Juni 2020

Der Juni 2020 im spirituellen Horoskop – relative Ruhe, um durchzuschnaufen und Kräfte zu sammeln

Ende Juni geht schon das erste Halbjahr 2020 zu Ende, das mit Saturn-Pluto sehr heftig begonnen hat und mit Jupiter-Pluto dann heftig weiterging. So möchte ich hier – neben der Beschreibung der Juni-Konstellationen – auch einen astrologischen Ausblick auf die kommenden sechs Monate ab dem Juli geben.

Merkur überlässt Mars die Bühne

Nach der starken Präsenz des leichtfüßigen Merkur im Mai hält sich dieser im Juni sehr zurück, zumal er ab dem 18.6. auch noch rückläufig wird. Die Bühne überlässt der Götterbote dem Mars, dem Planeten der persönlichen Lebensenergie und Erneuerung. Aber auch Aggression und Auseinandersetzungen in jeglicher Form gehören zu seinem „Programm“.

Mars – auch „Roter Planet“ genannt – beginnt Ende Juni einen außergewöhnlich starken Auftritt, der ihn über 6 Monate lang in seinem eigenen Zeichen, dem Widder verweilen lässt. Dies ist nur möglich durch eine seltene spezielle Verknüpfung der Bahnen von Erde und Mars. Immerhin sind sechs Monate fast ein Drittel der gesamten Zeit, die Mars zu einer Umrundung der Sonne benötigt, also für alle 12 TKZ zusammen. (Die Mars-Energie wird sich also ähnlich intensiv anfühlen wie ein Tag, der statt der üblichen 24 plötzlich über 72 Stunden lang wäre.) Diese lange und intensive Mars-Zeit erreicht ihren Höhepunkt in der Nacht vom 13. zum 14. Oktober, wenn Mars in Opposition zur Waage-Sonne steht.

Im Hintergrund wirken bis fast zum Jahresende Jupiter und Pluto und ab dem 2.7. auch wieder Saturn im Steinbock

Da Mars ein persönlicher Planet ist, ist seine Erneuerungs-Energie direkt spürbar, doch ihre „Richtung“ sprich Thematik hängt sehr mit den gesellschaftlichen Entwicklungen zusammen. Und die wirken für fast das gesamte restliche Jahr 2020 weiterhin extrem auf Veränderungen hin, indem sie alte und überkommene Strukturen bremsen und teilweise auch zerstören. So erreicht die starke gesellschaftliche Wandlungs-Konstellation Jupiter/Pluto im Steinbock Ende Juni und noch mal im November ihre Höhepunkte. Allerdings führt uns Ende Juni die Rückläufigkeit beider Planeten erst noch einmal zurück in die Vergangenheit, und damit in die Illusion, dass wir vielleicht doch wieder in die „alte Zeit“ zurückkehren können. Aber spätestens bei der Vorwärts-Begegnung der beiden Planeten im November wird sich diese Illusion aufgelöst haben, und wir werden intensiv mit der neu begonnenen Periode des Planeten Erde und damit der Menschheit verbunden sein bzw. ggf. damit konfrontiert werden.

Zusätzlich geht der „Wächterplanet“ Saturn vom 2.7. bis zum 17.12. noch einmal zurück in das Schicksals- und Gesellschaftszeichen Steinbock. Wieder einmal wird die gesamte Menschheit also durch die Mächte der Vorsehung einer intensiven Prüfung unterzogen.

Neptun als Erinnerer

Nur Neptun bleibt weiterhin standhaft stark in seinem Refugium, dem TKZ Fische, und gemahnt uns ständig an die Wichtigkeit der Akzeptanz von Allem-was-ist, an die Rücknahme von Widerständen und an die wichtige Rolle der bedingungslosen Liebe. Diese können wir am ehesten spüren, wenn wir uns unsere Verbundenheit mit der Natur, dem Kosmos und mit dem gesamten Planeten Erde immer wieder ins Bewusstsein rufen. Wobei wir jedoch die Selbstliebe – also die positive Einstellung zu allem, was WIR sind inkl. unseres Körpers – nicht vergessen dürfen. („Selbstliebe beginnt mit der Akzeptanz der eigenen Nase“, habe ich kürzlich irgendwo gelesen.)

