Natur(Ferien)Seminare

Montag, 30. April, 14:00 Uhr bis ca. 21:30 Uhr (inklusive Abendessen) und Dienstag, 1. Mai 2022, von 11 Uhr bis ca. 17:30 Uhr:

Wir feiern meditativ das Beltane-Jahreskreisfest, die Walpurgisnacht und den Maianfang

Dabei erforschen wir die Geschichte der Walpurgisnacht und ihre Bezüge zur Heiligen Walpurga sowie zu Frau Holle und erfahren, was Karl der Große mit alldem zu tun hat – und mit unserer heutigen Welt in Europa.

Eineinhalb-Tages-Seminar mit kurzen Wanderungen, meditativen Natur-Aufenthalten, einem Beltane-Feuer und Abendessen in einer Gaststätte

Wo: Bei Weißenohe und Leutenbach in der Fränkischen Schweiz, am 30.4. abends Beltane/Walpurgis-Feuer mit kleinem Ritual in Langensendelbach

(Übernachtung zu Hause oder auch in einer Pension oder auf einem Campingplatz)

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Schöne Welt, wo bist du?

Kehre wieder, holdes Blütenalter der Natur!

[Friedrich Schiller]

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Die Menschheit hat einiges gewonnen mit den durch den Intellekt ermöglichten Entwicklungen der letzten Jahrhunderte. Doch wird mehr und mehr klar, dass dabei auch einiges auf der Strecke geblieben ist. Einiges, das wichtig oder sogar wesentlich ist für ein erfülltes, glückliches Leben in innerem Frieden und auch für einen konstruktiven, Angst-armen Umgang mit dem Tod.

Historisch gesehen erfolgte eine positive Weiterentwicklung der Menschheit immer dann, wenn ein Aspekt mit einem anderen, oft gegensätzlichen vereinigt wurde. Heute wären das die intellektuellen Ansätze der Wissenschaft einerseits mit der uralten Verbundenheit mit der Natur andererseits sowie mit dem göttlichen Schöpfungsgeschehen in ihr und insbesondere einer gelebten Herzensliebe.

Eine tiefere herzliche Verbundenheit mit der Natur wurde und wird auch in den keltischen Jahreskreisfesten gefeiert. Genau dies wollen wir in unserer Veranstaltung zum keltischen Beltanefest wieder einmal unternehmen – auch anhand der so interessanten und bedeutungshaften Geschichte der Walpurgisnacht – bis hin zu den Hintergründen ihrer Darstellung in den drei (Faust-) Versionen von J.W. Goethe.

Meiner Meinung nach können wir aus der Geschichte der Beltane/Walpurgiszeit und deren Ritualen sehr viel lernen über unsere Gegenwart und einen möglichst konstruktiven Umgang mit der Welt, in der wir leben. Und wir lernen wesentliche Aspekte die interessante Geschichte Europas kennen.

Unter anderem werden wir uns dabei folgenden Fragen zuwenden:

* Wie wurde Beltane bei den Kelten gefeiert? Welche Quellen haben wir dafür?

* Welche Bedeutung hat Beltane bei den neu-heidnischen Gruppierungen?

* Wann und wie kam die Äbtissin Walpurga ins Spiel und was hat diese historische Figur mit der alten germanischen Göttin Holda, Hulda oder Holle zu tun?

* Was hat Goethe zu den drei so unterschiedlichen Darstellungen der Walpurgisnacht-Feiern auf dem Blocksberg bewegt? (Vorlesen dieser Schilderungen.)

* Wie können wir die dabei enthaltenen uralten Weisheiten in unser modernes Leben integrieren?

* Und was können wir aus den historischen Ereignissen über die heutigen gesellschaftlichen Ent­wicklungen lernen?

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Dazu wollen wir uns wieder einmal bewusst mit den Rhythmen der Natur beschäftigen – den Rhythmen der Erde, der Planeten, von Sonne und Mond und mit dem dazugehörigen aktuellen Fest: Beltane. Die Natur und ihre Rhythmen können wie immer gute Wegweiser für uns sein – gerade auch in schwierigen Zeiten wie sie Zeiten der Erneuerung oft sind.

So werden wir uns an diesem Wochenende – dem Wetter entsprechend – in die Natur begeben und uns dort einschwingen in die Energien, die uns allen und allem gemeinsam sind – durch kurze Meditationen, Gespräche und auch Erinnerungen an die Rhythmen unseres eigenen Lebens. (“Wo stehe ich gerade?”)

