Der April 2026 in der spirituellen Astrologie: Ein fast siebenjähriger Übergang ist am 26.4. vollbracht – nach noch einem großen Schlüsseltag am 20.4.
Der astrologische Höhepunkt des Monats April ist sicherlich der letzte der großen Zeichenwechsel der vergangenen zwei Jahre: Uranus tritt am 26.4. in die Zwillinge ein, wo er bis August 2032 bleiben wird. Ab dann ist er auch wieder Teil des neuen Harmonie(sierungs)dreiecks, auf das im Sommer immer wieder eingegangen werden wird.
Vor dem 26.4. fällt insbesondere die Woche vom 15. bis 22.4. auf. Mitten drin, am 17.4. steht der Heiler Chiron zusammen mit dem Neumond am 17.4. im Zeichen der Erneuerung, was zum Thema „Heilung durch Erneuerung“ führt. Da Chiron mit im Spiel ist, kann eine Heilung auch dadurch ausgelöst werden, dass noch einmal der sogenannte Finger in die zu heilenden Wunde gelegt wird.
Dazu spielt in dieser Woche auch unser Verstand eine wichtige Rolle (wir sollen begreifen!) sowie Mars, der energievolle Herrscher des Widder. Mars kann das ganze Geschehen leicht noch einmal besonders aggressiv werden lassen, aber auch eine schnelle Entwicklung fördern. Alles hängt vom beteiligten Bewusstsein ab – in persönlicher und gesellschaftlicher Hinsicht. So mögen wir alle unseren Beitrag dazu leisten, dass diese Woche, die es in sich hat, in guter Weise vorübergeht.
Dabei stellt der 20.4. unzweifelhaft den letzten Höhepunkt einer zu Ende gehenden fast siebenjährigen Übergangsperiode dar. Vieles scheint sich jetzt noch auflösen und heilen zu wollen, bevor Uranus am 26.4. das Zeichen wechselt.
Im April gibt es am Himmel wie schon im März keine großen Aspektfiguren wie Große Trigone, Große Quadrate oder Fingerzeige des Schicksals.
Dafür spielen förderlich-dynamische Sextil-Aspekte eine große Rolle. Die höheren Welten schicken noch mal ein großes Aufgebot, um uns die Chance auf mehr Harmonie durch Erneuerung zu geben. Zusätzlich massiv verstärkt wird diese „Absicht“ durch ein sogenanntes Stellium.
Vom 14. bis 18.4. erscheinen nur Sextile und Konjunktionen ergänzt durch das beginnende harmonische Trigon zwischen Uranus und Pluto. (Nur der Mond bildet jeweils für wenige Stunden Quadrate, aber auch das nicht am 15.4. und 17.4.)
Der 20.4. hat es durch den Höhepunkt eines sogenannten Stelliums in sich. Dieses ist eine nahe, etwas länger anhaltende Begegnung von mehreren Planeten. Dieses Mal bildet es sich im Widder etwa zwischen dem 15. und 24. April, beteiligt sind Merkur, Neptun, Mars und Saturn. Vom Mittag des 15.4. bis zum Mittag des 16.4. ist zusätzlich der Mond dabei, was uns die Thematik dieser Planetenbegegnungen besonders intensiv fühlen lässt.
Mögen wir gut durch die Zeit insbesondere vom 15. bis zum 21.4. kommen! Innere Ruhe und das Einnehmen einer Beobachterposition werden uns dabei helfen.
Ab dem 26.4. zeigt sich auch wieder eine besonders günstige Stellung der überpersönlichen Planeten Uranus, Neptun und Pluto: das Harmonie(sierungs)dreieck, auch Entwicklungsdreieck genannt: Pluto (Wassermann) steht im Trigon zu Uranus (Stier), und beide bilden je ein Sextil zu Neptun (Widder). (Der Schicksalsplanet Saturn ist in diesem Jahr nicht mehr mit dabei.)
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Vor dem oben erwähnten Widder-Neumond am 17.4. bringt der Waage-Vollmond am 2.4. eine große Chance zur Harmonisierung – auch im Beziehungsbereich, doch müssen dabei alle beteiligten Gefühle mit berücksichtigt werden.
* Um die Liebe und unsere Beziehungen und Partnerschaften (Venus) geht es außerdem am 3.4., 13.4., und überhaupt vom 24.4. bis zum 30.4.
