Mai 2026

Der Mai 2026 in der spirituellen Astrologie: Ein Monat der Integration zwischen zwei „Vollmond-Pforten“

Der Monat Mai beginnt und endet jeweils mit einem Vollmond. So erscheinen die Ereignisse des Monats eingebettet in die mit jedem Vollmond verbundene Ausgewogenheit zwischen der äußeren und inneren Welt. Diese „Mond-Pforten“ stellen eine gute Vorbereitung dar für die in der folgenden Zeit zunehmende Harmonisierung der Welt, etwa zwischen ihrem männlichen und weiblichen Pol sowie den materiellen und geistig-seelischen Ebenen unseres Seins.

Nach einer Phase, in der alle Planeten rechtläufig durch den Tierkreis gingen, beginnt mit der Rückläufigkeit des Pluto ab dem 6. Mai wieder eine Verlangsamung der Vorwärtsbewegung. Wir können die Zeit mit einem rückläufigen Pluto immer nutzen, um das nachzuholen, was bisher bei all den rasanten Veränderungen nicht mitgekommen ist. Auch damit werden Voraussetzungen geschaffen, um die inneren und äußeren Welten in eine größere Harmonie zu bringen. Wo eine Harmonisierung noch nötig ist, das zeigen uns im Mai insbesondere der 16.5. mit seinem Neomond im Stier sowie der 19.5., 25.5. und 26.5.

Alle inneren Planeten erleben im Mai einen Übergang in ein neues Tierkreiszeichen. Wie jedes Jahr wechselt die Sonne am 21.5. in die Zwillinge, dazu kommen Merkur, der am 3.5. in den Stier und am 17.5. in die Zwillinge eintritt. Venus geht am 19.5. in den Krebs, und Mars an ebendiesem Tag in den Stier.

Somit erscheint der Mai auch in dieser Hinsicht als Übergangsmonat.

Dazu erreicht die Sonne am 25.5. eine Schwelle, die sie auf der Mondknotenachse in Richtung Tierkreiszeichen Jungfrau führt, d.h. die Welten der Seele wollen zunehmend auch im praktischen Alltag in Erscheinung treten und gelebt werden. Sind wir dazu bereit, wird uns allen das viel Ruhe und Frieden bringen – im Innen und Außen.

* Oft steht im Mai unser Verstand mit seinen Gedanken (Merkur) im Brennpunkt: So am 1., 6., 13., 14., 17., 18., 19., 20., 22. und 25. Mai. Am 19.5. überschreitet Merkur und damit unser Verstandesbewusstsein eine Schwelle in Bezug auf die Wahrnehmung möglicher Verbindungen zwischen unseren innerpsychischen Welten und dem äußeren Leben (Mondknotenachse).

* Um die Liebe und unsere Beziehungen und Partnerschaften (Venus) geht es am 1., 6., 17., 19., 22. und 29.5.

* Um das Thema „Seele und universelle Liebe“ geht es besonders am 19., 22. und 25.5. (Neptun). Am 22.5. kann es dabei Konflikte mit den Bereichen geben, in denen wir die persönliche Liebe leben (also auch mit Partnern).

* Viel Energie (Mars) steht uns am 5., 16., 19. und 26.5. zur Verfügung. Am 5. und besonders am 26.5. ist das Aggressionspotenzial besonders hoch. An diesen Tagen heißt es, wenn überhaupt dann überlegt und ruhig zu handeln.

* Erweiterungstage, besonders zur verstärkten Integration von Gefühlen (Jupiter im Krebs) bringt der Mai drei: den 5., 11. und 13.5. Der 5.5. weist auf große gesellschaftliche Spannungen hin.

* Besondere Schicksalstage (Saturn) sind im Mai der 1., 22. und 29.5. Besonders der 29.5. deutet auf Spannungen hin – vor allem zum Zweck der „Weisheitsbildung“

* Förderlich-inspirative Tage (Uranus) haben wir am 18. und 22.5.

* Transformationstage (Pluto) sind im Mai häufig, davon betroffen sind der 3., 16., 18., 25. und 28.5.

