feiern des Frühlings zuzuwenden. Genießen wir die Rückkehr der Wärme und damit des Lebens in der Natur. Unsere Körper sind so programmiert, dass sie die höherstehende Sonne, die Wärme der Luft und die Schönheit der sich entwickelnden Pflanzen nun besonders benötigen.

Beteilige dich daran, indem du oft nach draußen gehst, die Schönheit der Welt wieder mehr wahrnimmst und sie so oft wie möglich auch feierst, was seelisch besonders heilsam ist.

Doch hat die Sonne im Stier in diesem Jahr viel Mars-Energie im Gepäck und auch eine der beschwingtesten und nur etwa alle 14 Jahre – im selben Tierkreiszeichen sogar nur ca. alle 84 Jahre – stattfindende Konjunktion (Jupiter und Uranus):

* 19.4.: Mars (Fische) im Sextil zu Jupiter (Stier) und

* 20.4.: Mars (Fische) im Sextil zu Uranus (Stier) und

* 20.4.: Mars (Fische) in Opposition zu Lilith (Jungfrau) und

* 21.4.: Jupiter (Stier) in Konjunktion mit Uranus

Mars energetisiert die sowieso sehr energiereiche Konjunktion von Jupiter und Uranus noch weiter. Das fast gleichzeitige Trigon mit Lilith bringt unbewusste und – wie zu befürchten ist – wohl auch viele unaufgearbeitete Inhalte in die sichtbare Welt der Ereignisse.

Unter diesen Umständen haben wir Menschen jedoch einen besonders großen Einfluss darauf, ob sich Jupiter und Uranus befreiend und evolutionsfördernd auswirken oder ob alle vier Beteiligten zusammen (Jupiter, Uranus, Mars und Lilith) unsere Nerven bis zum Äußersten strapazieren. Es hängt von uns ab, ob die eigentlich positive Begegnung des Glücksplaneten mit dem Evolutionsplaneten in eine chaotische Energie kippt oder nicht. All das kann Menschen persönlich, aber auch ganze Gesellschaften oder sogar die Menschheit insgesamt treffen.

Andererseits kann Verdrängtes und Abgeleugnetes derzeit überhaupt nicht mehr weiter schlummern. Alles, was losgelassen und verarbeitet werden soll, kommt nun an die Oberfläche. Dies ist eine große Gelegenheit für einen Neustart – in einem erweiterten Bewusstsein und dadurch mit mehr Chancen auf ein glücklicheres Leben. Wir alle haben die Wahl.

Die Auswirkungen unser aller Entscheidungen dieser Tage auf das materielle, körperliche und auch wirtschaftliche Leben werden enorm sein.

Zwei weitere Aspekte machen den 21. April zu einem sehr außergewöhnlichen Tag:

* 21.4.: Venus (Widder) in Konjunktion mit Chiron

Die Vorsehung möchte uns wohl darauf hinweisen, dass sich die Bereitschaft zu einer Heilung in Beziehungs- und Liebesangelegenheiten günstig auf die eben beschrieben Zeit auswirkt. Und dass es dazu oft einen Neuanfang braucht – innerhalb von Beziehungen, um gemeinsam auf die nächste Stufe der Bewusstseinsevolution zu gehen oder in Form einer grundlegende Neuorientierung passend zu unserem aktuellen Bewusstsein.

* 21.4.: Sonne (Stier) im Quadrat zu Pluto (Wassermann)

Ein weiterer Hinweis, dass es nun Veränderung braucht. Denn wenn wir die anstehende Transformation zu einem genießerischen Leben in Liebe nicht hinbekommen, dann schickt Pluto uns aus unserem großen unbewussten Reservoir nun „aufklären wollende Spannungen“. Diese zeigen uns dann wiederum, dass es wie bisher nicht weitergehen soll und Veränderungen anstehen, die uns in mehr Glück führen sollen.

* 24.4., 1:48: Vollmond im Skorpion (Sonne im Stier)

Das eben Beschriebene ist auch Thema dieses besonders tiefgründigen Vollmonds, der immer noch den verstärkenden Einfluss des Skorpionherrschers Pluto im Quadrat aufweist (siehe vorheriger Eintrag). Wieder haben wir mit dem Vollmond im Doppelzeichen Skorpion/Adler die Wahl zwischen einer „niedergedrückten“, unbewussten Existenz und dem Überblick des fliegenden Adler-Bewusstseins in der Weite der Lüfte.

Wir können den Frühling mit seinen Angeboten in diesem Jahr also gar nicht so recht genießen, wenn wir uns nicht zu dem anstehenden evolutionären Schritt in unserer Seelenentwicklung entschlossen haben. Dann erst erhebt sich unsere Seele in die Lüfte und wir fühlen Freiheit und Erfüllung zugleich.

Gibt es in deinem Leben noch etwas, dass sterben muss, also dringlichst losgelassen werden sollte, um eine neue Freiheit zu erreichen?!

* 25.4.: Jupiter (Stier) im Trigon zu Lilith (Jungfrau)

Nach dem männlichen Herrscher der Unterwelt (Pluto) meldet sich nun auch die weibliche Lilith, die ebenso wie Pluto Zugang zu unseren seelischen Tiefen hat, und teilt uns mit, dass ohne ihre Mitwirkung kein äußeres Glück und auch kein gesellschaftlicher Erfolg möglich sind.

Wie sieht diese Mitwirkung denn aus? In erster Linie müssen wir bereit sein, unsere seelischen Tiefen anzuschauen, die Botschaften dort wahrzunehmen und deren Sinnhaftigkeit für unser Leben zu erkennen. Dann können wir unseren Verstand mit ins Boot holen und mit ihm zusammen ein erfüllteres Leben in einer neuen Ganzheiterschaffen. (Manche nennen diesen Vorgang auch Traumaheilung.)

* 25.4., 14:53 Uhr: Merkur (Widder) wird wieder rechtläufig

Und wir können mit dem eben Gesagten gleich beginnen! Denn wenn Merkur wieder rechtläufig durch den Widder geht, ist das eine ideale Zeit, um das in den letzten Wochen Erreichte sowie unsere Pläne in einen wohl bei den meisten von uns – zumindest in einem Teilbereich des Lebens – anstehenden Neuanfang miteinzubeziehen.

* 29.4.: Mars (Fische) in Konjunktion mit Neptun

Wieder ein Aspekt, der sehr lichtvoll gelebt werden oder uns aber auch in unseren Illusionen und Wahnwelten versinken lassen kann.

Am besten ist es, wenn wir diese Energie verwenden, um die nicht-rationalen, mystischen Bereiche unseres Seins, also auch unsere innerpsychischen Landschaften mit Mut und Vertrauen (vor)urteilsfrei weiter kennen zu lernen. Der Fische-Mars hilft uns dann auch dabei, die äußere mit der inneren Welt – unser Leben mit unserer seelischen Bestimmung – in einem größeren Einklang zu bringen.

Und das ist auch eine gute Grundlage für die nächste Zeit. Denn noch im April treten sowohl Venus als auch Mars in jeweils „ihr“ Zeichen ein. Der „Zustand“ dieser Archetypen in uns wird dann also besonders stark zur Geltung kommen:

* 29.4., 13:30 Uhr: Venus (Widder) geht in den Stier (bis 23.5.) und

* 30.4., 17:32 Uhr: Mars (Fische) geht in den Widder (bis 9.6.)

Venus blüht im Stier im wahrsten Sinn des Wortes auf. Wie die Blumen und Blätter in der Natur möchte die Liebesgöttin nun die Sinnlichkeit des Frühlings genießen. Mit einem starken, ihr ebenbürtigen Mars in seinem Zeichen, dem Widder, hat sie einen idealen Partner dafür.

Wir können nun Weiblichkeit und Männlichkeit in besonderem Einklang leben, so dass uns unser „Wille zur Liebe“ in der Tat in einen Zustand der Glückseligkeit heben kann.

Das ab dem 30. April anstehende keltische Jahreskreisfest „Beltane“ bietet für die kraftvolle Göttlichkeit in uns einen idealen Ausdrucksrahmen – in diesem Jahr noch mehr als in anderen Jahren.

Damit erhalten wir auch eine Art Belohnung für die vielen, oft für unseren Verstand sehr schwierigen Entscheidungen im April – wenn wir diese im Sinne der Bewusstseinserweiterung und der Liebe getroffen haben.

Ansonsten wird die äußere Welt (Mars) mit ihren „Notwendigkeiten“ die seelischen großen Möglichkeiten zu mehr Glück schnell wieder zunichte machen.

Aber wir können uns auch in diesem Fall neu aufraffen und vieles nachholen. Anders als in der linearen Verstandes-Zeit bringen die Rhythmen der Natur immer wieder neue Gelegenheiten hervor, die wir dann in einem neuen Anlauf nutzen können.

In diesem Sinn wünsche ich uns allen einen konstruktiven Monat April mit vielen uns wohltuenden Entscheidungen.

Wie es im Mai kosmisch weitergeht, das wird an dieser Stelle Ende April zu lesen sein.

* * * * * *

März 2024

Der März 2024 in der spirituellen Astrologie: Fulminanter Monatsbeginn, viel Inspiration im ersten Monatsdrittel und Aufforderungen zu Neuanfängen mit (mehr) Liebe ab dem 20.3.

Nach den vielen Aspekten und „Fingern des Schicksals“ im Februar mit ihren Hinweisen geht es im März darum, diese Hinweise in unser Alltagsleben umzusetzen. Fast alle Planetenaspekte und zwei weitere „Finger“ zu Beginn des Monats zeigen genau das an.

Die ersten vier Tage des Monats stehen dazu unter den Zeichen vieler unterstützender, förderlicher und glücksbringender Aspekte. Nun sollten wir uns inspirieren lassen und all die neuen Ideen und Einfälle annehmen, die in uns „hinein fallen“, und sie in unser Alltagsleben integrieren.

Noch an weiteren Tagen bis zum 10.3. bringen uns Uranus, Chiron und Lilith klare Anleitungen hierzu.

Im zweiten Monatsdrittel passiert nicht so viel am Himmel. Wir bekommen Zeit für die Integration des vielfältigen Geschehens im ersten Monatsdrittel. Darauf aufbauend werden jedoch ab dem 20.3. massive Neuanfänge von uns gefordert, vor allem zu dem Zweck, die Liebe in unserem Leben – und damit auf Erden – zu vermehren.

Nach den vielen mit Sonne und Merkur im TKZ Widder verbundenen Aspekten des Neuanfangs um den 20.3. herum (inklusive dem Frühlingsanfang) stehen besonders Venus und Mars in den Fischen im Mittelpunkt des himmlischen Geschehens. Mit Venus (ab dem 11.3.) und Mars (ab dem 23.3.) in den Fischen wird noch einmal betont, dass die Liebe in ihrer höheren Form nun besonders intensiv in unserem irdischen Alltag und auch innerhalb unserer Beziehungen gelebt werden soll.

Allerdings bringt Saturn am 22.3. eine kurze Phase der Überprüfung, ob wir oder auch die Gesellschaft, in der wir leben, die Voraussetzungen mitbringen für eine neue, glücklichere Phase. Dem Ergebnis entsprechend geschieht dann das weitere „Schicksal“. (Wir können uns zum besseren Verständnis Resonanzphänomene nach dem Geistigen Gesetz der Resonanz vorstellen.)

* Große Glückstage mit Sonne, Venus und Jupiter sind der 1.3. und der 24.3.

* Der März weist viele Inspirationstage auf, die vor allem auch zu Veränderungen bereit machen sollen: 3.3., 4.3., 9.3., 10.3., 21.3. und 28.3.

* Heilungstage sind insbesondere der 1.3., 7.3. und 20.3.

* Besonders mystische Tage sind der 8.3. und der 17.3.

* Ein Schicksalstag, also ein Tag, an dem wir die Kräfte des Schicksals spüren werden, ist der 19.3.

* Ein ebenfalls schicksalsträchtiger Prüfungstag ist der 22.3.: Eine seltene Begegnung, die mit Heilung und Schicksal zu tun hat, findet an diesem Tag statt. Dann begegnen sich der Heiler Chiron und der Aufsteigende Mondknoten im Widder. Wie können gespannt sein, was sich um diesen Tag herum im persönlichen und gesellschaftlichen Umfeld manifestieren wird. Wie auch immer es konkret aussehen mag, das Ziel ist stets Heil- und Ganzwerdung durch notwendige Neuanfänge.

* Auch der Fische-Neumond am 10.3. soll uns zu Neuanfängen mit mehr Liebe inspirieren.

* Und der Waage-Vollmond am 25.3. bringt uns erneut die Chance, mit mehr Liebe heilere Beziehungen zu beginnen oder bestehende Verbindungen damit zu erweitern.

___

Betrachten wir nun die wesentlichen Planetenkonstellationen im März und ihre Themen im Einzelnen:

* Zwei „Finger des Schicksals“ (auch „Fingerzeige Gottes“ genannt), die die Form eines langgezogenen Dreiecks haben, wirken vom Finger-reichen Februar noch in den März hinein. An deren Spitze steht immer noch Lilith mit ihren Themen der Emanzipation (im Allgemeinen, nicht nur der Frauen), von Freiheit und Selbstbestimmung. Und das ist das, was jetzt realisiert werden soll:

28.3. bis 3.3.: Finger des Schicksals mit Venus (Wassermann) und Chiron/Aufsteigender Mondknoten (Widder) an der Basis und mit Lilith (Jungfrau) an der Spitze – und im März folgt noch ein vierter:

3.3. bis 11.3.: Finger des Schicksals mit Mars (Wassermann) und Chiron/Aufsteigender Mondknoten (Widder) an der Basis und mit Lilith (Jungfrau) an der Spitze

Das Thema dieser Finger ergibt sich jeweils aus den beiden Basispunkten und der Spitze des Dreiecks, wobei diese Spitze beide Male von Lilith gebildet wird. Einer der beiden Basispunkte wird nacheinander von Venus und Mars eingenommen.

Somit ist das Ziel der Finger der Ausdruck der Jungfrau-Lilith in unser Leben hinein, was sich vor allem auf Heil- und Ganzwerdung durch Schattenintegration bezieht, wodurch mehr Glück und mehr Freiheit möglich werden. Chiron und der Aufsteigende Mondknoten am zweiten Basispunkt weisen auf ein schicksalshaftes, also vielleicht schon lange bestehendes Heilungsthema hin.

Wenn die eigenen dunklen Seiten immer nur in anderen gesehen werden, wird die Situation im Zusammenleben nur immer schwieriger. Dann ist dringlich ein Neubeginn angesagt (Widder). Es wird Zeit, dass mehr Menschen verstehen, wie ihre Wahrnehmungen und die Meinungsbildung auch innerhalb ihrer Beziehungen und Partnerschaften funktionieren. Das heißt konkret: Wir müssen mit Mars und Venus die Schattenintegration nun auch auf diese Bereiche unseres Lebens anwenden. Neue, bewusstere und damit sich freier, lebendiger und zugleich liebevoller anfühlende Beziehungen wollen und sollen sich entwickeln.

* 1.3.: Sonne (Fische) im Sextil zu Jupiter (Stier)

Der Monat März beginnt mit einem sehr schönen glücksverheißenden Aspekt. Die gefühlvolle und mystisch verbundene Fische-Sonne trifft im förderlichen Sextil auf den lebensfrohen und genussvollen Stier-Jupiter. So fällt es leicht, nun die höhere seelische mit der materiellen Welt zu verbinden und das göttliche Licht auch in unserem Alltag erstrahlen zu lassen.

Zu sehr im Materiellen verhaftete Menschen wenden sich idealerweise nun den weniger konkreten, träumerisch-mystischen Seiten des Lebens zu (etwa auch durch das Fasten). Menschen, die gerne in andere, höhere Welten fliehen, erkennen nun leichter die Wunder und Schönheiten, die auch im materiellen, irdischen Leben zu finden sind – vor allem, wenn sie sich dem zuwenden, also ihre Energie auf die Erde bringen.

Unterstützt wird diese Glückskonstellation durch den zweiten exakten Aspekt am ersten des Monats:

* 1.3.: Venus (Wassermann) im Sextil zu Chiron (Widder)

Wenn es im Alltag an liebevollen Begegnungen fehlt – etwa an Partner(inne)n oder guten Freunden oder Gleichgesinnten – dann schafft der Heiler Chiron nun leicht Abhilfe. Schau, welche Gelegenheiten dir das Leben aktuell bietet und habe Mut, auch in der Liebe neue („Wassermann-“)Wege zu gehen, also freier und im Bewusstsein deiner seelischen Bedürfnisse auf andere Menschen zuzugehen – oder in bestehenden Beziehungen mal etwas Neues auszuprobieren, was allen Beteiligten Freude bringen könnte.

* 3.3.: Merkur (Fische) in Opposition zu Lilith (Jungfrau)

Eine Gelegenheit, intensiver und klarer zu erkennen, was du in deinem Inneren versteckt bzw. in dein Inneres verdrängt hast, zum Beispiel weil es von deiner Umgebung abgelehnt werden könnte – obwohl es doch zu deinem Wesen gehört und auch gelebt oder entwickelt werden möchte.

Lilith will dich gerade jetzt darauf hinweisen wie unglücklich oder sogar depressiv dich solche Verdrängungen haben werden lassen. Erlaube dir also, dich wieder mehr der Umsetzung und Realisierung der Träume deines Herzens zu widmen.

* 3.3.: Venus (Wassermann) im Quadrat zu Uranus (Stier)

Venus und Uranus unterstützen an diesem 3.3. die Absicht der Vorsehung heiler zu werden und mehr Liebe zu leben. Durch Lilith wird dir – wie eben beschrieben – aktuell auch all das gezeigt, was du eigentlich lieben (und leben) solltest, aber verdrängt hast. Der revolutionäre Uranus inspiriert dich nun zusätzlich zu Lilith, deine eigenen Grenzen des Wohlverhaltens zu überschreiten. Vielleicht weil du erkennst, dass du dich verbogen und reduziert hast, um geliebt oder wenigstens akzeptiert zu werden – dies aber dennoch nie funktioniert hast. Denn wirklich zur seelischen Zufriedenheit geliebt werden geht nur, wenn man sich und sein Wesen zeigt und sich mitteilt.

Lass dich also von Uranus irgendwie – oft auf überraschende Weise – dazu inspirieren, dich heute bei passender Gelegenheit mehr und offener mitzuteilen.

* 4.3.: Merkur (Fische) im Sextil zu Uranus (Stier)

Deine Mitteilungsfähigkeit selbst wiederum wird derzeit ebenfalls von Uranus durch ein förderliches Sextil zum Gedanken- und Kommunikationsplaneten Merkur unterstützt.

Es ist dieses Sextil für unseren Geist und für die Kommunikation mit unserer Seele einer der schönsten möglichen Aspekte am Himmel. Unsere Gedanken werden durch „die höhere Oktave des Merkur“, also durch Uranus extrem gefördert und bisweilen in eine früher unvorstellbare Weite inspiriert. Wage es nun, weit und frei zu denken!

Ein „Triumvirat der Heilung“ zeigt sich am 7. und 8. März:

* 7.3.: Mars (Wassermann) im Sextil zu Chiron (Widder) und

* 7.3.: Sonne (Fische) in Opposition zu Lilith (Jungfrau) und

* 8.3.: Merkur (Fische) in Konjunktion mit Neptun

Nach Venus am 1.3. kommt nun ihre Ergänzung, der Mars in das förderliche und heilsame Sextil zu Chiron. Wenn zuerst im März Liebe und Glück im Mittelpunkt standen, gesellt sich nun idealerweise der Wille dazu, der Wille, diese glücklich-machende Liebe nicht wieder aufzugeben, sondern sie im Gegenteil bewusst zu fördern.

Das bedeutet auch, eine eventuell noch unterentwickelte emotionale Mitteilungsfähigkeit zu erkennen und in einen neuen, liebevolleren Bezug zu seinen eigenen Gefühlen zu kommen. Dies betrifft besonders Männer, denen ein Gefühlsausdruck oft aberzogen wurde, aber auch Frauen, die aus männlich dominierten Weltanschauungen „gesagt bekamen“, dass Gefühle etwas Ungutes seien, was unbedingt zu vermeiden bzw. zu verdrängen sei.

Lilith ist an diesem 7.3. die Garantin dafür, dass sich solche verdrängten Anteile nun kraftvoll melden.

Und Merkur, also unser Verstand erhält dabei mit Neptun sicherlich die „Lektion“, wie wichtig es ist, die emotionalen mystischen Weiten in uns wahrzunehmen, anzuerkennen und ihnen ggf. mehr Wertschätzung entgegenzubringen.

* 9.3.: Mars (Wassermann) im Quadrat zu Uranus (Stier)

Und so wie Venus am 3.3. nach ihrem Sextil zu Chiron bekommt Mars nach seinem Sextil zum Heiler Chiron am 7.3. nun die Gelegenheit, die erkannte Notwendigkeit einer heileren, also ganzheitlicheren Lebensweise durch neue Ideen zu ergänzen und umzusetzen. Dies erfolgt wiederum durch den inspirierenden Uranus.

Bisweilen lässt uns dieser Spannungsaspekt allerdings auch erkennen, wie sehr wir uns bisher durch die Abkehr von wesentlichen Aspekten von uns selbst geschadet haben. Das kann traurig sein, sollte uns aber nur umso mehr dazu auffordern, nun einen anderen, ganzheitlicheren Weg einzuschlagen – im Idealfall einen Weg mit größerer Authentizität und mehr Anerkennung unserer Seelenbedürfnisse.

* 10.3.: Sonne (Fische) im Sextil zu Uranus (Stier)

Und schon am 10.3. gesellt sich der Inspirationsplanet wiederum in einem förderlichen Sextil zur Sonne. Die neuen Ideen und ganzheitlich-heilsamen Vorstellungen wollen nun lichtvoll in die Welt hinaus „gestrahlt“ werden, also sichtbar werden. Sind die vielen Gelegenheiten des ersten Monatsdrittels genutzt worden, oder wenigstens ein Teil von ihnen, um uns ganzheitlicher zu erleben, dann wird nun deutlich, dass eine neue Phase unseres Lebens begonnen hat.