* Förderlich-inspirative Tage (Uranus) haben wir am 8.4., 14.4. und natürlich um den 26.4. herum.
* Ein besonderer Heilungstag im Umfeld des Neumondes (Chiron) ist der 16.4.
* Viel Energie (Mars) auch für Ungewöhnliches und Schwieriges steht uns am 8., 13., 16. und am 20.4. zur Verfügung. Ab dem 9.4. steht Mars im Widder, wo er sowieso voll „in seiner Kraft“ ist: Eine energievolle, aber möglicherweise auch aggressive Zeit beginnt.
* Erweiterungstage, besonders zur Integration von Gefühlen (Jupiter im Krebs) bringt der April drei: den 3., 6. und 26.4.
* Transformationstage (Pluto) sind im April häufig, davon betroffen sind der 3., 16., 18., 25. und 28.4.
* Ein besonderer Schicksalstag (Saturn) stellt sich im April am 20.4. ein, wenn Saturn in enger Konjunktion bei Mars und Merkur steht.
Um das Thema „Seele und universelle Liebe“ geht es besonders am 13., 17. und 26.4. (Neptun)
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Nun zu den einzelnen Tagen mit exakten Planetenkonstellationen:
* 1.4.: Sonne (Widder) im Trigon zu Lilith (Schütze)
Der April beginnt mit einer großen Chance: Es fällt nun leichter als sonst, einen umfassenden und ganzheitlichen Zugang zu den unbewussten Hintergründen zu erhalten, die unser Leben bestimmen.
Auch Schattenthemen kommen nun wieder einmal besonders klar ans Licht. Sind wir in der Lage, die darin gespeicherte – und verdrängte – Lebensenergie zu integrieren, können wir viel erreichen. So fällt es uns leichter, uns aus Lethargie und Depressionen zu befreien und einen umfassenderen Lebensentwurf zu entwickeln.
* 2.4., 4:10 Uhr: Vollmond in der Waage (Sonne im Widder)
Auch der Vollmond in der Waage spiegelt das oben zum 1.4. Geschriebene wieder. Denn er drängt zum Ausgleich verschiedener Lebensbereiche – wie eben auch des Bewusstseins mit dem Unbewussten.
Dazu bietet sich – wie in jedem Jahr zum Waage-Vollmond – die Gelegenheit, in Beziehungen und Partnerschaften durch Erneuerungsbereitschaft ein harmonischeres Miteinander zu erreichen.
Mit dem gleichzeitigen Quadrat zu Jupiter im Krebs heißt es, nicht zu viel im Außen zu erwarten, sondern das Augenmerk auf innere Entwicklungen vor allem im Gefühlsbereich zu richten.
So können wir uns nun wieder einmal fragen, wie die Liebe in unserer Beziehung vergrößert werden kann bzw. wo sie geblieben ist – auch bei Singles – und wie wir sie in diesem Fall wieder stärken bzw. finden können. Die aktuelle Vollmond-Energie bringt gerne und schnell entsprechende Antworten.
* 3.4.: Merkur (Fische) im Trigon zu Jupiter (Krebs)
Günstiger als zu Sonne und Mond steht Jupiter gerade zum Gedanken- und Kommunikationsplanet Merkur. Nehmen wir in den vom Verstand beherrschten Lebensbereichen nun die Rolle ernst, die Gefühle in unserem Leben spielen, kommt das auch unseren Beziehungen zugute. Denn über Jupiter fließen unsere bewussten Entscheidungen nun ebenfalls zum Vollmond und zur Sonne im Widder.
Bereits am 9.3. stand Merkur – damals rückläufig – in diesem Trigon zu Jupiter. Damals wie heute gilt: Lassen wir nun die Liebe des Göttlichen bewusst und stark durch unser Herz fließen (Merkur in den Fischen) dann erleben wir, dass auch der Verstand bereit sein kann, die Liebe und die Existenz der Seele mit ihren Gefühlen als wesentlich für das gesamte Sein anzuerkennen. Ein großer Gewinn, wenn wir mehr Glück erleben möchten!