* Besondere Heilungstage (Chiron) sind der 1., 16. und 17. Mai.

* Bisher Unbewusstes und im Verdrängten Existierendes (Lilith) kommt am 6. und 25.5. in unser Bewusstsein – am 6.5. besonders im Bereich unserer Partnerschaften und Beziehungen.

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Wie schon der April weist auch der Mai keine großen Konstellationen wie Große Trigone, T-Quadrate oder Finger des Schicksals auf. Nur das Harmonie(sierungs)dreieck zwischen Pluto, Neptun und Uranus festigt sich weiter. Beginnt der Monat Mai noch mit einem Orbis von gut 5 Grad beim Trigon zwischen Pluto und Uranus (die Neptun-Sextile weisen dann noch zwei bzw. drei Grad auf), so reduziert sich der Orbis bis zum Monatsende auf gut drei Grad beim Pluto-Uranus-Trigon (sowie auf ein bzw. zweieinhalb Grad bei den Neptun-Sextilen). Damit sollten sich die wesentlichen Eigenschaften der beginnenden Neuen Zeitepoche immer stärker bemerkbar machen.

Nun zu den einzelnen Tagen mit exakten Planetenkonstellationen:

Der Mai bringt uns gleich zu Monatsbeginn Integration und Heilung in mehrfacher Hinsicht:

* 1.5., 19:22 Uhr: Vollmond im Skorpion (Sonne im Stier)

Der Mai beginnt mit einem Vollmond, der in die Tiefen unserer Psyche führt, während sich im Außen der Frühling und die zunehmende Sonnenwärme ausbreiten. Als einzigen zusätzlichen Aspekt haben wir ein Quincunx der Sonne zu Lilith. Das lässt auch verdrängte und sonst schwer zugängliche Bereiche unserer Psyche in unser Bewusstsein vordringen.

Wir können diesen gefühlvollen Vollmond also nutzen, um noch einmal zu schauen, welche emotionalen Blockaden und Hemmnisse in uns noch existieren, die uns den freudvollen lebenszugewandten Genuss – gerade auch in der lebensfrohen Stier-Sonne-Zeit – noch erschweren.

* 1.5.: Venus (Zwillinge) im Sextil zu Saturn (Widder)

Durch ihren Aspekt zu Saturn ist dieser Vollmondtag für die der Leichtigkeit und Freude zugewandten Zwillings-Venus kein einfacher. Positiv ist jedoch wiederum, dass der „Blockierer“ Saturn Anreiz bietet, unsere Blockaden und Hemmnisse noch mal genauer anzuschauen – und sie dann im Idealfall mit unserer bereits erworbenen Lebenserfahrung und Weisheit hinter uns zu lassen. Dann können beide Seiten in uns – die Leichtigkeit auf der einen und die Tiefe und Ernsthaftigkeit auf der anderen Seite – sich gut ergänzen. Das ist auch ganz im Sinne des förderlichen Sextilaspekts, das uns zu neuen Ufern bringen möchte.

* 1.5.: Merkur (Widder) in Konjunktion mit Chiron

Und wenn bei der eben beschriebenen Beschäftigung mit den Tiefen unserer Psyche der Verstand noch im Wege stehen würde, würde der verwundete Heiler Chiron uns ganz deutlich zeigen, was durch unsere Denkweisen noch blockiert wird.

Unsere Chance: Den Verstand dafür verwenden, um bewusst Heilung, also eine Lösung zu finden. Etwa indem eine neue Sichtweise uns in eine neue Lebensphase bringt, in der wir die Dinge erweitert und in einem größeren Zusammenhang sehen können. Wir haben wohl alle Bereiche in unserem Leben, wo genau das ansteht. Nutzen wir dazu diesen „Tag der Arbeit“ mit seinem diesjährigen Skorpion-Vollmond!

* 3.5., 4:56 Uhr: Merkur (Widder) geht in den Stier (bis 17.5.)