Das neue Wassermann-Zeitalter hat uns somit mit seinem Herrscher, dem Uranus, ein weiteres großes Geschenk zuteil werden lassen.

* 10.3., 5:02 Uhr: Merkur (Fische) geht in den Widder (bis 15.5., dort vom 1.4. bis 25.4. rückläufig)

Mit dem Übergang des Merkur in den Widder erleben wir, wie leicht und einfach die Erfahrungen der letzten Zeit nun gleich zu einem Neuanfang führen können. Unsere Gedanken (Merkur) bekommen durch den Mars-geprägten Widder eine große Wirkung im Außen und alles Neue fällt uns relativ leicht.

Merkur bleibt – wegen seiner diesjährigen Rückläufigkeit in diesem Zeichen – mit über zwei Monaten im Jahr 2024 besonders lange im Widder.

Damit wird die Intention der Vorsehung klar: Sie hatte uns im Februar u.a. mit den zahlreichen Fingern des Schicksals besonders viele Hinweise gegeben, was nun zu tun sei. Und mit den stark inspirierenden Heilungstagen (Chiron und Uranus) im ersten Monatsdrittel wurde uns die bestmögliche Vorbereitung zuteil, um nun in der langen Merkur-Widder-Periode mit einer klaren Ausrichtung des Verstandes all unsere Einsichten in eine grundlegende Erneuerung unseres Lebens einmünden zu lassen.

* 10.3.: Merkur (Widder) im Sextil zu Pluto (Wassermann)

Wie sehr dieses Ziel von den höheren Kräften gerade gefördert wird, zeigt sich auch im Pluto-Sextil zu Merkur gleich zu Beginn seines Aufenthalts im Widder. Die starke transformatorische Kraft Plutos dringt nun tief in unseren Verstandesbereich hinein. Und wenn wir bei Merkur-Aspekten mit anderen Planeten oft noch die Wahl haben, bleibt uns bei Merkur/Pluto meist nur eine Wahl: entweder die anstehenden Erneuerungen freiwillig anzunehmen oder sie durch die bisweilen sehr zerstörerischen plutonischen Einflüsse auf unser Leben annehmen zu müssen.

Wenn der 10.3. dir also wenig Inspiration und Freude am Neuen bringt oder sogar Angst davor auftaucht, dann versuche so gut wie möglich Verpasstes nachzuholen. (Zum Beispiel indem du die obigen Einträge vom 1.3. bis zum 10.3. noch mal liest, um die Ziele der Vorsehung noch besser zu verstehen und sie so doch noch besser in dein Leben hinein umsetzen zu können.)

* 10.3., 10:00 Uhr: Neumond in den Fischen

Auch dieser Neumondtag steht völlig unter dem Einfluss des Uranus, der um 0:00 Uhr sein Sextil zur Sonne und um 9:22 Uhr sein Sextil mit dem Mond zum Höhepunkt bringt, Letzteres also ein paar Minuten vor dem exakten Neumond-Zeitpunkt.

Der Fische-Neumond ist an sich ein mystischer, auf unsere Psyche und unsere tiefen Sehnsüchte ausgerichteter Neumond, der allerdings oft an unserem Bewusstsein vorbeigeht, vor allem wenn wir keine positive Einstellung zu unseren emotionalen Anteilen haben. Doch Uranus bringt seine Energien in diesem Jahr so kraftvoll in die Welt unserer Vorstellungen und Ideen hinein, dass unser Bewusstsein leicht einen intensiveren Kontakt zu den Welten unserer Seele bekommt.

Was für eine große Chance also, diesen Tag zu einem weiteren großen Schritt im Erkennen und in der Realisierung unseres Seelenauftrags, unserer tiefsten Wünsche und Sehnsüchte im Leben – und somit zu einem großen Schritt zu mehr Glück und Erfüllung werden zu lassen!

Und kurz danach schon schließt sich auch Venus der Fische-Energie an und bringt das im letzten Absatz gerade Beschriebene auch in unsere Liebes-Beziehungen und Partnerschaften ein:

* 11.3., 22:50 Uhr: Venus (Wassermann) geht in die Fische (bis 5.4.)

In den Fischen gilt Venus als „erhöht“, weil sie ihre Liebe hier nicht nur in den persönlichen, sondern auch in den universellen Raum hinein tragen kann. Unsere Liebe für eine Person verbindet sich nun mit einer Liebe zu vielem mehr, letztlich zum Universum und zum göttlichen Schöpfungsgeschehen im Allgemeinen.

Die Zeit mit Venus in den Fischen ist auch eine besonders emotionale Zeit, mit „großen“ Gefühlen und oftmals auch mit intensiv empfundener Liebe – letztlich zu Allem-was-ist. Es lohnt sich zu versuchen, nun (noch besser) auf den Ruf deiner Seele zu hören – der in Form deiner Träume und Sehnsüchte und von allem was dir sinnvoll und lohnenswert erscheint, zu dir kommt. Auch eine Tätigkeit, die sich direkt positiv auf andere Menschen auswirkt, kann nun zu dir finden bzw. sich in deinem Leben entfalten.

* 17.3.: Sonne (Fische) in Konjunktion mit Neptun

Weiter verstärkt wird die Wirkung der Fische-Venus kurz nach ihrem Eintritt in dieses Tierkreiszeichen durch die alljährliche Konjunktion der Sonne mit Neptun. Nun werden die Liebe und ihre Wirkungen deutlich sichtbar, und auch das, was wir – und eine Gesellschaft – mit Liebe erreichen können.

Daneben wird alles andere unwichtig – und löst sich in der Kraft des Neptun sogar oft ganz auf. Darum gilt Neptun auch als „Vernebelungsplanet“. Diese Auflösung des Nebensächlichen geschieht – wie hier verdeutlicht worden sein sollte –, um das Wesentliche umso klarer hervortreten zu lassen. Und das ist bei Neptun die göttliche Liebe, die die gesamte Schöpfung und somit auch uns Menschen durchströmt. Wir haben als Menschen aber die Wahl, dies zu erkennen oder zu verdrängen. Davon welche dieser beiden Alternativen wir wählen, hängt im wahrsten Sinn des Wortes unser Leben oder besser unsere Lebensqualität ab.

* 19.3.: Merkur (Widder) in Konjunktion mit dem Aufsteigenden Mondknoten

Wenn der Gedankenplanet Merkur auf den Schicksalspunkt des Aufsteigenden Mondknotens trifft, dann werden die Gedanken tiefgründig und bedeutungsvoll. Mit der Widder-Energie im Hintergrund erreichen wir nun besonders leicht Klarheit darüber, wozu das Leben uns ruft, also auch welches die nächsten Schritte sind, die wir nun im Einklang mit unseren Anlagen und unserer Bestimmung zu gehen aufgefordert werden. Neuanfänge sind sehr wahrscheinlich angesagt, und wir sollten versuchen, möglichst viel Mut dafür aufzubringen.

Wenn du deinen eigenen Weg gehen willst, dann darfst du nicht andere nach dem Weg fragen“, heißt es. Jetzt sagen dir die Sterne also deutlich, dass es angesagt ist, nur deine Seele, also dich selbst nach deinem zukünftigen Weg zu befragen.

* 20.3., 4:05 Uhr: Sonne (Fische) geht in den Widder (bis 19.4. / Frühlingsanfang)

Die Sonne im Widder zeigt immer eine Zeit des Neubeginns in der Natur an. In diesem Jahr ist dieser jahreszeitliche Neubeginn noch mit der Konjunktion der Sonne mit Neptun (am 17.3.) und einem Sextil zu Pluto verbunden. Somit soll jeglicher Neubeginn idealerweise auch die Liebe zwischen den Menschen vergrößern, und das auch noch mit der Urkraft der starken evolutionären Wassermann-Energie des Pluto im Hintergrund.

Wer auch immer und wo auch immer: Jede/r Mensch und jede Gesellschaft sind nun intensiv dazu aufgefordert, mehr Liebe zu wagen und in ihren gelebten Alltag zu bringen. Fangen wir bei uns selbst damit an!

* 20.3.: Merkur (Fische) in Konjunktion mit Chiron

Und wenn wir für dieses Liebes-Ziel der diesjährigen Sonne im Widder noch nicht die passenden Denkweisen und Überzeugungen haben, dann weist uns Chiron gleich in schmerzhafter Weise darauf hin.

Der Sinn seiner Hinweise ist natürlich, dass wir nun doch noch eine Welt wagen, in der mehr Liebe, Mitgefühl und Miteinander gelebt werden. Jetzt wird uns also klar gezeigt, wo wir selbst in unserem Denken dazu noch nicht fähig sind.

Achten wir zu diesem Frühlingsanfang also besonders auf all die Hinweise, die uns die Gelegenheit dazu geben, ein liebevollerer – und somit auch heilerer – Mensch zu werden.

* 21.3.: Sonne (Widder) im Sextil zu Pluto (Wassermann)

Pluto bringt aus dem Wassermann anstehende Ideen und Inspirationen zur Widder-Sonne, so dass schnell klar wird, wohin unsere Lebensreise nun gehen soll – und welche Art von Neuanfängen wir nun wagen sollten. Pluto aktiviert dazu auch tief in uns schlummernde Kräfte und Energien. Wenn wir diese nicht bewusst in das Neue umsetzen, fühlen wir uns oft so unruhig oder krank, dass wir das Bisherige in großen Teilen einfach nicht mehr weiter machen können.

* 22.3.: Venus (Fische) in Konjunktion mit Saturn

Nun überprüft der Schicksalsplanet Saturn, wozu der Mensch in den letzten Tagen bereit war. Umfasst diese Bereitschaft mehr Liebe und neue Wege, dann öffnet Saturn auch die Tore zu ihrer Umsetzung und es fällt uns leicht, unsere neuen Ideen und Vorsätze zu leben. Türen öffnen sich dann fast von alleine, und wir können nicht nur erkennen, sondern auch spüren, dass wir auf einem richtigen und guten Weg sind.

Fühlst du dich hingegen gerade an diesem Tag blockiert oder depressiv, dann geh in dich und schau, was nachzuholen ist. Gegebenenfalls sind einige Stunden oder auch ein paar Tage dafür zu reservieren. Und wenn das zu Hause nicht geht, dann mach einige Tage Kurzurlaub oder buche ein Seminar oder ein Retreat, wo du dir über die Wünsche deiner Seele klarer werden kannst.

Dabei hilft dir Mars in den Fischen nun ganz besonders:

* 23.3., 0:46 Uhr: Mars (Wassermann) geht in die Fische (bis 30.4.)

Nach seiner Phase vermehrter und intensiver Inspirationen im Wassermann tritt der Energieplanet nun in das Zeichen der Fische. Hier stellt er dir seine Energie zur Verfügung, so dass du tiefer mit deiner Seele und deinen innerpsychischen Landschaften in Kontakt kommen kannst – auch um vielleicht so manches, was diesbezüglich noch nicht erreicht wurde, aber erreicht sein sollte, in Ruhe nachzuholen.

Wenn die Sonne in den Fischen und auch Venus in den Fischen noch zu wenig Energie hatten, um hinderliche Blockaden für einen intensiveren Seelenkontakt aufzulösen, dann kann Mars das nun zustande bringen. Ist die bewusste Verbindung mit unserer Seele erst einmal hergestellt, dann können wir daraus Kraft und Energie schöpfen für das Überschreiten alter hinderlicher Grenzen in Richtung der universellen Liebe – und damit auch überholte Verbindlichkeiten aus der materiell-menschlichen Welt zurücklassen.

* 24.3.: Venus (Fische) im Sextil zu Jupiter (Stier)

Venus und Jupiter – die beiden Glücksplaneten – zeigen mit ihrem Sextil eine besondere Chance an, einen erfüllteren und glücklicheren Lebensabschnitt zu beginnen. Venus in den Fischen bringt uns hierfür die passende Menge an der dazu nötigen universellen Liebe, und der Stier-Jupiter kann die positiven Folgen dieser erweiterten Liebesfähigkeit gleich auf der materiellen und körperlichen Ebene sichtbar werden lassen. Das kann auch sehr günstige Auswirkungen auf unsere Gesundheit haben. „Das beste Heilmittel ist die Liebe“ heißt es ja. Diese Heilung kann sowohl auf die körperliche als auch auf die psychische Ebene bezogene sein.

* 25.3., 8:00: Vollmond in der Waage (Sonne im Widder) (Halbschatten-Mondfinsternis)

Die Widder-Sonne bringt die Energie des Neuanfangs und der Mond die Fähigkeit zur Verbundenheit und Liebe der Waage. Eine ideale Mondstellung, um neue Beziehungen und Partnerschaften einzugehen – oder wieder mehr Liebe und Wertschätzung in seine bisherige Partnerschaft zu bringen.

Schwache, aber positive Aspekte von Sonne und Mond zum Transformationsplaneten Pluto intensivieren die Bereitschaft und Energie dafür.

Bei einer Halbschattenfinsternis wird die Sonne vom Mond aus gesehen nur teilweise von der Erde bedeckt. Es erfolgt also von der Erde aus gesehen keine auffällige Verdunkelung der Mondoberfläche, so dass eine solche Finsternis meist übersehen wird – noch dazu wo sie, wie in diesem März, in Mitteleuropa erst in der Morgendämmerung stattfindet. Damit bleibt dieser Vollmond mit seinen Themen im Licht der Sonne, und wir brauchen keine Umwege über unser Unbewusstes zu gehen, um seine Angebote zu realisieren.

Der Monat März endet mit zwei Venus-Aspekten:

* 27.3.: Venus (Fische) in Opposition zu Lilith (Jungfrau) und

* 28.3.: Venus (Fische) im Sextil zu Uranus (Stier)

Mit zwei weiteren Fische-Venus-Aspekten geht der Monat März zu Ende.

Lilith in der Jungfrau macht uns über unsere Venus das Geschenk, uns genauestens darauf hinzuweisen, wo wir noch tief in uns Vergrabenes und Verdrängtes erlösen müssen – vor allem, um die wohltuende Wirkung eines offenen Herzchakras zu spüren.

Doch kann es sein, dass wir hierfür noch etwas Arbeit und Mühe – und Ich-Überwindung – aufbringen müssen. Wer hat schon Freude daran, seinen lieblosen Schattenanteilen gegenüber zu stehen, diese Aspekte von sich selbst also im Spiegel zu sehen?! Jedoch nur durch deren Bewusstwerdung und Akzeptanz können wir auch weiterkommen auf unserem Weg in die einzige Richtung, die Heil und Liebe bringt.

Uranus unterstützt uns dabei immerhin mit einem sehr förderlichen Sextil. Es fällt uns also relativ leicht, die neuen für uns vorgesehenen Wege zu erkennen und dann auch zu gehen – unsere Bereitschaft dafür vorausgesetzt.

Und diese Venus-Stellung kann sehr wohl auch wieder als Aufruf an uns verstanden werden, entsprechend unserem Bewusstsein und unseren Fähigkeiten die Welt zu einem schöneren Ort werden zu lassen – indem wir das in Liebe tun, wozu wir persönlich fähig sind.

*

Im April steht uns am 21.4. die Begegnung der aktiven und kraftvollen Planeten Jupiter und Uranus im Stier bevor. Zu dieser schicksalshaften Konjunktion mehr dann Ende März an dieser Stelle.

* * *   * * *

Februar 2024

Der 29-tägige Februar 2024 in der spirituellen Astrologie: Vorwärts in die Wassermann-Energie!

So häufig wie in diesem Februar-Artikel habe ich das Wort Wassermann wohl noch nie in einem Monatsbeitrag geschrieben. Die kosmischen Energien richten sich auf eine Häufung von Planeten in diesem Zeichen aus, die vom 17. bis 19.2. ihren Höhepunkt erreicht.

Sonne, Merkur, Venus und Mars stehen im Februar so nahe beieinander wie selten. Somit werden alle unsere persönlichen Lebensbereiche tangiert – mit einer sich bis zum 19.2. immer weiter verstärkenden Wassermann-Betonung.

Am Ende des Monats kommt mit einer stärkeren Planeten-Häufung in den Fischen sowie mit einem starken Saturn-Einfluss die „Belohnung“ zu uns – in der Hinsicht, dass Saturn uns gegebenenfalls in eine höhere Ebene der emotionalen Erfüllung voranschreiten lässt. Es lohnt sich im Februar also, den „Empfehlungen des Himmels“ zu folgen und in der Folge mehr Glück zu empfinden.

Daneben gibt es mehrere „Finger des Schicksals“, die darauf hinweisen, dass etwas geschehen kann im Sinne einer Heilung durch mehr Freiheit und Selbstbestimmung.

* Eine Erweiterung unseres Verstandes steht an folgenden Tagen an: 2.2., im Allgemeinen vom 5. bis 23.2., dann vor allem am 5.2., 10.2., 15.2. und 17.2. und dazu noch am 29.2.

* Auf eine eventuell anstehende Erneuerung unserer Partnerschaften und Beziehungen im Sinne der Wassermann-Freiheit wird an folgenden Tagen hingewiesen: 3. bis 7.2., 13.2., 16.2. bis 11.3., da besonders am 17.2., 22.2. und 25.2.

* Unsere Lebensenergie sowie unsere Willenskraft auf die anstehenden Ziele auszurichten, dieses Thema rückt in den Mittelpunkt am 8.2., im Allgemeinen vom 13.2. bis zum 23.3. und da besonders am 14.2. und noch einmal am 27.2.

* Heilungstage sind insbesondere der 5.2. und 15.2.

* Prüfungstage durch die Kräfte des Schicksals haben wir um den 28.2. herum.

Außerdem gibt es eine seltenere Begegnung, die ebenfalls mit Heilung und Schicksal zu tun hat: Am 19.2. begegnen sich der Heiler Chiron und der Aufsteigende Mondknoten im Widder. Wie können gespannt sein, was sich um diesen Tag herum im persönlichen und gesellschaftlichen Umfeld manifestieren wird. Wie auch immer es konkret aussehen mag, das Ziel ist Heil- und Ganzwerdung durch notwendige Neuanfänge.

* Auch der Wassermann-Neumond am 9.2. betont die weiter zunehmende Wassermann-Energie und schickt uns auf einen Weg größerer Freiheit und Selbstbestimmung.

* Der Jungfrau-Vollmond am 23.2. macht es uns leichter, die im Geist und in unserer Psyche erreichten Fortschritte auch in den praktischen Alltag zu bringen. Eine Zeit, in der viel Spirituelles im alltäglichen Leben in Erscheinung treten kann.

___

Betrachten wir nun die wesentlichen Planetenkonstellationen im Februar und ihre Themen im Einzelnen:

* Drei „Finger des Schicksals“ (auch „Fingerzeig Gottes“ genannt), die wie immer die Form eines langgezogenen Dreiecks haben, durchziehen den Februar. An deren Spitze steht immer Lilith, sprich die Themen Emanzipation (im Allgemeinen, nicht nur der Frauen), Freiheit und Selbstbestimmung:

30.1. bis 7.2.: Finger des Schicksals mit Sonne (Wassermann) und Chiron/Aufsteigender Mondknoten (Widder) an der Basis des Dreiecks und mit Lilith (Jungfrau) an seiner Spitze – und

13.2. bis 16.2.: Finger des Schicksals mit Merkur (Wassermann) und Chiron/Aufsteigender Mondknoten (Widder) an der Basis und mit Lilith (Jungfrau) an der Spitze – und

28.2. bis 3.3.: Finger des Schicksals mit Venus (Wassermann) und Chiron/Aufsteigender Mondknoten (Widder) an der Basis und mit Lilith (Jungfrau) an der Spitze – und im März folgt noch ein vierter:

3.3. bis 11.3.: Finger des Schicksals mit Mars (Wassermann) und Chiron/Aufsteigender Mondknoten (Widder) an der Basis und mit Lilith (Jungfrau) an der Spitze

Das Thema dieser Finger ergibt sich jeweils aus den beiden Basispunkten und der Spitze des Dreiecks, wobei Letztere dreimal von Lilith gebildet wird. Einer der beiden Basispunkte wird nacheinander von drei unterschiedlichen Planeten eingenommen: Sonne, Merkur und Venus (und Mars noch im März, mehr dazu dann im nächsten Monat).

Somit ist das Ziel der Finger der Ausdruck der Jungfrau-Lilith in unser Leben hinein, was sich vor allem auf Heil- und Ganzwerdung durch Schattenintegration bezieht, wodurch mehr Freiheit entsteht. Auch Chiron und der Aufsteigende Mondknoten weisen auf ein schicksalshaftes Heilungsthema hin.

Wenn die eigenen dunklen Seiten immer nur in anderen gesehen werden, wird die Situation im Zusammenleben nur immer noch schwieriger. Da ist dringlich ein Neubeginn angesagt (Widder). Es wird Zeit, dass mehr Menschen verstehen, wie ihre Wahrnehmung von der Welt und ihre Meinungsbildung funktionieren.

Das heißt konkret: Wir müssen die Schattenintegration nun im Alltag leben (Sonne), auch zusätzlich mit dem Verstand (endlich!) begreifen und somit wieder mehr freie und selbstbestimmte Verbundenheit und Liebe in einem höheren Bewusstsein leben (Venus im Wassermann).

* 2.2.: Merkur (Steinbock) im Sextil zu Neptun (Fische)

Wie immer, wenn der Verstandes-Merkur auf den mystischen Neptun trifft, ist eine Erweiterung unseres Weltbildes bzw. eine konkrete Integration eines Aspekts der Mystik dieser Welt in die Bereiche unseres Verstandes angesagt. Im Sextil geschieht dies fast von selbst. Wir haben das, was diesbezüglich geschieht, „nur“ als ein Angebot der Vorsehung zu erkennen und zu erlauben.

Wer weiß, vielleicht hat ein solches mystisches Angebot am 2.2. bei dir mit dem Lichtmeß-Tag oder dem keltischen Brigid/Imbolc-Jahreskreisfest zu tun!? Beschäftige dich doch auch mal mit der Bedeutung dieser Feiertage.