* 3.4.: Venus (Stier) im Quadrat zu Pluto (Wassermann)
Alleine für uns können wir das oben zum 3.4. bei Merkur Geschriebene relativ leicht realisieren. Doch in unseren Partnerschaften fällt uns das oft schwerer.
Das Quadrat zu Pluto weist darauf hin, dass es zu größeren positiven Entwicklungen im Beziehungsbereich nun fundamentale Bewusstseinserweiterungen braucht. Vor allem sollte von Machtspielchen und Ego-Dominanz Abstand genommen werden – und dafür das Gemeinsame, Verbindende und Lichtvolle betont werden. Letzteres enspricht der Wassermann-Energie besonders gut.
* 6.4.: Sonne (Widder) im Quadrat zu Jupiter (Krebs)
Dieser schon zum Vollmond am 2.4. aktive Aspekt erreicht nun seinen Höhepunkt (allerdings ohne den damaligen Mond, dieser ist natürlich inzwischen ein ganzes Stück weiter gewandert).
Auch jetzt richtet Jupiter unseren Blick auf die Welt der Gefühle. Diese drängen wieder einmal massiv zum Ausdruck. Haben wir unseren Emotionalkörper in der letzten Zeit verfeinert, werden sich viel Liebe und Erfüllung zeigen. Ist dies nicht der Fall gewesen, kommen auch andere, gegebenenfalls zerstörerischere Gefühle zum Vorschein. Denn die Sonne zeigt stets das was da ist, auch im gesellschaftlichen und beruflichen Bereich z.B. unter Kollegen.
Stets ideal ist es ruhig zu bleiben und zu beobachten.
* 8.4.: Mars (Fische) im Sextil zu Uranus (Stier)
Der immer noch stark mit Gefühlen verbundene Mars in den Fischen wird durch Uranus weiter aktiviert. Daraus resultiert so manche überraschende Entwicklung, die sich durch das Sextil zwischen beiden Planeten letztlich jedoch als förderlich erweisen wird.
Somit mahnt diese Konstellation dazu, ruhig zu bleiben, sich nicht zu übereilten Reaktionen hinreißen zu lassen und zu schauen, ob sich ein Konflikt nicht durch einen empathischen, liebevolleren Umgang miteinander entschärfen ließe. Dafür stehen die Chancen aktuell recht gut.
* 9.4., 21:35 Uhr: Mars (Fische) geht in den Widder (bis 19.5.)
In den kommenden sechs Wochen steht Mars in seinem ureigenen Domizil – und damit sehr stark. Als persönlicher Energieplanet lässt er uns leicht über uns hinaus wachsen. Wir können neue Wege erkunden und mit viel Lebensenergie weitergehen.
Mit Mars als Herr des Krieges und der Aggression besteht aber auch die Gefahr, dass uns diese Zeit weitere Auseinandersetzungen und Konflikte bringt – sowie bestehende weiter verschärft.
Wie immer liegt es an den Menschen selbst und ihrer Ausrichtung, was sich realisiert. Absicht und Wille stehen dabei im Mittelpunkt. Das wird in diesem Jahr an den bevorstehenden Tagen der Mars-Konjunktionen mit Neptun (am 13.4.) und mit Saturn (am 20.4.) besonders deutlich werden.
* 13.4.: Mars (Widder) in Konjunktion mit Neptun
Trifft der Energieplanet auf den Planeten des Meeresgottes Neptun mit seinem vielen Wasser, dann gibt es eigentlich nur eine positive Umsetzung: Die Energie muss in die Bereiche von Seele und Emotionen fließen. Dort kann sich die Mars-Energie dann besonders positiv bemerkbar machen und einen großen Schritt in unserer seelischen Entwicklung auslösen.
Bleibt Mars mit seiner Energie eher in der äußeren Welt, wirkt der Planet in Verbindung mit Neptun oft schwächend oder sogar auflösend. Die Seele hat dann nur indirekt etwas davon, indem sich in der Folge das auflöst, was nicht mehr mit unserem weiteren Leben im Einklang steht. So kann neuer Raum eben auch für die Befriedigung seelischer Bedürfnisse entstehen.
Insofern kann diese Konjunktion auch als Reinigung gesehen werden, die idealerweise zu einem Neuanfang in größerer Seelenverbundenheit führt.