Nachdem unser Verstand in der Begegnung mit unseren innerpsychischen Räumen am 1. Mai noch einmal eine große Chance erhalten hat, Blockaden auf dem Weg zu mehr Lebensgenuss zu beseitigen, tritt der Verstandes-Planet nun in das Zeichen des Stiers ein. Durch die Vorarbeit auch noch einmal am 1. Mai können wir diese wunderschöne, genussträchtige und Körperfreuden-orientierte Phase nun maximal nutzen. Es wird gut tun, wenn wir die Geschenke wieder einmal intensiv spüren, die das Leben uns in großer Menge bietet.

Dies sollten wir an diesem Tag auch beherzigen, da die äußere gesellschaftliche Welt an den Tagen danach noch einmal mit einem großen Konfliktpotenzial auffährt:

* 5.5.: Mars (Widder) im Quadrat zu Jupiter (Krebs)

Der im Widder starke Mars richtet seine Erneuerungsenergien nun in maximal spannungshafter Weise auf den emotional stark aufgeladenen gesellschaftlichen Bereich, wozu auch unser Beruf und andere Aufgaben gehören, die wir im kollektiven Umfeld innehaben.

Es wird noch einmal klar werden, wo es unbedingt eine neue, positivere Sichtweise geben muss, um auch das gesellschaftliche Leben wieder angenehmer und für die Menschen unterstützender zu machen.

Im privaten Bereich sind wir alle aufgefordert, unseren Teil dazu beizutragen, um wenigstens hier ein emotional ruhiges und zuversichtliches Feld zu schaffen – und mit Vertrauen in die Zukunft zu schauen. (Auch wenn die Spannungen im Mai noch mehrere Male sehr stark werden, zeichnen sich die im Juni und besonders Juli relativ schnell entstehenden neuen Harmonien im Hintergrund schon ab.)

* 6.5.: Merkur (Stier) im Quadrat zu Pluto (Wassermann)

Auch unser Verstand wird nun noch mal in die Zange genommen, vor allem dann wenn er die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt hat und meint, er könne mit seinen alten und möglicherweise schon überholten Konzepten einfach so weitermachen und erwarten, dass alles von selbst wieder gut werden würde.

Das kann der Fall sein, geschieht aber wahrscheinlich sehr selten. Wahrscheinlicher ist es, dass wir nun nach vorne schauen und die Zeichen der Zeit erkennen müssen – ganz im Sinne der neuen Wassermann-Periode, von der schon so viel die Rede war. (Also im Wesentlichen ist mit einer stärkeren Anbindung an die Ebenen des höheren und erweiterten Bewusstseins weiterzugehen.)

* 6.5., 17:33 Uhr: Pluto (Wassermann) wird rückläufig (bis 16.10.)

Kurz nach seiner Quadrat-Begegnung mit dem Verstandes-Merkur wird der Transformationsplanet Pluto für über fünf Monate rückläufig. Es beginnt eine Phase der Aufarbeitung dessen, was im letzten halben Jahr bei der geplanten Weiterentwicklung unseres Bewusstseins noch nicht umgesetzt wurde. Bisweilen auch schmerzhaft Verdrängtes kommt nun an die Oberfläche.

Das Positive der Pluto-Rückläufigkeit: Wir haben etwas Zeit für noch anstehende Aufarbeitungen, sollten damit aber bald in die Gänge kommen, um die großen Chancen gut nutzen zu können, die uns die Monate ab Juni/ Juli bieten werden.

* 6.5.: Venus (Zwillinge) in Opposition zu Lilith (Schütze)

Noch eine Aufforderung, etwas Arbeit aufzuwenden, um in die Tiefe unserer Psyche mit den dort noch aufzulösenden Verdrängungen zu gehen – dieses Mal im Bereich unserer Partnerschaften und Beziehungen sowie im Zusammenhang mit all dem, was uns noch davon abhält, uns in Liebe und Freude der Welt zuzuwenden.

Die Schlüsselfrage lautet also: Was hält mich noch davon ab, mir selbst und anderen in und mit Liebe zu begegnen und wie kann ich diese Hindernisse nun auflösen? Etwas Ehrlichkeit mit sich selbst – sowie ein offenes Gespräch diesbezüglich mit seinem Partner bzw. seiner Partnerin, mit Freunden oder auch einem/r Therapeuten/in kann dabei von großem Nutzen sein.