* 3.2.: Venus (Steinbock) im Trigon zu Lilith (Jungfrau)

Eine wunderbare Himmelsbegegnung, die uns daran erinnert, dass die Dinge einfach und leicht sein können – auch im Beziehungsbereich, wo so oft Eifersucht und Neid die Schwingung nach unten ziehen.

Die Jungfrau-Lilith zeigt uns einen heilsamen Umgang miteinander auf, und die Steinbock-Venus ist in der Tat in der Lage – auf Grund ihrer weisen Einsichten – die Integration von Liebe und Freiheit im Alltag in eine erneuerte Form des Zusammenlebens zu vollbringen.

Möchtest du dieses Mal diese himmlische Chance ergreifen?! Dann zeige Mut und Kommunikationsbereitschaft.

* 5.2., 6:09 Uhr: Merkur (Steinbock) geht in den Wassermann (bis 23.2.)

Nach seiner bisweilen schweren Zeit im Steinbock wird es nun leichter in unserem „Denkapparat“. Denn das Reich des Uranus, also der Wassermann, bringen neue, inspirierende Inhalte in unser Denken und unseren Verstand.

Nutzen wir diese knapp drei Wochen genau dafür. Das fällt dieses Mal auch noch besonders leicht, da bald Venus und Mars ebenfalls in den Wassermann übertreten.

Doch erst einmal trifft noch die Steinbock-Venus auf den Heiler Chiron:

* 5.2.: Venus (Steinbock) im Quadrat zu Chiron (Widder) und

* 5.2.: Sonne (Wassermann) im Sextil zu Chiron (Widder)

Wenn wir in unserem alltäglichen Leben zu wenig Liebe und keine Herzqualitäten an den Tag legen, dann weist uns Chiron nun auf die ungenutzten Chancen für ein besseres Leben hin bzw. darauf welches Leid so entstehen kann.

Doch versucht der heilende Chiron nun auch alles, um unser Selbst durch seien Anregungen in einen heileren Zustand zu bringen. Lausche auf das, was das Leben dir nun diesbezüglich bringt! Die auftauchenden Ideen können dir zunächst etwas schwierig zu verwirklichen erscheinen. Es lohnt sich jedoch, ihnen mal ein wenig nachzugehen.

* 5.2.: Merkur (Wassermann) in Konjunktion mit Pluto

Nachdem die Sonne noch im Steinbock auf Pluto getroffen war (am 20.1.), beginnt Merkur die drei Pluto-Begegnungen der persönlichen Planeten, Merkur, Venus und Mars im Februar.

Nun bekommen wir auch mit unserem Verstand einen Eindruck davon, dass eine fundamentale Veränderung unserer Gedanken und damit unserer Meinungen und Überzeugungen ansteht – persönlich und gesellschaftlich.

Als Voraussetzung sollten wir realisieren, dass wir immer mit einem sehr kleinen „Bild der Welt“ leben und dass diese Schöpfung noch unendlich viel Raum für uns zur Verfügung hat – und damit unendlich viele Erlebnisse und Gefühle. Folge deinem Seelen-Sehnen in eine neue Welt der Verwirklichung – jetzt ist dir mehr als sonst bewusst, wo es hingehen soll.

Nun kommen mit Venus auch unsere Vorstellungen von einem Miteinander und davon, was schön ist in der Welt in den Drang der Erneuerung:

* 6.2.: Venus (Steinbock) im Quadrat zum Auf- und zum Absteigenden Mondknoten (Widder bzw. Waage)

Steht Venus genau in der Mitte zwischen Alt (Abst. Mondknoten) und Neu (Aufst. Mk.), dann überschreitet der Planet der Liebesgöttin eine Schwelle – nun in Richtung „Neu“. Neuanfänge, eine neue Art des Miteinander ggf. auch nur in einem Teil deiner Beziehungen sowie bisher ungelebte Anteile von dir können nun deine Beziehungen oder deine Vorstellungen davon sehr positiv beeinflussen. Wenn du Single bist, dann kann sich jetzt auch daran leicht etwas ändern. Sei, wenn du das willst, offen und nach vorne ausgerichtet!

* 7.2.: Venus (Steinbock) im Trigon zu Uranus (Stier)

Und gleich nachdem Venus sich in das Neue aufgemacht hat, erhält sie in sehr harmonischer Weise Unterstützung vom inspirierenden Uranus. Mit beiden Planeten in Erdzeichen wirkt sich diese Unterstützung gleich direkt auch im alltäglichen Miteinander aus.

Erörtere nun zum Beispiel mit deinem/r Partner/in was ihr tun könnt, damit auch bei euch ein neuer, freudvoller, die Liebe vermehrender Wind weht. Oder lausche – besonders als Single – auf deine Seele, die vielleicht schon einen Schritt weiter ist als dein Alltags-Bewusstsein!

* 8.2.: Mars (Steinbock) im Sextil zu Neptun (Fische)

So wie Venus gerade vom inspirierenden Uranus beeinflusst wird, so trifft der Energie- und Willensplanet nun im förderlichen Sextil auf den mystischen und unsere universelle Liebe fördernden Neptun.

Auch hier stellt sich die Frage, wie wir unseren Alltag weniger profan, ernst, isoliert, also positiv ausgedrückt: heiliger/heilender, heiterer und verbundener gestalten können, wodurch fast schon automatisch die ewig präsente höhere Welt mehr und mehr in unser Bewusstsein einfließen kann.

* 8.2.: Sonne (Wassermann) im Quadrat zu Uranus (Stier)

Hat die ganze Inspirationsfreude des Himmels in den letzten Tagen bei dir noch nicht gefruchtet, dann kommt nun ein weiterer Hinweis auf deine anstehende Entwicklung in Form von nervigen Schwierigkeiten, die einen schon mal „aus der Haut fahren lassen“ können.

Aber wie immer, wenn wir eine schwierige Rückmeldung von der Welt bekommen, sollten wir nicht frustriert verzweifeln, sondern die Botschaft dahinter erkennen und anwenden. Denn im Reich der Seele ist es nie zu spät. Sie hat ja gewissermaßen unendlich viel Zeit. (Nur für unser Ich kann sich diese Zeit dann halt unangenehmer anfühlen als es möglich wäre.)

* 9.2., 23:58 Uhr: Neumond im Wassermann

Sonne und Mond verstärken die im Absatz vorher beschriebene Konstellation, weil nun beide Himmelskörper im Quadrat zu Uranus stehen. Mit dem Mond fühlen wir all dies noch intensiver. Vielleicht will uns die Geistige Welt ja nun noch besser auf die kommenden intensiven Wassermann-Tage und damit auf die Wassermann-Zeit im Allgemeinen vorbereiten.

Der Wassermann-Neumond mit seiner inspirierenden und einen Neuanfang symbolisierenden Energie ist hierzu ideal geeignet. In diesem Jahr geht es um noch mehr als sonst: Um einen Neuanfang in und mit der Wassermann-Energie im Geiste von Freiheit und ggf. auch von Spiritualiät.

Uns – endlich mal wieder (!?) – frei und unabhängig zu fühlen, das gehört ebenfalls zu diesem Neumond. Auch dazu „sagt“ Uranus, dass dies nur geht, wenn du dich von Altem, unnütz Gewordenem abwendest. Und das Faschings-Wochenende ist hierfür ideal geeignet. Hat Fasching einen seiner Ursprünge doch gerade in der Wassermann-Energie. Früher wurde der Wassermann wie der Steinbock von Saturn – mit seinen Saturnalien – beherrscht, seit der Entdeckung des Uranus im Jahr 1781 von ebendiesem Planeten.

* 10.2.: Merkur (Wassermann) im Quadrat zu Jupiter (Stier)

Dass unser neues Denken und Handeln leicht in Konflikt mit eigentlich überholten gesellschaftlichen Zielen gerät, ist naheliegend. Entsprechend diesem Quadrat ist es aber auch naheliegend, dass wir nun unsere neuen Einsichten auch zu gesellschaftlichen Einsichten werden lassen müssen – indem wir unseren möglichen Beitrag zur gesellschaftlichen Weiterentwicklung leisten.

Tun wir das, verringert es auch unsere inneren Spannungen, wenn eben das Alte im Außen von dem Neuen in uns verändert wird.

* 13.2., 7:04 Uhr: Mars (Steinbock) geht in den Wassermann (bis 23.3.)

Nach Merkur am 5.2. folgt ihm nun Mars in den Wassermann. Unsere Lebensenergie ist jetzt nicht mehr auf die Bewältigung des Alltags und gesellschaftliche Themen und Probleme hin ausgerichtet, sondern auf die inspirierende Erneuerung unseres Lebens. Es ist Zeit für neue Ideen und Vorstellungen. Diese werden dann die Grundlagen für später, wenn die Sterne dafür gut stehen dass wir diese Ideen realisieren und in den Alltag bringen. Ohne die aktuelle Zeit für Ideen und Inspirationen wüssten wir dann aber nicht, was wir in den Alltag bringen sollten – und haben dann ggf. das Gefühl, etwas verpasst zu haben.

* 13.2.: Venus (Steinbock) im Sextil zu Neptun (Fische)

Die unsere persönlichen Seiten repräsentierenden inneren Planeten Merkur, Venus, Mars und die Sonne gehen im Februar immer wieder abwechselnd Verbindungen mit äußeren, überpersönlichen Planeten und ihren Themen ein.

Nun tritt – nach Mars am 8.2. – Venus in das Reich der neptunischen Mystik und universellen Liebe. Ihr als Liebesgöttin fällt dies natürlich leichter als dem willensbetonten Mars.

So können wir nun über die Liebe in uns, die ggf. noch mehr zu entdecken ist, die größeren mystischen Bereiche dieses Daseins in unseren Alltag integrieren. Für Letzteres ist der Steinbock-Hintergrund von Venus ideal geeignet.

* 14.2.: Mars (Wassermann) in Konjunktion mit Pluto

Nach Merkur am 5.2. trifft nun der Energieplanet Mars auf den Herrscher der Unterwelt und potenziert damit noch seine Wirkung auf uns.

Diese Begegnung kann als erster Höhepunkt der neuen Ebene der Wassermann-Energie gesehen werden. Immerhin fand so ein Treffen der beiden Energieplaneten im Wassermann das letzte Mal im Jahr 1796 statt.

Man kann sagen, die Wassermann-Energie „explodiert“ nun förmlich in unser Leben hinein.

Das wird in politischer Hinsicht spannend, weil an diesem Tag Aschermittwoch ist und auch in partnerschaftlicher Hinsicht durch den Valentinstag.

Doch hat die himmlische Vorsehung in den letzten Wochen – wie oben immer wieder beschrieben – in intensiver Weise versucht, uns wohl auch auf diesen Tag gut vorzubereiten.

* 15.2.: Merkur (Wassermann) im Sextil zu Chiron (Widder)

Noch mehr als schon am 5.2. spielt der Heiler Chiron in den nächsten Tagen eine wichtige Rolle, die am 19.2. ihren Höhepunkt erreichen wird. Auf diese Konjunktion mit dem Schicksalspunkt „Aufsteigender Mondknoten“ will uns wohl der Verstandes-betonte Merkur nun vorbereiten.

So sollten wir Gedankenenergie darauf verwenden, was es in unserem Leben gerade braucht, um einen Schritt heiler zu werden, d.h. ganzheitlicher zu leben. Wie wir das umsetzen können, das haben die Planeten Uranus, Neptun und Pluto uns in den letzten Wochen mitzuteilen versucht. (Man könnte hier einen Großteil des bisherigen Artikels noch einmal zitieren.)

Holen wir also ggf. nach, was bei genauer Betrachtung in unserem Leben noch zu fehlen scheint oder was wir uns noch nicht trauen, zu leben oder gar anderen von uns zu zeigen.

* 16.2., 17:04 Uhr: Venus (Steinbock) geht in den Wassermann (bis 11.3.)

Mit diesem weiteren Übertritt eines Planeten in den Wassermann haben wir nun fast drei Tage vor uns, an denen Sonne, Merkur, Venus, Mars und Pluto sich im Wassermann befinden (bis zum 19.2. um 5:12 Uhr, wenn die Sonne in die Fische geht. Doch auch danach bleiben noch vier Planeten im Wassermann.)

Jetzt will auch die Liebesgöttin die neue Wassermann-Energie mit anderen Menschen erleben. Wir sollten sie dabei unterstützen, dann kann man davon ausgehen, dass es uns mit unseren Partner(inne)n gut geht.

So kommt nun neuer Wind in unsere Beziehungen. Lassen wir uns inspirieren und probieren wir aus, was allen Beteiligten gut tut.

* 17.2.: Merkur (Wassermann) im Quadrat zu Uranus (Stier)

Uranus, der Herrscher des Wassermann, lässt immer noch nicht locker. Sträubt sich etwas in uns gegen die neue Zeit mit ihren Energien, dann lässt uns Uranus nun im wahrsten Sinn des Wortes „alt aussehen“ – und das fühlt sich noch dazu nicht besonders angenehm an.

Aber auch hier wird unsere Bereitschaft, nun doch noch weiterzugehen, belohnt. Und einem Wassermann-Merkur fällt dieses Weitergehen immerhin besonders leicht.

Nutzen wir also die Zeit, um uns bewusst und schnell geistig zu bewegen. Dass vieles früher gut und nützlich war, heißt nicht, dass das jetzt auch noch so sein muss. Da warten wohl andere, neue und für die kommende Zeit viel passendere Denk- und Überzeugungsinhalte auf uns.

Lass dich inspirieren – wenn noch nicht geschehen, dann wenigstens jetzt!

* 17.2.: Venus (Wassermann) in Konjunktion mit Pluto

Die nächste – und vorläufig letzte – Wassermann-Konjunktion von Pluto steht an, nun mit Venus. Damit kommt die Wassermann-Energie mit ihrer transformierenden Kraft auch in unsere Partnerschaften und Beziehungen hinein. Neue Arten des Miteinander und erweiterte Konzepte von Beziehungen zeigen sich mit großer Kraft und Vielfalt.

Widerstand bringt nicht viel, außer langfristig eine große Erschöpfung. So ist es besser, mit der Zeit zu gehen und zu erkunden, warum deine Seele gerade jetzt ggf. mit (d)einem Partner bzw. (d)einer Partnerin zusammen sein möchte, also was sie in der neuen Wassermann-Periode erfahren will.

Dann kann das Leben plötzlich sehr spannend und interessant werden.

* 19.2., 5:12 Uhr: Sonne (Wassermann) geht in die Fische (bis 20.3.)

Mit diesem Übergang geht der erste der fünf Wassermann-Himmelskörper der letzten Tage in die Fische über.

Mit den Fischen betritt die Sonne das letzte Zeichen eines Tierkreiszyklus. Hier geht es um Reinigung und Auflösung dessen, was uns im neuen Durchgang (ab Frühlingsbeginn) hinderlich sein könnte. Darum haben wir zu dieser Zeit in vielen Kulturen eine „große Fastenzeit“.

Fasten fördert bekanntlich auch innere Wahrnehmungen, Visionen und den Realitätseindruck seelischer Welten. Und mehr Schlaf würde dazu führen, dass wir unsere Träume besser und realistischer wahrnehmen.

All dies steht in diesem Jahr im Dienste der neuen Energien. Nutzen wir die Fische-Zeit, um all das loszulassen, was einem unbeschwerten Leben noch entgegensteht – auch wenn es früher einmal sinnvoll und gut war. Jetzt gehen die Uhren im wahrsten Sinn des Wortes anders.

* 19.2.: Chiron (Widder) in Konjunktion mit dem Aufsteigenden Mondknoten

Das letzte Mal begegneten sich diese beiden Punkte im Horoskop am 10.8.2008 – damals im Wassermann, was auch auf die beginnende Wassermann-Zeit hinwies. Jetzt im Widder geht es konkret darum, die inzwischen gesammelten Erkenntnisse in Form eines Neuanfangs zumindest eines Teils unseres Lebens in die alltägliche Realität umzusetzen.

Mit den Mondknoten geschehen schicksalshafte Dinge für die gesamte Menschheit. Chiron zeigt uns wie immer auf, ob das jeweils – von Einzelpersonen und auch ganzen Gesellschaften – gewählte Schicksal noch Leid und Schmerzen umfassen muss, weil ohne sie noch keine Veränderungsbereitschaft besteht oder ob direkt in einen neuen und heileren Zustand übergegangen werden kann.

Es ist dies definitiv eine Zeit um weiterzugehen, auch wenn wir „die schönen alten Zeiten“ noch in der Erinnerung bewahren können, aber eben nicht in der Fortführung in der neuen Zeit.

* 22.2.: Venus (Wassermann) in Konjunktion mit Mars

Diese Begegnung bringt besonders Paaren eine große Gelegenheit für die Erneuerung ihres Zusammenseins. Dinge werden möglich, die bis dahin als unerreichbar galten.

Der sprichwörtliche „frische Wind“ weht nun durch die Wohnungen und Häuser – und wenn du bisher gedacht hast, dass eine Partnerschaft für dich nicht (mehr) in Frage kommt, dann kannst du dich eines Besseren belehren lassen. Andererseits kann es auch Schicksal sein, dass gerade jetzt Beziehungen auseinander gehen, die nicht mehr im Sinne der Seelenentwicklung beider Partner sind.

* 23.2., 8:28 Uhr: Merkur (Wassermann) geht in die Fische (bis 10.3.)

Nach der Sonne betritt nun auch Merkur die Fische und bringt die Themen dieses Tierkreiszeichens noch mehr in unser Bewusstsein. Unser Verstand wird nun offener für die Bereiche jenseits seiner Sphäre, was ihn demütiger, aber zugleich weiser werden lässt.

In den nächsten Tagen kommt Merkur der Sonne immer näher, was uns anspornen kann, die Wahrnehmung der Welten jenseits des Verstandes zum Beispiel auch durch Fasten zu verstärken. Fasten verstärkt bekanntlich die mystische, träumerische Seite in uns.

Fördern können wir dies aber auch durch phantasievolle Literatur, die uns mit oft märchenhaften Erzählungen hilft, die Welt unserer Seele besser kennen zu lernen.

* 24.2., 13:30: Vollmond in der Jungfrau (Sonne in den Fischen)

Die träumerische Fische-Sonne steht zu Vollmond zwischen Merkur und Saturn sowie zwischen den beiden Fixsternen Deneb und Fomalhaut. Der Mond steht in der Jungfrau, welche von Merkur beherrscht wird.

Dieser Vollmond ist immer auch eine große Chance, unsere Seelenbereiche mit unseren Alltagswelten zusammen zubringen. Doch ist die Chance, Themen und Inhalte aus den inner-psychischen und spirituellen Reichen in unser Leben zu integrieren, in diesem Jahr durch den Verstandes-Planeten Merkur und den Karma-Wächter Saturn, der Dinge dauerhaft werden lässt, besonders groß. Die beiden Fixsterne bei der Sonne weisen darauf hin, dass wir dazu unseren Mut zusammennehmen sollten – auf der Grundlage des Vertrauens in die höheren Ebenen – oder auch in Gott, wenn du es so ausdrücken magst.

Das dann Erreichte kann einen großen dauerhaften Einfluss auf unser weiteres Leben haben.

* 25.2.: Venus (Wassermann) im Quadrat zu Jupiter (Stier) und

* 27.2.: Mars (Wassermann) im Quadrat zu Jupiter (Stier)

Kurz nach ihrer Begegnung untereinander am 22.2. stehen Venus und Mars in einem Spannungsquadrat zu dem „großen Glücksplaneten“ und Gesellschaftsplaneten Jupiter. Dies kann ein Hinweis darauf sein, dass die neuen wassermännischen Energien und die dazugehörigen Formen von Beziehungen noch Widerstand im gesellschaftlichen Alltag erzeugen können – oder unsere eigene Bequemlichkeit sich gegen sie stellt.

Doch bekommen wir auch eine Ahnung davon, welche Nachteile mit dem Verharren in alten Denkweisen verbunden sind. Somit kann die Begegnung mit Jupiter auch als weitere Aufforderung dienen, das Glück in neuen Formen des Mann- und Frauseins und des Zusammenlebens zu suchen. Oder die bestehenden Verbindungen wieder mit mehr Energie, Freude und Experimentierbereitschaft zu bereichern.

* 28.2.: Sonne (Fische) in Konjunktion mit Merkur und

* 28.2.: Merkur (Fische) in Konjunktion mit Saturn und

* 28.2.: Sonne (Fische) in Konjunktion mit Saturn

Diese Begegnung von Sonne, Merkur und Saturn in den Fischen am selben Tag betont die Wichtigkeit von seelischen Inhalten und spirituellen Erfahrungen dafür, dass Saturn uns neue Türen in die Zukunft öffnet.

So kommt ein Thema der letzten Jahre wieder in den Vordergrund: dass ohne eine Hinwendung zum Spirituellen die Menschheit oder ein Teil davon in einer technologisch verbrämten Sackgasse der Seelenevolution landen könnte.

Nur wenn Seele und Ich nun Hand in Hand weitergehen, wird der karmische Wächterplanet seinen „Segen“ für eine ganzheitlich erfüllende und glückliche Zukunft geben.

* 29.2.: Merkur (Fische) im Sextil zu Jupiter (Stier)

Der Monat endet mit einem sehr günstigen Aspekt am Schalttag, der die hemmenden Einflüsse des Saturn vom Vortag schnell wieder versöhnlich werden lässt – vorausgesetzt wir haben Saturn einigermaßen im Sinne des vorherigen Absatzes zufriedengestellt.

Dann führt eine ggf. neue Verbundenheit von Seele und Ich schnell auch zu einem genussvolleren und schönen Leben.

*

Alles strebt nun nach vorne, und wir werden nun weiter in die neue Zeit geführt. Im März erfolgt dies vor allem im persönlichen Bereich, im April auch wieder im gesellschaftlichen. Mehr dazu hier Ende Februar.