* 13.4.: Venus (Stier) im Sextil zu Jupiter (Krebs)
Nachdem der Planet der Liebesgöttin am 3.4. noch im Spannungsquadrat zu Pluto stand, und wir damit zur Entwicklung eines neues Beziehungs-Bewusstsein aufgefordert wurden, kommt durch den Glücksplaneten Jupiter nun gegebenenfalls die Belohnung dafür in Form sehr positiver und lebensbejahender Gefühle.
Es ist dies ein besonders guter Tag für sinnliche und genussvolle Erlebnisse. Schwierigkeiten werden sich nur bei Menschen einstellen, die keinen guten Bezug zu ihren Gefühlen haben. Denn nur wenn diese umfänglich dabei sind, eröffnen sich uns konkrete Formen von Erfüllung.
* 14.4.: Merkur (Fische) im Sextil zu Uranus (Stier)
Fast gleichzeitig mit dem Sextil Venus-Jupiter erhält unser Verstand nun Anregungen und förderliche Ideen dazu, wie ein genussvolleres und sinnlicheres Leben zu realisieren wäre. Uranus im Stier weist oft auf Ungewöhnliches und Neues hin. Jetzt ist die Zeit, dies auch zu wagen und auszuprobieren – besonders in dem Lebensbereich, den Merkur im persönlichen Horoskop einnimmt.
Wenn die Gedanken nun zu unklar sind oder sich überschlagen oder gar Gereiztheit entsteht, ist Ruhe angesagt – zum Beispiel durch eine Meditation oder einen wunderbaren Spaziergang in der Natur.
* 15.4., 5:21 Uhr: Merkur (Fische) geht in den Widder (bis 3.5.)
Nach Mars am 9.4. tritt nun auch Merkur in den Widder ein. Da Mars der Herrscher dieses Zeichens ist, ist unser Denken nun angehalten, sich auf positive Entwicklungen zu konzentrieren und sich von kriegerischen und aggressiven Tendenzen fernzuhalten. Ohne diese Zurückhaltung kann es nun schnell zu unbeherrschbaren Situationen kommen.
Im positiven Fall entwickeln wir jetzt unsere Gedanken so weiter, dass sie viel Gutes für uns, unser Leben und die uns lieben Menschen zur Folge haben. Dafür ist auch eine gewisse Besonnenheit unterstützend.
* 16.4.: Sonne (Widder) in Konjunktion mit Chiron
Einmal im Jahr bildet sich diese Konjunktion und macht den entsprechenden Tag zu einem heilsamen – entweder spürbar positiv oder indirekt, indem die Vorsehung den Finger in noch vorhandene Wunden legt.
Für über 40 Jahre wird die Konjunktion das letzte Mal im Tierkreiszeichen Widder stattfinden, das von Mars beherrscht wird. Insofern können die Hinweise auf zu Heilendes noch einmal in feurig-aggressiver Weise zu uns kommen.
Es ist also Vorsicht angezeigt bei dem, was uns – und der Welt – an diesem Tag widerfährt. Letztlich trägt alles einen Heilungsimpuls in sich, den wir erkennen – und dann auch umsetzen – sollten.
* 16.4.: Mars (Widder) im Sextil zu Pluto (Wassermann)
Mit Mars Sextil Pluto am selben Tag wie die eben beschriebene Konjunktion der Sonne mit dem „verwundeten Heiler“ werden sich all die persönlichen und kollektiven Wunden, die Heilung brauchen, verstärkt im Spiegel von kriegerischem und aggressivem Verhalten zeigen.
Doch bringt das förderliche Sextil zum Transformationsplaneten Pluto zugleich die große Chance auf Verbesserungen. Wieder gilt, dass es wesentlich ist, in das entsprechende aufbauende Bewusstsein zu gehen, soll diese Chance nicht vergeben werden.
* 17.4., 13:50 Uhr: Neumond im Widder
Nahe bei Sonne und Mond steht in diesem Jahr noch der Heiler Chiron (siehe oben 16.4.).
Damit erhält dieser „Neumond der Erneuerung“ eine zusätzliche konkrete Richtung hin zu Heilung und Ganzwerdung. Der Mond erlaubt es uns dabei wie immer, die Inhalte dieses Aspekts konkret zu fühlen.
Wie der 16.4. ist auch der 17.4. ein Tag, an dem all der Heilungsbedarf der Welt deutlich und klar und auch fühlbar wird.