* 11.5.: Sonne (Stier) im Sextil zu Jupiter (Krebs) und

* 13.5.: Merkur (Stier) im Sextil zu Jupiter (Krebs) und

* 14.5.: Sonne (Stier) in Konjunktion mit Merkur

Etwa vom 10. bis zum 15. Mai bilden sich sehr lichtvolle und förderliche Aspekte am Himmel. Wenn die Sonne mit dem größten Planeten im Sonnensystem, der auch als „persönliche Sonne“ gilt, ins Sextil tritt, dann kommt schnell und leicht viel Lichtvolles in unser Leben. Und da unser Denken und der Verstand auch noch mit im Boot sitzen, haben wir eine große Chance, das alles ganz bewusst mitzubekommen – und es damit aktiv in unser weiteres Leben integrieren zu können.

Am und ab dem 14.5. sollten wir ganz klar erkennen können, wie unser Leben nun endlich wieder als genussvoll und zutiefst schön und angenehm empfunden werden kann und wie das dann auch im Alltag zu leben ist.

„Denken und fühlen im Einklang“ im göttlichen Licht der Sonne, das ist das Angebot der Vorsehung in dieser knappen Woche. Nutzen wir es, indem wir aufmerksam unser Leben beobachten und die sich nun deutlich zeigenden Chancen auch ergreifen und umsetzen.

* 16.5.: Mars (Widder) in Konjunktion mit Chiron

Sollte jemand die Chancen der letzten Tage nicht haben nutzen können, dann wird ein vages Gefühl zurückgeblieben sein, eine Chance verpasst zu haben. Doch die Vorsehung bietet mit Mars/Chiron eine weitere Möglichkeit, durch eine klare Ausrichtung unseres Willens und gewisse Neuorientierungen doch noch mehr Erfüllung zu erleben. Genug Offenheit den Anteilen in uns gegenüber, die auch gelebt werden wollen, ist eine wichtige Voraussetzung dafür.

Außerdem kann unser männlicher Anteil – bei Männern und Frauen – von den mit dieser Konstellation verbundenen Heilimpulsen umfassend profitieren. Die positive Folge: Wille im Einklang mit Seele.

Zusammengefasst: Wer ganzheitliche Heilung nun wirklich will, wird sie so leicht erreichen wie selten,

* 16.5., 22:00 Uhr: Neumond im Stier

Mit diesem Neumond erreichen die frühlingshaft-sinnlichen lebensfreudigen Energien in diesem Jahr ihren Höhepunkt. Noch dazu hält sich Merkur in Neumond-Nähe auf. Damit wird uns erneut deutlich und klar bewusst, was wir gegebenefalls noch brauchen, um die Angebote des Lebens auf diesem Planeten wirklich genussvoll nutzen zu können – und von welchen Blockaden wir uns dafür trennen müssen. Dies ist eine Fortführung des Themas, das bereits früher im Mai ausgiebig bearbeitet worden sein sollte.

Somit steht es heute an, uns ganz und gar den schönen und auch erotischen Seiten des Lebens zuzuwenden und das Geschenk, das wir mit unserem Leben erhalten haben, in besonderer Weise wertzuschätzen.

* 17.5.: Venus (Zwillinge) im Sextil zu Chiron (Widder)

Während am Vortag unser männlicher Anteil von der Präsenz des Heilers Chiron profitieren konnte (insbesondere in Form einer heilsamen Ausrichtung unseres Willens), kommt nun unser weibliche Anteil in die Gunst eines förderlichen Sextils zu Chiron.

Besonders leicht können sich nun schwere, ernste und aus vergangenen Traumata übrig gebliebene Eindrücke und Programmierungen auflösen und einer neuen leichteren und unbeschwerten Liebe, Sinnlichkeit und anderen weiblichen Aspekten des Lebens Platz machen.

Ein Tag für das Weibliche in uns allem, das wohl ebenfalls oftmals Heilung benötigt.