* * *   * * *

Januar 2024

Der Januar 2024 in der spirituellen Astrologie: Ein weiterer Jahrhundert-Übergang auf dem Weg in das Wassermann-Zeitalter – ab 27.1. alle Planeten rechtläufig, also vorwärtsdrängend

Bis zum 20.1. steht kein einziger Planet in einem Luftzeichen und auch die Sonne nicht. Wenn man Pluto dazu nimmt – und das ist astrologisches Gebot – dann tritt das Fehlen jeglicher Planeten in Luftzeichen nun das letzte Mal für die nächsten 20 Jahre auf. Es wird also im Januar noch einmal so richtig irdisch und erdenschwer, vor allem in der ersten Woche – aber gleich unter der Oberfläche brodelt es gewaltig.

Dazu passt, dass das Jahr mit einem rückläufigen Merkur – also ohne große Beweglichkeiten – beginnt und dass bis zum Steinbock-Neumond am 11.1. die Spannungsaspekt im Horoskop überwiegen. Dieser Neumond drängt uns noch einmal zum Loslassen überholter und eher hinderlich gewordener alter Dinge und Angelegenheiten.</span

Mit den beiden Energieplaneten Mars (ab dem 2.1.) und Pluto im Steinbock (bis zum 21.1.) wirken die Energien extrem im Sinne von Strukturveränderungen im irdischen Bereich, also von gesellschaftlichen Strukturen und sind auch in unseren Körpern spürbar. Wieder und wieder werden unsere gewohnten Lebensweisen erschüttert, sollten sie der neuen Zeit noch nicht genügen, die ab dem 20.1. mit einem weiteren großen Schritt in den Vordergrund drängt.

Vom 10. bis zum 18.1. haben wir dann zum Ausgleich nur förderlich-harmonische Aspekte. Daraus wird deutlich, dass die Vorsehung uns in den ersten Tagen des Jahres noch einmal intensiv auf das hinweisen will, was nun noch unbedingt zu verändern ist.

Am 19.1. wird uns noch einmal eine Harmonisierung unseres äußeren Lebens mit unseren Seelenwünschen nahegelegt, bevor Sonne und Pluto im Wassermann uns dann weiter in die neue Zeit geleiten.

Auch der Löwe-Vollmond am 25.1. gibt uns die Gelegenheit, unser Leben weiter in Harmonie zu bringen.

Am 27. und 28.1. bekommen unser Verstand und unser Wille die Chance zur Erweiterung, um ebenfalls der neuen Zeit gerecht werden zu können. Und vom 27. bis 30.1. kommt hierzu noch einmal viel harmonisierende Energie in unser Leben.

Wir werden im Januar also immer wieder gefordert, bekommen aber auch viel Unterstützung, die wir ruhig einfordern können – zum Beispiel über Gebete.

___

Betrachten wir nun die einzelnen Planetenkonstellationen im Januar und ihre Themen:

* 1.1.: Venus (Schütze) im Quadrat zu Saturn (Fische)

Wenn der erste exakte Planetenaspekt eines Jahres gleich ein Saturn-Aspekt ist, kann man annehmen, dass etwas durch den Karma-Planeten geprüft wird – in diesem Jahr unsere Fähigkeit und Bereitschaft zur Liebe und zu den schönen Dingen des Lebens. Sind wir diesbezüglich weitgehend da, wo wir in unserer Entwicklung sein sollten – persönlich und als Menschheit – wird Saturn uns neue Türen und Möglichkeiten eröffnen. Wenn nicht, dann müssen wir auf die nächste Chance warten.

Was können wir also tun? Antwort: Das neue Jahr mit viel Liebe und eingebettet in schöne, wärmende Gefühle beginnen.

* 2.1., 4:07 Uhr: Merkur (Schütze) wird rechtläufig

Die letzte kosmisch verordnete Ruhephase des vergangenen Jahres geht zu Ende. Nun heißt es zu beginnen, die ersonnenen Pläne und die für notwendig erachteten Veränderungen einzuleiten und umzusetzen, um das neue Jahr kurz nach seinem Beginn gleich in die richtigen – d.h. konstruktiven und Hoffnung tragenden – Bahnen zu lenken. Das ist umso wichtiger, da von allen Planeten nun nur mehr Uranus rückläufig ist – und das auch nur noch bis zum 27.1. So nimmt die Entwicklung nach vorn schnell wieder Fahrt auf – und es soll doch in die richtige Richtung gehen!

* 4.1., 15:57 Uhr: Mars (Schütze) geht in den Steinbock (bis 13.2.)

Mit dem Steinbock-Mars geht nun noch mal ein Energieschub durch die Strukturen dieser Welt – und auch durch unsere physischen Körper. Denn die beiden Energieplaneten – der persönliche Mars und der überpersönliche Pluto – befinden sich bis zum 21.1. das letzte Mal für über 200 Jahre zusammen im Steinbock. Wir können erwarten, dass sich die Vorsehung also noch einmal besonders „anstrengt“, um die für die kommende Wassermann-Zeit nötigen Erschütterungen und Destabilisierungen in die Wege zu leiten.

Ein wichtiger Rat, der Unangenehmes verhindern kann: Jetzt möglichst allen Widerstand gegen innere Impulse los lassen und mit dem „Strom der Seele“ schwimmen!

* 6.1.: Sonne (Steinbock) im Quadrat zu Chiron (Widder)

Der eben beschriebene Rat wird sich gleich als nützlich erweisen, wenn Chiron mitttels eines spannungsvollen Quadrats die Sonne, also unsere gesamte Selbst-Struktur in eine ganzheitliche Richtung drängt. Was also in uns auf eine Umsetzung wartete und bisher nicht oder zu wenig in die Welt gebracht wurde, drängt jetzt nach außen. Auch hier heißt es nun, diesen Impulsen zu folgen. Mit Mars und Pluto im selben Zeichen wie die Sonne wird der Veränderungsdruck in den nächsten 14 Tagen enorm sein – und jeglicher Widerstand schmerzhaft.

Es folgen zwei weitere Quadrate:

* 7.1.: Venus (Schütze) im Quadrat zu Lilith (Jungfrau)

Einen einseitig auf das Schöne und Positive ausgerichteten Geist – unter Verdrängung des Not-Wendigen – mag die auf Ganzheit und Heilung ausgerichtete Lilith in der Jungfrau gar nicht. So können unser Optimismus und unser positives Denken schon mal ins Wanken kommen – jedoch immer mit dem Ziel tiefer, weiter, ganzer zu werden – und die Welt nicht mehr durch eine rosarote, sondern eine ganzheitliche Brille zu sehen, wenn es denn noch eine Brille sein muss, weil die Erleuchtung, also die Wahrnehmung der höheren Wahrheit noch in der Zukunft liegt.

* 9.1.: Merkur (Schütze) im Quadrat zu Neptun (Fische)

Auch das nächste Quadrat bringt unser Selbstverständnis ganz schön ins Wanken. Neptun löst nun unsere selbst gezimmerte „schöne Verstandes-Welt“ auf und konfrontiert uns mit unseren inneren Realitäten – auch mit unseren Traumata, Verletzungen und mit zu engen, also Angst erzeugenden Denkmustern und Meinungen.

Erlauben wir nun dem Mystischen, Magischen und Träumerischen dieser Welt unser Leben mehr mitzubestimmen und erkennen wir in Klarheit, dass wir all dies AUCH sind!

* 10.1.: Sonne (Steinbock) im Trigon zu Uranus (Stier)

Dieses günstige Trigon mit Uranus weist uns darauf hin, dass wir durch Bewusstseinserweiterung und der Einladung an die Kräfte der Inspiration, uns zu „besuchen“, nun viele Vorteile erhalten können. Dass vielleicht völlig Überraschendes und bisweilen Schockierendes geschieht, zeigt nur, dass wir dabei sind, uns wirklich für die kommende Wassermann-Zeit zu öffnen.

* 10.1.: Mars (Steinbock) im Sextil zu Saturn (Fische)

Und wie schon am 1.1. beobachtet der „Karma-Planet“ Saturn wieder intensiv unser Leben. Nun wird er – entsprechend unserer Bewusstseins-Errungenschaft der letzten 10 Tage – die Weichen in unserem Leben demgemäß stellen. Und dafür sorgen, dass die Schöpfungsenergie die dazugehörigen Strukturen in unserem Leben entweder stärkt oder umstürzt und/oder neu zu uns bringt – je nachdem, was wir aktuell zur Weiterentwicklung benötigen.

Wenn wir noch etwas nachzuholen haben, dann wird sich ein Gefühl der Unzufriedenheit mit der aktuellen Situation oder mit Aspekten davon einstellen. Der einzige Weg zur Verbesserung: jetzt noch nachholen, was nachzuholen ist.

Mit folgendem Aspekt und dem gleichzeitigen Neumond wechselt das Geschehen im Januar von großen Spannungen zu vorwiegend harmonischen Konstellationen:

* 11.1.: Sonne (Steinbock) im Quadrat zum Auf- und zum Absteigenden Mondknoten (Widder bzw. Waage)

Eine Quadrat-Stellung mit den beiden Mondknoten zeigt immer einen oft schicksalshaften Schwellenübergang von Altem zu Neuem an. Die Steinbock-Sonne wendet sich nun von alten, überholten Lebensverhältnissen ab und will nach vorne schauen. Sie steht ab jetzt näher beim Aufsteigenden Mondknoten als beim Absteigenden. Ersterer steht im Widder, was weiter den Drang zu Neuanfängen befördert.

Und auch der Neumond am selben Tag weist in diese Richtung.

* 11.1., 12:57 Uhr: Neumond im Steinbock

Sonne und Mond im Einklang – nun beide auf den Aufsteigenden Mondknoten im Widder hin gerichtet.

In jedem Jahr stellt dieser Neumond die Aufforderung dar, darüber nachzusinnen, welche unserer Lebensstrukturen noch sinnvoll sind und welche aufgegeben oder erneuert werden sollten. Aus den bisherigen Ausführungen zum Januar sollte hervorgehen, dass diese Aufforderung in diesem Jahr extrem verstärkt in unser Leben tritt.

Mars und Pluto unterstützen diese Bewegung sowieso sehr stark, die Mondknoten deuten auf eine schicksalshafte Bewegung nach vorne hin. Das dazu wirksame Sonne/Mond-Trigon zu Uranus betont die dabei wichtige Rolle der Bewusstseinserweiterung und Öffnung, und das Quadrat zu Chiron zeigt die Notwendigkeit an, ganzheitlicher zu leben – oder alternativ dazu zu leiden.

Folgende beiden Trigone wirken besonderes in unsere Beziehungen hinein:

* 11.1.: Venus (Schütze) im Trigon zu Chiron (Widder)

Heute rücken die Seiten unserer Beziehungen in den Mittelpunkt, die noch einer Heilung bedürfen. Durch den beteiligten Schützen sind dies besonders auch Konzepte, Vorstellungen und Meinungen zu unseren Partner(inne)n bzw. auch zu unserem Single-Dasein und dazu ob Letzteres noch passend ist.

Es kann nun auch klar werden, dass wir in unseren Beziehungen noch nicht richtig wahrgenommen werden. In der Folge kann eine Intensivierung unserer Partnerschaften durch mehr Nähe und mehr Aufmerksamkeit auf den anderen stattfinden.

* 12.1.: Mars (Steinbock) im Trigon zu Jupiter (Stier)

Sicher auch in Folge der „Vorarbeit“ durch Chiron können unsere Beziehungs- und Partnerschafts-Strukturen nun in besonders vorteilhafter Weise erweitert werden. Was bisher unmöglich schien, wird nun greifbar. Vorausgesetzt wird nur ein wenig Weisheit bei der Beurteilung dessen, was wir idealerweise wollen sollten und welche Wünsche eher unrealistisch sind oder langfristig gar schädlich für uns sein werden.

Ab dem 14.1. befinden sich für eine Woche Merkur und Mars und auch die Sonne und Pluto im Steinbock. Noch einmal richten sich somit alle kosmischen Energien auf unsere irdischen Strukturen und Verhältnisse und auf deren maximale Veränderung, wenn das im Sinne der Weiterentwicklung nötig ist:

* 14.1., 3:49 Uhr: Merkur (Schütze) geht in den Steinbock (bis 5.2.)

Nach seinem durch die Rückläufigkeit im Dezember bedingten erneuten Aufenthalt im Schützen setzt der Gedanken- und Kommunikationsplanet Merkur ab jetzt seinen Weg im Steinbock fort. Damit beginnt erneut eine Zeit, in der wir Oberflächliches verlassen und uns mit der Weisheit an sich beschäftigen sollten. Denken wir über damit verbundene Themen nach, sprechen wir mit anderen darüber und lesen entsprechende Literatur.

Auch ist nun eher Zurückhaltung in unseren Mitteilungen angesagt. Nur was wirklich Sinn macht, sollte weitergegeben werden. (Denken wir doch auch mal darüber nach, welche Teile der Smartphone-Benutzung uns wirklich gut tun und wirklich nötig sind und reduzieren wir das Belanglose daran.)

Es folgen viele Steinbock-Aspekte, die das Geschehen weiter energetisieren:

* 16.1.: Sonne (Steinbock) im Sextil zu Neptun (Fische)

Ein Tag zum Nachsinnen darüber wie wir unsere Träume oder ein Stück unseres erkannten Seelenauftrags in unser Alltagsleben einbauen könnten. Ganz von selbst würde unser Leben dann sinnvoller, innerlich reicher und erfüllender werden.

* 18.1.: Merkur (Steinbock) im Sextil zu Saturn (Fische) und

* 19.1.: Merkur (Steinbock) im Trigon zu Jupiter (Stier)

Merkur in Beziehung zum Erweiterungsplaneten Jupiter und zugleich zum Begrenzungsplaneten Saturn – beides in harmonisch-förderlicher Weise. Anders ausgedrückt: Es liegt an uns, welchen Weg wir jetzt wählen und in welcher Form. Die zwei Wege in positiver Form wären in etwa folgende:

Eine Begrenzung der Bedeutung der äußeren Welt für uns würde zur Aufwertung der inneren Welten und damit – für die meisten Menschen in unserer Gesellschaft zu einer Chance für ein neues, harmonischeres Gleichgewicht führen.

Mit dem Stier-Jupiter können wir jedoch auch erkennen, was uns in der äußeren Welt nun besonders gut tun würde und wie wir unser Leben besser genießen können.

* 19.1.: Venus (Schütze) im Quadrat zu Neptun (Fische)

Durch diese Konstellation wird uns – vielleicht auch schmerzlich – bewusst werden, dass eine Liebe, die nur im persönlichen Rahmen denkt und fühlt, schnell zu eng werden könnte. Sie könnte sich dadurch in der Tat auch selbst begrenzen oder sogar in die Auflösung bringen.

Liebe heißt eben oft auch groß zu denken und zu fühlen, in die Weite zu gehen und letztlich auch mal das gesamte Universum in seine Dankbarkeit mit einzuschließen.

* 20.1., 14:45: Sonne (Steinbock) in Konjunktion mit Pluto

Jedes Jahr einmal trifft die Sonne auf Pluto. Dies wird heute für weit über 200 Jahre das letzte Mal im Steinbock geschehen. Zusammen mit der sonstigen Steinbock-Betonung – besonders auch durch den Mars – kommt diesem Tag also eine besondere Bedeutung zu. Wahrscheinlich wiederum in Form eines letzten starken Impulses zur Veränderungen der Strukturen, die immer noch aus der alten Zeit „übrig geblieben“, aber dennoch zu verändern sind.

Bereits 20 Minuten später tritt der Übergang bei der Sonne und 11 Stunden später bei Pluto ein:

* 20.1., 15:06: Sonne (Steinbock) geht in den Wassermann (bis 19.2.)

Damit beginnt das letzte der vier dunklen Tierkreiszeichen mit langen Nächten und kurzen Tagen. Doch die Tage sind bereits deutlich länger als früher im Januar. Immerhin fällt auch Lichtmess (keltisch: Brigid, Imbolc) in dieses Sonnenzeichen.

In diesem Jahr steht dieser alljährliche Übertritt in enger zeitlicher Verbindung mit dem Eintritt Plutos in den Wassermann, was eher ein Jahrhundert- als ein Jahresereignis ist wie bei der Sonne. So wird nun wohl die Bedeutung des sog. Wassermannzeitalters, das in Form von mehreren Stufen Schritt für Schritt beginnt, im Lichte der Sonne noch deutlicher werden. Achten wir jetzt besonders auf die Zeichen dieser Welt!

* 20.1.: Mars (Steinbock) im Trigon zu Lilith (Jungfrau)

Zwischen dem Eintritt der Sonne und dem des Pluto in den Wassermann wird der Steinbock-Mars durch Lilith dazu aufgefordert, noch mal seine Energie einzusetzen, damit wir in die eigenen psychischen Tiefen blicken und dort Bewusstwerdungsprozesse in Gang setzen oder weiterführen, die vor allem die Auflösung von Hemmungen und Blockaden in der Selbstentfaltung zur Folge haben sollen. So wird es uns noch leichter fallen, alte Strukturen zu verlassen und uns dem Geist des Wassermann-Zeitalters anzuschließen.

* 21.1., ab 1:57 Uhr steht Pluto im Wassermann (bis 2.9., dann wieder am dem 19.11. für 20 Jahre)

Im Jahr 2023 befand sich Pluto für gut zwei Monate schon mal im TKZ Wassermann, für knapp zehn Monate wirkte der Transformationsplanet noch im Steinbock an den Veränderungen gesellschaftlicher, persönlicher und körperlicher Formen und Strukturen. Im Jahr 2024 ist es umgekehrt: Nur gut zwei Monate – von Anfang September bis Mitte November – steht Pluto noch mal im Steinbock, davor im Wassermann und auch danach, und dann gar 20 Jahre lang – ein großer und wesentlicher Schritt in das sogenannte Wassermann-Zeitalter.

Was das wirklich für uns persönlich bedeutet wird uns in den folgenden Jahren mehr und mehr bewusst werden, und wohl auch, welch fundamental unterschiedliche Wege die Menschheit und jede/r von uns nun gehen kann.

Wir können in der Tat sehr gespannt sein, was geschehen wird und wie uns das alles zeigen wird, warum wir gerade in dieser Zeit jetzt und hier inkarniert sind..

* 23.1., 9:49: Venus (Schütze) geht in den Steinbock (bis 16.2.)

Kaum haben Sonne und Pluto den Steinbock verlassen, begibt sich der Planet der Liebesgöttin in diesen Bereich des Tierkreises – und trifft dort am 22. Februar auf den Mars.

Was gerade noch Thema von Sonne und Pluto war, also die Umgestaltung der Welt im Allgemeinen, tritt nun in den persönlichen Bereich unserer Beziehungen und Partnerschaften sowie in das, was unser Leben schön und wertvoll erscheinen lässt.

Was brauchen diese Bereiche unseres Lebens nun besonders? Was ist zu tun, um für die Liebe und die schönen Dinge des Lebens auch im Außen günstige Voraussetzungen zu schaffen?

Mit dem Energiegeber Mars und dem Gedankenplaneten Merkur ebenfalls im Steinbock sind die Voraussetzungen dafür, diesbezüglich einen guten Schritt weiterzukommen, in diesem Januar und Februar besonders hoch.

* 24.1.: Merkur (Steinbock) im Trigon zu Lilith (Jungfrau)

Vor vier Tagen noch im Trigon zu Mars, steht Lilith nun im günstigen Trigon zu Merkur. Nun wird es uns besonders leicht fallen, auch wirklich bewusst zu erkennen, wie uns unbewusste Aspekte unseres Seins bestimmen und uns oft das Leben schwer machen. Es ist selbstredend, dass wir darüber einen wichtigen Schritt in der Reduzierung unserer Illusionen tun können. Damit verbunden ist die Verheißung des TKZ Jungfrau auf Heilung im ganzheitlichen Sinn.

* 25.1., 18:53: Vollmond im Löwen (Sonne im Wassermann)

In der Regel ein Vollmond der Extreme, der das individuelle Fühlen (Mond im Löwen) mit der wenig emotionalen, erneuernden und eher gemeinschaftlich orientierten Wassermann-Sonne in Übereinstimmung bringen will. Die Diskrepanz verschärft sich in diesem Jahr noch durch die Quadrate von Sonne und Mond zum Gesellschafts-Planeten Jupiter.

Einerseits sind wir nun aufgefordert zu überlegen, wie wir unseren Platz in der Gesellschaft unseren Fähigkeiten entsprechend einnehmen können. Andererseits dürfen wir dabei nicht von unserem individuellen (Seelen)Weg abweichen. Auch berufliche Veränderungen können nun schnell manifest werden. Bei Konflikten zwischen einem selbst und dem Kollektiv sind Rückzug und Besinnung auf sich und seinen Seelenweg angesagt.

* 25.1.: Mars (Steinbock) im Quadrat zu Chiron (Widder) und

* 26.1.: Merkur (Steinbock) im Quadrat zu Chiron (Widder)

In ihren exakten Quadraten zu Lilith waren Mars und Merkur vor Kurzem noch vier Tage auseinander gewesen. Nun beträgt die Zeitdifferenz zwischen den beiden Planeten in ihren Quadraten mit dem Heiler Chiron nur noch einen Tag. D.h. Mars und Merkur kommen sich immer näher. Somit erhalten unser Verstand und unsere Willenskraft gleichzeitig Hinweise darauf, wie wir diese beiden Seiten unseres Menschseins noch besser in den Dienst unserer Heilung stellen können.

Was mit Lilith im Trigon jedoch noch leicht ging, also die entsprechenden anstehenden Bewusstwerdungsprozesse, ist im Sinne einer ganzheitlichen Heilung – mit Chiron im Spannungsquadrat – nun schon schwieriger.

Wir haben dafür nun zu erkennen (Merkur), was wir für unsere Heilung hin zu mehr Ganzheit tun können, und in welcher Form wir unsere Lebensenergie und unsere Willenskraft (Mars) einsetzen sollten, um dieses Ziel zu erreichen. Achten wir dabei besonders auf die Zeichen der Zeit und versuchen wir deren Sinn zu erkennen.

* 27.1.: Sonne (Wassermann) im Quadrat zu Jupiter (Stier)

Der Höhepunkt der schon beim Vollmond oben erwähnten Quadrat-Stellung. Besonders wenn wir das Gefühl haben, beruflich etwas Unpassendes zu tun, uns unter- oder überfordert fühlen, haben wir nun fast die Pflicht, Abhilfe zu schaffen. Ansonsten werden die unguten Gefühle, die über Sinnlosigkeit bis zum Burn-Out führen können, immer stärker.