Dieses Thema wird durch folgende Aspekte weiter gefördert:
* 17.4.: Merkur (Widder) in Konjunktion mit Neptun und
* 18.4.: Merkur (Widder) im Sextil zu Pluto (Wassermann)
Zugleich mit Mars, der immer noch ein Sextil zu Pluto bildet, kommt nun auch unser Verstand mit ins Spiel. Mit einem Merkur, der am 17.4. zu Neumond noch intensiv mit Gefühlen verbunden ist, steigt der seelische Druck in allen Menschen, bewusst heilsame Veränderungen zu unternehmen.
Neptun weist wie immer darauf hin, dass die Liebe in Verbindung mit den Welten der Seele dabei eine Rolle spielen muss. Ansonsten wirkt die archetypische Urkraft des Planeten des Meeresherrschers wie ein großer Sturm reinigend und auf diese Weise all das Überkommene auflösend, das nicht in die neue Zeit passt.
Neptun und Pluto in Verbindung multiplizieren die Stärke der Auflösungs- und Reinigungsprozesse.
Einen Höhepunkt der Energien unter Beteiligung der eben beschriebenen Aspekte erreichen wir am 20.4.:
* 20.4.: Mars (Widder) in Konjunktion mit Saturn und
* 20.4.: Merkur (Widder) in Konjunktion mit Saturn und
* 20.4.: Merkur (Widder) in Konjunktion mit Mars
Ein absolut heftiger Tag ist dieser 20.4. durch das Stellium, also durch diese nahe Begegnung der beteiligten drei Planeten.
Die klassischen „Übeltäter“ Mars und Saturn treffen innerhalb wenigen Stunden aufeinander und noch dazu auf Merkur, den Planeten unseres Denkens und unseres Verstandes.
Es könnte sehr wohl sein, dass uns an diesem Tag so einiges „um die Ohren fliegt“, zu dem Zweck, dass nun möglichst viele Menschen noch verstehen, welche Geschehnisse in der Welt und in ihrem Leben nicht mehr so weitergehen können.
Mars sprengt die Ketten des Saturn, Saturn gibt den Handlungen des Mars eine ungeheure Tiefe und dauerhafte Wirkung – und das alles spielt sich so sehr im Vordergrund ab, dass wir nicht wegschauen können, sondern verstehen MÜSSEN, dass Erneuerungen in all den überholten Teilen der möglicherweise immer noch kreierten alten Realität unumgänglich sind.
Mögen wir diesen Tag in beobachtender Ruhe und mit tiefen Einsichten hinter uns bringen!
Sollte Unangenehmes auftreten, geht es primär darum zu VERSTEHEN wie wir dieses hinter uns lassen können – auf dem Weg in die neue, sich ab dem 26.4. noch einmal intensiv weiter entfaltende Welt.
* 20.4., 3:38 Uhr: Sonne (Widder) geht in den Stier (bis 21.5.)
Zugleich mit der gerade beschriebenen Dreierbegegnung geht die Sonne vom Widder in den Stier. Eigentlich beginnt damit eine schöne, weil genussvolle und sinnliche Zeit.
Das soll auch in diesem Jahr so sein – jedoch unter der Prämisse, dass an diesem 20.4. noch mal klar wird, was einem der Erde und ihren Gaben zugewandten Leben noch im Weg steht – und was dafür zu erneuern ist.
Die Absicht der Vorsehung ist damit klar und deutlich als sehr positiv zu erkennen. Der Weg dorthin kann aber noch einmal unangenehm und schmerzhaft werden. Doch werden auch und gerade darin Sinn und Ziel der aktuellen Geschehnisse deutlich.
* 24.4.: Venus (Stier) in Konjunktion mit Uranus
Zwei Stunden bevor Venus in die Zwillinge geht, trifft sie in ihrem Zeichen, dem Stier noch auf den (R)Evolutionsplaneten Uranus. Damit erhalten wir noch einmal bisweilen unerwartete und auf den ersten Blick vielleicht auch noch unverständliche Hinweise darauf, wie wir unser Leben als Menschen auf dem Planeten Erde noch sinnlicher, leichter und freudvoller gestalten können. Denn genau das möchte Venus im nächsten Tierkreiszeichen, den Zwillingen, in das sie nun eintritt:
* 24.4., 6:02 Uhr: Venus (Stier) geht in die Zwillinge (bis 19.5.)