Nutze den Juni!

Der Juni ist insgesamt betrachtet ein Monat, in dem wir unser Leben und den Sommer an jedem Tag spürbar genießen sollten. Mit Mars in den Fischen und Merkur im Krebs schlagen die Emotionen zwar hoch, wenn fundamentale Aspekte des Menschseins verletzt werden. Doch im Vergleich zu den kommenden Monaten sollten wir die relative Ruhe und die Chance auf angenehme und positive Emotionen so weit möglich nutzen, vor allem wenn Merkur ab dem 18.6. rückläufig wird und uns noch mehr als vorher dazu anregen möchte, in uns zu schauen und mit unseren innerpsychischen Energien zu kommunizieren.

Mars steht bis zum 28.6. noch in den Fischen und Saturn bis zum 2.7. im Wassermann … Auch diese Stellungen weisen darauf hin, dass du im Juni deine Kräfte gut sammeln kannst, indem du deine Träume und Sehnsüchte erforschst und Visionen für die Zukunft kreierst. Denn diese werden dem starken Mars für den Rest des Jahres dann den Weg vorgeben, auf dem er seine extremen Erneuerungsenergien für dich persönlich (!) wirken lassen wird.

Jupiter, Saturn und Pluto im Steinbock werden all das dann in die Manifestation bringen, insofern du dich ihnen – d.h. der „Überprüfung“ deines Bewusstseins und ggf. einer entsprechenden Anpassung durch das, was wir auch „Schicksalsfelder“ nennen könnten – nicht entgegenstemmst, also die Schicksalskräfte im Sinne deines Weitergehens auf dem Weg deiner Seele wirken dürfen. „Aussitzen und warten, bis alles vorbei und das alte Leben wieder da ist“, diese Strategie würde im Jahr 2020 keinesfalls dem „Wunsch des Himmels“ entsprechen. Viele Zeichen stehen auf Prüfung/Erneuerung/Transformation – persönlich und gesellschaftlich. Wenn du bereits auf einem guten, dir entsprechenden Weg warst, dann gehe ihn jetzt umso konsequenter und kraftvoller weiter!

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Betrachten wir nun die einzelnen Planetenkonstellationen im Juni und ihre Themen:

* 2.6.: Venus (Zwillinge) im Sextil zu Lilith (Widder)

Die rückläufige Venus schaut weit zurück in die Zeit und erkennt, was noch zu tun ist, um das Weibliche in seinen – ihm natürlicherweise zukommenden – Stand zu versetzen. Lass dich als Frau heute auf keinen Kompromiss ein, sondern geh deinen Weg in Leichtigkeit und Freude. Wenn dich dabei jemand begleiten möchte, schön, wenn nicht, wird es nicht lange dauern, bis jemand auftaucht.

* 3.6.: Venus (Zwillinge) im Quadrat zu Mars (Fische) und Sonne in Konjunktion mit Venus (Zwillinge)

Bei aktuell so viel gelebter weiblicher Freude und Leichtigkeit kann es schon sein, dass dies das im Alten steckengebliebene Männliche in deiner Umgebung stört. Begegne ihm mit Toleranz, lass dich aber nicht von deinem Weg abbringen! Männer sollten sich heute dem Weiblichen in ihrer Umgebung – und auch ihrer Seele, sofern diese wahrgenommen wird – unterordnen. Es wird nicht ihr Schaden sein.

* 4.6.: Sonne (Zwillinge) im Sextil zu Lilith (Widder)

Nach der guten Vorbereitung am 2. und 3.6. kann sich Lilith – das verdrängte Weibliche in uns allen – nun ans Licht wagen und der (männlichen) Welt zeigen, was für Chancen für alle Geschlechter mit ihrer Wiederanerkennung verbunden sein würden. Zeig du der Welt heute, wer und was du bist und begib dich in die Natur oder beschäftige dich mit Manifestationen der „Großen Göttin“, wenn dir diese bzw. dieser Begriff emotional nahesteht.