Doch besonders auch dann kommt Uranus uns zu Hilfe:

* 27.1., 8:34 Uhr: Uranus (Stier) wird rechtläufig

Nach fast einem halben Jahr wird nun auch der inspirierende Uranus wieder rechtläufig – eine weitere Verstärkung der mit Sonne und Pluto vor einer Woche begonnenen Wassermann-Zeit. (Uranus gilt als Herrscher des Wassermanns, repräsentiert also dessen Themen.)

Lassen wir uns inspirieren, öffnen wir uns für das Ungewöhnliche und für die Zeichen der Zeit und wir werden unseren (neuen) Weg schnell finden und in erfüllender Weise gehen können.

Mit nun allen Planeten in ihren rechtläufigen Perioden wird die Entwicklung sich nun intensiv auf die Zukunft hin beschleunigen.

* 27.1.: Merkur (Steinbock) in Konjunktion mit Mars

Immer wenn sich diese beiden persönlichen Planeten treffen, haben wir die große Chance, im Gleichklang von Verstand und Wille einen großen Schritt nach vorne hin zu einem befriedigenderen Leben zu tun.

Da dieses Mal die Begegnung von Merkur und Mars im Steinbock stattfindet, betrifft dieses Weitergehen insbesondere unsere beruflichen und gesellschaftlichen Ambitionen. Aber auch andere grundlegende Bereiche unseres Lebens, die den Alltag maßgeblich mitbestimmen – etwa ob wir alleine, in einer Partnerschaft oder Wohngemeinschaft leben wollen.

Und viele unserer Wünsche werden sich nun erstaunlich schnell erfüllen.

* 28.1.: Merkur (Steinbock) im Quadrat zum Auf- und zum Absteigenden Mondknoten (Widder bzw. Waage) und

* 28.1.: Mars (Steinbock) im Quadrat zum Auf- und zum Absteigenden Mondknoten (Widder bzw. Waage) und

Fast gleichzeitig mit dem gerade beschriebenen maximalen Einklang von Verstand und Wille erfolgt ein weiterer Schwellenübergang, also eine massive Neuausrichtung darin wie wir unseren Verstand nutzen und wozu wir unsere Lebensenergie einsetzen wollen und sollen.

Wir können diese beiden gemeinsamen Quadrate als ein weiteres Zeichen sehen, wie die beginnende Wassermann-Zeit alte Strukturen in vielerlei Hinsicht zu verändern und überwinden versucht – idealerweise auch im Einklang mit unseren persönlichen Energien wie unserem Verstand und unserem Willen.

An den folgenden drei Tagen gibt es noch vier günstige Begegnungen:

* 28.1.: Venus (Steinbock) im Sextil zu Saturn (Fische)

Wir erhalten einen Impuls, zu überprüfen, was wirklich wichtig für unsere Beziehungen wäre und was in einem tieferen Sinn sinnvoll und schön für uns und unser Leben wäre. Alles andere wird tendenziell vom Wächterplaneten Saturn unterdrückt werden.

Es ist dies eine Konstellation, die es uns leichter macht als sonst, uns besonders auch im Beziehungsbereich auf das Wesentliche zu besinnen und Unwichtiges und Überholtes relativ leicht loszulassen. Tun war das, sind die erzielten Erfolge in der Regel von langer Dauer.

* 29.1.: Venus (Steinbock) im Trigon zu Jupiter (Stier)

Und einen Tag später wird das „leere Glas“ – also das Losgelassene – gleich mit neuen wesentlichen, erweiternden Dingen gefüllt bzw. ersetzt.

Seien wir nun wiederum besonders offen für das, was uns die Vorsehung neu in unser Leben bringen will und womit sie uns beschenken möchte. Diese als äußerst positiv eingeschätzte Konstellation bringt uns Glück im privaten Bereich, vor allem auch in Beziehungen, beschert uns aber auch berufliche Erfolge und Weiterentwicklungen.

* 28.1.: Merkur (Steinbock) im Trigon zu Uranus (Stier) und

* 30.1.: Mars (Steinbock) im Trigon zu Uranus (Stier)

Immer noch stehen der Planet des Denkens und Verstandes und der Planet des Willens und der Lebenskraft eng beieinander – und treffen somit unmittelbar hintereinander auf den inspirierenden Uranus.

So Einiges könnte nun auch aus unerwarteten Bereichen kommen und unser Bewusstsein erweitern. Wir sollten die Angebote des Schicksals zumindest prüfen, bevor wir sie evtl. zurückweisen. Denn Uranus eröffnet uns bisweilen Dinge, die wir nie für möglich gehalten haben – und die jedoch trotzdem zu uns gehören, zumindest ab jetzt. Und das kann mit der starken Erdzeichen-Betonung von allen drei beteiligten Planeten sehr wohl auch materielle oder finanzielle Dinge betreffen.

*

Somit haben wir Ende Januar zwar Sonne und Pluto im luftigen Wassermann, aber auch noch viele, vor allem persönliche Planeten im materiellen Steinbock. Das ändert sich zunehmend im Laufe des Februar, und bald werden wir eine viel umfassendere Wassermann-Betonung am Himmel haben. Mehr dazu an dieser Stelle Ende Januar.

* * *  * * *

Dezember 2023

Der Dezember 2023 in der spirituellen Astrologie: Viel Harmonie den ganzen Monat über, die Aufforderung zu äußer(st)er Ruhe ab dem 13.12. und viel Liebe zu Weihnachten

Ich hoffe, Ihr habt die herausfordernden Monate Oktober und November gut hinter Euch gebracht. Deren transformatorisches Potenzial war nicht zu unterschätzen.

Nun im Dezember überwiegen die positiven Aspekte – wobei eine wesentliche Voraussetzung dafür immer wieder auftaucht: Die Verbindung unseres äußeren Lebens mit unserer innerpsychischen seelischen Welt.

Dann erst kann ein besonders harmonisches Großes Trigon vom 6. bis 18.12. seine gesamte positive Energie entfalten. Diese führt gegebenenfalls zu einer umfassenden Weiterentwicklung einzelner und der Gesellschaft insgesamt.

Auch der sehr positive Neumond im Schützen am 13.12. fällt zusätzlich in diese Zeit.

Und am gleichen Tag, am 13.12. wird auch Merkur wieder einmal rückläufig. Dies ist – mit einigen anderen Konstellationen zusammen – eine klare Empfehlung für intensive Ruhe und Innenschau, und das auch noch über Weihnachten und den Neujahrstag hinweg. Aus dieser Ruhe heraus werden sich sehr positive Dinge entwickeln können. Geschehen-Lassen und Sein-Lassen statt Tun ist nun das Motto.

Ein außergewöhnlicher Tag steht uns auch mit dem 27.12. bevor: Ein Vollmond, der von Konstellationen für großes Glück und Heilung begleitet wird. Allerdings sind diese wiederum an die oben genannte Bedingung der Verbindung von äußerer und innerer Welt geknüpft.

* Besonders intensive Tage mit großem Entwicklungspotenzial sind: der 3. und 4.12. sowie der 8. bis 11.12.

* Einen Heilungstag bringt uns der 15.12. (auch der 8.12. und der 27.12. haben ein solches Thema)

* Vom 15.12. bis Ende des Monats haben wir fast nur positive Aspekte, mit Ausnahme des 17.12. sowie am 27. und 28.12., wobei auch dann jedoch immer Positives beteiligt ist.

Am 22.12. um 4:26 Uhr früh findet in diesem Jahr die Wintersonnenwende statt. Merkur wechselt am 1. und 23.12. sein Zeichen und Venus das ihre am 29.12.

Und ein ruhiges und wirklich besinnlich begangenes Weihnachtsfest bringt eine ideale Gelegenheit für eine Menge an Liebe auf allen Ebenen.

___

Betrachten wir nun die einzelnen Planetenkonstellationen im Dezember und ihre Themen:

Der Monat beginnt mit einem Übergang:

* 1.12., 15:31 Uhr: Merkur (Schütze) geht in den Steinbock (bis 23.12.)

Der gerne leicht und unbeschwert agierende Merkur fand sich im Schützen in für seinen Geschmack oft zu ernste und tiefgründige Diskussionen verwickelt. Im Steinbock ergeht es ihm nicht besser. Die ernste und oft humorlose Tiefe dieses Zeichens ist dem beschwingten Kommunikationsplaneten ebenfalls eher fremd.

Eine gewisse Förderung durch Merkur ergibt sich noch bei wissenschaftlichen Diskussionen sowie bei Überlegungen, wie dein Leben weise und sinnhaft zu gestalten ist. Immerhin etwas, das hilfreich und nützlich sein kann.

* 2.12.: Merkur (Steinbock) im Sextil zu Saturn (Fische)

Der Fische-Saturn bringt noch ein weiteres Thema ins Gespräch und damit auch ins Bewusstsein: Eine weise und sinnhafte Gestaltung des Lebens durch die Berücksichtigung seelischer Realitäten.

Gespräche über Träume, mystische und meditative Erfahrungen sowie über alle innerpsychisch-seelischen Themen wirken sich nun besonders förderlich auf unseren Alltag aus.

Eine starke Verbindung von Venus, Mars und Jupiter mit den Archetypen unserer psychischen „Unterwelt“ bringen der 3. und 4.12.:

* 3.12.: Venus (Waage) im Quadrat zu Pluto (Steinbock) und

* 3.12.: Jupiter (Stier) im Trigon zu Lilith (Jungfrau) und

* 4.12.: Mars (Schütze) im Quadrat zu Lilith (Jungfrau)

Die beiden Glücksplaneten Venus und Jupiter kommt am selben Tag in Kontakt zu den Archetypen der „Unterwelt“, also zu unseren psychischen, meist unbewussten Bereichen.

Pluto möchte dabei, dass die Liebesgöttin sich auch mit ihren dunklen Seiten beschäftigt, zum Beispiel indem sie sich bewusst wird über noch vorhandene Abhängigkeiten in der Liebe und über destruktive Formen von Sexualität und anderen Trieben. In diesem Zusammenhang sollten wir all das betrachten, das uns aktuell besonders in den Bereichen Liebe und Sexualität Probleme und Spannungen bereitet und eine erwünschte Harmonie verhindert. Hierfür Lösungsstrategien zu entwickeln, das wird sich derzeit als besonders effektiv erweisen.

Und mit Jupiter und Lilith wird es nun zusätzlich auch in beruflicher Hinsicht günstig sein, seine unbewussten und emotionalen Programme und Abhängigkeiten zu erforschen und ans Licht zu holen. Sich also Fragen zur Sinnhaftigkeit und emotionalen Befriedigung seiner beruflichen und anderer gesellschaftlichen Tätigkeiten zu stellen – um dann ggf. auch eine Veränderung einzuleiten.

Und zu alledem liefert der Schütze-Mars eine Menge an Energie im geistigen Bereich. So leicht ist es also selten, in unser Unbewusstes vorzudringen und die dortigen Schätze, d.h. auch erlösende Informationen aufzuspüren.

* 4.12., 19:50 Uhr: Venus (Waage) geht in den Skorpion (bis 29.12.)

Die „dunkle Seite der Liebe“, unsere Lust, uneingestandene erotische Neigungen und überhaupt die sexuelle Seite der Liebe und von Beziehungen im Allgemeinen stehen bis Ende Dezember im Mittelpunkt.

Gehen wir bewusst und verantwortungsvoll mit diesen Themen um, kann dies auch zu einer Bereicherung im Erleben unserer Beziehungen führen und uns bisher unbekannte Tiefen in uns selbst und im anderen sichtbar werden lassen.

Auch Partnerschaften und Beziehungen wollen sich immer wieder mal weiterentwickeln. Mit Venus im Skorpion ist eine gute Zeit dafür, auch weil die Außenwelt auf Grund der Jahreszeit gerade weniger attraktiv ist.

* 5.12.: Venus (Skorpion) im Trigon zu Saturn (Fische)

Diese Konstellation fördert das eben Gesagte weiter in einem großen Ausmaß, bringt Saturn doch noch mehr Tiefe und Seelenbezug in seinem Harmonie-vermehrenden Trigon zur Skorpion-Venus.

So können wir nun auch vom Umfeld und der Erziehung in uns gelegte Triebe und Bedürfnisse besser von unseren eigenen innerseelischen Wünschen und Sehnsüchten unterscheiden und uns somit klarer auf unseren Seelenweg hin ausrichten.

Achter wir hierzu auch wiederum besonders auf das, was uns das Leben aktuell mitteilen will.

* 6.12., 14:21 Uhr: Neptun (Fische) wird rechtläufig

Nach fast einem halben Jahr Rückschau und Aufarbeitung geht es nun direkt weiter mit der Auflösung aller Dinge im Leben, die nicht zu unserem Seelenweg gehören.

Neptun lässt uns im Nebel der Unwissenheit stehen, außer wir haben unseren nächsten Schritt der Seelenentwicklung im Blick. Dann unterstützt er uns beim Erreichen einer neuen Frequenz zum Beispiel der Seelenkommunikation, beim Verstehen unserer Träume, der bewussten Interaktion mit höheren Seinsebenen, aber auch beim Erleben mystischer Ekstase und von unbedingter und universeller Liebe.

6. bis 18.12.: Ein Großes Trigon (in den drei Erdzeichen) von Merkur im Steinbock, Jupiter im Stier und Lilith in der Jungfrau

Diese sehr günstige, relativ lange anhaltende Konstellation zeigt die Möglichkeit für eine große Harmonie an, die auch in unserem äußeren Alltag sichtbar werden kann. Was sind die Voraussetzungen dafür:

Merkur im Steinbock, d.h unser Denken und unser Verstand muss nun etwas Weisheit mit einbringen.

Jupiter im Stier „will“, dass wir uns den schönen, genussvollen Seiten des Lebens zuwenden.

Und Lilith weist uns darauf hin, dass sich all das nur dann heilsam auswirken wird, wenn wir zumindest die Teile unseres Schattens und des Verdrängten aufarbeiten, die uns nun stark beim Weitergehen behindern würden. Diese können wir nun nicht mehr verdrängen – und sollen es auch nicht, auch um in den Genuss dieses Harmonie-Dreiecks kommen zu können.

Vier intensive Tage u.a. mit mehreren Harmonie-fördernden einfachen“ Trigonen folgen:

* 8.12.: Sonne (Schütze) im Trigon zu Chiron (Widder)

Durch die nun ins Bewusstsein einfließenden heilenden Impulse von Chiron kann die Schütze-Sonne ihre Fähigkeit zeigen, im Geiste Heilung und Ganzwerdung vorzubereiten und auch durchzuführen. Ganz im Sinne des Wortes „geistige Heilung“. Was für ein besonderer Tag also für ebensolche Tätigkeiten.

Geistige Heiler/innen sollten an diesem Tag Überstunden machen, um möglichst vielen Menschen helfen zu können, diese kosmische Möglichkeit zu nutzen.

Zu folgenden Trigonen gehören gleich fünf Konstellationen, die ineinander verschränkt sind:

* 8.12.: Merkur (Steinbock) im Trigon zu Jupiter (Stier) und

* 9.12.: Merkur (Steinbock) im Trigon zu Lilith (Jungfrau)

Zwei weitere Trigone – nun mit dem Kommunikations- und Gedankenplaneten Merkur – ergeben insgesamt einen Höhepunkt des oben beschriebenen besonders günstigen Großen Trigons.

Lilith zeigt uns nun, was für ein genussvolles und auch (beruflich) erfolgreiches Leben im Einklang mit seiner Seelenbestimmung wichtig und nötig ist. Der Steinbock-Merkur kann diese Informationen gut in dafür günstige neue Lebensweisen und -strukturen umwandeln.

Offenheit für das, was nun aus dem Unbewussten ins Bewusstsein kommen will sowie die Bereitschaft, dies dann auch gleich in den Alltag umzusetzen sind gute Voraussetzungen für die Nutzung dieses Angebots.

* 10.12.: Venus (Skorpion) in Opposition zu Jupiter (Stier) und

* 11.12.: Venus (Skorpion) im Sextil zu Lilith (Jungfrau)

Nachdem Merkur am 8. und 9.12. im Trigon zu Jupiter und Lilith stand, kommt nun der Planet der Liebesgöttin in eine Opposition zu Jupiter und ins Sextil zu Lilith – was folgern lässt, dass Merkur und Venus im Sextil zueinander stehen müssen (siehe nächster Absatz).

Wenn wir es mit dieser Opposition schaffen, unser äußeres und auch berufliches Leben im Alltag mit unseren inneren Vorlieben und Sehnsüchten in Übereinstimmung zu bringen – bzw. diese beiden Bereiche weiterhin in Übereinstimmung zu leben – dann bringt uns das schnell viel Glück und Erfüllung.

Sollte es in dieser Hinsicht bei dir noch mangeln, dass sind dies ideale Tage, um eine Korrektur zu unternehmen: Nimm dein Sehnen und Wünschen ernst und versuche, dein äußeres Leben danach auszurichten bzw. ggf. deine Stelle oder gleich deinen Beruf zu wechseln.

* 11.12.: Merkur (Steinbock) im Sextil zu Venus (Skorpion)

Die eben beschriebenen vier intensiven Interaktionen am Himmel waren nur möglich, weil Merkur und Venus gleichzeitig ein Sextil miteinander bilden. D.h. Wir spüren nun sehr stark, ob unsere Gedanken mit Liebe und Herz in Verbindung stehen oder ob sie eher kalt und berechnend sind oder aus einem abgegrenzten, engen Verstand heraus entstehen.

Mit der Skorpion-Venus steht uns aber nun viel Energie zur Verfügung, um diesbezüglich eine Veränderung einzuleiten, uns also zu überlegen, wie wir mehr aus dem Herzen heraus denken und leben können.

___

* 13.12., 0:31 Uhr: Neumond im Schützen

Dieser geistvolle Neumond voller Interesse an philosophischem Austausch und voller Neugier auf neue Bereiche des Lebens findet gleichzeitig mit vielen positiven Konstellationen statt. Spannungen gibt es nur mit Uranus und Neptun, den beiden großen überpersönlichen Planeten. D.h. wenn wir die Dinge auch unter dem Gesichtspunkt der Existenz höherer Seinsebenen des Bewusstseins und der Liebe betrachten, dann warten nun viele positive Erlebnisse auf uns, die unser Leben bereichern.

* 13.12., 8:08 Uhr: Merkur (Steinbock) wird rückläufig (bis 2.1.2024)

In diesem Jahr ideal zur Weihnachtszeit läuten die Sterne eine ihrer drei bis vier natürlichen Ruhephasen im Laufe des Jahres ein. Schon ab jetzt sollten wir uns aus äußeren Aktivitäten in die Ruhe und Erholung eines Rückzugs ins Private begeben. Dabei können sehr wohl auch Pläne und Vorsätze für das neue Jahr 2024 gemacht werden. Ihre Durchführung und Umsetzung sollten wir jedoch dem neuen Jahr überlassen.

Für den Rest des Monats überwiegen nun die harmonisch-positiven Aspekte (außer am 17. 12.):

* 15.12.: Merkur (Steinbock) im Trigon zu Lilith (Jungfrau)

In der rückläufigen Ruhe des Merkur bekommen wir aus unseren seelischen Bereichen nun viele Anregungen für die Gestaltungsmöglichkeiten eines neuen, harmonischeren Lebensabschnitts. Diese Anregungen können wir natürlich umso besser wahrnehmen je mehr wir dem Rat des Merkur nach Rückzug und Ruhe schon gefolgt sind.

Seien wir also offen für das, was uns das Leben nun zeigt – von außen und auch von innen, z.B, aus der Welt unserer Träume.

* 15.12.: Mars (Schütze) im Trigon zu Chiron (Widder)

Auch wenn der Mars nach schneller Umsetzung drängt, erfolgen Heilung und Ganzwerdung derzeit nicht so sehr im Tun, sondern im „Lassen“. Denn Merkur mahnt nach wie vor zur Ruhe und zum Rückzug – im Außen in unsere warmen Wohnungen und im Innen in die Welt unserer Seele mit ihrer Bestimmung und in unsere Träume.

* 17.12.: Sonne (Schütze) im Quadrat zu Neptun (Fische)

Nehmen wir unsere Träume nicht ernst, dann wird Neptun uns über sein Quadrat zur Sonne nun viele Spannungen und Schwierigkeiten ins Leben bringen, die nur durch eine dann doch stärkere Hinwendung ins Innere verringert werden können.

Die Spannungen können dabei so massiv sein, dass sich ein Teil unseres Lebens in der Tat „auflöst“ – eine Spezialität des Neptun, die er gern bei nicht-seelenbezogenen Aspekten unseres Seins zur Anwendung bringt.

* 18.12.: Merkur (Steinbock) im Trigon zu Jupiter (Stier)

Interessanterweise werden wir nun auch noch besonders belohnt, wenn wir uns ab dem 13.12. in Ruhe unseren inneren Welten zugewandt haben. Jupiter bringt uns dann tiefe und weise Einsichten in das, was wichtig ist für ein genussvolles und erfülltes Leben. Und das ist zur Zeit eben nicht das Handeln, sondern das Geschehen-Lassen und Sein-Lassen. Ein „Merkur“, also ein Denken, das etwas Weisheit beinhaltet, wird dies wohl zu verstehen wissen.

Nebenbei bemerkt: All diese nun erlangten Einsichten werden im nächsten Jahr dann auch zu beruflichen und finanziellen Vorteilen führen.

* 21.12.: Venus (Skorpion) in Opposition zu Uranus (Stier) und

* 21.12.: Merkur (Steinbock) im Sextil zu Saturn (Fische)

Kurz vor der Sonnenwende tritt der Liebesplanet in Kontakt zur sogenannten „höheren Oktave“ des Merkur, also zu Uranus. Und unser Merkur selbst wird durch Saturn dort gehemmt, wo er noch nicht weise ist, also wo unser Denken noch nicht zur Weisheit neigt. Anders ausgedrückt: unser Verstandesdenken wird nun intensiv gehemmt und soll einem höheren Bewusstsein Platz machen. Und dieses fördert dann wiederum die Rolle der Liebe in unserem Leben, auch die, die uns an diesen Weihnachtstagen angeboten wird. Dafür müssen wir zwar bisweilen unsere Gewohnheiten und unsere Komfortzone verlassen, aber das wird sich in vielerlei Hinsicht lohnen.