* 17.5., 12:25 Uhr: Merkur (Widder) geht in die Zwillinge (bis 1.6.) und

* 18.5.: Merkur (Zwillinge) in Konjunktion mit Uranus

Mit seinem Übertritt in die Zwillinge betritt der kommunikative Gedankenplanet eines der beiden Zeichen, in dem er regiert. In den Zwillingen stehen jedoch – viel mehr noch als in der Jungfrau – unbeschwerte Kommunikation und Leichtigkeit im Mittelpunkt – ganz und gar der lichtvollsten Jahreszeit entsprechend.

Zusätzlich trifft der Planet unseres persönlichen Bewusstseins und Ichs hier gleich auf Uranus, seiner sogenannten „höheren Oktave“. „Höher“ deshalb, weil mit dieser uranischen Energie unser Bewusstsein an das umfassende göttliche oder kosmische Bewusstsein angebunden wird. Manchmal – vor allem bei unvorbereiteten Menschen – kann dabei so viel Neues und Überraschendes in den Geist treten, dass das bisherige Ich überfordert ist. Dann kommt es zu massiven Widerständen und Ablehnungen.

Hier zeigt sich also wieder einmal der unbeschreibliche Vorteil, wenn eine spirituelle Anbindung in irgendeiner Form Teil des Lebens war und ist. Ansonsten fällt es oft schwer, durch die im irdischen stets vorhandene Trägheit und den damit verbundenen Widerstand die Geschenke zu erkennen, die die Schöpfung in bestimmten Zeiten – wie den aktuellen – in besonderer Weise für uns bereit hält.

Doch niemand wird in den nächsten sieben Jahren mit Uranus in den Zwillingen um dieses Thema der Bewusstseinserweiterung herum kommen. Immer wieder wird es solche Angebote geben, besonders dann wenn am Himmel persönliche Planeten – wie jetzt gerade Merkur – Aspekte zu Uranus bilden.

* 19.5., 0:24 Uhr: Mars (Widder) geht in den Stier (bis 28.6.)

Nach einem sich im Widder doch oft recht aggressiv und bisweilen auch kriegerisch betätigenden Mars gerät der Rote Planet im Stier in ruhigeres Fahrwasser. Die Lust an Auseinandersetzungen und Aggressionen wird geringer und macht der Sehnsucht nach einem friedlicheren, schönen und genussvollen Leben Platz.

Wir können die kommenden knapp sechs Wochen also gut nutzen, um uns nach den Turbulenzen des Frühjahrs wieder auf ganz andere Seiten des Menschseins zu konzentrieren. Das wird uns allen wohl gut tun.

* 19.5., 3:04 Uhr: Venus (Zwillinge) geht in den Krebs (bis 13.6.)

Fast zeitgleich mit dem Übergang des Mars in den ruhigen Stier tritt der Planet der Liebesgöttin ebenfalls in ein yinhaftes Zeichen ein, den emotionalen Krebs. Nach der aufgeregten und oft im Außen sehr lebendigen Zeit in den Zwillingen richtet Venus ihre Aufmerksamkeit im Krebs wieder mehr auf die inneren Bereiche unserer Psyche: verbindende Gefühle, familiäres Zusammensein und ruhige erholsame Zeiten rücken in den Mittelpunkt auch des Beziehungslebens. Wenden wir unsere Aufmerksamkeit ab jetzt diesen Bereichen zu, werden wir besonders schöne positive Erfahrungen machen.

Nach den beiden eben beschriebenen Übergängen hält der 19. Mai auch noch drei relativ positive Aspekte für uns bereit:

* 19.5.: Merkur (Zwillinge) im Sextil zu Neptun (Widder)

Wie immer wenn der Verstandes-, Denk- und Kommunikationsplanet Merkur dem mystisch-seelischen Neptun in einem positiven Winkel begegnet, können wir auch heute von einer positiven Haltung den neptunischen Seiten unseres Seins gegenüber besonders profitieren. Es ist dies also ein Tag, um uns bewusst mit unseren inneren Welten, mit der Mystik, die immer wieder hinter den augenscheinlichen Dingen spürbar wird und mit den Bedürfnissen unserer Seele zu beschäftigen.