* 5.6., 21:12 Uhr: Vollmond im Schützen (Halbschattenfinsternis)

„Der neugierige“ Vollmond wird dieser Schütze-Vollmond auch genannt. Er möchte dich weiten und einladen zu mehr Toleranz und zu mehr Mut, deine Freiheit zu leben. Der dunkle Anteil, den die (teilweise) Finsternis symbolisiert, sowie das dazu aktive Quadrat der Sonne zu Mars, können allerdings dazu führen, dass du dabei einen heftigen Streit vom Zaune brichst – und darüber dann deine eigentlichen Ziele vergisst. Konzentriere dich also mehr auf dich und deinen Weg und sei neutral bis freundlich zu anderen! Sollte dich jemand vom Weitergehen abzuhalten versuchen, gehe soweit irgend möglich, sanft lächelnd an ihm vorbei.

* 5.6.: Merkur (Krebs) im Sextil zu Uranus (Stier) und im Quadrat zu Chiron (Widder)

Diese Konstellation wiederholt bzw. betont das Thema des Vollmonds: Lass dich von Uranus inspirieren und zu neuen, sich gut anfühlenden Gedanken anregen, vermeide aber jegliche Streitereien und Kämpfe, damit du nicht erneut verletzt wirst! Bleib so gut es geht auf deinem Weg!

* 6.6.: Sonne (Zwillinge) im Quadrat zu Mars (Fische)

Versuche die mit diesem Aspekt verbundene Energie und Kraftentfaltung positiv für dich zu nutzen und deine Lebensenergie – am besten in Form von Freude – auch im Außen sichtbar werden zu lassen! Vermeide es auf jeden Fall, dabei in Aggression und Streitlust geraten, was dich eher von deinem Weg ablenken würde.

* 11.6.: Sonne (Zwillinge) im Quadrat zu Neptun (Fische) und Venus (Zwillinge) im Sextil zu Chiron (Widder)

Nach ein paar ruhigeren Tagen treten jetzt die Unvereinbarkeiten zwischen der oberflächlicheren äußeren Welt und deinen tiefen inneren Wünschen und Sehnsüchten hervor. Eine größere Selbstakzeptanz und Selbstliebe können zumindest die Grundlage dafür legen, an den folgenden Tagen doch noch Wege zu entdecken, wie du deine Welt heilvoller und ganzheitlicher gestaltet könntest.

* 13.6.: Mars in Konjunktion mit Neptun (Fische)

Das gerade Gesagte kann jetzt gleich erprobt werden. Nun steht dir nämlich die Energie des Mars zur Verfügung, um deiner Seelenwelt auch im alltäglichen Leben zu einer größeren Bedeutung zu verhelfen. Je nach deinem Bewusstsein kann deine spirituelle Kraft zu leuchten beginnen oder ein übertriebener Romantizismus deinem Ego so viel Energie zuführen, dass in der Folge doch wieder Leiden entsteht. Handle also so liebevoll, mitfühlend und verbunden wie es dir nur möglich ist!

* 18.6., 6:58 Uhr: Merkur (Fische) wird rückläufig (bis 12.7. vormittags)

Nun beginnen wieder dreieinhalb Wochen, in denen du dich von Entscheidungen und einem zu großen Wirken im Außen zurückziehen solltest. Genieße nun den inneren, psychischen, höherdimensionalen Anteil deines Seins! Mit Mars in den Fischen kannst du in besonders leichter Weise auch neue Aspekte deiner Innenwelt, deiner Psyche und der tieferen Bereiche deiner emotionalen Welt entdecken.

Spätestens jetzt ist es also Zeit, deine Meditations- und Fantasiereise-CDs herauszuholen oder ggf. im Internet so manche geführte Meditation mitzumachen. Mach‘ dir in dieser Zeit auch bewusst, dass die innere Welt einen gleich großen Realitäts-Charakter besitzt wie die äußere!

* 19.6.: Mars (Fische) im Sextil zu Pluto (Steinbock) und

* 20.6 Mars (Fische) im Sextil zu Jupiter (Steinbock)

Genau zum Sonnwendtag wird sehr deutlich wie das wandlungsvolle Geschehen in der äußeren Welt mit der Welt der Seele und den sog. astralen Welten zusammenhängt. Da die damit verbundenen Erfahrungen und Erkenntnisse für ein Individuum auch mal zu viel werden können, schau, dass du diese Sonnenwende möglichst an kraftvollen Orten in der Natur und mit anderen gleichgesinnten Menschen zusammen erleben kannst! Die dabei erlangten oft tiefgründigen Einsichten werden dir in den kommenden, sich bisweilen schwierig anfühlenden Monaten sicherlich von Nutzen sein.