* 22.12., 4:26: Sonne (Schütze) geht in den Steinbock (bis 20.1.24) (Wintersonnenwende)

Die längste Nacht des Jahres auf der nördlichen Hemisphäre ist auch der Beginn der Wiedergeburt des Lichts. Viele Kulturen haben deshalb die Geburt ihrer Lichtgestalten in diese Zeit gelegt.

Das im letzten Jahr erreichte Bewusstsein fließt nun ein in die Gestaltung der neuen Welt. Saturn als Herrscher des Steinbock ist dabei ein unbestechlicher Wächter. Er sorgt dafür, dass wir nur das bekommen, was wir gesät haben.

Mit der Sonne im Steinbock wird auf der materiellen Ebene sichtbar, was in den Monaten vorher im höheren Raum / in der Geistigen Welt / in der Traumzeit angelegt wurde – in diesem Jahr auch noch das, was in den letzten Tagen entsprechend den oben beschriebenen himmlischen Konstellationen erreicht wurde.

Beachten wir nun auch besonders, was die Welt uns im kommenden Steinbock-Monat zeigt – und entwickeln wir daran unsere Weisheit weiter.

* 22.12.: Sonne (Steinbock) in Konjunktion mit Merkur

Gleich nach der Sonnwende trifft die Sonne auf den rückläufigen Gedankenplaneten Merkur.

Das zeigt noch einmal an, dass wir gerade keine Tage für Handlungen und Aktivitäten haben. Verfeinern wir stattdessen unsere Gedanken, versuchen wir zu fühlen, welche Gedanken von Weisheit durchdrungen sind und versuchen wir zu imaginieren, wie sich unsere jetzt gemachten Pläne im neuen Jahr dann umsetzen werden – auch um bei den aus dieser Innenschau erhaltenen Bildern gegebenenfalls noch in aller Ruhe Korrekturen vorzunehmen.

* 23.12., 7:17 Uhr: Merkur (Steinbock) geht in den Schützen (bis 14.1.24)

Betritt Merkur auf den Pfaden seiner Rückläufigkeit nun auch noch den geistig-neugierigen Schützen, wird dadurch eine Art „Brainstorming-Phase“ angezeigt. Wir sollten uns nun also noch intensiver nach neuen Möglichkeiten und Inhalten für unser Leben im neuen Jahr umschauen, um die kommende Zeit dann noch reicher und erfüllender werden lassen zu können.

Die Weihnachtstage werden von zwei Aspekten bestimmt:

* 24.12.: Sonne (Steinbock) im Sextil zu Saturn (Fische)

Dieser Aspekt betont noch einmal, dass aktuell vorwiegend im Raum unserer Seele Energie aufgewandt werden sollte. Denn der Fische-Saturn hemmt alles im Außen Stattfindende und macht es dadurch sehr zäh und anstrengend. Wenn wir uns also nicht an den Rat des Saturn nach innen zu gehen halten, werden sich unsere Unternehmungen sowieso nicht gut anfühlen und entwickeln.

* 25.12.: Venus (Skorpion) im Trigon zu Neptun (Fische)

Gut dagegen wird es sich anfühlen, wenn wir von der Liebe und dem Frieden in der Welt – und auch in unseren Partnerschaften und Familien – träumen und diese Frequenzen damit auch ausstrahlen. Dieser Aspekt hat zusätzlich das große Potenzial, unsere Träume bald Wirklichkeit werden zu lassen. Aber auch hier werden äußere Aktivitäten, die ihren Rückhalt nicht in unserer seelischen Realität haben, schnell wieder aufgelöst oder erweisen sich als sinnlos.

Der 27.12. ist astrologisch gesehen ein äußerst intensiver Tag, der uns unter Berücksichtigung eines immer wieder auftauchenden aktuellen Themas großes Glück und Heilung bringen wird:

* 27.12., 1:32: Vollmond im Krebs (Sonne im Steinbock) und

* 27.12.: Merkur (Schütze) im Quadrat zu Neptun (Fische) und

* 28.12.: Merkur (Schütze) in Konjunktion mit Mars und

* 28.12.: Mars (Schütze) im Quadrat zu Neptun (Fische)

Dieser gefühlvolle Vollmond, der sowieso immer auch ein wenig Weisheit verlangt, hat günstige Winkel zu Jupiter im Stier und Saturn in den Fischen. Wiederum weist uns also der Himmel darauf hin, dass wir nur im Einklang unserer seelischen Bestimmung mit der äußeren Welt gut und mit Wohlgefühl weitergehen können. Die gleichzeitigen Quadrate von Merkur und Mars zu Neptun deuten in außerordentlich intensiver Weise ebenfalls genau hierauf hin. Nur wenn wir also unsere Gedanken und unseren Willen mit unserer seelischen Realität verbinden, werden wir große Probleme vermeiden können.

Vereinigen (Konjunktion) wir unsere Gedanken (Merkur) und unseren Willen (Mars) dagegen mit den Wünschen unserer Seele, mit unserem Seelenauftrag und unserer Bestimmung (Neptun), dann können wir aus diesem großen „kosmischen Energiepaket“ großen Nutzen ziehen. Und da Sonne und Mond beteiligt sind, werden wir sowohl in der äußeren Welt als auch in der inneren Welt unserer Gefühle daraus einen großen Gewinn erfahren.

* 27.12., 4:09 Uhr: Chiron (Widder) wird rechtläufig

Zugleich wird am 27.12. auch der „Verwundete Heiler“ Chiron wieder rechtläufig. D.h. die erreichten Fortschritte im Bereich von Sonne, Mond, Merkur und Mars wirken sich zugleich und in konkreter Weise heilsam aus.

Dabei können sich bei entsprechend Tätigen – also Heiler(inne)n, Heilpraktikern, bei ganzheitlich wirkenden Ärzten und Psychotherapeuten etc. – ab jetzt auch wieder neue, also bisher unbekannte oder verborgen gebliebene Fähigkeiten zur Heilung oder auch neue Heilmethoden auftun.

* 27.12.: Sonne (Steinbock) im Trigon zu Jupiter (Stier)

Der 27.12. wird weiterhin von einem intensiven Glückstrigon bereichert: Jupiter im Stier bringt der Steinbock-Sonne viel Lebensgenuss, finanzielle Vorteile und Glück, wenn die Sonne nur die Impulse des Jupiter mit der Weisheit des Steinbocks verbindet. Und was Weisheit in diesem Jahr insbesondere bedeutet, das zeigen auch all die anderen Aspekte an diesem 27. (und 28.) Dezember.

___

* 29.12.: Venus (Skorpion) im Sextil zu Pluto (Steinbock) und

* 29.12., 21:23 Uhr: Venus (Skorpion) geht in den Schützen (bis 23.1.24)

Bevor die Venus vom Skorpion in den Schützen übertritt, bekommt sie von Pluto, dem Herrscher des Skorpion noch einen starken Impuls, sich noch einmal ihrer tiefen Sehnsüchte und Wünsche bewusst zu werden.

Denn mit ihrem Übertritt in den Schützen kann sie diese gleich und umgehend mit neuen Ideen für deren Manifestation im alltäglichen Leben verknüpfen. Und all das kann dann ab dem 2.1. auch bald in neue Handlungen und Verhaltensweisen einmünden.

Wie erfüllend wird also das neue Jahr 2024 auch gleich in dieser Hinsicht beginnen können!

* 31.12., 3:39 Uhr: Jupiter (Stier) wird rechtläufig

Und das neue Jahr beginnt auch noch mit einem weiteren nach vorne gerichteten glücksverheißenden Ereignis. Denn wenn Jupiter rechtläufig wird, dann geht es mit der gesellschaftlichen Entwicklung ebenfalls mit größeren Schritten weiter. Rückwärtsgewandtheit  und ggf. Steckenbleiben in alten Strukturen und Abhängigkeiten können nun leicht und schnell aufgelöst werden. Und auch beruflich können die in der Ruhe der vergangenen Wochen gereiften Erkenntnisse und Pläne nun bald in umfassender Weise umgesetzt werden.

* 31.12.: Sonne (Steinbock) im Trigon zu Lilith (Jungfrau)

Noch einen letzten Aspekt weist das alte Jahr 2023 auf, der vielleicht auch als Anregung für den Übergang ins neue Jahr aufgefasst werden kann: Günstig und Harmonie-fördernd ist es nun, die Hinwendung zu unserer Innenwelt und unsere Erkenntnisse aus all der Schattenarbeit mit Verdrängtem und Unliebsamem in unser Alltagsleben mit aufzunehmen – und günstig wird diese Strategie wohl weiterhin bleiben, denn diese Konstellation steht ja auch im Geburtshoroskop des Jahres 2024.

*

Damit weisen uns die letzten Stunden des alten Jahres schon auf ein konkretes Thema im neuen Jahr hin. Mehr dazu Ende Dezember hier auf dieser Seite.

Erst einmal wünsche ich all meinen Leserinnen und Lesern ein gutes, glückliches und erfüllendes neues Jahr 2024 – am besten in einer neuen, intensiven und sicherlich ein gutes Leben sehr förderlichen Verbundenheit von Ich und Seele.

* * *   * * *

November 2023

Der November 2023 in der spirituellen Astrologie: Integration und Erlösung sowie Entwicklung von Bewusstsein durch die Freude an neuen Erkenntnissen und neuem Wissen

Dieser letzte Herbstmonat hat die Eigenschaft, dass mehrfach Tage mit günstigen Aspekten solchen mit ungünstigen folgen. Bis zum 4.11., vom 10. bis 14.11. und in der letzten November-Woche überwiegen die Herausforderungen (Oppositionen) und Spannungen (Quadrate). Dabei geht es zunächst darum, das zu erkennen, was uns auf der aktuellen Entwicklungsstufe noch fehlt. Besonders in der letzten Woche des Monats ergeben sich dann auch viele Chancen für geistige Erweiterung und ein tieferes Verständnis vieler Dinge, was letztlich zu mehr Weisheit führen soll.

* Drei „Finger des Schicksals“ – vom 14. bis 17., vom 24. bis 27. und vom 27. bis 30.11. – betonen das Auftreten von Themen, die Auswirkungen auf unsere berufliche Tätigkeit haben und noch mehr auf unsere Sicht auf die Welt im Allgemeinen. Nehmen wir diese Themen an, kommt vermehrt das in unser Leben, was wir lieben können, da es Teil unserer Bestimmung ist.

* Der Karmawächter Saturn wird am 4.11. wieder rechtläufig, was auf eine Beschleunigung und Häufung neuer schicksalhafter Ereignisse hinweist.

* Am 8.11. betritt der Planet der Liebensgöttin das Tierkreiszeichen Waage, was allgemein das Thema Beziehungen und Partnerschaften in den Mittelpunkt rückt, aber auch eine Beschäftigung mit künstlerischen und ästhetischen Themen nahelegt.

* Ein besonders mystischer Tag ist der 17.11. Er lässt uns ahnen, wie wichtig – neben einer angemessenen Berücksichtigung der äußeren Welt – auch eine gute Beziehung zu unserer Seele und zu unseren inneren Welten ist. Dieses Thema wird auch schon vom Skorpion-Neumond am 13.11. aufgegriffen.

* Wenn die Sonne am 22.11. in den Schützen übertritt und dieses TKZ ab zwei Tage später auch noch durch den energievollen Mars verstärkt wird, wird unsere Aufmerksamkeit besonders zu geistigen und philosophischen Inhalten gelenkt. Was interessiert uns? Worin sollten wir uns weiterbilden? Was will ich noch wissen? Was sollte ich (endlich) besser verstehen? Solche und ähnliche Fragen werden dann im Mittelpunkt stehen.

* Der Zwillings-Vollmond am 27.11. bringt in der Regel viel geistige Lebendigkeit und Freude bei der Beschäftigung mit alten und neuen Interessensgebieten. In diesem Jahr wird uns das allerdings nur wirklich befriedigen, wenn spirituelle oder wenigstens innerpsychische Aspekte mit eingeschlossen werden.

* Nach Mars, Sonne und Merkur im Oktober passiert Ende November auch Venus den Absteigenden Mondknoten, was die Notwendigkeit von Erneuerungen und Reformen nun im Beziehungsbereich andeutet.

*

Betrachten wir nun die einzelnen Planetenkonstellationen im November und ihre Themen:

Der Monat beginnt mit einer Reihe von Oppositionen, die stets anzeigen, dass etwas zu integrieren, zusammenzubringen und gegebenenfalls zu erlösen ist:

* 3.11.: Sonne (Skorpion) in Opposition zu Jupiter (Stier)

Die tiefgründige Skorpion-Sonne zeigt dem Glücksplaneten Jupiter nun deutlich, was nötig ist, um auch im alltäglichen Leben glücklich sein zu können: die Bereitschaft, in die Tiefe seiner Seele zu gehen und die dort wartenden aktuellen Schattenthemen ins Licht und ggf. in die Erlösung zu bringen.

Alternativ zeigen Konflikte oder eine sich einstellende Hilflosigkeit, dass diesbezüglich noch etwas zu tun ist.

* 3.11.: Venus (Jungfrau) in Opposition zu Neptun (Fische)

An sich ein günstiger Aspekt, wenn wir bereit sind, im oft engen und praktisch-orientierten Alltag eine gewisse Offenheit dem Nicht-Konkreten, also dem Mystischen und Rätselhaften – und vielleicht auch dem Göttlichen – gegenüber aufzubringen. So überwindet auch die Liebe ihre engen und kleinlichen Seiten und kann ihre umfassenden Möglichkeiten entfalten: zum Beispiel die Erfahrung, dass umso mehr Liebe zu uns kommt je mehr wir davon in die Welt geben.

* 4.11., 8:02 Uhr: Saturn (Fische) wird rechtläufig

Nach viereinhalb Monaten drängt der Schicksals- und Karmaplanet wieder nach vorne. Während in der Zeit davor die Gelegenheit bestand, Anstehendes in Ruhe aufzuarbeiten und sich günstiger und lichtvoller auszurichten, kommen jetzt die karmischen Konsequenzen von Handlungen und auch inneren Haltungen wieder schnell und klar zum Vorschein.

Natürlich können wir Versäumtes immer noch nachholen, aber wir müssen dazu schnell sein und deutlich nach vorne schauen, also auf das ausgerichtet sein, was wir in der Zukunft manifestieren möchten.

* 4.11.: Merkur (Skorpion) in Opposition zu Uranus (Stier)

Nach Sonne und Venus bildet nun auch der Gedanken- und Kommunikationsplanet Merkur eine Opposition, und zwar mit seiner „höheren Oktave“, dem Uranus. D.h. so wie sich die Liebe der Venus gerade erst erweitern musste, so müssen sich nun unser Verstand und seine Gedanken den höherschwingenden, lichtvollen und spirituellen Welten des Uranus hingeben – in welcher Form auch immer (Kontakte, Bücher, Erlebnisse an Kraftorten usw.). Ansonsten besteht die Gefahr, dass wir in unseren begrenzenden Konzepten von Getrenntheit („wir sind völlig unbedeutend“) und Einsamkeit („es gibt keine Verbundenheit“) verloren gehen.

Nach den herausfordernden Oppositionen der Tage vorher kommen nun vier Tage mit harmonischen Aspekten (Trigone und Sextile):

* 6.11.: Venus (Jungfrau) im Trigon zu Pluto (Steinbock) und

* 7.11.: Merkur (Skorpion) im Trigon zu Neptun (Fische)

Gerade wenn unsere Gedanken der Aufforderung von Uranus am 4.11. gefolgt sind und wir uns um Erweiterung und mehr Klarheit bemüht haben, dann kann Neptun nun seinen Einfluss geltend machen. Wir spüren das dadurch, dass wir uns unserer Seele und überhaupt uns selbst sehr nahe fühlen. Auch Empfindungen von Sinnhaftigkeit verstärken sich im Allgemeinen, und wir wissen, was wir lieben, weil es zu uns gehört.

Wenn wir solches noch nicht spüren können, können wir uns heute mit unseren Träumen und Sehnsüchten sowie mit spirituellen, mystischen und märchenhaften Themen beschäftigen, um schnell Fortschritte zu machen. Bisweilen werden wir dann jedoch auch aufgefordert, in unserem Leben etwas zu verändern, das einem solchen Fortschritt bisher im Wege stand.

* 8.11., 10:30 Uhr: Venus (Jungfrau) geht in die Waage (bis 4.12.)

Nach der Jungfrau, wo sich Venus nicht wirklich zu Hause fühlte – es ging ihr oft zu praktisch, pedantisch und zu wenig gefühlvoll zu – kann der Planet der Liebesgöttin sich in der Waage wieder mehr verwirklichen. Zum Beispiel verlieren sich Partnerschaften nun weniger im alltäglichen Kleinkram, vielmehr beginnen die Partner wieder sich Gedanken über ihre Beziehung und/oder die Liebe im Allgemeinen zu machen und darüber wie ihr Zusammensein verschönert werden kann.

Auch aktuell als Single Lebende können sich, wenn sie möchten, nun wieder mit größeren Erfolgsaussichten auf Partnersuche begeben – oder sich nun alleine wieder in befriedigenderer Weise mit Kunst, Ästhetik und den „schönen Dingen des Lebens“ beschäftigen – wie der Wohnungseinrichtung, seiner Kleidung und überhaupt mit dem eigenen Auftreten in der Welt.

* 9.11.: Merkur (Skorpion) im Sextil zu Pluto (Steinbock)

Noch ein günstiger Winkel, der allerdings durch Beteiligung des Skorpion und seines „Herrschers“, des Pluto, schwierig werden kann. Alles hängt wieder einmal an der Bereitschaft, sich mit seiner Psyche zu beschäftigen und mit seiner Seele zusammen nötige Veränderungen und Transformationen durchzuführen – auch in der äußeren Welt.

Sind wir dazu bereit, bekommen wir viel Energie dafür, auch wenn es sich um umfangreiche Erneuerungen handeln sollte.

* 10.11., 7:24 Uhr: Merkur (Skorpion) geht in den Schützen (bis 1.12.)

Hat Merkur am Vortag noch die Chance des Schicksals genutzt und durch seine Veränderungsbereitschaft günstige Voraussetzungen geschaffen, dann kann der Schütze nun viele neue Möglichkeiten ins Leben bringen, oft verbunden mit einer geistigen Erweiterung, die ebenfalls Freude macht.

In den folgenden drei Wochen nimmt auch die Lust am Lesen, Philosophieren und sich Gedanken über die Zukunft zu machen zu, auch wenn das neue Jahr noch etwas entfernt ist. Entdecken wir die Lust an geistigen Inhalten und anregender Lektüre (wieder)!

Nun folgen wieder fünf Tage mit schwierigen Aspekten:

Am den Tagen vorher bekamen wir viele Chancen für nötige Veränderungen. Und es tauchten wohl auch schon einige neue Ideen auf, die nach den Veränderungen nun verstärkt zu uns kommen möchten.

* 10.11.: Merkur (Schütze) im Quadrat zu Saturn (Fische)

Am Abend des 10.11. steht der „Prüfer“ Saturn direkt „vor“ uns und „durchleuchtet“ unser Denken. Wie immer in solchen „Sternen-Situationen“ öffnet er uns neue Tore, wenn wir die Chancen der Vortage genutzt haben. Ansonsten macht der Karmaplanet uns – bisweilen schmerzlich – bewusst, dass wir noch zu sehr in alten Vorstellungen und Konzepten gefangen sind.

Nutzen wir auch im zweiten Fall diese Konstellation, um geistig beweglicher zu werden und „Saturn“ mitzuteilen, dass wir doch noch bereit sind für neue geistige Inhalte und Denkweisen, die ab jetzt zu unserem Leben gehören sollen.

* 11.11.: Mars (Skorpion) in Opposition zu Uranus (Stier)

Erst Sonne, Venus, Merkur und nun steht auch noch der vierte der „persönlichen“ Planeten, Mars, in einer Opposition: Wie Merkur eine Woche vorher zum Überraschungs- und Bewusstseinserweiterungsplaneten Uranus.

Allgemein spüren wir diesen Aspekt als einen Energieüberschuss in uns. Dieser kann uns einfach nur gereizt und genervt werden lassen oder uns in der Tat einen großen Entwicklungsschub in unserem Bewusstsein bescheren. Dann erfahren wir neue Einsichten und entwickeln ein tieferes Verständnis für uns, unser Leben und das Leben auf dem Planeten Erde im Allgemeinen. Es lohnt sich wohl, die starke Mars/Pluto-Energie in diese Richtung zu lenken.

* 13.11.: Merkur (Schütze) im Quadrat zu Lilith (Jungfrau)

Wieder ein Quadrat des Verstandesplaneten Merkur, nun zum Dunklen Mond, der Lilith.

Ein „Anti-Oberflächlichkeits-Aspekt“: Wir können die ggf. anstehenden Entwicklungen, die Lösungen für alte Probleme bringen, nicht mehr ignorieren, wollen wir nicht die geballte Zerstörungskraft von ungelösten Themen erleben, die darauf warten, in die Entwicklung gebracht zu werden.

Ablenkung ist heute also ungünstig. Gehen wir lieber in uns und hören der „Lilith“ zu, zum Beispiel durch Meditation, ein wirklich offenes Gespräch mit (einem) verständnisvollen Menschen oder eine tiefgründige Selbsterforschung und -reflexion.

* 13.11., 10:27 Uhr: Neumond im Skorpion und

* 13.11.: Sonne (Skorpion) in Opposition zu Uranus (Stier)

Dieser Neumond verstärkt das Merkur-Lilith-Quadrat und die Sonne-Uranus-Opposition (beide am selben Tag!) noch mal intensiv: Eine tiefgehende Erneuerung mit einer nötigen Bereitschaft zu einer innerseelischen Transformation – zum berühmten „Phönix aus der Asche“ – steht an.