Damit versuchen wir auch eine intensivere Kommunikation mit unserer Seele aufzunehmen. Und in einer einstündigen kleinen persönlichen „Vision Quest“ während unseres Aufenthalts in der Natur am 1. Mai kann uns (noch) bewusster werden, was – entsprechend der Vorsehung – unsere nächsten Entwicklungsschritte in unserem Leben sein sollen.

Am 30.4. abends feiern wir Beltane, den Beginn des keltischen Sommerhalbjahres mit einem Beltanefeuer im Garten in Langensendelbach.

Folgender Ablauf ist zum Teil wetterabhängig. Bei sehr schlechtem Wetter (kalt und Dauerregen) würde ich die Veranstaltung auch kürzen – natürlich mit einer entsprechenden Reduzierung des Seminarhonorars. Doch würden wir uns auch dann an den beiden Tagen treffen, nur kürzer.

Geplanter Ablauf (Wetterverhältnisse können zu Abweichungen führen):

1. Montag, 30. April (mit Beltane-Abend/ Walpurgis-Nacht):

* Wir treffen uns um 14:00 Uhr an einem Parkplatz in Weißenohe bei Gräfenberg und wandern an zwei uralten Linden vorbei zum sogenannten Teufelstisch. Dort erfahren wir einiges über die Geschichte Mitteleuropas und wie der Teufel Einzug hielt in eine anscheinende recht heile und kraftvolle spirituelle Naturverbundenheit unserer Vorfahren.

* Und wir tauchen dort auch meditativ ein in die Energien dieses besonderen Platzes, der viel mit dem Planeten Neptun zu tun hat.

* Anschließend Besuch einer Gaststätte in der Gegend zum gemeinsamen Abendessen. (Bei regnerischem Wetter werden Teile des Vortrags in die Gaststätte verlagert, d.h. wir würden etwas früher dort sein.)

* Fahrt nach Langensendelbach zu einem gemeinsamen Beltane/Walpurgis-Ritual im Garten mit einem Beltane-Feuer für die „Mai-Königin“, eine Emanation des archetypischen Fruchtbarkeitsprin­zips. Damit erforschen wir auch einen Teil der eigenen Verbindungen mit den alten Welten, die tief in uns verborgen sein können.

* Ende gegen 21:30 Uhr.

2. Dienstag, 1. Mai :

Treffen um 11:00 Uhr in Leutenbach in der Fränkischen Schweiz. Dann wie folgt:

* Wanderung in der Umgebung von Leutenbach mit Besuch mehrerer Kraftplätze (nicht der Moritzkapelle), von denen aus wir – aus der Entfernung – auch das Maifest auf dem Walberla beobachten können. Dabei werden wir uns weiter über das Thema unserer Veranstaltung austauschen und was wir selbst tun können, um in eine wieder heilere und ganzheitliche Verbindung zur Natur und damit zu unserer Seele zu kommen.

* Unterwegs Meditation mit dem Ziel einer größeren Naturverbindung und Seelenentfaltung.

* Picknick an einem schönen Platz in der Natur.

* Danach und nach einer Anleitung zur Naturkommunikation und zum Begriff „Vision Quest“ hat jede/r Teilnehmer/in etwa eine Stunde Zeit, um für sich in Kontakt mit der Natur zu treten und gegebenenfalls Botschaften zum weiteren Leben in der kommenden Zeit zu erhalten.

* Danach folgt ein abschließender Erfahrungsaustausch.

* Diejenigen, die noch mögen und Zeit haben, können ab 17:30 Uhr noch eine Gaststätte besuchen.

Kosten:

Seminarhonorar: 120,- Euro (Bitte beachten: Abmeldungen sind bis zum 28. April kostenlos möglich, danach fallen bei Abmeldung oder Nicht-Erscheinen 40 Euro Aufwandsausgleich an.)

Weiteres: Einkehr am 30.4. und Picknick am 1.5.

Übernachtung: Geplant zu Hause, oder in Pensionen o.Ä. für von weiter her Anreisende. (Empfehlungen hierfür gerne bei mir).

Anmeldung: Bitte via E-Mail bis Mitte April an mich: peter.beck@fen-net.de

Die Anmeldung wird fest, wenn ich spätestens Mitte April bestätigen kann, dass die Veranstaltung stattfindet. MindestteilnehmerInnenzahl: 6 (max. ca. 15)

Vielleicht also bis zu einem Wiedersehen zu einer besonderen Zeit im Rhythmus des Jahres in der Natur der Fränkischen Schweiz und am Feuerplatz in Langensendelbach!

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