* 20.6., 23:43 Uhr: Die Sonne tritt in den Krebs ein – Sommersonnwende (Sonne im Krebs bis 22.7., 10:36 Uhr)

Der längste Tag und die kürzesten Nacht des Jahres sind erreicht. Mit dem Krebs rücken das Prinzip der Fruchtbarkeit und die Gefühle in den Mittelpunkt. Was möchtest du mit dieser nun maximalen Kraft des (Sonnen-)Lichts in deinem Leben in der nächsten Zeit – auch an Wohlgefühl – manifestieren? An welchen Schöpfungen mit welchen Auswirkungen für die Welt möchtest du – auch in deinem Beruf – beteiligt sein? Sei bei deiner Selbsterforschung ehrlich mit dir selbst und mache dir in den folgenden Wochen auch klar, was nicht in die kommende, wieder dunkler werdende Zeit mitgenommen werden sollte!

* 21.6., 8:41 Uhr: Neumond im Krebs (ringförmige Sonnenfinsternis mit Maximum von Ostafrika über Indien nach China)

Schon ein paar Stunden nach der Sonnenwende ist Neumond, und der Mond steht an bestimmten Orten der Erde zudem direkt vor der Sonne. Da unser Trabant an diesem Tag ein wenig kleiner erscheint als die Sonne, kann er sie auch dort nicht ganz bedecken, ein leuchtender Sonnenring bleibt erhalten.

Schau genau hin, welche Gefühle es sind, die du an diesem zweiten Sonnwendtag nährst und verstärkst: lichtvolle und liebevolle oder dunkle, aggressive und trennende. Die Folgen werden dich eine Zeitlang begleiten und dein Leben recht stark beeinflussen.

* 23.6., 6:31 Uhr: Neptun (Fische) wird rückläufig (bis 29.11.)

Wenn Neptun rückläufig ist, dann drängt unsere innere Welt weniger stark nach außen als sonst. Das bedeutet, dass wir nun mehr Ruhe haben, uns mit unseren Träumen und unserer Seele zu beschäftigen, da diese nicht gleich den Anspruch erheben, auch im Außen Bedeutung zu erlangen. Letzteres ist gerade für den materialistisch geprägten westlichen Menschen oft eine zu große Herausforderung, so dass er gerne gleich wieder ganz „dicht“ macht. Ab jetzt jedoch sind solche Herausforderungen – bis Ende November – erst mal weniger im Vordergrund. Dafür ist es aber auch schwieriger, den Sinn in den Geschehnissen zu entdecken, bzw. muss die Anstrengung dafür größer sein.

* 25.6., 8:47 Uhr: Venus (Zwillinge) wird rechtläufig

Dafür geht es in Liebesangelegenheiten ab dem 25.6. auch in der äußeren Welt wieder lebhafter zu, und die Entwicklungen in diesem Bereich des Lebens beschleunigen sich. Auch wird das Rückzugsbedürfnis in eine (Geborgenheit bietende) Partnerschaft wieder geringer und die (auf geschlechtliche Ergänzung ausgerichtete und/oder sexuelle) Abenteuerlust nimmt zu.

* 28.6., 3:44 Uhr: Mars tritt in den Widder ein (bis 6.1.2021 !)

Nach der Reise des Energieplaneten durch die emotionalen Fische, in denen auch gerne Vergangenes zum Abschluss gebracht werden will, beginnt am 28.6. eine äußerst besondere Zeit: Der Energieplanet betritt sein eigenes Zeichen, da wo er sich zu Hause fühlt und stark wirkt. Und er verweilt – statt normal knapp zwei Monate – dieses Mal unglaubliche fast sechseinhalb Monate dort. Diese lange Zeit ergibt sich aus einer seltenen Verschränkung der Bahnen von Mars und Erde.