Die Sonne – unser Alltag – zeigt uns jetzt klar und deutlich, wenn wir uns vor einer solchen Notwendigkeit zu drücken versuchen. Und Merkur – unser Verstand – fühlt sich gerade schnell an sein Grenzen gebracht. Der Skorpion ist nicht sein Metier.

Bei solch massiven Hinweisen des Himmels brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn ein Teil unseres Lebens symbolisch oder auch buchstäblich „zu Asche“ zerfällt. Dies ist aber nur der Teil, der eh gehen will, um dem Neuen, dem „Phönix“ und „Adler“ – das sind die anderen Seiten des Skorpion – Platz zu machen.

Auch wenn der Wandel heftig, schnell und überraschend in unser Leben kommen kann (Uranus Opp. Sonne), kann er – zusammen mit unserer Bereitschaft mitzugehen – doch schnell eine große neue Zufriedenheit und Harmonie mit sich bringen. Leicht ist der Übergang bisweilen nicht, aber lohnend, wenn wir bereit sind für den neuen „Phönix“ in unserem Leben.

* 14.11. bis 17.11.: Merkur (Schütze) und Venus (Waage) im Quincunx zu Jupiter (Stier): Ein Finger des Schicksals

Nach dem heftigen Neumondtag zeigt uns dieser Finger des Schicksals an, dass wir die neuen Ideen und Einsichten zusammen mit einer liebevollen Grundhaltung uns selbst und anderen gegenüber nun auch dafür nutzen können, befriedigendere Situationen in der Gesellschaft und auch im Beruf zu erschaffen.

Es kann auch sein, dass wir nun viel besser wissen, was wir beruflich wollen, weil wir uns klarer dazu hingezogen fühlen als noch vor ein paar Tagen. Wenn wir uns dessen klar sind, dann sind wir aber auch gefordert, nun die nötigen Schritte in der äußeren Welt zu unternehmen.

Die folgende Woche ist erneut von günstigen Aspekten geprägt:

* 15.11.: Merkur (Schütze) im Sextil zu Venus (Waage)

Mit diesem Aspekt, der Teil des gerade beschriebenen „Fingers“ ist, bekommen wir große Klarheit darüber, was wir wirklich wollen, weil wir dies sehr deutlich als zu uns gehörig empfinden können. Oft spüren wir sogar ein Gefühl der Liebe zu dieser Vorstellung und zu einem damit verbundenen Leben in der Zukunft.

Das bezieht besonders auch unsere Partnerschaften oder andere Beziehungen mit ein.

* 17.11.: Mars (Skorpion) im Trigon zu Neptun (Fische) und

* 17.11.: Sonne (Skorpion) im Trigon zu Neptun (Fische)

Das fast zeitgleiche Trigon von Sonne und Mars zum träumerisch-seelischen Neptun bringt Gefühle von Weite und Mystik sowie eine Relativierung des Lebens im Sinne dessen, dass es neben dem Alltäglichen auch anderes Wichtiges gibt. Dieses hat seinen Ursprung tief in der Welt unserer Seele zeigt sich in unseren Träumen, Sehnsüchten und Wünschen.

Erkennen wir die Existenz des „Feinstofflichen“ an, dann haben wir nun viel Energie dafür, auch diesen Teil der Schöpfung zu einem neuen, erweiterten Teil unseres Lebens werden zu lassen. Oft fühlt genau das sich so erlösend und befreiend an.

Insofern sollten wir an diesem 17.11. etwas unternehmen, das uns mit den seelischen mystischen Welten in Verbindung bringt.

* 18.11.: Sonne (Skorpion) in Konjunktion mit Mars

Unmittelbar nach dem 17.11. strahlt unsere Seele weiter mit der starken Emotionalität skorpionischer Tiefen das in der letzten Zeit entstandene Neue in die Welt. Der „Phönix“ zeigt sich jetzt in Folge der Meisterung der oben beschriebenen Aspekte dieses Monats November. Wir erleben, dass unsere Seele in der Tat eine neue, schönere Welt zu schaffen in der Lage ist.

Alternativ kann dieser Aspekt aber auch genutzt werden, um Aggressionen und Kriege anzufachen. Wir alle haben die Wahl wofür wir diese Energien des Himmels nun verwenden wollen.

* 20.11.: Sonne (Skorpion) im Sextil zu Pluto (Steinbock)

Nach Mars kommt nun der noch umfassendere Energieplanet Pluto in Kontakt zur Sonne. Der Skorpion-Herrscher bringt noch mal die Chance, in leichter Weise einen erwünschten Wandel in unser Leben zu bringen und damit alte Strukturen neu zu formieren. Dies betrifft in besonderer Weise unsere innere Welt, unsere Einstellungen und all die (An)Triebe, die sich dort so tummeln.

Wofür lebe ich und wie kann ich das nun in die äußere Realität bringen? Dies ist eine aktuelle Frage, die zu stellen sehr günstig ist für unsere Zukunft.

* 21.11.: Merkur (Schütze) im Trigon zu Chiron (Widder)

Lange ging es um die Vorbereitungen zu diesem Aspeekt. Nun kann Chiron unserem Verstand konkrete Heilungsimpulse bringen. Wie so oft bei Chiron heißt Heilung hier wieder „Ganzwerdung“.

Haben wir die letzten Wochen im oben beschriebenen Sinn genutzt, dann fällt es dem „Verwundeten Heiler“ leicht, dieses Ganzwerden in uns zu bewirken. Wir wissen dann, was in unser Leben kommen möchte und freuen uns an den neuen Einsichten und Plänen, die in uns gereift sind.

Ohne entsprechende Vorbereitung kann Chiron uns aber auch seine andere Seite zeigen: Unsere „Verwundungen“, also unser Steckenbleiben auf dem Weg der Entwicklung durch unerlöste Blockaden und Hindernisse. Doch das Leben wird uns zu passender Zeit wieder Gelegenheiten bieten, das nachzuholen. Es kann nur sein, dass sich die Zeit dazwischen nicht so erfüllend anfühlt wie sie es hätte tun können.

* 22.11.: Mars (Skorpion) im Sextil zu Pluto (Steinbock)

Nach dem Mars-Pluto-Quadrat am 9.10., das ja entsprechend spannungsreiche Energien in die Welt setzte bzw. latent schlummernde Spannungen in einen explosiven Ausbruch brachte, stehen die beiden Energieplaneten wieder im Austausch miteinander – dieses Mal in einem wesentlich günstigeren Sextil.

Sowohl im privaten als auch im politischen Bereich besteht nun die Möglichkeit, Streitereien und Konflikte konstruktiv zu lösen. Allerdings verlangt Mars im Skorpion wiederum ein gewisses Bewusstsein für innere Prozesse (wie Projektionen) und einen förderlichen und bisweilen erlösenden Umgang damit.

* 22.11., 15:02: Sonne (Skorpion) geht in den Schützen (bis 22.12.)

Mit dem Schützen beginnt das erste der beiden – von der Sonne her betrachtet – dunkelsten TKZ des Jahres. Die immer dunkler werdenden Tage und länger werdenden Nächte geben in natürlicher Weise mehr und mehr Gelegenheit für einen weiteren Rückzug in die Wärme und Behaglichkeit unserer Wohnungen. Dort öffnen wir uns idealerweise der schöngeistigen und philosophischen Welt. Mit viel Neugier und Entdeckerfreude ist die Schütze-Sonne eine gute Begleiterin in die Welt des Geistes und der Vorstellungen anderer Menschen, die diese in Worte umgesetzt haben.

Vielleicht interessiert uns in diesem Monat auch ein ganz neues Thema. Dann sollten wir so viel wie möglich darüber in Erfahrung bringen.

Die letzte Woche des Monats bringt wieder viele Spannungsaspekte, die oft aber auch große Chancen darstellen:

* 22.11.: Venus (Waage) in Opposition zu Chiron (Widder)

Hiermit haben wir die Chance zu erkennen, was unsere Beziehung gerade noch braucht, wodurch sie befriedigender und liebevoller werden könnte. Bzw. können wir als Single klarer als sonst erkennen, ob der aktuelle Zustand befriedigend ist oder wir uns für eine neue Partnerschaft öffnen sollten.

* 23.11.: Sonne (Schütze) im Quadrat zu Saturn (Fische)

Dieser Spannungsaspekt kommt – jeweils in unterschiedlichen Tierkreiszeichen – etwa zweimal pro Jahr vor. Aktuell werden wir dahingehend geprüft, ob unsere Geisteshaltung die nötige Tiefe für unsere Weiterentwicklung und auch die uns entsprechende Spiritualität besitzt. Wenn nicht, erhalten wir eine neue Chance diese zu erlangen.

Wir könnten also mit etwas in Berührung kommen, was mit unseren aktuellen Sichtweisen nicht verstehbar ist und eine Erweiterung unserer Weltanschauung braucht. Oder wir kommen in eine schwierige Situation, die neue Lösungsstrategien benötigt. All das geschieht ggf. jedoch nur, wenn es Teil unserer Bestimmung ist.

* 24.11., 11:14: Mars (Skorpion) geht in den Schützen (bis 4.1.2024)

Der Energieplanet intensiviert weiter die Themen, die bereits von der Sonne gefördert werden, welche am 22.11. in den Schützen gegangen ist: Neue geistige Inhalte, die Bereitschaft für eine Erweiterung des Verständnisses für das eigene Leben und für die aktuellen umfassenden Vorgänge auf der Erde.

Jede/r hat diesbezüglich seine Interessensschwerpunkte. Es ist gerade eine gute Zeit, um zu suchen, zu recherchieren, neugierig zu sein und sein Wissen zu vermehren.

Besonders Menschen mit der Sonne im Schützen oder einer starken Schütze-Betonung spüren bis Anfang Januar auch allgemein einen großen Energiezuwachs, den sie unbedingt in Richtung geistige Erweiterung kanalisieren sollten (wie oben gerade dargestellt), damit er sich nicht destruktiv auswirkt. (Wenn jemand z.B. gerade krank ist, wäre dies eine gute Zeit, um mehr über diese Krankheit und ihre Hintergründe in Erfahrung zu bringen.)

* 24.11. bis 27.11.: Merkur (Schütze) und Venus (Waage) im Quincunx zu Uranus (Stier): Ein Finger des Schicksals

Nach dem „Finger“ mit Jupiter an der Spitze (vom 14. bis 17.11.) bleiben die Planeten an der Basis des Dreiecks gleich, aber die Spitze verändert sich von Jupiter zu Uranus.

Wenn vor zehn Tagen die Thematik auf einen bewussten Umgang damit hingewiesen hat, was wir gesellschaftlich bzw. beruflich mit Liebe tun (sollten), dann geht es nun um Bewusstseinsentwicklung im Allgemeinen.

Die Schütze-Sonne im Quadrat zum Saturn (23.11.) sowie der Schütze-Mars (ab dem 24.11.) haben im Idealfall eine gute Vorarbeit geleistet, indem sie uns neugierig werden ließen auf interessante geistige Inhalte und Themen. Nun geht es darum zu entscheiden, was davon zu uns gehört, und genau das dann weiterzuentwickeln in Hinblick auf ein neues, umfassenderes Bewusstsein über die Welt und ihre Möglichkeiten.

* 25.11.: Mars (Schütze) im Quadrat zu Saturn (Fische)

Und so wie schon die Sonne am 23.11. kommt nun auch der Energieplanet ins Quadrat zu Saturn. Letzterer fragt uns: Haben wir die Zeichen der Zeit erkannt und Bereitschaft entwickelt für neue Aspekte in unserem Leben, die uns weiter in die Verbundenheit mit etwas Größerem bringen – Seele, Gott, oder anderen spirituellen Inhalten? Wenn nicht, heißt es noch einmal dringend, das nun Not-Wendige nachzuholen.

* 27.11., 10:15: Vollmond in den Zwillingen (Sonne im Schützen) und

* 27.11.: Merkur (Schütze) im Quadrat zu Neptun (Fische)

Dieser Vollmond bringt im Spätherbst einen Hauch der Lebendigkeit und Freude des Sommers zurück – allerdings in den inneren, geistigen Bereichen unseres Seins. Lebhafte Beschäftigung mit Dingen, die uns interessieren, Lesen neuer Bücher, philosophische oder spirituelle Gespräche – all dies fördert dieser Vollmond, der gegen Mitternacht hoch am Himmel steht.

Mit dem gleichzeitigen Merkur-Quadrat zu Neptun wird allerdings angezeigt, dass Letzterer unsere Pläne im Reich der Fantasie belässt, wenn wir nicht auch die Bedürfnisse unserer Seele, also unser Inneres mit einbeziehen.

Insgesamt ist der 27.11. also ein idealer Tag, um uns mit Neugier und Interesse unserer Seele zuzuwenden und diese besser kennen zu lernen.

* 27.11. bis 30.11.: Neptun (Fische) und Uranus (Stier) im Quincunx zu Venus (Waage): Ein Finger des Schicksals

Ein dritter „Finger“ im November schließt sich den beiden vorherigen an, wobei der aktuelle die Venus an der Spitze aufweist. Somit geht es nun um die Liebe und um Partnerschaften und Beziehungen im Allgemeinen. Diese werden weiterhin – oder wieder – nur befriedigend sein können, wenn wir unsere Seele, unsere inneren Sehnsüchte und Wünsche sowie ein erweitertes Bewusstsein hierfür und für das, was uns wirklich gut tut, mit in die Beziehung hereinnehmen. Genau darauf weist dieser „Fingerzeig Gottes“ hin.

* 28.11.: Sonne (Schütze) im Quadrat zu Lilith (Jungfrau)

Und wenn wir die letzte Woche noch nicht dazu genutzt haben, in unser Inneres zu schauen und zu erkennen, was derzeit wichtig ist im Sinne einer geistigen Erweiterung, dann bringt Lilith zum Monatsende noch einmal einen intensiven Vorstoß, das vielleicht immer noch in uns Schlummernde, Verdrängte oder auch Traumatisierte an die Oberfläche zu bringen – und damit einer Heilung zugänglich zu machen.

Schauen wir also nun intensiv, was uns z.B. unsere Träume mitteilen wollen und wenden wir uns besonderen Erlebnissen oder auch konkreten Gefühlen und Emotionen verstehend zu, selbst wenn sie sich zunächst noch ungut anfühlen.

* 29.11.: Venus (Waage) in Konjunktion mit dem Absteigenden Mondknoten

Nach Sonne, Merkur und Mars im Oktober steht nun auch der Planet der Liebesgöttin an einem Punkt, von dem aus es wieder „aufwärts“ gehen soll. D.h. es soll erkannt werden, ob unsere Beziehungen Erneuerung brauchen, etwa eine Erweiterung des Routine-Alltags mit neuen Impulsen und Unternehmungen oder ob sogar unser Leben insgesamt neue Menschen braucht. Das gesamte nächste halbe Jahr steht unter diesem Zeichen.

*

Damit hat uns der November viel Gelegenheit für geistige und spirituelle Erweiterung und Erneuerung gegeben. Mögen wir diese zu unserem Nutzen in unser Leben umgesetzt haben.

Wie der Dezember startet und weitergeht, wird hier Ende des Monats zu lesen sein.

* * *   * * *

Oktober 2023

Der Oktober 2023 in der spirituellen Astrologie: Nach der Ruhe des September steht uns ein Monat bevor, der uns wieder mehr in Bewegung bringen will in Richtung Zukunft

Sonne, Merkur und Mars rücken im Oktober immer weiter zusammen und erreichen in der letzten Woche ihre größten Annäherungen. So ergeben sich die Aspekte zu diesen drei Himmelskörpern nicht nur einmal, sondern kurz nacheinander auch mit den jeweils anderen beiden, was die entsprechenden Themen sehr intensiviert.

Überhaupt ist das Aspekte-Geschehen am Himmel im Oktober wieder sehr aktiv, nachdem der September insgesamt ein Monat der Ruhe, Rückschau und Aufarbeitung gewesen ist. Dabei wechseln sich schöne und günstige Aspekte mit herausfordernden und solchen ab, die große bis maximale Spannungen bringen.

Ein sehr außergewöhnlicher Tag ist der 9. Oktober. Hier treffen maximal destruktive Energien im männlichen Bereich des Willens und des Aktionismus auf eine große Chance zur Überwindung von Gegensätzen im weiblichen Teil der Schöpfung. Wir werden sehen, was sich dann konkret zeigen wird.

Weitere Herausforderungen bringen folgende Ereignisse:

* Im Oktober gibt es die letzten beiden Finsternisse des Jahres 2023, am 14.10. zu Neumond eine ringförmige Sonnenfinsternis, die vom Westen der USA über Mittelamerika bis in den Osten Südamerikas zu sehen ist. Die teilweise Mondfinsternis am Abend des 28.10. kann auch in Europa gesehen werden, wobei gegen 22:15 Uhr (MESZ) maximal nur gut 12 % der Mondoberfläche vom Kernschatten der Erde bedeckt werden.

* Vom 3. bis zum 7.10. sowie vom 15. bis 19.10. gibt es je einen Finger des Schicksals. Der erste weist auf die Rolle der Liebe in der aktuellen Menschheitsentwicklung hin, der zweite auf die Notwendigkeit, unseren Begriff von Realität wieder auf die höheren Ebenen zu erweitern, will das Destruktive im Menschen in Zaum gehalten werden.

* Mars, Sonne und Merkur passieren nacheinander den Absteigenden Mondknoten, was auf die Notwendigkeit von Erneuerungen und Reformen hinweist. Denn nun soll die Gestaltung der Zukunft im Mittelpunkt stehen.

Auf eine große Dynamik weist auch hin, dass Lilith, Merkur, Venus und Mars im Oktober die Zeichen wechseln (neben der Sonne, die das eh in jedem Monat macht) und Pluto am 11.10. wieder rechtläufig wird.

*

* Eine große Anregung, sich mit dem eigenen Unbewussten und Seelischen zu beschäftigen, bringt der 3.10.

* Extreme Spannungen präsentiert uns der Himmel am 9.10. sowie der 21.10.

* Große Herausforderungen mit dem Ziel eine neue harmonische Integration zu finden, bringen der 2.10., 10.10., 11.10., 12.10., 15.10. und der 28.10. (An diesem Tag gibt es eine positive Wirkung, wenn eine Gesellschaft weiß, was sie will.)

* Große Chancen bieten der 13.10. und für die weiblichen Aspekte der Schöpfung auch der 9.10.

* Relativ Harmonisch geht es zu am 22.10., 23.10., 24.10. bis 26.10. und am 31.10.

* Die Liebe steht im Mittelpunkt am 10.10., 22.10. und 31.10., allerdings wird sie auch dann – wie im gesamten Oktober – von vielen Seiten bedrängt.

* Um ganzheitliche Heilung geht es am 11.10. und am 15.10.

*

Betrachten wir nun die einzelnen Planetenkonstellationen im Oktober und ihre Themen:

* 2.10.: Merkur (Jungfrau) in Opposition zu Neptun (Fische)

Dieser Aspekt weist auf die Notwendigkeit hin, unsere irrationalen, mystischen und seelischen Seiten mit dem Verstand zu begreifen und ihnen zumindest eine gewisse Wertschätzung im Leben zu geben. Durch die Opposition wird das nicht von selbst gelingen. Es wird eine gewisse Anstrengung dazu nötig sein.

* 3.10. bis 7.10.: Neptun (Fische) und Pluto (Steinbock) im Quincunx zu Venus (Löwe): Ein Finger des Schicksals

Nach Lilith im September steht nun Venus an der Spitze dieses Fingers mit Neptun (in den Fischen) und Pluto (im Steinbock) an seiner Basis. Die beiden letztgenannten Planeten befinden sich noch fast ein Jahrzehnt lang in diesem entscheidenden förderlich-dynamischen 60-Grad-Aspekt. (Ich hatte immer wieder darüber geschrieben.)

Dieser „Finger“ mit Venus dauert zwar nur ein paar Tage, trägt jedoch einen umso wichtigeren Hinweis in sich: Um das große Thema der universellen Liebe auf der Erde voranzubringen, ist es nun wesentlich, die Liebe im persönlichen Bereich intensiver zu leben und auch in Form der Wahrnehmung von Schönheit und Ästhetik in der gesamten Schöpfung zur Bewusstseinsentwicklung der Menschheit beizutragen.

* 3.10., 15:01 Uhr: Lilith geht in die Jungfrau (bis 29.06.2024)

In der Jungfrau hat es der Dunkle Mond schwer. Denn der an einem reibungslosen Alltag ausgerichtete Verstand will nicht so gern in die Tiefen innerseelischer, oft unbewusster Prozesse schauen. Vielmehr fühlt er sich beunruhigt, wenn ihn eine starke Kraft immer wieder an die Existenz solcher Räume jenseits allen Verstandes erinnert.

Somit ist diese Stellung für Menschen, die vor allem daran interessiert sind, einen reibungslosen Alltag zu leben, eine große Beunruhigung und Herausforderung. Für solche, die eine offene Haltung gegenüber dem „Reich der Lilith“, also den eigenen (noch) unbekannten inneren Räumen haben, ergeben sich jedoch neue Möglichkeiten der Seelenintegration sowie der Aufarbeitung und eines positiven Nutzens unbewusster Anteile. Nutzen wir also diese Chancen doch ganz bewusst in den nächsten neun Monaten.

* 3.10.: Merkur (Jungfrau) im Trigon zu Pluto (Steinbock)

Gleich nach dem eben beschriebenen Lilith-in-der-Jungfrau-Thema kommt der Jungfrau-Merkur in eine sehr günstige Stellung zu Pluto, dem Herrn der Unterwelt. Somit bekommen wir hier einen neuen Hinweis auf die aktuelle Wichtigkeit der Betrachtung innerer und bisher oft unbewusster Prozesse und damit eine weitere Verstärkung dieser aktuellen Thematik.

* 4.10.: Mars (Waage) am Absteigenden Mondknoten

Alles was am Absteigenden Mondknoten steht, hat seinen Zweck erfüllt – auch wenn es bisher passend und richtig war. Nun geht es jedoch darum, sich in Richtung des Aufsteigenden Mondknoten zu entwickeln, sich also zu fragen, wohin die Lebensreise geht.