Auch können wir dadurch Aspekte unseres Lebens und unseres Er-Lebens verstehen, die uns bisher verborgen geblieben sind. Eine entsprechende Methode wie Meditation, die Beschäftigung mit unseren Träumen oder auch eine Rückführung wird jetzt besonders ergebnisreich sein.

* 19.5.: Venus (Krebs) im Sextil zu Mars (Widder)

Auch dies ist ein schöner Aspekt, der einerseits unsere eigenen inneren männlichen und weiblichen Anteile näher zusammenbringt, der sich andererseits aber auch auf das Zusammensein der verschiedenen Geschlechter sehr positiv auswirkt. Somit ist der 19. Mai nicht nur gut geeignet, um uns tiefer auf unsere eigene Psyche (Neptun), sondern auch auf unsere Beziehungs-Partner/innen einzulassen und oft sogar eine neue oder lange nicht mehr erlebte Nähe und Verbundenheit zu spüren. Als Single Lebende sollten heute mal einen „Ausflug“ dorthin machen, wo sie ähnlich gesinnte andere Menschen treffen können.

* 19.5.: Merkur (Zwillinge) im Quadrat zum Aufsteigenden Mondknoten (Fische) und zum Absteigenden Mondknoten (Jungfrau)

Wie immer wenn ein Planet im Quadrat zu den beiden Mondknoten steht, befindet sich auch der verstandesbetonte Merkur heute auf einer Schwelle zwischen alt und neu. Er kann seine in der letzten Zeit erlangten Fortschritte bei der Akzeptanz der mystischen und seelenzentrierten Seiten des Lebens (Fische) ergänzen, indem er diese nun in den praktischen Alltag zu integrieren versucht. Das passt auch ideal zum Merkur-Neptun-Sextil an ebendiesem Tag – Neptun ist ja der Herrscher der Fische und Merkur der der Jungfrau – und wird sichtbar positive Folgen haben.

Es sieht astrologisch gesehen so aus als möchte uns die Vorsehung nun mitteilen, dass eine neue Ganzheit für die kommenden Monate eine wesentliche Voraussetzung ist, um in den Genuss der dann auf uns wartenden kosmischen Geschenke zu kommen.

* 20.5.: Merkur (Zwillinge) im Trigon zu Pluto (Wassermann)

Und was Neptun am 19. Mai war, ist Pluto für unser Denken und den Verstand (Merkur) am heutigen 20. Mai: ein Vermittler und Verstärker. Pluto verstärkt die Wirkung des Merkur auf unser Leben, da Pluto im Zeichen des Uranus (Wassermann) steht und Uranus selbst wiederum zusammen mit Merkur in den Zwillingen.

Somit erhalten wir viele Impulse für eine wirkliche Bewusstseinserweiterung in Richtung des Wassermann. Und wir werden die Möglichkeiten dieses Tierkreiszeichens für unser weiteres Leben erkennen – und gleich in entsprechendes positiv lebensveränderndes Handeln umsetzen können.

Geben wir den sich bietenden Chancen für mehr Leichtigkeit und Freude im Umgang mit der neuen Zeit heute Raum in unserem Leben, werden wir vielfach davon profitieren.

* 21.5., 2:36 Uhr: Sonne (Stier) geht in die Zwillinge (bis 21.6.)

Nach Merkur und Uranus befindet sich nun auch die Sonne auf ihrer jährlichen Bahn im Tierkreiszeichen Zwillinge. Dieses Triumvirat verstärkt die Eigenschaften der Zwillingszeit in diesem Jahr besonders stark.

Wie jedes Jahr beginnt mit dem Übertritt der Sonne in die Zwillinge die leichteste und lichtvollste Zeit im Jahreslauf. Die Tage werden immer noch länger, es wird weiterhin wärmer, die ersten Früchte reifen und der Herbst ist noch sehr weit weg. Es ist nun die Zeit, nach draußen zu gehen, das Leben zu feiern, andere, neue Orte zu erkunden, Menschen zum Kommunizieren zu suchen und uns an all dem zu erfreuen.