Es beginnen nun knapp vier Wochen der Freude und Leichtigkeit, zumindest für all das, was mit Venus zu tun hat: Sinnlichkeit, die schönen Dinge und Künste, Ästhetik, Beziehungen und Partnerschaften in all ihren Bereichen.
Wir sind aufgerufen nun die Liebe in all ihren schönen Schattierungen zu leben und alles Beschwerliche und Hemmende erst einmal beiseite zu schieben.
Dies alles wird ab dem 26.4. noch vom inspirierenden und viele neue Ideen bringenden Uranus ergänzt werden. Eine freudige, intensive Zeit beginnt, die aber auch unsere Fähigkeit einfordert, mit neuen unerwarteten Entwicklungen konstruktiv umgehen zu können.
* 24.4.: Merkur (Widder) im Trigon zu Lilith (Schütze)
Nachdem unser Verstand schon um den 20.4. herum gefordert war, bekommt er jetzt weitere Inhalte aus dem Unbewussten vorgesetzt, die idealerweise zu integrieren sind.
Es ist dies ein Tag, um sich bewusst und klar mit seinen inneren Welten zu beschäftigen, diese zu erforschen und das dort neu Entdeckte dem Bild, das wir von uns selbst haben, hinzuzufügen. Das kann auch zu wesentlichen Erneuerungen in Teilen unseres Alltags führen.
Sollte jemand eine Rückführung planen, sind die Tage um dem 24.4. herum dafür ebenfalls ideal.
* 25.4.: Sonne (Stier) im Quadrat zu Pluto (Wassermann)
Kurz vor dem Übertritt des Uranus in die Zwillinge kommt die Stier-Sonne noch ins Spannungsquadrat zu Pluto, der nun auch beginnt, sich langsam über ein harmonisches Trigon mit Uranus zu verbinden.
Damit bekommen wir noch einmal Impulse für eine weitere Transformation auf der materiellen und auch körperlichen Ebene, bevor sich der Fokus einen großen Schritt weiter in das geistige Luftelement hinein verlagert.
Nehmen wir die Erkenntnisse dieses Tages mit in die Zukunft! Haben wir noch Dinge, die wir am besten auflösen und zurücklassen, dann wird das nun leicht gehen.
Denn nun endet die über sechs Jahre andauernde Übergangszeit, die uns alle in wohl oft unerwarteter Weise in die neue Welt des Wassermann führte:
* 26.4., 2:50 Uhr: Uranus (Stier) geht in die Zwillinge (bis 3.8.2032)
Dies ist der letzte der großen Übergänge der „Schwergewichte“ im Horoskop. Alle Planeten, die jeweils mehr als zwei Jahre (bis hin zu 20 Jahren und mehr) in einem Tierkreiszeichen verweilen, haben nun ihre Übergänge abgeschlossen, innerhalb so kurzer Zeit wie selten in Jahrtausenden.
Pluto steht nun für 20 Jahre im Wassermann, Neptun für 14 Jahre im Widder, Uranus für 7 Jahre in den Zwillingen und Saturn für zweieinhalb Jahre – wie Neptun – ebenfalls im Widder.
Dazu bilden Pluto, Neptun und Uranus nun – mit kurzen Unterbrechungen – mehrere Jahre lang immer wieder das schon öfters beschriebene „Harmonie(sierungs)dreieck“, manchmal auch „Entwicklungsdreieck“ genannt. (Darauf werden wir in diesem Jahr noch zurückkommen, da diese Konstellation auch den Sommer 2026 prägen wird.)
Uranus in den Zwillingen ist ein wichtiger Teil dieses dynamischen Dreiecks, das sich nun – anders als noch im letzten Sommer – völlig in Yang-Zeichen, also in Luft- und Feuerelementen und ohne den hemmenden Saturn bildet.