Mit Mars an diesem Punkt können wir uns nicht mehr im Alten ausruhen, sondern sind dazu aufgerufen, unsere Energien in Richtung Neuanfang in Bewegung zu bringen und so manche Komfortzone zu verlassen.

Am 18. und 19.10. werden Sonne und Merkur dem Mars folgen. Dann werden wir die ersten Auswirkungen der neu ausgerichteten Energien sehen und erkennen können.

* 5.10., 2:08 Uhr: Merkur (Jungfrau) geht in die Waage (bis 22.10.)

Die Themen unserer Gedanken und auch unserer bevorzugten Gespräche ändern sich in diesen zweieinhalb Wochen zugunsten von Beziehungen, Kunst und wie mehr Harmonie ins Leben einziehen kann.

Da der Absteigende Mondknoten aktuell ebenfalls in der Waage steht, wird in Bezug auf diese Themen auch viel Aufarbeitung und gegebenenfalls Veränderungsdruck aufgebaut – sollte etwas noch nicht optimal sein. Wie immer ist es am besten, die uns angebotenen Möglichkeiten möglichst optimal zu nutzen, also offen zu sein für das, was uns das Leben nun zeigt.

* 9.10.: Mars (Waage) im Quadrat zu Pluto (Steinbock)

Dies ist einer der spannungsreichsten Aspekte, die es gibt. Mars regt den unpersönlichen Pluto im Strukturzeichen Steinbock an, alte Strukturen und Verhältnisse – auch gesellschaftliche – mit einer außerordentlich starken Energie und Kraft zu verändern und zu transformieren. Damit will der Waage-Mars letztlich mehr Harmonie und mehr Miteinander in der Welt und auch besonders im persönlichen Beziehungsleben schaffen.

Wenn wir diese Energie nicht in eine positive Richtung lenken, kann sie schnell auch destruktiv werden und das Alte fliegt uns um die Ohren – ob wir wollen oder nicht.

* 9.10., 3:10 Uhr: Venus (Löwe) geht in die Jungfrau (bis 8.11.)

Am 5.10. verließ Mars die Jungfrau, nun wird dieses Zeichen vom Planeten der Liebesgöttin betreten. Damit kann mehr Liebe in all die Dinge des Lebens einziehen, die im Alltag getan werden müssen. Es ist doch schön, vieles mit mehr Liebe und positivem Gefühl zu planen und dann auch zu tun!

Selbst wenn jemand zunächst nicht an mögliche Vorteile eines liebevollen Umgangs glaubt, kann er positiv überrascht werden: Das Lebensumfeld wird frischer, klarer und auch heilsamer. Die Dinge, die wir kaufen (müssen) – wie Nahrungsmittel – bringen uns mehr Freude und machen uns gesünder. Kleidung wird mit mehr Beachtung ihrer Ästhetik gewählt und bringt uns in der Folge mehr Erfolg und Anerkennung. (Das sind nur einige wenige Beispiele hierfür.)

So kann dieser Jungfrau-Venus-Monat uns ein im wahrsten Sinn des Wortes schöneres Leben bescheren.

Aufzupassen ist, dass Liebesprobleme nicht zu eng und kleinkariert werden. Und wenn nun schon unbedingt nebensächliche Details und Kleinigkeiten im Zentrum stehen sollen, dann sollte eben die Liebe dabei eine Rolle spielen.

* 9.10.: Venus (Jungfrau) in Konjunktion mit Lilith

Diese in jedem Jahr stattfindenden Konjunktion versucht Liebe in Beziehungen und persönliche Bindung mit dem Gefühl von Freiheit zu vereinen. Das ist in diesem Jahr im Zeichen der Jungfrau besonders schwer. Denn nun kann sich dieser fundamentale Themenkomplex im Leben vieler Menschen schnell in zu vielen Details verlieren und aus dem Bewusstsein geraten.

Vielmehr sollten wir eine größere Perspektive im Auge behalten – die wir vielleicht (mit Saturn, siehe 10.10.) im Schattenthema der Jungfrau finden: den Fischen mit ihrer Fähigkeit, beide Ziele wertzuschätzen – und ihnen dann mit der Jungfrau zum Beispiel verschiedene Zeiträume zuzuordnen, in denen sie jeweils gelebt werden können. Ein ganzheitlich denkender Mensch sollte darin keinen Widerspruch sehen.

* 10.10.: Venus (Jungfrau) in Opposition zu Saturn (Fische)

Schon einen Tag nach der Venus-Lilith-Konjunktion kommt Saturn mit ins Spiel von Freiheit und Liebe – „aufgeführt“ von Venus und Lilith in der Jungfrau.

Einerseits spitzt Saturn eventuell vorhandene Konflikte zu, um die Parteien zu Lösungen zu drängen.

Andererseits schaut er als Prüfungsplanet nach, ob die Beteiligten bemüht sind, eine Lösung zu finden oder gar schon zu leben. Dann unterstützt sie das Schicksal in besonderer Weise.

* 11.10., 3:09 Uhr: Pluto (Steinbock) wird rechtläufig

Nach einem knappen halben Jahr mit einem rückläufigen Pluto müssen wir uns nun wieder daran gewöhnen, dass die Geschwindigkeit von Veränderungen und Transformationen wieder zunimmt. Dabei wirkt der Transformationsplanet noch bis Ende Januar im Steinbock, also in den konkreten Strukturen unseres Lebens inklusive der gesellschaftlichen. Es ist also noch einmal ein intensiver gesellschaftlicher Veränderungsschub zu erwarten, der unser Leben und wie wir es gewohnt sind, betrifft.

Vorbeugend können wir uns so offen wie möglich allem gegenüber zeigen, was an Neuem entstehen will und uns konkret mit unserer Energie genau für das einsetzen, was uns im Innersten entspricht.

* 11.10.: Sonne (Waage) in Opposition zu Chiron (Widder)

Mit Chiron kommen wie immer Heilungsthemen ins Spiel, mit der Waage-Sonne besonders im partnerschaftlichen Bereich für ein besseres Miteinander. Freude über Gemeinsamkeiten und Respekt vor Unterschiedlichkeiten sind fast schon eine Garantie für heilere, freudvollere Begegnungen zwischen den Menschen.

Wenn sich noch Verletzungen in irgendwelchen Beziehungsthemen zeigen, dann fällt es nun besonders leicht, diese mit passenden Mitteln in einen heileren Zustand zu bringen. Zu beachten: Verdrängen bringt gar nichts.

* 12.10., 6:03 Uhr: Mars (Waage) geht in den Skorpion (bis 24.11.)

Nun betritt auch der dritte der „persönlichen“ Planeten ein neues Zeichen. Venus ging am 9.10. in die Jungfrau, Merkur am 5.10. in die Waage und nun betritt Mars für sechs Wochen den Skorpion, wo er Anfang November von der Sonne eingeholt werden wird.

Bevor Pluto entdeckt wurde, war Mars auch der Herrscher des Skorpion. So steht der Energieplanet in diesem Zeichen immer noch stark. Doch anders als im Widder, „seinem“ zweiten Zeichen, ist seine Energie nun ins Innere gerichtet, und speziell in das „Stirb-und-werde“ des Skorpion.

Wie sollten nun mit intensiven, oft schwierigen inneren Prozessen rechnen, die bisweilen ein längeres Ringen mit sich selbst und seinen Gefühlen nach sich ziehen. Entkommen können wir diesem verstärkten inneren Geschehen eh nicht, also nutzen wir doch unsere ganze Energie, um ein Weiterkommen oder gar Lösungen zu finden, die uns irgendwie erleichtern und vielleicht in der Tat Er-Lösen.

* 12.10.: Saturn (Fische) in Opposition zu Lilith (Jungfrau)

Dieser Aspekt intensiviert noch mal die Venus-Saturn-Opposition vom 10.10. Sollten wir uns in der Weiterentwicklung bei den Themen „Freiheit und Liebe“ noch einseitig für Liebe oder Freiheit entschieden haben, so erhalten wir jetzt eine „Quittung“ dafür in der – von außen oft als aufgezwungen erlebten – Einsicht, dass es so nicht geht. Dann ist eine Kurskorrektur angesagt in der Richtung, dass wir uns nun doch überlegen müssen, wie wir beides in irgendeiner Weise besser in unser Leben integrieren können.

Wie am 10.10. schon erwähnt, könnte Saturn dabei helfen, Zeiten für ein inniges Miteinander und dann auch Zeiten für das Erleben von Freiheits-Gefühlen zu finden und strukturell in unser Leben zu integrieren.

* 13.10.: Mars (Skorpion) im Trigon zu Saturn (Fische) und

* 13.10.: Mars (Skorpion) im Sextil zu Lilith (Jungfrau)

Auch Mars tritt nun in Beziehung zu Saturn, und Lilith ist ebenfalls wieder mit von der Partie. Das Trigon und das Sextil allerdings bringen viel eher und leichter fast von selbst eine Lösung hervor als die obigen Oppositionen.

Mars will im Skorpion seine Leidenschaften leben und drängt zu Veränderungen, wenn Ersteres nicht möglich ist. Lilith unterstützt ihn dabei und drängt ihn dazu, dass er sich seine Freiheiten nun nimmt. Insofern tritt Venus gerade in den Hintergrund. Vergessen werden sollte sie jedoch nicht. Dann nach dem Rausch der Leidenschaft kommen auch wieder ruhigere Tage, in denen eine vertraute und bekannte Beziehung wieder mehr geschätzt werden wird. (Wieder rät Saturn zu einer zeitlichen Aufteilung des Lebens im Sinne der verschiedenen Bedürfnisse.)

* 14.10., 19:54 Uhr: Neumond in der Waage (Ringförmige Sonnenfinsternis in Amerika)

Dieser Neumond ist verbunden mit einer ringförmigen Sonnenfinsternis, die vom Westen der USA über Mittelamerika bis hin zum Nordosten Südamerikas zu sehen ist. Dort ist die Wirkung dann auch am stärksten.

Für uns in Europa ist dieser Neumond jedoch ebenfalls besonders intensiv, da er eine Opposition zu Chiron bildet und in der Nähe des Absteigenden Mondknoten stattfindet.

Somit kommen die am 11.10. beschriebenen Themen noch mal besonders zum Zuge – und dringen sogar noch tiefer in unsere Psyche als damals, um Heilung zu finden. Der nun noch dazu kommende Absteigende Mondknoten weist auf karmische Ursachen von Verletzungen hin, die aus früheren Leben stammen können.

Insofern ist dieser Neumond eine ideale Zeit für eine Rückführung oder Aufstellung oder eine andere Methode, um oft uralte und lange mitgetragene Verletzungen zu heilen.

Die Sonnenfinsternis ermöglicht es noch weiter in die Tiefe zu gehen als sonst. Da sie jedoch nicht total ist, bleibt immer genügend Sonnenlicht für eine Bewusstwerdung und ggf. Heilung.

* 15.10.: Merkur (Waage) in Opposition zu Chiron (Widder)

Und nach der Sonne am 11.10. und dem Neumond, der das Thema noch mal erhellt hat, hilft uns Merkur mit Chiron nun, all das Empfundene und Erlebte auch zu verstehen und in unser Weltbild einordnen zu können – oder Letzteres ggf. zu erweitern.

Eine Rückführung oder Aufstellung am 14.10. sowie eine weiterführende Beschäftigung damit zum Zwecke eines größeren Verständnisses, das wäre ein Zeitplan im Sinne der Planeten am Himmel.

* 15.10. bis 19.10.: Neptun (Fische) und Uranus (Stier) im Quincunx zu Sonne und Merkur (Waage): Ein Finger des Schicksals

Der zweite Finger des Schicksals innerhalb eines Monats. Dieses Mal wird der Transformationsplanet Pluto durch den bewusstseinserweiternden Uranus ersetzt. Neptun – und damit der intuitive Zugang zu den mystischen, Seelenwelten – bleibt bestehen. Mit Merkur bei der Sonne an der Spitze des Fingers wird die Menschheit wieder einmal darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, das allgemeine Bewusstsein ständig in Richtung Mystik und Seele zu erweitern, so dass eine Harmonie (Waage) zwischen allen Bereichen des Menschseins entstehen kann.

Auf der „Hawkins-Bewusstseinsskala“ von 1 bis 1000 ist die Menschheit im Durchschnitt gerade mal bei knapp 250 angekommen. Es gäbe also viel zu tun. Und es würde nicht nur der Menschheit, sondern dem gesamten Planeten zugutekommen.

* 18.10.: Sonne (Waage) am Absteigenden Mondknoten und

* 19.10.: Merkur (Waage) am Absteigenden Mondknoten

Diese beiden Begegnungen ergänzen das Thema des gerade beschriebenen „Fingers“ insofern, dass nun ein allgemeiner Tiefpunkt erreicht ist und es ab jetzt wieder nach „oben“ in Richtung Neuanfang gehen soll – im Leben allgemein und besonders im Denken und Kommunizieren.

Da ist es zum Beispiel besonders wichtig, dass wieder mehr ausgesprochen werden darf, ohne dafür verurteilt zu werden. Neues hat zunächst immer Widerstand und Abwertung ausgelöst. Hätten sich alle davon beeinflussen lassen, gäbe es keine Bewusstseinsentwicklung. Nur wenn wir die Dinge von verschiedenen Seiten her betrachten, kommen wir der Wahrheit näher.

* 20.10.: Sonne (Waage) in Konjunktion mit Merkur

Eine große Chance für den Verstand stellt diese Konstellation dar, sich nicht als dominant zu gebärden, sondern sich dem viel größeren und umfassenderen solaren Prinzip unterzuordnen. Die Folgen wären nicht nur harmonischere und glücklichere Beziehungen, sondern ein allgemein erfüllteres und angstfreieres Leben. (Der Verstand hat immer Angst, wenn er allein alles beherrschen soll, da er von Natur aus nie den vollen Überblick hat. Und das weiß er auch, selbst wenn ein unentwickelter Verstand das nicht zugeben würde.)

* 21.10.: Merkur (Waage) im Quadrat zu Pluto (Steinbock) und

* 21.10.: Sonne (Waage) im Quadrat zu Pluto (Steinbock)

Noch stehen Sonne und Merkur so nahe zusammen, dass sie fast gleichzeitig mit dem Transformationsplaneten Pluto im Spannungsquadrat stehen.

Wir können die Konstellationen des Vortags so interpretieren, dass wir dadurch bereit gemacht werden sollten, um die Wirkung dieser heutigen Spannungen auf uns möglichst gering halten zu können. Dazu wären die Botschaften der letzten Tage für mehr Harmonie und einem bewussten Miteinander – auch zwischen unserem Verstand und der umfassenderen multidimensionalen Welt – anzunehmen und in der Folge die ggf. dazu nötigen Veränderungen auf sich zu nehmen.

Ansonsten würde sich der Herrscher der Unterwelt wohl recht ungnädig erweisen und uns mit unserer Unbeweglichkeit konfrontieren.

* 22.10.: Venus (Jungfrau) im Trigon zu Jupiter (Stier)

Endlich – kann man fast sagen – wieder ein wunderschöner harmonischer Winkel, den wir einfach genießen können. Die Jungfrau-Venus weiß heute genau, was uns einen genießerischen Tag bescheren kann und uns wieder mal umfassend glücklich macht – zumindest für ein paar Stunden oder Tage.

Nutzen wir also die Gunst der Stunde. Und lassen wir den Verstand unserem Glück nicht im Wege stehen, so wie es die folgenden gleichzeitigen Aspekte nahelegen:

* 22.10., 8:48 Uhr: Merkur (Waage) geht in den Skorpion (bis 10.11.) und

* 22.10.: Merkur (Skorpion) im Trigon zu Saturn (Fische) und

* 23.10.: Merkur (Skorpion) im Sextil zu Lilith (Jungfrau)

Mit dem Eintritt Merkurs in den Skorpion wird unser Verstand mit Inhalten aus den tieferen emotionalen Schichten unseres Seins konfrontiert – und er ist aufgefordert, möglichst konstruktiv damit umzugehen.

Das hierfür besonders günstige Trigon des Verstandesplaneten Merkur zum Weisheitsplaneten Saturn mäßigt nämlich die Dominanz des Verstandes im Sinne des Shakespeare-Zitats: „Es gibt Dinge zwischen Himmel und Erde, Horatio, von denen sich eure Schulweisheit nichts träumen lässt.“ Verinnerlichen wir dies, kann etwas von der Saturn-Weisheit auf unser Denken überspringen.

Wichtig ist ein Erfolg bei der anstehenden Verstandes-Erweiterung auch, weil Lilith mit ihrem Versuch, den Menschen mit neuen Informationen aus dessen Unbewussten respektive von seiner Seele in einen ganzheitlicheren Zustand zu bringen, sonst leicht vom Verstand blockiert werden würde. Dann wäre eine große Chance für ein erfüllteres Leben vertan.

* 23.10., 18:20 Uhr: Sonne (Waage) geht in den Skorpion (bis 22.11.)

Eineinhalb Tage nach Merkur betritt auch die Sonne das erste der vier „Tierkreiszeichen der langen Nächte“. Die Sonne steht nun auch mittags tief im Süden und es ist Zeit sich von der Außenwelt zurückzuziehen – und sich seinen inneren Prozessen zuzuwenden.

Da im Sommerhalbjahr diesbezüglich vieles zu wenig gelebt wurde, heißt es zunächst einmal in der inneren Entwicklung den aktuell stimmigen Zustand zu erreichen. Dazu dienen auch die massiven Anregungen des Skorpion, der eigentlich ein Doppelzeichen ist: Skorpion und Adler (Phönix). Ersterer symbolisiert den noch nicht erreichten aktuellen Entwicklungsstand. Der Adler dagegen hat sich emporgehoben und damit den Überblick sowie eine Verbundenheit mit dem Himmel erreicht, was in der dunklen Jahreszeit noch wichtiger ist als im Sommer.

* 24.10.: Sonne (Skorpion) im Trigon zu Saturn (Fische) und

* 26.10.: Sonne (Skorpion) im Sextil zu Lilith (Jungfrau)

Was Merkur am 22. und 23.10. erreichte, steht nun für die Sonne an, also nicht nur für unseren Verstand, sondern für unsere Ausstrahlung und damit für unser gesamtes Sein: Ein Stück Weisheit dazuzugewinnen, indem wir erlauben, dass bisher verborgene Inhalte aus dem Seelenraum ins Bewusstsein vordringen.

Die Sonne im Skorpion erleichtert das Erreichen dieses Ziels, sollte es sich dabei um schwer zu integrierende Inhalte handeln. Denn sie ist fähig zur Veränderung, auch indem sie alte Begrenzungen (Jungfrau) zurücklässt und sich neuen, unbekannten Welten, die oft in höherdimensionalen Bereichen angesiedelt sind, zuwenden kann.

* 28.10., 22:23 Vollmond im Stier (Sonne im Skorpion) (Teilweise Mondfinsternis, auch in Europa sichtbar)

Ein sinnlich-erotischer Vollmond mitten im Herbst?! Ja, denn erlebte Erotik hängt nicht so sehr von der äußeren Welt ab wie von der inneren. Schauen wir mit der Skorpion-Sonne tief in uns und fühlen wir mit dem Stier-Mond, welch großes Potenzial an erotisch-sinnlicher Erfüllung genau dort auf dessen aktive Umsetzung ins Leben wartet. Heute haben wir die große Gelegenheit, das auch zu tun.

Bei dieser Mondfinsternis bleibt der größte Teil des Mondlichts erhalten. Dadurch brauchen wir uns nicht so zurückzuhalten als wenn die Finsternis total wäre. Nur sollten wir darauf achten, dass wir unsere Grenzen einhalten, also nichts uns Aufgedrängtes tun.

Überhaupt mahnen uns die geleichzeitigen Spannungen zwischen Jupiter und Mars/Merkur, auf positive Gefühle konzentriert zu bleiben. Sonst könnten Eifersucht, Wut und Co. so manch wunderbar begonnenes Erleben schnell zunichtemachen.

* 28.10.: Mars (Skorpion) in Opposition zu Jupiter (Stier) und

* 29.10.: Merkur (Skorpion) in Opposition zu Jupiter (Stier) und

* 29.10.: Merkur (Skorpion) in Konjunktion mit Mars

Merkur erreicht fast gleichzeitig eine Konjunktion mit Mars im Skorpion sowie eine Opposition zu Jupiter, was natürlich auch heißt, dass Mars ebenfalls fast zugleich in Opposition zu Jupiter steht.

An sich bringt der sinnlich-genussvolle Jupiter eine gute Ergänzung zum leidenschaftlich-erotischen Mars im Skorpion. Letzterer kann jedoch schnell in dunkle emotionale Tiefen absacken. Da hilft nun Merkur, der das Geschehen beobachten und einschreiten kann, wenn die positiv-sinnliche Stimmung zu kippen droht.

So wird der mit Merkur verbundene Verstand nun auch einmal etwas Positives bewirken können. D.h. wir können uns sehr wohl auf erotisch-sinnliche Abenteuer einlassen, wenn wir unsere Grenzen achten und das „Genießen ohne Reue“ in den Mittelpunkt stellen.

* 31.10.: Venus (Jungfrau) im Trigon zu Uranus (Stier)

Der Monat endet mit einem günstigen Winkel, der unsere Partnerschaften und Beziehungen inspirieren und unser Leben um neue Möglichkeiten erweitern kann. Die Jungfrau-Venus ist zudem in der Lage, die bisweilen etwas „überspannten“ Impulse von Uranus „herunterzukochen“ und somit für den Alltag und eine längere Dauer geeignet zu machen.

Dies stellt auch eine schöne Möglichkeit dar, das am Abend des 31.10. beginnende keltische Jahreskreisfest Lammas mit seinem/seiner Liebsten in einer besonders inspirierten und schönen Weise zu feiern. Oder ein etwas ungewöhnliches, aber wohltuendes Halloween-Fest zu erleben.

*

Damit können wir dann auch gestärkt und erfüllt in einen ziemlich herausfordernden Monat November starten. Mehr dazu hier Ende Oktober.

* * *   * * *