Feiern wir diese spannungsarme Zeit also intensiv und freuen wir uns nun besonders an den Gaben und Möglichkeiten des Lebens!

Der 22.5. ist ein Tag, an dem Venus, Sonne und Merkur im Mittelpunkt stehen – aber in unterschiedlicher Weise:

* 22.5.: Venus (Krebs) im Quadrat zu Neptun (Widder)

Eigentlich fühlt sich Venus in Verbindung mit ihrer höheren Oktave, also mit Neptun. dem Planeten der universellen Liebe, recht wohl. Doch zeigt das Quadrat zwischen beiden an, dass die Liebesgöttin es eigentlich gerade etwas persönlicher und beziehungsbezogener haben möchte, sie durch Neptun aber in die Bereiche umfassender kosmischer Aspekte gezogen wird.

Für uns heißt das, dass wir aufgefordert sind, unsere persönlichen Liebesangelegenheiten nicht zu vernachlässigen, sie jedoch in einen größeren Zusammenhang zu stellen, wollen wir Spannungen und Auseinandersetzungen vermeiden. Zum Beispiel indem wir uns über tiefere Aspekte und Hintergründe unserer jeweiligen Beziehung(en) austauschen und uns zum Beispiel fragen, was unsere beiden Seelen zueinander gebracht hat und was wir demnächst zusammen zu tun haben.

* 22.5.: Sonne (Zwillinge) in Konjunktion mit Uranus

Während die Liebesgöttin durch den seelenbezogenen Neptun in eine dementsprechende Erweiterung gedrängt wird, erhält die Sonne durch den inspirierenden und uns mit höheren Welten verbindenden Uranus neue Sichtweisen und Möglichkeiten für ein bewussteres und vielfältigeres Alltagsverhalten.

Wir können nun buchstäblich mehr Licht, d.h. auch Bewusstheit in unser Leben holen, uns erweitern und nicht zuletzt – mit Uranus als Herrscher des Wassermann – uns auch in klarerer Weise zu den Möglichkeiten der neuen Zeit positionieren, diese also nutzen oder ggf. in eine für uns positive Form bringen.

* 22.5.: Merkur (Zwillinge) im Sextil zu Saturn (Widder)

Zeitgleich mit den letzten beiden Aspekten, die auf eine intensive Anbindung unseres Lebens an die überpersönlichen Bereiche unseres Seins hindeuten, tritt der „Begrenzer“ Saturn auf den Plan. Begrenzt werden unser Verstand sowie unser herkömmliches Denken, damit sie nicht im Wege stehen, wenn wir uns auf die alte spirituelle Maxime konzentrieren: „Der Verstand soll der Diener der Seele sein.“

Halten wir am 22.5. also unser herkömmliches Denken weitgehend zurück und konzentrieren wir uns auf unsere Seele und die damit verbundene Liebe (Neptun) sowie auf die lichtvollen Inspirationen, die nun ihren Weg zu uns finden!

Auch der 25.5. steht noch einmal mit gleich drei Aspekten im Zeichen unserer seelischen Entwicklung:

* 25.5.: Sonne (Zwillinge) im Sextil zu Neptun (Widder)

Auch dieser Aspekt hat durch die Beteiligung Neptuns mit unserem Seelen- und Liebesraum zu tun. Die Zwillings-Sonne hilft uns dabei, neu, kraftvoll (Widder) und mit viel Liebe auf das Leben zuzugehen und uns und unsere Umgebung dadurch hell und freudvoll zu durchlichten.

Auf das Thema der Erneuerung im Seelenraum weist auch der folgende Schwellen-Aspekt hin:

* 25.5.: Sonne (Zwillinge) im Quadrat zum Aufsteigenden Mondknoten (Fische) und zum Absteigenden Mondknoten (Jungfrau)

So wie schon der Verstandesplanet am 19. Mai überschreitet nun auch die Sonne, also unser Sein an sich, eine Schwelle von den Fischen in Richtung Jungfrau. Wir erkennen nun leicht welche unserer alltäglichen Aufgaben und Wünsche durch eine Seelenbeteiligung besonders profitieren können, also wenn das Mystische und die kosmische Liebe verstärkt Raum in unserem Alltag finden.