Uranus als Herrscher des Luftzeichens Wassermann fühlt sich auch in den Zwillingen recht wohl. Hier kann er seinen Einfluss auf unser alltägliches Leben weiter ausbauen, indem er unsere Gedanken erweitert und mit überraschenden Inhalten ergänzt. So werden wir – eine gewisse Flexibilität vorausgesetzt – sieben Jahre lang neue intellektuelle Welten kennen lernen, sicherlich aber auch immer wieder gefordert werden. Dann ist es besonders wichtig, sich zu vergegenwärtigen, dass Bewusstsein und Verstand immer wieder durch Liebe und andere Herzensgefühle zu ergänzen ist.
So ist es sicherlich auch günstig – und von der Vorsehung so „vorgesehen“ – dass der Seelenplanet Neptun lange noch im günstigen Sextil zu Uranus steht und die tendenziell „kühle“ Welt des Uranus ergänzt.
* 26.4.: Venus (Zwillinge) im Sextil zu Neptun (Widder)
Das Thema der Liebe wird am 26.4. auch durch den Planeten der Liebesgöttin ins Bewusstsein gebracht. Das Sextil von Venus mit dem Seelen- und universellen Liebesplaneten Neptun fördert die Liebe auf allen Ebenen.
Schau doch, auf welchen Wegen die Liebe heute zu dir kommen möchte und nimm sie als Geschenk an. Überlege auch, ob du heute jemandem etwas besonders Liebevolles schenken magst. Dies wird sehr positive Folgen haben.
* 26.4.: Merkur (Widder) im Quadrat zu Jupiter (Krebs)
Für die Liebe ein idealer Tag, kann der 26.4. für unseren Verstand ein schwieriger Tag sein – vor allem dann, wenn jemand der Welt der Gefühle und Emotionen immer noch keine Offenheit entgegen bringt. Denn Jupiter versucht nun schon fast ein Jahr lang, diesen tiefmenschlichen Bereich unseres Seins weiter in unser Bewusstsein zu bringen.
Ohne diese Offenheit werden meist unbewusste, aber doch hoch-emotionale Entscheidungen getroffen, dann aber häufig aus negativen Emotionen heraus.
Somit ist dies auch ein Tag, um unseren positiven Gefühlen bewusst mehr Raum in unserem Leben zu geben und dadurch aktuelle Spannungen zu verringern.
* 28.4.: Mars (Widder) im Trigon zu Lilith (Schütze) und
* 28.4.: Venus (Zwillinge) im Trigon zu Pluto (Wassermann)
Noch einmal in diesem Monat treten massiv unbewusste Aspekte in Erscheinung.
Mars drängt zu einem erweiterten Bewusstsein in Bezug auf unsere verdrängten Anteile. Letztlich heißt das, dass unser Wille mit unseren Gefühlen und Emotionen abgeglichen werden muss, soll etwas Konstruktives erreicht werden, „Einfach so etwas zu wollen“, ohne die Motive und Hintergründe zu begreifen wird nicht zum Erfolg führen.
Venus hat heute ebenfalls mit dem Unbewussten zu tun: Ihr Trigon zum Herrscher der Unterwelt weist darauf hin, wie wichtig es auch für unsere Beziehungen ist, nun eine erweiterte und umfassendere Sichtweise auf die eigenen Motive und Hintergründe einzunehmen. Nur dann ist ein freudvolles und leichtes Miteinander auch in der Zukunft gewährleistet. (Ansonsten werden wir uns einfach nur wundern, warum alles, was wir wollen sowie unsere Beziehungen so schwierig sind und bleiben.)
* 30.4.: Venus (Zwillinge) im Quadrat zum Aufsteigenden Mondknoten (Fische) und zum Absteigenden Mondknoten (Jungfrau)
Wie immer wenn ein Planet in diesen beiden Quadraten steht, kommt er an eine Schwelle, und es soll anders – authentischer und befriedigender – als bisher weitergehen.
Mit den beiden Venus-Mondknoten-Quadraten erhalten wir nun besonders im Beziehungsbereich, aber auch allgemein in Hinblick auf die schönen Dinge im Leben, Gelegenheit, einen echten Fortschritt zu erzielen. Dazu sollte unser Alltag konkret und dauerhaft (Jungfrau) mit der Liebe und anderen Herzensgefühlen (Fische) durchsetzt werden.
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Im Mai etabliert sich das Harmonie(sierungs)dreieck weiter. Denn Uranus in den Zwillingen nimmt in seinem Trigon zu Pluto dann bald einen Orbis von weniger als 5 Grad ein.
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