Die erneuernde Wirkung des Widder-Mars vereinigt sich nun mit seiner Energie und Kraft – und verstärkt damit auch die Wirkungen anderer Planeten, mit denen er jeweils in Aspekte tritt. D.h. deren oft eh schon starke Wirkungen nehmen noch weiter zu und werden dabei auch noch auf die Ebene unseres persönlichen Alltagslebens gebracht. Es wird also in den sechs Monaten ab dem 28.6. alles andere als langweilig zugehen. Was wir konkret tun können, um gut mit dieser Entwicklung zurechtzukommen, ist, uns dem erneuernden „Wind of change“ nicht entgegenzustellen, sondern uns immer wieder an das schöne Bild aus dem Zen-Buddhismius zu erinnern, dass sich der junge, flexible Trieb oder Baum einfach nur im Winde biegt und somit keinen Schaden nimmt.

* 28.6.: Mars (Widder) im Sextil zu Saturn (Wassermann)

Kurz nach dem Eintritt in den Widder trifft Mars gleich auf den Prüfer und Wächter Saturn. Bildlich gesehen können wir uns vorstellen, dass nun – in Kooperation mit unserer Seele – unser Wachstums- und Erneuerungsplan für die nächsten Monate „besprochen“ wird. Was können wir wiederum hierzu beitragen? Am besten eine demütige Haltung. Demut ist eine hilfreiche Herzenstugend, und sie bedeutet nicht Unterordnung, sondern Akzeptanz der Verhältnisse wie sie eben aktuell sind inkl. unseres eigenen (immer noch erweiterbaren) Bewusstseins. Wir wissen alle, dass auch Dinge, die verändert werden sollen, erst einmal zu akzeptieren sind, um ihr Wesen und deren Hintergründe zu erfassen.

* 30.6.: Jupiter in Konjunktion mit Pluto (Steinbock)

Manche Astrologen nennen diese Konstellation inzwischen auch die „Corona-Konstellation“. Doch geht es hier zunächst nicht um ein Virus, sondern um eine anstehende tiefgreifende gesellschaftliche (Steinbock) und wirtschaftliche (Jupiter) Veränderung (Pluto). Die Vorsehung sucht sich dazu dann diejenigen Mittel heraus, die dem beteiligten Bewusstsein am entsprechendsten und damit am wirksamsten sind.

Doch sind bei ihrer Begegnung Ende Juni Jupiter und Pluto beide rückläufig, d.h. das Thema bleibt uns zwar auch dann erhalten, wir bekommen jedoch eine Verschnaufpause bzw. eine neue Chance, was die (kontrollierte) Umsetzung der anstehenden und nötigen Veränderungen betrifft. Auch im privaten Raum sollten wir diese Chance nutzen und uns (weiter) zunehmend für ein „besseres Leben“ – persönlich und kollektiv – einsetzen, so gut es eben mit unserem Lebensweg vereinbar ist. (Warum ist es denn in diesem Sommer schwieriger als sonst, einfach den gewohnten Urlaub zu machen?! Eben wegen des gerade beschriebenen Ziels im Sinne der Schicksalskräfte!)

* 30.6.: Sonne (Krebs) im Quadrat zu Chiron (Widder)

Zu Ende geht der Juni damit, dass uns der „verwundete Heiler“ Chiron deutlich machen möchte, was – im persönlichen und gesellschaftlichen Bereich – immer noch „verwundet“ ist und somit einer Heilung bedarf. Der zum Monatsende gerade noch im Wassermann befindliche Saturn gibt uns konkrete Hinweise darauf, wie das geschehen kann, wiederum im privaten und gesellschaftlichen Bereich. Pass also auf, welche Botschaften nun in dieser Hinsicht zu dir kommen!

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In diesem Sinn wünsche ich dir, dass du den Juni nutzen kannst, um dich zu stärken und alten Ballast (endlich) loszulassen, so dass du für die immer klarer hervortretende neue Welt gerüstet bist. Verbinde dich dazu so oft es geht mit dem Licht der Sonne und sei dir – symbolisiert auch durch die beiden Finsternisse im Juni – der Schattenseiten auch von dir selbst zunehmend bewusst.

Wenn du magst, kannst du dazu natürlich auch Meditationen und andere Methoden wie Psychotherapie nutzen – oder auch nur, so oft es geht, einfach zum Himmel, zur Sonne, zum Mond und zu den Sternen und Planeten hoch schauen. Auch das unterstützt ein ganzheitlich verbundenes Leben.

Peter Beck, spiritueller Astrologe

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