Wir können sicher sein, dass wir nun in eine sehr erfüllende Lebensphase eintreten, wenn wir diese Thema zu einem zentralen in unserem Alltag machen.

* 25.5.: Merkur (Zwillinge) in Opposition zu Lilith (Schütze)

Und auch unser Verstand bekommt an diesem 25.5. Unterstützung. Wir werden diese allerdings nur als solche empfinden, wenn wir ein gewisses Bewusstsein dafür haben, dass wir mehr sind als nur ein getrenntes einsames Individuum.

Erst mit einer dementsprechenden Akzeptanz können wir bisherige Begrenzungen und Engen sprich Ängste überwinden und uns auch bewusst den neuen Räumen zuwenden, die nun auf uns alle warten – in der jeweiligen persönlichen Ausprägung, die u.a. in unserem persönlichen Horoskop zu erkennen ist.

Nutzen wir die Freude und Leichtigkeit, die die Zwillinge bereit halten, um auf die Suche zu gehen danach was wir im tiefsten Inneren – auch – sind!

Es folgt ein Tag im Zeichen der wassermännischen Transformation:

* 26.5.: Mars (Stier) im Quadrat zu Pluto (Wassermann) und

* 26.5.: Sonne (Zwillinge) im Trigon zu Pluto (Wassermann)

Die transformierenden Kräfte des uns weiter ins Licht und in die Bewusstheit bringen wollenden Wassermann-Pluto erzeugen Spannungen, wenn wir nur mit unserem Willen allein in diese Richtung weitergehen wollen – und natürlich noch mehr, wenn wir uns überhaupt weigern weiterzugehen.

Günstig ist es nun, all unsere menschlichen Aspekte in die Transformation mitzunehmen. Wie schreibt Hermann Hesse in seinem bekannten Gedicht „Stufen“: „Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe Bereit zum Abschied sein und Neubeginne, Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern In andre, neue Bindungen zu geben. Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben. …

Für viele ist es mal wieder Zeit dazu.

* 29.5.: Venus (Krebs) im Quadrat zu Saturn (Widder)

Nach dem Mars-Quadrat zu Pluto am 26.5. tritt nun der Planet der Liebesgöttin ebenfalls in ein Quadrat, und zwar zum begrenzenden Saturn. Mit dem emotionalen Krebs als Zeichen, in dem sich Venus befindet, erhalten wir den Hinweis, dass zu einengende persönliche Gefühle und auch eine zu enge unreife Liebe einer bevorstehenden Erneuerung im Weg stehen kann. Solcherlei erzeugt vermehrt Spannungen und ist auch dem Erleben einer wirklich erfüllenden Beziehung nicht förderlich.

Persönliche Liebe in Verbindung mit einer Orientierung an mehr Authentizität und Seelentiefe, das ist wohl eine positive Umsetzung dieses Aspekts.

* 31.5., 10:44 Uhr: Vollmond im Schützen (Sonne in den Zwillingen)

Der Mai begann mit einem Vollmond und endet mit einem Vollmond – was für ein besonderer Rahmen für einen Monat, der uns in eine neue Phase unseres Seins führen will!

Der Skorpion-Vollmond am 1.5. wies uns noch einmal darauf hin, dass innerpsychische Transformationen angesagt sind, verbunden mit einer Erforschung unserer uns noch hemmenden und blockierende psychischen Anteile.

Der heutige Schütze-Vollmond möchte uns dazu ermutigen, nun auch die Möglichkeiten zu erforschen, die in der sich rasant verändernden Außenwelt liegen – auch für uns. Saturn, der heute im Trigon zum Mond und im Sextil zur Sonne steht, lässt auch gar nichts anderes zu.

Insofern können wir die beschwingte, philosophische und geistig anregenden Natur des Schütze-Vollmonds in diesem Jahr nur erleben, wenn wir genügend Offenheit für die neu sichtbar werdenden Welten zeigen.

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